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FILE - This Oct. 21, 2015 file photo shows the logo of the Swiss bank Credit Suisse, in Zurich, Switzerland. Credit Suisse said Tuesday that a senior executive and the head of its security operation have resigned over a decision to snoop on a former wealth management chief who joined rival UBS. Credit Suisse said chief operating officer Pierre-Olivier Bouee 'assumed responsibility for this matter' and the bank accepted his immediate resignation. (Walter Bieri/Keystone via AP, file)

Bild: AP

Trotz Skandaljahr: Credit Suisse mit 3,42 Milliarden Franken Reingewinn



Die Credit Suisse hat im vierten Quartal den Gewinn auch dank Sonderfaktoren deutlich gesteigert. Damit verdiente die Grossbank auch im Gesamtjahr deutlich mehr als noch im Vorjahr.

Im vierten Quartal 2019 erzielte die Grossbank einen Vorsteuergewinn von 1,21 Milliarden Franken nach 595 Millionen, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Der Reingewinn stieg auf 852 Millionen nach 259 Millionen. Unter anderem die Neubewertung der Beteiligung an der Schweizer Börse SIX spülte einen hohen Einmalgewinn in die Kasse.

Im Gesamtjahr 2019 erzielte die Grossbank damit einen Vorsteuergewinn von 4,72 Milliarden nach 3,37 Milliarden im Vorjahr. Der Reingewinn erreichte 3,42 Milliarden nach 2,02 Milliarden. 2018 war es der erste Gewinn seit 2014, der nun noch einmal deutlich gesteigert werden konnte.

Die Aktionäre sollen in den Genuss einer Ausschüttung in bar von 0,2776 Franken je Aktie kommen nach 0,2625 Franken im Vorjahr.

«Ich bin stolz darauf, was die Credit Suisse während meiner Zeit bei der Bank erreicht hat», liess sich CEO-Tidjane Thiam, für den es der letzte Tag im Amt ist, in der Mitteilung zitieren. Die Ergebnisse für 2019 würden zeigen, dass die Bank nachhaltig profitabel sein könne.

Mit den Gewinnzahlen hat die Credit Suisse die Markterwartungen nicht ganz erreicht.

Mit Blick auf das laufende Jahr hiess es zudem, dass alle Divisionen einen sehr erfreulichen Jahresauftakt verzeichnet hätten. Die Aussichten für das Jahr 2020 würden daher vorsichtig optimistisch eingeschätzt. «Die zugrundeliegenden Fundamentaldaten der Weltwirtschaft sind unserer Ansicht nach trotz der zahlreichen geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten, unter anderem in Bezug auf die Auswirkungen des Coronavirus, nach wie vor intakt», so die CS. (awp/sda)

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