Schweiz
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Warum der Bundesrat private Pakete durchleuchten lassen will

Erfolg für Migros und Coop: Der Bundesrat geht mit mehreren Massnahmen gegen falsch deklarierte Onlinepakete aus dem Ausland vor - unter anderem mit neuen Röntgengeräten.

Benjamin Weinmann / ch media



zalando ali baba

Paketzentrum Härkingen: Nicht alle Sendungen aus dem Ausland sind korrekt deklariert. Bild: ch media/bruno kissling

Sie sind das Paradies für Schnäppchenjäger: Auf ausländischen Onlineshops wie Alibaba, Wish oder Taobao gibt es fast alles zu finden, und das zu ultratiefen Preisen. Handy-Ladekabel für einen Franken, Dentalstreifen für weissere Zähne für wenige Rappen oder Kosmetik zu Ramschpreisen. Dass auch die Qualität der Produkte zum Teil eher Ramsch ist, scheint vielen Kunden egal zu sein: 2018 bestellen Schweizer rund 33 Millionen Kleinwarensendungen aus dem Ausland. Allein 23 Millionen stammen aus Asien, insbesondere aus China. Fünf Jahre zuvor waren es gerade mal 3 Millionen.

Der Päckli-Boom aus Asien hat die hiesigen Versandhändler in Nervosität versetzt, so auch Migros und Coop mit ihren eigenen Onlinewarenhäusern Galaxus und Microspot. Sie kritisieren die billige Konkurrenz. Einerseits seien viele Pakete falsch oder gar nicht deklariert. Andererseits profitiert vor allem China von vergünstigten Posttarifen, da es vom Weltpostverein als Entwicklungsland eingestuft wird. Migros forderte vor einem Jahr gar als Protestaktion die Rücksendung ganzer Schiffscontainer an China.

Nun reagiert der Bundesrat auf das Wehklagen der Schweizer Detailhändler. Am Mittwoch legte er einen umfassenden Bericht vor und das für den Zoll zuständige Eidgenössische Finanzdepartement beauftragt, sieben Massnahmen zu starten, um den falschen Zolldeklarationen von ausländischen Onlinehändlern einen Riegel zu schieben.

Waffen und Drogen sollen schnell vernichtet werden

Zu den Massnahmen gehören administrative Vereinfachungen und automatisierte Risikoanalysen, welche mehr Kräfte freisetzen sollen für stärkere Kontrollen. Zudem soll das Finanzdepartement den Einsatz von modernen Röntgenanlagen und anderer Apparate zum Scannen von Paketen prüfen. Denn heute steckt oftmals nicht das im Paket, was angegeben ist, und auch nicht der genannte Wert. Für illegale Sendungen wie Waffen, Drogen oder nicht zulässige Medikamente will der Bund eine rechtliche Grundlage schaffen, um diese Produkte rasch vernichten zu können.

Mit den Onlineplattformen und ausländischen Zollverwaltungen soll das Gespräch gesucht werden, um die heutigen Probleme lösen zu können, fordert der Bund. Und die Handelsgiganten wie Alibaba sollen dafür sorgen, dass der Schweizer Zoll über jede bevorstehende Paketsendung im Detail informiert wird. Der Massnahmenkatalog des Bundesrats ist eine Reaktion auf ein Postulat der Grünliberalen Nationalrätin Tiana Moser. Sie hatte gleich lange Spiesse für alle Online-Händler gefordert und einen Stopp von Falschdeklarationen.

Das heutige Problem ist nicht zuletzt, dass die Absender der Pakete verstreut sind. Zwar bestellt der Schweizer Kunde auf Alibabas Webseite, doch darauf tummeln sich Zehntausende von privaten Händlern, die Alibaba als Schaufenster nutzen, um ihre Ware feilzubieten. Auch der US-Händler Amazon wendet dieses Prinzip an.

Migros, Coop und Co. sind erfreut

Laut Branchenkenner sind die Amerikaner bemühter um eine einvernehmliche Lösung. Allerdings reagierte Amazon Ende 2018 abrupt auf die neue Schweizer Mehrwertsteuerregelung und schloss die hiesige Kundschaft vom Einkaufen auf Amazon.com aus. Der Bundesrat hatte per Anfang 2019 beschlossen, dass Versandhändler, die pro Jahr mehr als 100'000 Franken Umsatz erzielen, in der Schweiz Mehrwertsteuer bezahlen müssen. Zuvor konnte Amazon Sendungen mit einem Wert bis 65 Franken abgabefrei in die Schweiz liefern.

Die Schweizerische Post, die wegen des Päckli-Booms deutlich mehr Sendungen austragen muss, will den Bericht noch nicht bewerten. «Die Wirksamkeit und die Praktikabilität wird sich in der Umsetzung zeigen», sagt eine Sprecherin. Sie weist ausserdem darauf hin, dass sich das Wachstum im ersten Halbjahr auf 5 Prozent abgeschwächt hat. 2018 war die Zahl der Kleinwarensendungen aus dem Ausland um 17 Prozent gestiegen.

Die IG Detailhandel Schweiz, zu der Migros, Coop, Denner und Manor gehören, begrüsst auf Anfrage, «dass der Bundesrat den Handlungsbedarf anerkennt.» Man werde nun den Bericht analysieren und dann das weitere Vorgehen prüfen. Der Verband des Schweizerischen Versandhandels, der über 300 Schweizer Firmen vertritt, zeigt sich laut Präsident Patrick Kessler ebenfalls glücklich über die Haltung des Bundesrates. «Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, wobei die ganze Sache schneller vonstattengehen dürfte, da Schweizer Händlern täglich wertvolle Umsätze entgehen wegen ungleicher Behandlung.»

«Es ist ein enormer Aufwand»

Kessler sieht vor allem Alibaba und Co. in der Pflicht. «Sie haben alle Informationen der einzelnen Sendungen und könnten den Schweizer Zoll vorab über die Lieferkette und den Inhalt des Pakets korrekt informieren.» Mit der EU führe Alibaba denn auch entsprechende Gespräche, von denen die Schweiz aber bisher ausgeschlossen sei, sagt Kessler. Er hofft, dass die Schweiz möglichst rasch eine mögliche EU-Lösung übernehmen könnte.

Doch selbst wenn die Chinesen stärker kooperieren, braucht es künftig Kontrollen. Da fragt sich, wie derart viele Pakete auf deren Inhalt überprüft werden sollen? «Es ist in der Tat ein enormer Aufwand», sagt Kessler. «Aber mit neuen Röntgengeräten und digitalen Zollsystemen wird die Kontrolle einfacher und effizienter.» Heute würden nur sehr wenige Stichproben durchgeführt, da sie alle manuell ausgeführt werden. Zudem entgingen heute dem Staat jährlich Millionen an Mehrwertsteuereinnahmen. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kurtz 05.09.2019 09:26
    Highlight Highlight Klar. Zementiert nur weiter am Podest der Hochpreisinsel Schweiz. Ich bin nicht bereit, für Zeug, dass die Schweizer Detailhändler selbst aus China importieren, mehr zu bezahlen, nur um deren Umsätze zu fördern. Zudem sieht man häufig beim Bestellen gar nicht, dass die Ware dann direkt aus China geliefert wird. Und der Zoll hält doch heute schon alles auf aus China und der unwissende Besteller zahlt noch drauf für irgendwelche Postgebühren, weil sie Abklärungen treffen müssen.
  • bebby 05.09.2019 07:27
    Highlight Highlight Damit erhöht man letztlich die Eintrittshürden und bevorzugt die grossen Anbieter, die sich das Ganze leisten können. Damit reduziert sich der Wettbewerb und erhöhen sich die Preise.
  • P1erre991 05.09.2019 05:58
    Highlight Highlight Ein Kniefall vor Coop und Migros!
    Da hat die Lobby gewirkt und schon wird die freie Marktwirtschaft vergessen! Alles kleine Trump's?
  • Picker 05.09.2019 05:45
    Highlight Highlight Ich habe nun in den letzten paar Jahren schon ein paarmal von China's Status beim Weltpostverband als Entwicklungsland gehört. Wie sieht es in dieser Hinsicht denn aus? Wurde schon einmal versucht, dies zu ändern? Es entspricht ja offensichtlich nicht mehr den Tatsachen.
  • Rochade 05.09.2019 05:43
    Highlight Highlight Bei Migros oder Coop kaufe ich meist Lebensmittel im Laden und eher selten online ein. Nonfood Artikel der beiden genannten Anbieter sind nicht nur im Vergleich zu China als auch zu vielen anderen Online-Anbietern entweder zu teuer und/oder qualitativ schlechter.

    Das fürchterliche Gejammer der CH- Portale, die sich ja auch kein Dreck darum schären ob sie die kleinen Läden und online Portale mit Tiefpreisen verdrängen und selbst jeglichen Schrott aus China importieren, gehen mir echt auf die Nerven.
  • Thomas G. 05.09.2019 00:24
    Highlight Highlight Klar weil bei Migros und Coop krieg ich ja auch die neusten Gadgets. Das sind doch Halbgare Versuche den Leuten das Leben schwer zu machen. Ich kauf deshalb nicht weniger im Ausland ein, eher mehr.
  • Lurgy2311 04.09.2019 23:36
    Highlight Highlight War klar! unsere Grosskonzerne Heulen,und der Bundesrat kuscht wieder! Die 7 Nasen, sind echt für nichts zu gebrauchen.

    Bestell ich halt wieder ins Postfach und hole es selbst
  • Kong 04.09.2019 21:50
    Highlight Highlight Alibaba ist kein "Händler", sondern ein hoch effizientes Ökosystem für Handel über die gesamte Wertschöpfungskette. Als Konsument habe ich schon Mühe zu verstehen, warum ein qualitativ perfektes Ladekabel direkt bestellt ca. CHF 2.- kostet und bei Schweizer Detailhändlern das Mehrfache (für exakt dieselbe Qualität). Postversand kann ich noch nachvollziehen, dass die Schweizer keine Freude haben. Aber gleiche Spiesse, d.h. auch vergleichbare Preise. Wo der Service passt (in CH) bestelle ich. Aber da ist Ali einfach weiter als CH-Schnitt.
  • Raphael Stein 04.09.2019 21:08
    Highlight Highlight Die Postadressen Anbieter im Ausland werden florieren.
    Beispiel:
    Eine Windschutzscheibe für ein Auto in D 230 Euro, die gleiche in der Schweiz 1150.00 Schwitzfränkli.
    Veraäppeln lassen kann sich wer will.
  • heureka 04.09.2019 20:58
    Highlight Highlight schon interessant, Meine rund 20 Importgeschäfte im Jahr, (Autoersatzteile für Autos, und Verbrauchsmaterial in der Bodenlegerei. Noch immer bezahlte ich Schweizer MwSt & 3 % Importzoll. Was auch völlig in Ordnung ist. Bis vor ca. 3 Jahren, war das Meiste aus Deutschland, da hatte es noch geklappt Ohne 19% DE MWst. Heute?? Kauf ich bei den Briten. Seriös, Schnell, Zuverlässig & Unbürokratisch. Mein Tip:: Suche I-Shop Direkt. Ohne Plattform!! Eröffne Account,--MWst nicht korrekt, Contact mit Sails-Manager, und Meistens funktionierts. Viel Geld gespart.Ehrliches Buissness Ohne Zw.händler
  • Black Cat in a Sink 04.09.2019 20:56
    Highlight Highlight Typischer schweizer Artenschutz....
  • dmark 04.09.2019 20:53
    Highlight Highlight Tja, die Geister, die ich rief...
    Wer wollte denn partout die Globalisierung? Die Firmen oder die Bürger?
    Jetzt aber, nachdem der "normale Mensch" sich ebenso an den Vorzügen des internationalen Handel bedient, wie längst auch schon die Firmen zuvor, soll da ein Riegel vorgeschoben werden, damit der inländische Handel weiterhin gut verdienen kann?
    Der Schwabe sagt dazu, es hat ein "G'schmäckle".
  • Drachenherz 04.09.2019 20:41
    Highlight Highlight Wird denen den Aufwand zu gross, einfach keine Lieferung mehr in die Schweiz...
    Ist ja legal was die betreiben, ist das problem der Post und die Tücken des Freihandelsabkommen.
    Mich nervt mehr, dass 3/4 in der Migros Chinaware ist, mit italienischen Namen wie „la tavola“ benannt und zu überhöhten Preisen verkauft... (als Bsp.)
    Hier gehts wieder mal um den Schutz der Grossen, gegen die Konsumenten.
  • The Destiny // Team Telegram 04.09.2019 20:38
    Highlight Highlight Überwachungsstaat ahoi!

    Für manche Dinge gut, Medikamente, Schmuggel von Drogen, für den Normalbürger mühsam.
  • Adualia 04.09.2019 20:19
    Highlight Highlight dann werden sich halt bald alle ein Postfach in Deutschland oder Österreich holen... :)
  • Lowend 04.09.2019 19:59
    Highlight Highlight Jetzt habe ich immer an das bürgerliche Mantra geglaubt, dass der heilige Markt alles regelt und dass Regulierungen etwas Linkes und damit des Teufels sind, aber so bald es um die Profite ihrer Freunde geht, scheinen alle rechten Sonntagspredigten vergessen und es werden munter Marktbeschränkungen durchgesetzt, teure Gerätschaften gekauft und neue viele neue Gesetze beschlossen, damit der Rubel für die Amigos weiter rollt.

    Die wahre Zeche bezahlt ja eh der ganz normale Konsument durch überteuerte Artikel.

  • Habra 04.09.2019 19:20
    Highlight Highlight So ganz sinnlos sind Kontrollen der vom Ausland eintreffenden Päckchen sicherlich nicht. Denn man kann jeden Unfug über das Internet bestellen: Seien es Schlankheitsmittel auf Basis einiger aus guten Gründen verbotenen Inhaltsstoffen, seien es "Gesundheitsprodukte" aus alter indischer Heilkunst, die bis zu 16% Quecksilber enthalten und so weiter. Man muss da manche Leute auf diese Art und Weise eben auch schützen.
    Und gerade "Gesundheitsprodukte" werden gerne aus dem Ausland versandt, damit die Verticker derartigen Mistes nicht strafrechtlich belangt werden können.
    • Magd 04.09.2019 22:04
      Highlight Highlight Das hat aber Vor- und Nachteile. Für den Privatimport hatte das alte LMG keine Gültigkeit. Der mündige Bürger darf sich auch Medikamente bestellen, welche in der Schweiz nicht zugelassen sind, viele andere Dinge auch (Konformitätserklärungen bla blupp) sofern es nicht illegal ist. Neuerdings muss sich auch der Private Bürger an einige Regeln halten. Warum aber dieser Schutz auf den Staat abgewälzt werden soll, verstehe ich nicht. PS: Das Problem ist dann eh bei der GWK, wenn was nicht konformes drin ist und der Absender nicht ausfindig gemacht werden kann. Dafür gibts randvolle Lagerhallen.
  • tömu 04.09.2019 19:13
    Highlight Highlight Funny. Zuwanderung ok (kurbelt die Wirtschaft an, schadet den Hiesigen durch teurere Mieten, weniger Platz, mehr Gedränge, Konkurrenz auf Arbeitsmarkt (Ü50),...), A B E R: wenn der kleine Otto was bestellt, dann wehe. Ich bin für regionales Kaufverhalten, bestelle vielleicht ein mal im Jahr etwas, wenn überhaupt. Scheinheiliger geht's wieder mal nicht. Beispiel: Bekannte, grosse Zalandofreundin, erfährt, es gibt was ähnliches wie Zalando für Apotheken... Reaktion war, was das für eine absolute Unverschämtheit sei; tja! Funny. Wir sind am Verblöden und merken es nicht mal!
  • Fairness 04.09.2019 19:01
    Highlight Highlight Alles für die Wirtschaft und nichts für die Gesellschaft. Wie querbeet üblich.
    • Chapeau 04.09.2019 19:50
      Highlight Highlight Naja, die entgangenen Einnahmen der MwSt. würden ja schon der Gesellschaft / Allgemeinheit zuguten kommen.
      Ausserdem hoffe ich dass sich die Schweizer Regierung für Schweizer, und nicht ausländische, Unternehmen einsetzt.
    • Eskimo 04.09.2019 20:50
      Highlight Highlight @Fairness
      Schon mal daran gedacht dass die Gesellschaft von einer guten Wirtschaft abhängig ist? Es können nicht alle vom Staat Leben. Einige müssen auch Steuern zahlen...
    • Magd 04.09.2019 22:05
      Highlight Highlight Die Chinesen deklarieren übrigens nicht falsch, damit der Schweizer oder sonst wer Importsteuern spart. Vielmehr geht es darum Exportsteuern zu minimieren.
  • frog77 04.09.2019 19:00
    Highlight Highlight .. Ein Vorgeschmack davon, wie das Geschäften mit den Chinesen so von statten geht..
  • Fairness 04.09.2019 18:57
    Highlight Highlight Die Pakete werden einem ja gar nicht zugestellt, bevor man die Originalrechnung eingereicht hat, weil die Chinesen i.d.R. nur einen Handelswert von ein paar Franken auf den Paketen angeben. Das reicht doch. War jedenfalls bei einer online- Kleiderbestellung so, wobei ich gar nicht wusste, dass die Ware aus China kommt. Die sollen gescheiter die .ch-Adressen, die dann aus dem Ausland liefern, in den Griff kriegen.

Bombardier zum SBB-Pannenzug: «Haben 75% der Störungen behoben»

Der Pannenzug ist gemäss Hersteller Bombardier kein Pannenzug mehr: Der FV-Dosto sei deutlich komfortabler und verlässlicher geworden. Ingenieure fahren heute keine mehr mit.

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