Schweiz
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Initiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln» erhält prominente Unterstützung 

Immer wieder wird behauptet, die Annahme der Juso-Initiative schade Pensionskassen und Volkswirtschaft. Dem widerspricht nun das 600'000 Mitglieder starke Pensionskassen-Netz.



Die Volksinitiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln» konnte bis jetzt kaum Erfolge vermelden. Bundesrat und Parlament haben die Initiative deutlich abgelehnt, auch aus der Wirtschaft ist der Gegenwind beträchtlich. Doch nun zeigen sich Hoffnungsschimmer am Horizont, wie die «Zentralschweiz am Sonntag» schreibt.

So weibelt das PK-Netz, das mit 600'000 Mitgliedern grösste Netzwerk der Arbeitnehmer in der beruflichen Vorsorge, für ein Ja am 28. Februar. Das gewerkschaftsnahe Netzwerk unterstützt jene Stiftungsräte, die in den Pensionskassen die Interessen der Arbeitnehmer vertreten.

Keine Verluste für die Pensionskassen

Es sei «unumgänglich», Spekulationen auf den «sicheren Hungertod Tausender» gesetzlich zu unterbinden, sagt PK-Netz-Geschäftsführer Urban Hodel in einer Stellungnahme, die der «Zentralschweiz am Sonntag» vorliegt.

Das PK-Netz macht nicht nur moralische Gründe für seinen Entscheid geltend. Vielmehr betont es, dass ein Verbot weder für die Pensionskassen noch für die Volkswirtschaft zu Verlusten führen würde. Dieser Einwand ist gewichtig, denn immer wieder wird behauptet, dass eine Annahme der Initiative zu geringeren Erträgen für die Pensionskassen und damit zu kleineren Renten führe würde. Dem widerspricht das PK-Netzwerk deutlich. (dwi)

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • FrancoL 09.12.2015 17:05
    Highlight Highlight Ich denke mich laust der Affe! Eine Mehrheit der Kommentare versucht die wirtschaftlichen Interessen vor der Verwerflichkeit der Spekulation mit Nahrungsmittel zu stellen? Es ist nicht nur der Preis der eine Rolle spielt! Es ist zB. auch das Bunkern von Nahrungsmitteln, die in wichtigen Momenten fehlen und zu Situationen führen die der Menschen unwürdig sind. Haben wir nicht schon genügend Spielflächen für Spekulation? Braucht es wirklich auch die Nahrung zu sein? Wo wollen wir stoppen? Bei der Spekulation mit Organen; so etwas 6 Organe ok ab 7 keine Spekulation mehr? Krankhaft!
  • atomschlaf 30.11.2015 12:35
    Highlight Highlight Diese Initiative ist vollkommen sinnfrei. Eine Metastudie der Hochschule Luzern und der Uni Basel hat ergeben, dass die angeblich so böse Spekulation grösstenteils einen abschwächenden oder neutralen Effekt auf Preisausschläge hat. Bei den Nahrungsmittel war der abschwächende Effekt bei Mais, Zucker und Weizen besonders stark. Eine leichte Verstärkung wurde einzig bei Fleisch und Kaffee nachgewiesen.
    https://www.hslu.ch/de-ch/hochschule-luzern/ueber-uns/medien/medienmitteilungen/2015/09/14/auswirkungen-von-finanzspekulation-auf-preisausschlage-von-rohstoffen-untersucht/
    • ste-kuede85 30.11.2015 15:56
      Highlight Highlight wer finanzierte diese studie?
    • AnnaBanana 30.11.2015 23:33
      Highlight Highlight da sagt die ETHZ in einer Studie etwas anderes: 60 - 70 %
      http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2237392
      "In einer anderen Studie zeigten Unctad-Autor Vladimir Filimonov und ETH-Wissenschaftler Didier Sornette auf, dass von Mitte 2005 bis Oktober 2012 mindestens 60 bis 70 Prozent der Preisveränderungen für Rohstoffe auf sich selbst verstärkende Finanzaktivitäten zurückzuführen seien – und nicht auf neue Informationen über etwaige Missernten rund um den Globus." (handelszeitung.ch)
  • Schneider Alex 29.11.2015 15:33
    Highlight Highlight Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln!

    Gleich wie die Spekulation mit Immobilien (Anfang der 90er Jahre in der Schweiz) und Aktien (Dotcom-Blase 1995-März 2000) immer wieder zu überhöhten Preisen führt, ist auch die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu beurteilen. Nur trifft diese die Ärmsten der Armen. Seit die Rohstoffbörsen für spekulative Anleger geöffnet worden sind, sind die Preisschwankungen ausser Kontrolle. Nahrungsmittelspekulation kann kurz- und mittelfristig die Preise auf einem Niveau halten, das für die ärmsten Bevölkerungsschichten Hunger und Tod bedeuten kann.
  • Kronrod 29.11.2015 08:20
    Highlight Highlight Solange kein einzelner den Markt dominiert, helfen die Spekulationen. Wenn ein Spekulant zum Beispiel eine Kaffeeknappheit korrekt voraussieht, wird er heute Kaffee billig einkaufen und morgen teuer verkaufen. Dabei drückt er den heutigen Preis etwas rauf, und holt den zukünftigen etwas herunter. Die Schwankung wird als gedämpft, was gut ist. Gefährlich hingegen wäre ein "short squeeze": gelingt es einem Spekulanten, einen genug grossen Teil einer zukünftigen Ernte aufzukaufen, kann er eine künstliche Knappheit erzeugen und beliebige Preise verlangen. Das ist der schlechte Fall.

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