Schweiz
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The reactor operator pushes the buttons to power down the reactor during the official shutdown of the Muehleberg nuclear power plant after 47 years of operation, on Friday, 20 December 2019, in Muehleberg, Switzerland. The removal of the nuclear power plant will last till 2034. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Er drückte den Knopf: Am Freitag weilten alle Augen auf dem Mitarbeiter, der das AKW-Mühleberg vom Netz holte. Bild: KEYSTONE

Der Anfang vom AKW-Ende: Auf die Mühleberg-Abschaltung folgt die Sorge um die Stromlücke

Die Stilllegung des AKW Mühleberg ist ein Meilenstein der Energiewende. Diese wird die Energieversorgung in der Schweiz umpflügen. Politiker sorgen sich wegen der Versorgungssicherheit.

von Maja Briner / CH Media



Die Abschaltung von Mühleberg sei eine Chance, betont Umweltministerin Simonetta Sommaruga: «Eine Chance, dass wir Wasserkraft und Sonnenenergie verstärkt nutzen.»Das habe Vorteile: Die Schweiz werde weniger abhängig von Öl und Gas und sie investiere in Arbeitsplätze hierzulande, sagt sie in einer kurzen Video-Botschaft zur Stilllegung des AKW Mühleberg.

Die Abschaltung ist ein erster sehr konkreter Schritt der Energiewende. Die jährliche Produktion des AKW Mühleberg entsprach rund 5 Prozent des gesamten Schweizer Strombedarfs. Der Wegfall: verkraftbar. Was aber, wenn dereinst alle AKW vom Netz gehen, Beznau, Leibstadt, Gösgen?

«Es muss noch mehr gehen»

Das Bundesamt für Energie verweist auf eine Studie von 2017: Diese zeige, dass die Stromversorgung bis 2035 trotz schrittweiser Abschaltung der Kernkraftwerke gesichert ist, wenn – und hier kommt der Haken – «wenn unser Land optimal in den europäischen Strommarkt integriert ist, die Energieeffizienz gesteigert wird und der Anteil an erneuerbaren Energien wächst.»

Dafür soll unter anderem die 2017 beschlossene Energiestrategie 2050 sorgen. Die bisherige Bilanz ist zwiespältig: Die Zwischenziele 2020 dürften voraussichtlich erreicht werden. Beim Stromverbrauch pro Kopf etwa wird es sogar übertroffen: Dieser sank seit 2000 um fast 7 Prozent, Ziel ist ein Minus von 3 Prozent.

Um die für 2035 definierten Ziele zu erreichen, «muss aber noch etwas gehen», erklärt Marianne Zünd, Sprecherin des Bundesamts für Energie. Bundespräsidentin Sommaruga sagte im «SonntagsBlick» kürzlich: «Wir haben in der Vergangenheitzu wenig getan.»

Mit einem neuen «Energie-Paket» will sie Wasserkraft und Solarenergie stärken – und damit der Energiestrategie Schub geben. Unter anderem will der Bundesrat die bisherigen Subventionen neu ausrichten und die Investitionsbeiträge für die Wasserkraft verdoppeln. Zudem soll der Strommarkt geöffnet werden.

Zu wenig Strom im Winter

Die Eidgenössische Elektrizitätskommission ElCom schlug bereits Alarm – wegen der Situation im Winter. Seit Jahren ist die Schweiz in den kalten Monaten auf Stromimporte angewiesen, ohne AKW wird dies noch stärker der Fall sein. Diese Entwicklung sei ein Risiko, sagt die ElCom. Kommt hinzu, dass die Schweiz längerfristig auf Erdöl verzichten will. Dadurch wird sie zusätzlich Strom für Elektro-Autos und Wärmepumpen brauchen.

Stefan Mueller-Altermatt, CVP-SO, spricht waehrend der herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 12. September 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Stefan Müller-Altermatt. Bild: KEYSTONE

Den Politikern macht die Versorgungssicherheit Sorgen. Eine Motion zum Thema wurde in den Energiekommissionen von National- und Ständerat einstimmig angenommen. «Es zeichnet sich ab, dass wir gewisse Potenziale nicht ausschöpfen können wie ursprünglich gedacht, etwa bei der Windkraft und der Geothermie», sagt CVP-Energiepolitiker Stefan Müller-Altermatt. In den 2030er Jahren dürfte daher ein Kapazitätsproblem entstehen. Dieses müsse man mit den anderen erneuerbaren Energien, vor allem der Photovoltaik, lösen.

Noch viel früher aber entstehe das Problem von fehlendem Strom im Winter, welchem man mit Speichern, Importen und allenfalls Gaskraftwerken entgegenwirken müsse, sagt Müller-Altermatt. Ganz wichtig seien zudem das Stromabkommen mit der EU und ein neues Marktdesign, das die richtigen Anreize setze. Er sagt: «Vieles hängt davon ab, wie intelligentwir das System gestalten.»

E-Autos etwa könnten auch als Speicher genutzt werden, sagt Müller-Altermatt. Denkbar sei auch, Wasserkraftbetreiber dafür zu bezahlen, dass sie in ihren Seen Wasser als Reserve behalten.

Bund will nun doch keine Gaskombikraftwerke

Scharfe Worte wählt SVP-Nationalrat Christian Imark. «Wir bauen auf Sand.» Er sieht die Warnungen bestätigt, die die SVP im Abstimmungskampf geäussert hatte. «Die Kosten für die Energiewende werden weit mehr als die versprochenen 40 Franken pro Haushalt betragen und auf uns kommt eine grosse Stromlücke zu», befürchtet er.

Christian Imark (SVP/SO) waehrend der Beratungen zum neuen Militaergesetz am Mittwoch, 2. Dezember 2015 im Nationalratssaal in Bern.  (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Christian Imark. Bild: KEYSTONE

Imark fordert in einem Vorstoss unter anderem bessere Anreize für die private Sanierung von Gebäuden. Und als Übergangslösung sei vermutlich eines oder mehrere Gaskraftwerke nötig.

Ursprünglich hatte der Bundesrat dies ebenfalls angedacht, doch inzwischen ist davon keine Rede mehr. Wegen der tiefen Strompreise könnten Gaskombikraftwerke gar nicht wirtschaftlich betrieben werden, heisst es nun beim Bundesamt für Energie. «Es wird niemand in ein Gaskraftwerk investieren», sagt Sprecherin Zünd.

SP und Grüne fordern rasches Beznau-Aus

Linke Politiker drängen derweil auf die baldige Abschaltung des AKW Beznau und einen schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien. Die SP fordert einen «Marshall-Plan»: Fast drei Milliarden Franken soll der Bund investieren. Das ist aber kaum mehrheitsfähig.

Die ElCom ist indes froh, dass die Diskussion über zusätzliche Winterproduktion in der Politik angekommen ist. «Wichtig ist nun, dass zeitnah entsprechende Massnahmen getroffen werden», sagt Sprecher Simon Witschi. Denn die Umsetzung braucht Zeit. Als nächstes dürfte Beznau vom Netz gehen – laut Plan der Betreiberin Axpo im Jahr 2030.

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Abschaltung des AKW Mühleberg

25,4 MRD. Für AKW-Rückbau

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Meier (1) 22.12.2019 12:03
    Highlight Highlight Teil2: Auf meine Frage, wie nahe wir an einem Blackout waren, konnte (oder wollte) sie keine korrekten Angaben machen. Klar war nur ihre Aussage, zuerst müssten grosse Speichermöglichkeiten und Backupsysteme aus-gebaut werden, bevor man einfach (planlos) noch mehr nicht steuer-/planbaren Strom ins Netz einspeist.
    Für mich klar, eine PV Analge auf dem eigenen Hausdach für den Eigenverbrauch, absolut i.O., mache ich auch im kommenden Frühling.
    Überschüssigen Strom muss jeder selbst speichern können. Somit im Moment nicht möglich, da keine bezahlbaren und nachhaltigen Systeme vorhanden sind.
  • Bruno Meier (1) 22.12.2019 11:48
    Highlight Highlight Ich war im Herbst 2018 im Grimsel2 Pumpspeicherwerk bei einer Führung. Eindrücklich, wie so ein System funktioniert und welche Leistungsfähigkeit es besitzt. Aber durch unsere Besucherführerin wurde mir auch klar die Grenzen aufgezeigt. Anfang Mai 2018, ein schöner Sonnentag, alle Stationen pumpten mit Stromüberschuss Wasser in die Speicher. Ein grossfächiges Gewitter in Deutschland zwang Grimsel2, notfallmässig, extrem schnell, ans Netz zu gehen, da ein Zusammenbruch drohte. So etwas hätte sie noch nie erlebt, sie dachte jetzt bricht alles zusammen, man ist ja noch direkt unter dem Stausee.
  • Bruno Meier (1) 22.12.2019 09:41
    Highlight Highlight Geschickte Manipulation im Beitrag, es wird suggeriert, wir hätten den Stromverbrauch tatsächlich gesenkt und eine Wende eingeleitet. Klar pro Kopf seit 2000 um 7%, Bevölkerung 2000 7.16 Mio Ende 2017 8.48 Mio, Wachstum gegenüber 2000 18.44%. Mehrverbrauch also 11%. Einsparung wo? Vor allem die Industrie hat abgebaut und so Einsparungen gebracht. Wie wollen wir den Solarstrom für den Winter speichern? Wenn Frankreich jetzt schon im Winter zu wenig hat, wer liefert uns dann? Zum Schluss, aber auch der Dümmste hat doch nicht an CHF 40 pro Pers./Jahr geglaubt, wie uns Leuthard vorgelogen hat?
  • Blitzesammler 21.12.2019 08:41
    Highlight Highlight Wenn unsere Politier nicht die meisten Subventionen irgend welchen Energie-Firmen, sondern für private Haushalte freigeben würden, wäre dies überhaupt kein Problem. Es gibt extrem viel Dach-Fläche die super geeignet ist um Solarenergie zu sammeln. Mit einem zusätzlichen Akku könnte so an vielen Orten der Schweiz (auch im Winter) 70% des Haushaltsstroms über Hausdächer bereitgestellt werden. wieso wehren sich einige Parteien dermassen dagegen?!
    • Rabbi Jussuf 21.12.2019 17:08
      Highlight Highlight Wer wehrt sich dagegen? Ist immer eine frage der Rentabilität. Zu viel Subventionen verfälschen den Markt. Zu viel Subventionen für Private würde heissen, dass grosse Projekte (die sehr viel effektiver wären) nicht mehr in Angriff genommen würden.
    • Blitzesammler 22.12.2019 08:28
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf: habe mich vieleicht etwas unklar ausgedrückt... im Grunde genommenldenke ich, das viele Hausbesitzer ihre Hausdächer für eine kleine Entschädigung zur verfügung stellen würden um Solarzellen darauf montieren zu lassen. Dadurch müssten keine oder wehniger Grossflächigen Gebiete verschandelt werden und es wäre einfacher viel Fläche zu erhalten an denen sich niemand stört. Und auch effektiv wäre
  • Schneider Alex 21.12.2019 08:32
    Highlight Highlight Gemäss einer Studie des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (Babs) aus dem Jahr 2015 birgt eine mehrmonatige «Strommangellage» im Winter die grösste Bedrohung für die Schweiz in sich; die Folgen eines längeren Blackouts wären ähnlich verheerend wie die eines nuklearen GAUs, aber zehntausendmal wahrscheinlicher.
  • NumeIch 21.12.2019 06:07
    Highlight Highlight Es wird keine Stromlücke geben. Dieses Wort taucht immer mal wieder auf.
    Ist nur eine Erfindung dee Gegner der erneuerbaren Energie.
  • David Tschan 21.12.2019 05:08
    Highlight Highlight Jetzt hört mal auf, immer wieder diese unsägliche (und unbelegte) Stromlücke aus dem Grab zu holen...

    https://www.greenpeace.de/themen/energie/energiewende/das-maerchen-von-der-stromluecke
    • Rabbi Jussuf 21.12.2019 17:02
      Highlight Highlight Da musst du natürlich ausgerechnet Greenpeace fragen! Warum nicht bei XR anklopfen? Die würden dir gerne noch mehr bestätigen, dass es nie zu Stromlücken kommen wird!
  • derEchteElch 21.12.2019 04:46
    Highlight Highlight 👏👏👏

    Das war gestern ein historischer Tag und ein Schritt indie richtige Richtung. Bin sehr zufrieden damit! 👍
  • Yippie 21.12.2019 01:47
    Highlight Highlight Eine Studie (Studie Winterstrom Schweiz. Was kann die heimische Photovoltaik beitragen?) hat vor kurzem aufgezeigt, dass PV bereits heute 25% der Energie im Winterhalbjahr produziert und mit Anreizen dieser Anteil auf fast 40% erhöht werden kann z.B. mit PV-Fassaden.

    Interessant ist auch, dass die Kosten für 30 TWh (mehr als die heutigen AKWs produzieren) aus Solarenergie gemäss dieser Studie bei ca. 40 Mrd CHF liegen. Im Vergleich kostet uns der Rückbau der AKWs ca. 25 Mrd CHF.
    • Rabbi Jussuf 21.12.2019 16:56
      Highlight Highlight Nicht immer alles vermischen. Der Rückbau ist bereits bezahlt. Da sollten (So der Strahlen-Gott will) keine weiteren Kosten hinzukommen. Das ist bezahlt und zwar über die Strompreise - obwohl die einigermassen niedrig sind.
  • JJTheBigDog 21.12.2019 00:41
    Highlight Highlight Ich wohne momentan in der Region Olten. Kann mir jemand erklären, was diese Sonne genau ist? Ist das so wie Cthuhlhu in gut?
  • Rabbi Jussuf 21.12.2019 00:31
    Highlight Highlight Die Stromlücken werden noch sehr viel grösser werden, als selbst die Skeptiker befürchten!
    Und die Strompreise müssen für den Endverbraucher noch massiv steigen, damit Pumpspeicher, Gaskraftwerke einigermassen rentabel arbeiten können.

    Vom Ausland abhängig werden? Die meinen doch hoffentlich nicht Deutschland! Denn dort gibt es zur gleichen Zeit auch immer grössere Stromlücken. Da bleibt nur noch französischer Atomstrom, der ist dazu noch einigermassen billig.

    Wie kurzsichtig kann man bloss sein??
    • bruuslii 21.12.2019 13:16
      Highlight Highlight rabbi:
      "Die Stromlücken werden noch sehr viel grösser werden, als selbst die Skeptiker befürchten!"
      -> quellen bitte!

      "Und die Strompreise müssen für den Endverbraucher noch massiv steigen, damit Pumpspeicher, Gaskraftwerke einigermassen rentabel arbeiten können."

      damit kann ich leben. ich glaube, dass auch in der industrie durchaus strom-sparpotential besteht.

      zudem wird dadurch die eigenproduktion atraktiver.
    • Rabbi Jussuf 21.12.2019 17:15
      Highlight Highlight Bruuslii
      Die Eigenproduktion wird nicht attraktiver, weil du den überschüssigen Strom nicht zum Endverbraucherpreis verkaufen kannst. Die Preise müssen u.a. steigen, damit Pumpspeicher günstig einkaufen können und immer noch unter dem Endverbraucherpreis verkaufen können. Sie brauchen diese Marge um halbwegs rentabel zu sein. Das heisst aber auch, dass die Verkaufspreise von Privaten nicht mit dem Strompreis mitsteigen können.
    • Rabbi Jussuf 21.12.2019 17:18
      Highlight Highlight Wegen den Stromlücken. Die haben wir ja jetzt schon. Die werden aber mit Importen kompensiert. Wenn aber, wie DE, alle Nachbarn auf Erneuerbare machen, haben eben alle zur gleichen Zeit keinen Strom mehr. Darum steigt das Risiko enorm! Um das zu verstehen braucht es wohl keine Quellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bruuslii 20.12.2019 23:55
    Highlight Highlight die eigenproduktion der gebäude- und eigenheim-besitzer müssen besser gefördert werden.

    im minimum müssen die blockaden gewisser kantonaler energieliferanten gebrochen werden!
    z.b. verhindert die bkw mit ihrer tarifstruktur, dass private pv-anlagen vernünftig rentieren und dadurch unatraktiv gemacht werden!

    https://www.rechsteiner-basel.ch/publikationen/archiv/2016
    -> "Diskriminierende Tarifstrukturen – es droht ein Ausbaustopp der Photovoltaik"

    https://www.srf.ch/news/schweiz/so-druecken-elektrizitaetswerke-die-verguetungen-an-kleinkunden
  • Randalf 20.12.2019 23:14
    Highlight Highlight
    Just heute habe ich die monatliche Stromrechnung bekommen. Es wurde mir auch mitgeteilt, dass ab nächstem Jahr der Strompreis um mehr als 10% angehoben wird, da er aus dem Ausland bezogen wird.

    Verbrauche ich jetzt Kohlenstrom aus Deutschland?
    • infomann 20.12.2019 23:44
      Highlight Highlight Die Stromlücke wird es nur gegen wenn die Bürgerlichen Sonne und Windstrom weiterhin nicht fördern wollen
      Nachher werden sie mit hochgenuss sagen, wir haben ja immer gesagt es geht nicht.
      Ist das eine Politik für den Bürger
    • DomKi 21.12.2019 00:02
      Highlight Highlight Windstrom > auf jedem Dach ein Windrädchen, oder was? Und dann wird gemotzt werden wg. Verschandlung der Landschaft, wir werden sehen !!
    • DerRaucher 21.12.2019 00:26
      Highlight Highlight Vor allem Windkraft wird ja bei uns kaum genutzt. Was sind die Kontrapunkte dagegen? Mal ausgenommen es versaue das Landschaftsbild. Ich fahre oft in D rum, da hat man sich schon völlig daran gewöhnt die immer wieder zu sehen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 20.12.2019 23:13
    Highlight Highlight Es gibt mehr Flächen für PV, als wir brauchen um sämtlichen (!!!) Strom zu produzieren den wir brauchen. Speichertechnologie ist auch vorhanden. Die Lücke ist zudem gar nicht so gross, da wir eh schon viel Wasserkraft haben.

    Es liegt NUR am politischen Willen, das Potential zu nutzen. Preiswerter als neue AKWs ist es auch noch und die Wertschöpfung bleibt im Land. Eigentlich ein Projekt für die SVP!

    https://www.swissolar.ch/services/medien/news/detail/n-n/bfe-studie-schweizer-solarpotenzial-groesser-als-benoetigt/

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