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In Zürich gibt es nochmals weniger leere Wohnungen



Wegen der aktuellen Wohnungsnot in Zuerich, herrscht bei Besichtigungsterminen von Wohnungen jeweils grosser Andrang. Die Aufnahme zeigt Interessenten fuer eine Wohnung der Staedtischen Liegenschaftenverwaltung, aufgenommen im April 2001. (KEYSTONE/Mirjam Wanner)

Bild: KEYSTONE

Die Anzahl leerstehender Wohnungen ist im Kanton Zürich trotz hoher Bautätigkeit zurückgegangen. Am 1. Juni standen 6654 Wohnungen leer - 675 weniger als im Vorjahr. Die Leerwohnungsziffer sank von 0.99 auf 0.89 Prozent. Auch in Zürich gab es einen Rückgang.

Mit Ausnahme von Winterthur und Umgebung sanken die Leerwohnungszahlen in allen Regionen, wie die Statistischen Ämter von Stadt und Kanton Zürich am Mittwoch mitteilten. Der Trend steigender Leerwohnungszahlen in den letzten vier Jahren wurde gebrochen. Am stärksten waren die Rückgänge in den Regionen Glattal und Pfannenstiel sowie in der Stadt Zürich.

Der Rückgang der Leerwohnungszahlen erstaune ein wenig, da die weiterhin hohe Bautätigkeit auf eine gebremste Bevölkerungszunahme treffe, schrieben die Statistiker. Dies zeige, dass andere - lokale - Faktoren eine wichtige Rolle spielten. So entstanden etwa neue Wohnungen insbesondere dort, wo eine grosse Nachfrage auf zu wenige Wohnungen traf.

Zürich mit tiefstem Stand seit 2013

Zu den Gemeinden mit einem besonders starken Rückgang der Leerwohnungszahl gehört die Stadt Zürich, wo die Anzahl leerstehender Wohnungen um fast ein Drittel sank auf gerade noch 306. Die Leerwohnungsziffer sank von bereits tiefen 0.2 Prozent auf 0.14 Prozent - den niedrigsten Wert seit 2013.

Die sehr tiefe Leerwohnungsziffer illustriere die anhaltend hohe Beliebtheit von Zürich als Wohnort, teilten die Statistischen Ämter mit. Obwohl laufend neuer Wohnraum entstehe, könne das Wohnungsangebot in der Stadt nicht mit der hohen Nachfrage Schritt halten.

Die Leerwohnungszahl wird seit 1974 bei allen Gemeinden erfasst. Sie weist Wohnungen aus, welche zwar ausgeschrieben sind, aber nicht sofort vermietet oder verkauft werden können. Abgebildet wird demnach nur ein Teil der Wohnungen, die auf den Markt kommen. Allerdings ist die Ziffer laut den Statistikern im Zeitverlauf ein sensibler Indikator für Ungleichgewichte im Wohnungsmarkt. (aeg/sda)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 22.08.2019 06:07
    Highlight Highlight Wenn die Grossagglomerationen und die Dienstleistungsunternehmen nicht auf Teufel komm raus die Ansiedlung von neuen Unternehmensstandorten in den Grossagglos unterstützen resp. suchen würden, wäre auch der Wohnungs-Nachfragedruck in den Grossagglomerationen geringer. Warum die Dienstleistungswirtschaft nicht vermehrt zentrale Standorte in der Peripherie (z. B. Baden, Lenzburg, Brugg, Aarau) nachfragt, ist wohl auf die zu günstigen Ansiedlungsbedingungen in den Grossagglos zurückzuführen.

  • Turicum04 21.08.2019 15:04
    Highlight Highlight Asylanten brauchen dringend Wohnungen (und zwar möglichst grosse!). Aber keine alten Wohnungen, die kann man den Schweizern gerne geben.
    • Zaytoun 21.08.2019 19:24
      Highlight Highlight Whoa Alte, voll de Rassischt, oder was?!
  • Evan 21.08.2019 11:59
    Highlight Highlight Baut endlich mal in die Höhe, und baut dort, wo gute Infrastruktur vorhanden ist. Die Dörfer und Städte wachsen immer weiter in die Breite und verbrauchen so wertvollen Platz. Baut dort in die Höhe, wo es bereits Bahnhöfe gibt, nicht nur in den Städten.
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 21.08.2019 12:11
      Highlight Highlight Der boden ist nur so in der Region Zürich und Basel geignet um in die Höhe zubauen soviel mir ist
    • sunshineZH 21.08.2019 12:23
      Highlight Highlight Genau! Bitte auch gleich die Autobahnen in die Höhe bauen, danke!
    • Tenno 21.08.2019 13:06
      Highlight Highlight Zentrale neue Wohnungen kann sich der 0815 Stadtbewohner nicht leisten.
      Aber ja in die Höhe bauen macht Sinn, wird nun halt einfach in Dübendorf gemacht als in Zürich.
    Weitere Antworten anzeigen

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