Schweiz
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epa08414947 Commuters wait for a metro at the metro m2 station and train CFF/SBB station during the spread of the pandemic Coronavirus (COVID-19) disease in Lausanne, Switzerland, Monday, May 11, 2020. In Switzerland from today, the Swiss authorities lifted second part of the lockdown.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Pendeln in Coronazeiten: Noch immer tragen nur wenige Reisende eine Schutzmaske. Bild: EPA

Milliardenloch droht: Wie kommt der ÖV aus der Krise? Die wichtigsten Fragen und Antworten

Dem öffentlichen Verkehr droht wegen der Coronakrise ein Milliardenloch. Trotzdem verzichtet er auf teurere Billette. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Problemen der Verkehrsbranche.

Sven Altermatt / ch media



Wie entwickeln sich die Passagierzahlen im ÖV?

Die Coronakrise hat und hatte massiven Einfluss auf die Nachfrage im öffentlichen Verkehr. Von einem beispiellosen Einbruch der Passagierzahlen spricht Bernard Guillelmon, der Präsident der Alliance Swisspass. Die Branchenorganisation informierte am Mittwoch darüber, wie sie die Auswirkungen der Krise abfedern will. Tatsächlich liegt die Auslastung im Fernverkehr erst bei rund der Hälfte im Vergleich zum Vorjahr, etwas höher ist sie im Regionalverkehr. Immerhin: «Beim Ausflugsverkehr und beim Ortsverkehr spüren wir wieder einen Anstieg der Passagierzahlen», sagt Guillelmon.

Wie gross ist das Loch, das die Coronakrise in die Kassen der Branche reisst?

In den vergangenen drei Monaten büssten Verkehrsbetriebe wie die SBB oder Postauto fast zwei Drittel ihrer Umsätze ein - während ihre Kosten praktisch gleich blieben. Der Verkauf von Einzelbilletten brach zeitweise komplett ein. Derzeit liegt er noch immer gut 60 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Noch wichtiger sind für die Branche die Abos, mit denen die Mehrheit der Einnahmen generiert wird. Da dürften sich die Ausfälle erst später auswirken. Wie viele Pendler werden ihr Generalabo (GA) oder ihr Halbtax erneuern? Die Branchenorganisation spricht von einer «rückläufigen Tendenz», gibt sich aber einigermassen optimistisch. Sie geht davon aus, dass die Zahl der GA bis Ende Jahr um rund sechs Prozent und die Zahl der Halbtax-Abos um rund ein Prozent zurückgehen wird. Zu den einträglicheren Verbund- und Streckenabos gibt es keine Schätzungen.

Summa Summarum rechnet die Branche mit einem Rückgang der Gesamteinnahmen von 25 bis 30 Prozent im Jahr 2020. Aufgerechnet entgehen dem öffentlichen Verkehr damit also Einnahmen von über 1.5 Milliarden Franken.

Wird sich die Nachfrage erholen? Steigen die Passagierzahlen also bald wieder an?

Verbandschef Guillelmon ist da wenig zuversichtlich: «Die Nachfrage wird sich in diesem Jahr höchstwahrscheinlich nicht vollständig erholen.» Dies dürfte wenn schon gegen Ende 2021 der Fall sein. Genaue Prognosen will er noch nicht abgeben.

Es geht auch um Fragen des Vertrauens und um die Organisation der Arbeitswelt. Wie können die Leute wieder für Bahn und Bus begeistert werden? Und was, wenn viele Arbeitnehmer lieber im Homeoffice bleiben? Weil der öffentliche Verkehr manchen als Virenschleuder gilt, verweist die Branche derzeit in gross angelegten Kampagnen darauf, wie sauber die Verkehrsmittel sind, wie das Reisen dank Schutzkonzepten sicher ist und wie sich Stosszeiten umgehen lassen. Masken werden empfohlen, eine Pflicht will die Branche weiterhin nicht. Man werde diese aber umsetzen, sollte sie doch noch eingeführt werden, betont Guillelmon.

Du denkst, dass die Leute in deinem Zug komisch sind?

Werden wegen der Einbussen nun die Billette teurer?

Nein. Trotz Ertragseinbussen und düsteren Aussichten verzichte man 2021 auf Preiserhöhungen bei den Billetten, verkündet die Alliance Swisspass stolz. Gleichzeitig reagiert die Branche mit einigen Anpassungen beim Sortiment und den Entschädigungen (siehe Text unten). Damit wolle man die Attraktivität von Bahn und Bus erhöhen, gerade in diesen schwierigen Zeiten.

Allerdings: Dass die Billettpreise zumindest vorerst nicht erhöht werden, war schon länger absehbar. Ab 2021 gelten nämlich günstigere Tarife für Bahntrassen. Konsumentenschützer forderten deswegen ursprünglich gar, dass diese den Kunden in Form günstigerer Preise weitergegeben werden.

Und wo holen sich die Verkehrsbetriebe dann das Geld, das sie dringend benötigen?

In die Bresche springen sollen nicht in erster Linie die Passagiere, sondern der Staat - das heisst: die Steuerzahler. Die öffentliche Hand müsse eine Lösung suchen, sagt Guillelmon. Schliesslich habe man trotz Nachfragerückgang stets ein Grundangebot aufrechterhalten müssen. Auch das Parlament verlangt, dass der Bundesrat sich vor der Sommerpause des Themas annimmt. Gestern war das Geschäft in der Regierung noch nicht traktandiert.

Knifflig gestalten dürfte sich die Lösungssuche etwa beim Fernverkehr, der im Gegensatz zum Regionalverkehr eigentlich ohne Subventionen auskommen muss. Umstritten ist der Verteilschlüssel; die Frage also, in welchem Umfang sich Bund, Kantone und die betroffenen Unternehmen selbst jeweils beteiligen. Bürgerliche Politiker verweisen auf die Reserven der Betriebe und warnen vor «Schnellschuss-Subventionen». Erst Ende Jahr werde man den genauen Umfang der Defizite abschätzen können.

Warum schmälern die Verkehrsbetriebe dann ihre Ausfälle nicht wenigstens mit Kurzarbeitsgeldern?

Weil sie dies nicht dürfen. Zwar hatten auch viele Angestellten in den Verkehrsbetrieben zwischenzeitlich weniger zu tun, das ist unbestritten. Das Staatssekretariat für Wirtschaft vertritt aber im Gegensatz zum Bundesamt für Verkehr die Ansicht, dass kein Anspruch auf die Kurzarbeitsentschädigung bestehe, weil kein Betriebsrisiko vorhanden sei.

Seit gestern ist klar: Die Gesuche um Kurzarbeitsentschädigungen von SBB und Postauto wurden von den zuständigen kantonalen Stellen abgelehnt. Die Betriebe bestätigen einen entsprechenden Bericht von Radio SRF. Ob die Unternehmen gegen die Entscheide gerichtlich vorgehen, ist noch offen. Genaue Zahlen nennen sie auf Anfrage keine. Ein SBB-Sprecher betont aber: «Für alle Mitarbeitenden hat dies keine Auswirkungen, sie erhalten weiterhin den vollen Lohn.» Bewilligt wurde die Kurzarbeit immerhin für den Logistikbetrieb SBB Cargo. (bzbasel.ch)

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Malt-Whisky 26.06.2020 11:16
    Highlight Highlight Ôffentlicher Verkehr muss per sofort wieder Servive Public werden. Die stellt die Basisdienstleistung zur Verfügung und zwar in Basisausstattung. Wems nicht passt, kann jeweils in die andere Zughälfte wechseln und dort für den gleichen, aber etwas luxuriösen Dienst das vierfache zahlen.
  • Küsel64 25.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Die fehlende Maskenpflicht im Zug und die mehrheitlich sehr lasch eingehaltenen Vorschriften in den Restaurants und Takeaway-Läden (Bedienung und Zubereitung ohne Masken) werden wahrscheinlich schon bald zu einem weiteren Lockdown führen. Diese Branchen dürften dann wohl kaum mehr auf Verständnis für die schwierige Lage aus der Bevölkerung hoffen können.
  • Küsel64 25.06.2020 12:49
    Highlight Highlight Leider hat die SBB (und alle anderen öV) viel zu spät wieder angefangen das Angebot zu erhöhen. Die Meldung vom reduzierten Betrieb schreckte die Benutzer ab und gingen mit dem Auto, das ändert sich nicht so schnell. Im Zug trifft man heute drei mal mehr Kontrollen (bis zu 6 in einem Wagen) und die besagten Desinfektionen habe nie gesehen. Mit höheren Preisen wird das ganze noch schlimmer.
  • easy skanking 25.06.2020 12:37
    Highlight Highlight die herr verwaltungsräte und deren kaderleute könnten doch mal bitzli auf den lohn verzichten...
  • Lupe 25.06.2020 11:58
    Highlight Highlight Solange das Auto mit zwei Personen belegt billiger kommt wie der ÖV sind die Preise immer noch zu teuer !
  • Hans Jürg 25.06.2020 10:03
    Highlight Highlight Thomas Hurter, SVP-Nationalrat und Swiss-Pilot, spricht sich vehement gegen eine Unterstützung der ÖV-Betriebe aus. Klar, seine Swiss hat ja schon die Milliarden bekommen. Und da er ja sauteure Kampfjets will, denkt er sich wohl, dass man all diese Milliarden wieder irgendwo einsparen muss.

    Wieder mal ein gutes Beispiel, dass die Prioritäten dieser Partei komplett falsch gesetzt werden und von Solidarität keine Spur.
  • eddie_c 25.06.2020 09:51
    Highlight Highlight Es würde nicht schaden, wenn Wagons auf Kurzstrecken mit mehr Stehplätze eingeführt würden so wie es weltweit urbane Zentren bereits mit den UBahnen anbieten. Mehr Pendler in einem Wagon reduziert die Anzahl benötigten Züge, Schienen und Personal.
  • Hercules Rockefeller 25.06.2020 09:24
    Highlight Highlight Die SBB haben gestern mit der Abschaffung des Studi-GAs ja bereits einen ersten Schritt gemacht um an Geld zu kommen o.O
    • Stefanix19 25.06.2020 12:08
      Highlight Highlight Nein nicht die SBB. Die SBB macht die Billettpreise nicht.
  • Michael Scott 25.06.2020 09:13
    Highlight Highlight Tja, wohl das Resultat aus der sehr schwachen Kommunikation des BR/BAG. Während andere Länder Maskenpflicht einführten schweigen unsere Politiker in Bern dazu. Zuerst hiess es immer sie schützen den Träger nicht, dann sie schützen etwas. Und seit gestern wird dringend empfohlen Masken im ÖV zu tragen, da hat man es einfach verpasst seit anfang an klare Regeln zu machen und die Bevölkerung zu sensibilisieren.
  • Peter Vogel 25.06.2020 09:11
    Highlight Highlight 90% der ÖV Benutzer sind Abonenten, das Geld für den ÖV wurde also bereits bezahlt.
    • Michael Scott 25.06.2020 10:23
      Highlight Highlight Klar mit einem monatlichen Zonen/Streckenabo. :-)
  • Clife 25.06.2020 09:02
    Highlight Highlight etwas schelmisch finde ich es schon, dass die SBB nie mit höheren Einbussen gerechnet hat. Während der Corona Krise sollte man ja auch zu Hause bleiben und das ist ja auch richtig so. Jetzt müssen natürlich wir Steuerzahler (und auch die Studis mit einem Aufpreis) wiedermal dafür bluten. Monopol sein und dann meinen, dass man sowieso die Preise (und die Cheflöhne) so hantieren kann wie man will 🤦‍♂️ allem voran mit dem Bombardier Fehler (Stichwort kaputte Türen)
    • Stefanix19 25.06.2020 12:08
      Highlight Highlight Nur macht die SBB die Preise nicht.
  • IMaki 25.06.2020 08:49
    Highlight Highlight Kein Problem mit der Kohle. Wenn der Bundesrat bereit war, 1,4 Milliarden für die deutsche Fluglinie Swiss hinzublättern, dürfte ein ebenso hoher Betrag für die schweizerische Bundesbahn und die übrigen OeV wohl kaum strittig sein, oder?
    • K1aerer 25.06.2020 11:29
      Highlight Highlight Meine Güte zum 1000. Mal das ist kein Zustupf, sondern ist ein zinsloser Kredit.
    • IMaki 25.06.2020 18:23
      Highlight Highlight @K1aerer
      Es ist Hans was Heiri. Man dürfte dem öffentlichen Verkehr auch mit einem Kredit unter die Arme greifen. Er wird sowenig zurückbezahlt werden wie von den Airlines.
  • Hangover 25.06.2020 08:40
    Highlight Highlight Warum schafft es Luxemburg, Bahn und Bus gratis zu machen?
    Und die Schweiz nicht?
    • DerSchreder 25.06.2020 10:31
      Highlight Highlight Ich vermute mal, dass dies auch mit der abzudeckenden Fläche und der auch dadurch zusätzlich verstärkten Konzentration der wirtschaftlichen Leistung zu tun.
      Ein Kanton Zug könnte sich wohl auch einen gratis ÖV leisten. Bei einem Kanton Bern stelle ich mir dies bereits schwieriger vor...
    • eddie_c 25.06.2020 11:21
      Highlight Highlight ÖV in Luxemburg ist hochineffizient und wird bestmöglichst umgegangen.
      Play Icon
    • K1aerer 25.06.2020 11:32
      Highlight Highlight Erstens ist es ein kleines Land. Zweitens hat es halt mit ihren Banken enormes Geld. Drittens in der Schweiz gilt halt, dass man die Sachen zahlen muss. Die Reichen wollen auch nicht abgeschröpft werden. Zudem macht es auch keinen Sinn weil die Reichen nicht häufiger das Angebot nutzen. 🤷‍♂️
  • Super8 25.06.2020 08:28
    Highlight Highlight "Trotzdem verzichtet er auf teurere Billette."

    Als ob teurere Billette das Problem lösen würden. Es würden einfach noch weniger mit der ÖV fahren.
  • Wolk 25.06.2020 08:06
    Highlight Highlight Die Belegung ist ideal. Endlich ist es mal erträglich. Es können auch oft die vorgeschriebenen Abstände zu Personen ohne Maske eingehalten werden. Mehr Personen im ÖV wären fatal oder es bräuchte eine Maskenpflicht. Daher würde der Bund wohl besser die SBB retten statt die Swiss.
  • flyingdutch18 25.06.2020 07:31
    Highlight Highlight Maskenpflicht einführen, dann fühlen sich die Leute sicher (sich selbst kann man mit der Maske ja nicht schützen).
    • Pisti 25.06.2020 08:26
      Highlight Highlight Wenn eine Maskenpflicht eingeführt wird, nehme ich wieder das Auto.
    • Caturix 25.06.2020 09:00
      Highlight Highlight Dann fahre ich nicht mehr mit der Bahn oder dem Bus.
    • Jaklar 25.06.2020 13:17
      Highlight Highlight Wer bei maskenpflicht im öv aufs Auto umsteigt Der schafft platz im zug und bus.
      Wird vielleicht dann probleme mit dem platz auf den strassen geben, aber das ist dann eben selbstgemacht.
      Ich trage jetzt schon masken im zug. Am anfang wars etwas gewöhnungsbedürftig aber nach 2 tagen hat man sich gewöhnt.
  • GetReal 25.06.2020 06:57
    Highlight Highlight Ganz toll. Wir Steuerzahler werden kompensieren müssen - einmal mehr, mit höheren Abgaben. Schon schön, so Staatsbetriebe.
    • CHSpeedy 25.06.2020 07:28
      Highlight Highlight Noch schöner zu sehen, wie es damals gross hiess "eine Welle der Solidarität in der Schweiz". So lange es beim Klatschen für Gesundheitspersonal blieb war noch alles ok. Aber jetzt zeigen viele Ihr wahres Gesicht. Es geht nun ja schliesslich ans eigene Portemonnaie da hört Solidarität wohl auf. Danke für Deinen Egoistischen Kommentar - Gruss von einem einfachen Angestellten im ÖV.
    • Domimar 25.06.2020 07:38
      Highlight Highlight @GetReal Ich für meinen Teil trage lieber dazu bei, dass ein Staatsbetrieb die Zeit übersteht als eine private Gesellschaft. Was ja bekanntlich auch schon vorgekommen ist.
    • ingmarbergman 25.06.2020 08:59
      Highlight Highlight Wir sind eine Demokratie. Du bist immer noch selbst der Staat, genau so wie wir anderen auch.

      Also sprich für dich selbst. Aber es gibt viele, die einen gut finanzierten ÖV sinnvoll finden und dafür auch gerne Geld ausgeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 25.06.2020 06:43
    Highlight Highlight Abgesehen vom temporären Einbruch erwarte ich keine nachhaltige Veränderung. Wenn die Leute Angst hätten, dann würden sie Masken tragen, das tun sie aber nicht. Auch working from home ist bald vorbei, leider.
    • Tschowanni 25.06.2020 06:56
      Highlight Highlight Ich trage in den ÖV keine Maske weil ich einerseits den Abstand beachte und andererseits die Zahlen in DE, OE, etc verhältnismäßig auch nicht anderst sind und dort ist Maskenpflicht nicht nur in den ÖV
    • Terraner 25.06.2020 08:06
      Highlight Highlight Weil die Leute Angst haben, fahren viele lieber mit dem Auto oder Fahrrad.
    • maylander 25.06.2020 08:15
      Highlight Highlight Klar wird es Veränderungen geben.
      Bei der Sitzordnung wird sich die Flugzeugbestuhlung durchsetzen.
      Vergünstigungte Billete werden nur noch ausserhalb der Stosszeit gültig sein.

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