Schweiz
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ZUR MELDUNG, DASS SICH DER ROHWARENHAENDLER UND BERGBAUKONZERN GLENCORE IM ERSTEN HALBJAHR NOCH IN DER VERLUSTZONE BEFAND, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH 24. AUGUST 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. DAS MINUS FUER DIE GESAMTE GRUPPE REDUZIERTE SICH JEDOCH AUF RUND 615 MILLIONEN DOLLAR NACH 817 MILLIONEN DOLLAR IN DER VORJAHRESPERIODE. - Der Hauptsitz von Glencore am Donnerstag 14. April 2011 in Baar im Kanton Zug in der Schweiz.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Der Rohstoffkonzern Glencore in Baar profitiert vom Schweizer Steuerklima. Bild: KEYSTONE

Analyse

Wie die Schweiz das Geschäft mit der Steuerflucht entdeckte

Mit dem Bankgeheimnis und Firmenprivilegien hat die Schweiz während langer Zeit anderen Ländern Steuergelder abgejagt. Ein Teil dieses Geschäfts ist schon weg, anderes ist akut bedroht.



Eine Ära neigt sich dem Ende zu. Die während langer Zeit sprudelnden Einnahmen aus dem Geschäft mit der Steuerflucht drohen zu versiegen. Das Bankgeheimnis gegenüber dem Ausland ist Geschichte, und mit den neusten Plänen von G20 und OECD für eine globale «Steuerrevolution» dürfte die Schweiz als Standort für ausländische Unternehmen zunehmend unattraktiv werden.

Erstaunlich ist das höchstens für jenen Teil der Bevölkerung, der zur Nabelschau-Mentalität neigt. Es war absehbar, dass insbesondere die grossen Staaten dieser von der Schweiz und anderen Ländern praktizierten Form des «Steuerwettbewerbs» nicht für alle Zeiten tatenlos zusehen würden. Wie aber wurde aus dem armen Agrar- und Auswanderungsland Schweiz ein Steuerparadies?

Bankgeheimnis

ARCHIVE --- VOR 40 JAHREN, MITTE APRIL 1977, ERSCHUETTERTE EIN SKANDAL BEI DER SCHWEIZERISCHEN KREDITANSTALT SKA (DIE HEUTIGE CREDIT SUISSE) DIE SCHWEIZER BANKENWELT. DIREKTOREN DER SKA-FILIALE IN CHIASSO SCHLEUSTEN FLUCHTGELDER IN MILLIARDENHOEHE AUS ITALIEN VIA EINE FINANZHOLDING IN LIECHTENSTEIN AM FISKUS VORBEI IN DEN EUROPAEISCHEN FINANZMARKT. ALS DAS KONSTRUKT ZUSAMMENBRACH, RESULTIERTE EIN MILLIARDENVERLUST ---  Blick auf die Filiale der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA) in Chiasso, Schweiz, aufgenommen am 26. Mai 1979. Der 1977 aufgedeckte Chiasso-Skandal, bei dem Mitarbeiter dieser Tessiner Filiale in grossem Stil Gelder in dubiose und unsichere Gesellschaften in Liechtenstein verschoben, fuehrte fuer die SKA zu einem Verlust von ca. 1.4 Mrd. Franken. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Karl Mathis) 

View of the branch of the Swiss Credit Institute (SKA) in Chiasso, Switzerland, pictured on May 26, 1979. Employees of this branch created a scandal by moving money on a big scale to dubious und unsafe incorporations in the princedom of Liechtenstein. A loss of approximately 1.4 billions Swiss Francs for the SKA resulted out of this deal. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Karl Mathis)

Die Filiale der Kreditanstalt in Chiasso wurde 1977 zu einem Symbol für unsaubere Geschäfte unter dem Deckmantel des Bankgeheimnisses. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Der Finanzplatz Schweiz war seit langer Zeit eine bevorzugte Destination für vermögende Ausländer, um ihr Geld in Sicherheit zu bringen. In den 1930er Jahren geriet die Schweiz deshalb erstmals unter verstärkten Druck von Deutschland und vor allem Frankreich. Als Gegenreaktion wurde 1935 das Bankkundengeheimnis in einem neuen Bankengesetz festgeschrieben.

Dabei wurde die Bekanntgabe von Kundendaten unter Strafe gestellt. Dem Ausland war diese Bestimmung ein Dorn im Auge. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen vor allem die USA das Bankgeheimnis unter Beschuss. Die Schweiz musste in immer mehr Bereichen Konzessionen machen, etwa bei organisiertem Verbrechen, Insiderhandel und Geldwäscherei.

Im Fall der Steuerflucht allerdings verteidigten Politik und Finanzplatz das Bankgeheimnis eisern, mit einer typisch helvetischen Schlaumeierei. Man unterschied zwischen illegalem Steuerbetrug und Steuerhinterziehung, die aus hiesiger Warte mehr oder weniger ein Kavaliersdelikt war, weshalb keine Rechtshilfe geleistet wurde. Im Ausland stiess sie damit auf wenig Verständnis.

Das Ende begann mit der Finanzkrise von 2008. Die Schweiz versuchte, das Bankgeheimnis mit einer Abgeltungssteuer zu retten, doch im Februar 2009 beschloss der Bundesrat per Notrecht, der Grossbank UBS die Lieferung von 250 Kundennamen an die US-Justiz zu erlauben. 2014 erklärte sich die Schweiz zur Übernahme des Automatischen Informationsaustauschs (AIA) bereit.

Die wohl «letzte Schlacht um das Schweizer Bankgeheimnis», so die «SonntagsZeitung», wurde vor einer Woche in Lausanne geschlagen. Sie endete mit einer Niederlage für den Finanzplatz. Das Bundesgericht entschied, dass die Schweiz die Namen von 45'000 UBS-Kunden ausliefern darf, und zwar an Frankreich. Womit sich der Kreis quasi geschlossen hätte.

Unternehmenssteuern

Pascal Broulis, conseiller d'Etat vaudois, present le TaxTruck, lors d'une conference de presse ce vendredi 20 janvier 2017 a Lausanne. Au moyen d'un TaxTruck, le service des impots iront a la rencontre de la population durant la periode de fevrier a juin 2017. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Der Waadtländer FDP-Finanzdirektor Pascal Broulis lockte ausländische Firmen mit Statusprivilegien an. Bild: KEYSTONE

Steuerprivilegien für Firmen haben wie das Bankgeheimnis eine längere Vorgeschichte. Der Kanton Glarus spielte 1903 eine Pionierrolle, er wollte die Interessen seiner Textilindustrie schützen. In den folgenden Jahren zogen die Innerschweizer Kantone Zug und Nidwalden nach, indem sie Holding- und Domizilgesellschaften einen privilegierten Status verliehen.

Besonders stark profitierte Zug dank seiner Nähe zu Zürich und seinem Flughafen. So liess sich etwa der Rohstoffhändler Marc Rich in den 1970er Jahren in Zug nieder. Diese Praxis wurde 1998 mit der Unternehmenssteuerreform I von FDP-Finanzminister Kaspar Villiger auf nationaler Ebene verankert. Die Schweiz hatte damals eine jahrelange Wirtschaftskrise hinter sich.

Nun machte sie sich daran, «anderen Ländern ihre Unternehmen abzujagen und deren Steuersubstrat hierher zu holen», so das Magazin «Republik». Internationale Firmen wurden tiefer besteuert als lokale. So genannte «Statusgesellschaften» zahlten gemäss SRF im Durchschnitt 8,8 Prozent Gewinnsteuern, weniger als halb so viel wie ordentlich veranlagte Firmen.

Einen besonderen Eifer bei diesem Geschäft entwickelte die Region Genf/Waadt, der so genannte Arc Lémanique, der unter der Wirtschaftsflaute stark gelitten hatte. Die Neuordnung des Finanzausgleichs von 2008 sorgte dafür, dass die Unterschiede zu jenen Kantonen nicht zu gross wurden, die beim Steuerwettlauf nach unten nicht mitmachen konnten oder wollten.

Die Kritiker sprachen von Steuerdumping, doch die Einnahmen sprudelten kräftig. Bis das Ausland einmal mehr die Geduld verlor. Unter Druck von EU und OECD muss die Schweiz die Privilegien für ausländische Unternehmen abschaffen. Dafür sorgt die im Mai vom Stimmvolk angenommene Steuerreform, doch nun zeigt sich, dass die Schweiz damit nur eine Atempause gewonnen hat.

G20 und OECD wollen es nicht länger dulden, dass Unternehmen ihre Gewinne in Länder wie die Schweiz verschieben, die sie mit tiefen Steuern anlocken. Nun sollen sie dort Steuern zahlen, wo sie die Gewinne erwirtschaften. Auch ein globaler Mindeststeuersatz steht zur Debatte. Die Chancen einer Realisierung stehen gut, selbst die US-Regierung unterstützt die Reformpläne.

Rechtsbürgerliche Kommentatoren beklagen dieses Diktat von «nicht demokratisch legitimierten Gremien». Dabei handeln sie nur konsequent. Eine globalisierte Wirtschaft verlangt nach globalen Regeln. Die Schweiz wird sich dieser Tatsache beugen müssen. Sie hat entschieden, nicht um jeden Preis Widerstand zu leisten, sondern «Schadensbegrenzung» zu betreiben.

Noch ist nicht klar, wie weit die neue Reform gehen wird. Dennoch muss sich die Schweiz auf Einnahmenausfälle in Milliardenhöhe einstellen. Mit ein wenig Weitsicht hätte sie wie beim Bankgeheimnis erkennen müssen, dass diese Entwicklung unausweichlich sein würde. Oder vereinfacht gesagt: Es ist nicht nachhaltig, auf Kosten anderer zu leben.

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  • Nixnutz 03.08.2019 03:24
    Highlight Highlight Zu bedenken ist, dass rund die Hälfte der Einwohner der Schweiz schon gar keine direkte Bundessteuer zahlt. Diejenigen dürfen an der vorliegenden Diskussion aber weiterhin teilnehmen.
    Die Absichten der Steueroptimierer gehen noch viel weiter: Die Kosten des Staates sollen drastisch gesenkt werden, indem man diesen „dekonstruiert“, und zwar insbesondere den Verwaltungs- und Sozialstaat. Indirekt sinken so die Steuern ja auch wieder, für diejenigen, welche heute noch Direkte Bundessteuern zahlen. Diese Lobby gilt es im Auge zu behalten.
  • 1$ opinion 03.08.2019 01:25
    Highlight Highlight Da die Banken selber ‚Steuerkünstler‘ sind, sollte der Abfluss von zwielichtigem Vermögen das Jahresergebnis vom Bund nicht stark tangieren.
  • Smeyers 02.08.2019 19:06
    Highlight Highlight Genau, zum Glück haben wir die Steuerflucht besiegt und den USA sowie GB geholfen Ihre Kassen zu füllen. Das ganze Geld liegt nun verteilt zwischen den Kanal Inseln (GB), Deleware (USA) und Cayman/ Virgin Islands (USA).
  • Interessierter 02.08.2019 14:16
    Highlight Highlight Und wann kommt endlich das Ende des Bankgeheimnisses in der Schweiz? Wann wird endlich den Vermögenden in der Schweiz den Stecker gezogen? Es wäre endlich an der Zeit, dass die Politik aufhört die Reichen in der Schweiz auf Kosten des Mittelstandes zu schützen!
  • Paddiesli 02.08.2019 13:08
    Highlight Highlight Gäbe es eine Abstimmung zur grundsätzlichen Abschaffung des Bankgeheimnisses, wäre ich dafür. Die Betrügereien und Tricksereien hören sonst nie auf. Die vermögenden Schweizer tun nichts anderes, als es vermögende Ausländer tun.
    • rodolofo 02.08.2019 20:15
      Highlight Highlight Es gab sogar einmal eine!
      Sie war von der SP und wurde haushoch abgelehnt...
    • Paddiesli 02.08.2019 23:25
      Highlight Highlight @rodolofo, ich weiss, ich war dabei. 😉 Zeit für eine Neuauflage?
    • rodolofo 03.08.2019 07:43
      Highlight Highlight @ Paddiesli
      Ich halte das zwar für vergebene Liebesmüh, aber warum nicht?
      Wie sagte der berühmte "Unbekannte Italiener" einmal?
      "Muscha immer wider maake eine Probiir!"
      Und (auch eine tiefe Weisheit aus dem Süden):
      "Wenne keine Maderiale, danne klii.
      Wenne fiile Maderiale, danne grosse!"
  • rodolofo 02.08.2019 13:08
    Highlight Highlight Dieser Artikel zeigt besonders deutlich, warum der Schweizer Sonderfall in Europa und in der Welt existiert und für welche Leute und deren Interessen er gemacht ist, so dass er verbissen verteidigt wird: Für die Reichen und Super-Reichen des globalen Geld-Adels, in dem heute auch ehemalige kommunistische Parteibonzen, die Oligarchen, sowie riesige Staatsfonds mitmischen.
    Der Kampf all dieser "Blutsauger" gegen das Schweizer Bankgeheimnis und gegen Offshore-Steuerparadiese wird nur halbherzig geführt, da ja die PolitikerInnen von ebendiesen "Blutsaugern" grosszügige Parteispenden erhalten...
  • mille_plateaux 02.08.2019 11:55
    Highlight Highlight Und jetzt stell ich mir vor, dass die Schweiz bald ganz anders aussieht. Ohne Rabatte auf die Kapitalgewinnsteuer und mit Erbschaftssteuer und Spitzensteuersätzen von 90% auf jeden Franken nach der Million. 🥰😍
    • oh mein lieber Herr! 02.08.2019 12:22
      Highlight Highlight So so... und wer sollte sich da noch dafür Interessieren, etwas zu verdienen?
      Der Kommunismus hat sich ja nachweislich als untauglich erwiesen.
    • mille_plateaux 02.08.2019 16:04
      Highlight Highlight Hö? Ich verdien zwar nicht gerade eine Million, sondern 5'700 brutto. Trotzdem geh ich einer spannenden Arbeit in gutem Umfeld nach und versteh mich als produktives Rädchen der Gesellschaft.

      Was faire Steuern mit Kommunismus zu tun haben sollen, ist mir schleierhaft. Sogar die dezidiert antisozialistischen USA kannten in den 50ern und 60ern, dem vielbeschworenen «goldenen Zeitalter des Kapitalismus», Spitzensteuersätze von 96% – nochmal deutlich radikaler als mein Vorschlag.

      Die Erbschaftssteuer sollte darüberhinaus allen Liberalen ein Anliegen sein: Stichwort Chancengleichheit für alle!
    • oh mein lieber Herr! 02.08.2019 16:13
      Highlight Highlight Steuersätze von 90% sind Kommunismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • oh mein lieber Herr! 02.08.2019 11:40
    Highlight Highlight Schade, der Artikel zeichnet einmal mehr, ein negatives Bild der Schweiz. Ganz im Sinne der EU.

    Es wird verschwiegen, dass es ein ganz einfaches Mittel gibt, gegen Steuerflucht. Nämlich die eigenen Steuern senken.
    In zB Frankreich od Deutschland ist die Steuerbelastung absurd hoch. Die Wohlhabenden werden abgezockt. Es kann Ihnen nicht verübelt werden, eine bessere Alternative zu suchen.
    Dies ist aber nicht die Schuld der CH.
    (Artikel der „Republik“ sind übrigens, wie wir alle wissen, mit höchster Vorsicht zu geniessen).

    https://medienwoche.ch/2019/04/09/die-republik-auf-wahrheitssuche/
    • mille_plateaux 02.08.2019 12:42
      Highlight Highlight Beide Artikel beleuchten unsere Politik kritisch. Das ist der Job von Journalisten. Wenn's dir nicht passt, lies ein Parteiheft.

      "Die Wohlhabenden werden abgezockt." Schonmal überlegt, wie die wohlhabend geworden sind? Was denkst du, wie Europa seinen Reichtum «erwirtschaftet» hat? Wie glaubst du, verschieben heute transnationale Firmen ihre Gewinne? Da werden wortwörtlich ein paar tausend Kugelschreiber zu je 2'000€ betriebsintern verkauft, in Rechnung gestellt und schön in der CH «steueroptimiert».

      Steuerwettbewerb samt Deregularisierung fördert Diebstahl an der Gesellschaft, Punkt.
    • oh mein lieber Herr! 02.08.2019 12:53
      Highlight Highlight @mille

      Ein extremes Weltbild haben Sie da aber zusammen. 😂

      Parteihefte lese ich übrigens nicht. Dies überlasse ich den unkritischen Geistern.
    • DerewigeSchweizer 02.08.2019 13:17
      Highlight Highlight "oh mein lieber Herr!"

      Was Sie da argumentieren, ist die alte Leier der Tatsachenverschleierung bez. Steuerhinterziehungsgeheimnis und Dumpingsteuer für Konzerne.

      Die niederigen schweizer Steuersätze gelten nämlich nur für Personen, die nicht in der Schweiz Einkommen generieren und für Firmen, die nicht in der Schweiz wirtschaften.

      Für alle andern gelten unsere Steuersätze, die sich nicht wesentlich vom Ausland unterscheiden!

      Es ist also eine Lüge zu behaupten, die andern hätten zu hohe Steuerstätze.

      Bsp Unternehmenssteuer:
      Schweiz: 14.5% - 25%
      EU +- 20%
      D 16%
      F 28%
      UK 19%
      Ungarn 9%
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerewigeSchweizer 02.08.2019 11:39
    Highlight Highlight Ein Beispiel:

    Ulrich Thielemann, Professor für Wirtschaftsethik an der HSG St.Gallen.

    Publizierte 2003 einen Artikel:
    "Die Moral des Bankgeheimnisses"
    "... das Bankgeheimnis ist letztlich ein Steuerhinterziehungsgeheimnis."
    http://www.mem-wirtschaftsethik.de/fileadmin/user_upload/mem-denkfabrik/Dokumente/Moral_des_Bankgeheimnisses_-_Die_Diskussion.pdf

    und sprach später vor dem Ausschuss des deutschen Bundestages.
    https://www.nzz.ch/keine_massnahmen_der_hsg_gegen_ulrich_thielemann-1.2367416

    Das wurde voll unterdrückt, mit Kampagnen und allem.
    • Froggr 03.08.2019 22:11
      Highlight Highlight Plötzlich ist die HSG wieder sehr nützlich gell ;-). Ich könnte dir duzende Zitate von meinem Studium an der HSG nennen. Aber diese würden hier auf Watson dann eher negativ aufgefasst werden. Schonmal grundsätzlich weil HSG.
  • DerewigeSchweizer 02.08.2019 11:29
    Highlight Highlight Man muss da schon klar berichten, v.A. für die jüngeren Generationen,

    dass die VERANTWORTUNG für dieses jahrzehntelange Schmarotzertum
    BEIM GESAMTEN SCHWEIZERVOLK LIEGT.

    Es sind nicht nur "einige Banken", oder "einige Kantone".

    Da war zum Einen diese Bankeninitiative in 1984,
    wo das Schweizervolk mittels der schönen direkten Demokratie, es abgelehnt hat, diesem Gebahren einen Riegel zu schieben.

    Und zum Andern wurde jeder der es wagte diese Unsitten auch nur anzusprechen, massiv öffentlich angegangen, als Nestbeschmutzer und quasi Landesverräter gebrandmarkt und beruflich dikriminiert
    • oh mein lieber Herr! 02.08.2019 12:27
      Highlight Highlight @Ewige Schweizer

      War dein früherer Nickname, „Schweizabschaffer“ ?
    • Interessierter 02.08.2019 14:22
      Highlight Highlight Aber ich bin überzeugt, dass dem Büezer in der CH gesagt wurde, dass bei Annahme der Initiative Arbeitsplätze verloren gehen. Das übliche Killerargument. Kommt jedesmal und die Leute sind so dumm und glauben es jedesmal. Siehe Pauschalbesteuerung, Erbschaftsteuer etc.
    • DerewigeSchweizer 02.08.2019 16:45
      Highlight Highlight @oh mein lieber Herr!
      Nein, bin ich nicht.

      Viel mehr würde mich jedoch von Dir eine Stellungnahme interessieren,
      darüber, dass Dein Kommentar oben
      ("In zB Frankreich od Deutschland ist die Steuerbelastung absurd hoch.")
      schlicht und einfach kreuzfalsch war.

      Tut Dir das leid, dass Du Dich "geirrt" hast?
      Hast Du eine neue Einsicht gewonnen?
      Oder war Deine falsche Darstellung Absicht,
      um ein "positives Bild" der negativen Schweiz zu malen?

      Die Welt besteht eben nicht nur aus "Schein", und negativen und positiven "Bildern",
      sondern auch aus Fakten und Tatsachen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • next_chris 02.08.2019 11:24
    Highlight Highlight Steueroptimierung ohne eigentliche Substanz in der Schweiz ist nicht akzeptabel, aber wenn eine Firma einen Grossteil des Managements, und Management Support (z Bsp interne Finance Abteilung) in der Schweiz hat, dann sehe ich das Problem nicht. Es wrd dann tatsaechlich Mehrwert aus der Schweiz geschaffen, der auch in der Schweiz versteuert werden soll. Solange diese Dienste und der added Value mit korrekten Marktwerten verrechnet/bewertet werden, ist nichts dagegen einzuwenden.
  • Chrisiboy 02.08.2019 11:18
    Highlight Highlight Steuervermeidung ist nicht illegal und es ist weltweit ein Modell, das jedes Land praktiziert. Richtig so, warum sollte man nicht vom internationalen Steuerwettbewerb profitieren?

    Als ob von uns nicht jeder schauen würde, dass er möglichst wenig Steuern bezahlen muss und jeden Franken geltend macht, den er kann.
    • DerewigeSchweizer 02.08.2019 14:30
      Highlight Highlight Immer noch nicht verstanden (?)

      Diese Dumpingsteuersätze gelten nicht für schweizer Personen oder Unternehmen.

      Die, wir, bezahlen Steuern im üblichen Rahmen, ähnlich wie in den umliegenden Ländern.

      Dieser schweizer "Steuerwettbewerb" bezieht sich nur auf ausländische Personen und Firmen, die in der Schweiz keine Einkommen generieren und nicht wirtschaften.

      Analog könnten D oder F einen "spezial CH-Steuertarif" anbieten:
      Schweizer Personen und Firmen, die nicht in D / F arbeiten und wirtschaften, zahlen nur 5% Steuern.
      Genau das Spielchen haben wir all die Jahre getrieben.
  • P. Silie 02.08.2019 11:07
    Highlight Highlight Einige Kommentatoren jubeln und wünschen sich förmlich den Untergang des äusserst teuren Schweizer Sozialstaats.. Oder habt ihr das Gefühl wir würden die Mindereinnahmen durch den Verkauf von Schokolade, Käse, Uhren, Erdöl, Gold, Diamanten oder Tropenhölzern kompensieren?

    Mir ist das ja egal, ich habe Immobilien im Ausland und habe mein Rentnerleben eh nicht in der Schweiz geplant.. Schlimmer dürfte es dann für diejenigen sein, die diese Flexibilität nicht haben dürften.

    Ihr werdet alle zurückstecken müssen.. seid Ihr bereit dazu?
    • oh mein lieber Herr! 02.08.2019 12:30
      Highlight Highlight @p silie

      Leider haben Sie recht.

      Vergib ihnen, den sie wissen nicht was sie tun.
    • Chrisiboy 02.08.2019 12:49
      Highlight Highlight Da haben unsere Hobbysozialisten andere Ideen. Den bösen Reichen das Geld wegnehmen und dann geht es allen gut. Was sie nicht verstehen ist, dass die Reichen und die Firmen bereits den Sozialstaat bezahlen und sich bestimmt an einen anderen Ort begeben, wo sie weniger bezahlen.

      Das sind halt immer diese Kindergartenansätze, wenn wir anfangen, ziehen die anderen mit und dann leben wir in einer besseren Welt.Hat nie funktioniert, wird nie funktionieren.
    • mille_plateaux 02.08.2019 12:53
      Highlight Highlight Du sagst also, wir sollen weiterhin fett abzocken, weil wir sonst weniger Batzeli haben? Aha. Mit der Argumentation liesse sich auch Menschenhandel befeuern. 🙄

      Wir profitieren von einem internationalen Steuerregime, das es Entwicklungsländern verunmöglicht, Infrastrukturprojekte anzustossen oder nur schon die eigene Bevölkerung zu ernähren. Vor diesem Hintergrund halte ich deine Sichtweise für überheblich, egoistisch und asozial. Das steht einer privilegierten Schweiz nicht gut an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charivari 02.08.2019 10:47
    Highlight Highlight Gibt es denn eine Alternative dazu, wie man das verloren gehende Steuergeld kompensieren kann?
    • leykon 02.08.2019 11:03
      Highlight Highlight Warum eine Alternative?
      Diese Gelder sind ein Afront an alle ehrlichen Steuerzahler dieser Erde, also die gesammte Mittel-und Unterschicht. Lieber weniger Steuereinnahmen, dafür ehrliche und gerechte.
      Es kann nicht sein, dass Menschen, die weniger Geld haben, im Vergleich mehr Steuern zahlen als jene, die reich sind. Und schon gar nicht internationale Unternehmen, die von Billigproduktion (Löhne, Sozialabgaben) profitieren und dann nicht mal in diesem Land sich besteuern lassen.
    • FrancoL 02.08.2019 11:06
      Highlight Highlight Bei den einheimischen Unternehmen und Reichen die Steuerhinterziehung mehr kontrollieren, das würde schon einen Teil der Ausfälle decken. Man kontrolliert ja auch bei den IV-Bezügern genauer, also wieso soll man das bei den Steuern nicht tun?
    • oh mein lieber Herr! 02.08.2019 12:33
      Highlight Highlight Ist doch logisch, dass jemand der Hunderttausende Steuern in die Gemeindekasse bezahlt, begehrter ist, als jemand der Sozhilfe aus dieser Kasse beansprucht.
      Anders würde es auch gar nicht funktionieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 02.08.2019 10:28
    Highlight Highlight Das Thema ist auch innenpolitisch brisant. In der Schweiz gibt es ein Schar von Juristen und Steuerberatern, die nichts anderes tun, als für Schweizer Kundschaft Wege zu finden, Milliardenbeträge der Besteuerung zu entziehen. Davon profitieren Reiche, Superreiche und Unternehmen. Das Geld landet über komplizierte Konstrukte auf Offshore-Konten, wobei juristische Schlupflöcher genutzt werden. "Alles legal", sagen sie und nennen es "Steueroptimierung". Ueli Maurer hat dafür volles Verständnis, wie er in einem Interview betr. Schneider-Ammann bezeugte. Höchste Zeit, einen Riegel zu schieben!
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.08.2019 10:03
    Highlight Highlight Ein globaler Mindeststeuersatz kann je nach Höhe und Bemessensgrundlage nicht nur schlecht sein, hier ist die CH durchaus moderat, mit Steuersätzen zwischen 10 und 20 Prozent.
    Das Gewinne lokal besteuert werden ist schon gefährlicher, gerade für ein kleines, exportorientiertes Land wie die CH.
    Was Herr Blunschi als "Leben auf Kosten der anderen" bezeichnet, ist, dass wir hier Forschen, Produkte herstellen und Dienstleistungen erbringen und damit einen hohen Gewinn machen.
    Wenn Stadler Rail den Gewinn auf seine Lok in China versteuern muss, hat die CH wenig davon...
    • FrancoL 02.08.2019 12:34
      Highlight Highlight Quatsch Stadler müsste ganz und gar nicht den vollen Gewinn auf der Lok in China versteuern, das zeigt, dass Sie keine Ahnung haben oder bewusst Unwahrheiten streuen.
      Die Produktkette kennt nicht einfach einen Eingangspreis und einen Endpreis. Stadler kann ganz gut die Marktabgabe steuern.
    • phreko 02.08.2019 14:12
      Highlight Highlight Wie betreibt denn ein Briefkasten Forschung? Leben da kleine Männlein drin, wie bei Man in Black?
    • Bettmümpfeli 02.08.2019 16:04
      Highlight Highlight Als ob mit dem ergaunerten Geld Innovationen finanziert würden. Die grossen Konzerne stecken das Geld in Schlupflöcher, holen sich Aktien zurück usw. Für Innovationen wird viel lieber Geld vom Staat eingestrichen. PS: wenn die Schweiz dann wieder Loks in Kanada einkaufen haben sie doch wieder etwas davon, nicht wie im aktuellen System.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ali_der_aal 02.08.2019 09:56
    Highlight Highlight Im 2018 exportierte die Schweiz Edelmetall und Edelsteine im Wert von 68 Mrd. Franken..Das wirft schon Fragen auf..

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/industrie-dienstleistungen/aussenhandel/handelsbilanz-einfuhr-ausfuhr.html
    • Ueli der Knecht 03.08.2019 00:47
      Highlight Highlight Ja, das wächst schliesslich alles in unseren Bergen, ali_der_aal. ;)
  • Firefly 02.08.2019 09:48
    Highlight Highlight Gut so.
  • c_meier 02.08.2019 09:47
    Highlight Highlight mit diesem Prinzip müssten ja auch die Internet-Konzerne dort Steuern zahlen wo sie ihre Einnahmen machen oder? bisher gehen ja die Einnahmen von allen Internet-Konzernen oder auch Starbucks usw alle nach Holland oder Irland von dort auf Umwegen über den grossen Teich..
    • rodolofo 02.08.2019 13:09
      Highlight Highlight Trump will daran ja auch nichts ändern...
    • FrancoL 02.08.2019 14:12
      Highlight Highlight Richtig und gerade gute "Konsumenten" wie zb die Schweizer haben von den grossen Gewinnen die man hier in der Schweiz generiert nichts.
    • henkos 02.08.2019 16:42
      Highlight Highlight @Meier: Genau das ist das eigentliche Ziel der OECD-Massnahmen (zusammengefasst unter dem Kürzel BEPS) - die Folgen für die Schweiz sind eher nebensächlich aus Perspektive der OECD (deren Mitglied auch die Schweiz ist).
  • Der Kritiker 02.08.2019 09:41
    Highlight Highlight Das Holdingprivileg zu kritisieren ist absoluter Schwachsinn. Eine doppelte Besteuerung des Konzerngewinns ist Diebstahl am Aktionär. Die Standhaftigkeit unseres BRs ist bemerkenswert, NIE in der Geschichte unseres Landes knickt ein BR schneller ein, als unser jetziger Finanzminister. Kein Wunder bekommt er "Liebesbriefli" von Trump. Die Zeche wird der Mittelstand bezahlen müssen. Zudem ist heute nicht das Steuersystem einzelner Länder das grosse makroökonomische Risiko, sondern die Geld- und Marktpolitik der Nationalbanken. Wenn's hier mal so richtig knallt, dann haben wir den Dreck!
    • mille_plateaux 02.08.2019 13:03
      Highlight Highlight Warum denn der Mittelstand - und nicht die Oberschicht?
      Mich dünkt, in den letzten dreissig Jahren musste immer «der Mittelstand» die Suppe auslöffeln - trotz divergierender Lohnschere, stagnierenden unteren Einkommen und Vermögensanhäufung ganz oben.

      Aber klar, spricht man den «Mittelstand» an, fühlen sich alle betroffen: Vom Haushalt mit 4'000 Franken im Monat bis zum Millionenverdiener.
    • NiemandVonNirgendwo 02.08.2019 13:29
      Highlight Highlight Wo steht den etwas von doppelter Besteuerung?
    • FrancoL 02.08.2019 14:10
      Highlight Highlight Vieles geschrieben, einiges verwechselt darum ist das was Sie in Bezug zum Artikel geschrieben haben mehr als nur Schwachsinn.
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  • Herbert Anneler 02.08.2019 09:40
    Highlight Highlight Tatsächlich: Es ist nicht nachhaltig, auf Kosten anderer zu leben! Ehrlichkeit, nicht Gerissenheit ist der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg. Aber wenn man selbst in den Service public-Medien hört, der Erfolg gebe den Reichen Recht, geht vergessen, dass in der langen Frist das WIE des Erfolgs weit wichtiger ist als das WAS. Gerissenheit ist nicht innovativ zum Nutzen von Kunden und Gesellschaft, sondern bloss für den eigenen Reibach - kurzfristig...
    • FrancoL 02.08.2019 14:07
      Highlight Highlight Wohltuender Kommentar, Danke.
  • Gubbe 02.08.2019 09:34
    Highlight Highlight Nun, Watson ist stark linkslastig und es geht allen gut. Wieso wohl? Hier wird sehr oft ins eigene Nest gemacht. Der Artikel ist gut recherchiert, aber immer mit einer leichten Ächtung der Schweizer Arbeitgeber und den Zuzüger. Könnte hier nicht mal stehen, dass wir uns aus weit unten, nach oben gearbeitet haben? Es gibt andere Länder die das selbe tun, sich aber nie selbst zerfleischen. Im Gegenteil. Siehe z.B. USA. Wir leben nicht auf Kosten anderer. Es ist ein Nehmen und Geben.
    • FrancoL 02.08.2019 12:51
      Highlight Highlight Du meinst also im Ausland nehmen und im Inland geben?
      Keiner macht da ins eigene Nest, nein es geht auch nicht um die Leistung Vieler hier in der Schweiz, sondern um Privilegien die man an auswärtige UN gibt, oder um das Begünstigen von Steuerhinterziehung ausländischer UN.
    • Gubbe 03.08.2019 09:31
      Highlight Highlight FrancoL: Vielleicht hast ja auch du schon gehört, dass die CH hunderte Millionen spendet. Afrikanische Länder warten geradezu darauf. Nur bleibt das Geld bei den Machthabern und wird nicht weiter gegeben. Dein Einwand mit der Steuerhinterziehung von ausländischen Unternehmen ist Geschichte.
    • FrancoL 03.08.2019 10:28
      Highlight Highlight Ich lache mich schlapp ab den Spenden in Mio Höhe. Du hast keine Ahnung der Grössenordnung der Steuerflucht.
      Orientiere Dich zuerst und dann können wir weiter sprechen.
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  • FrancoL 02.08.2019 09:26
    Highlight Highlight Richtig! Es ist nie nachhaltig auf Kosten anderer zu leben. Dies trifft auch für viele inländische Steuerhinterzieher in der Schweiz zu. Da könnte die Steuerbehörde auch etwas genauer hinschauen, wie sie dies auch bei den Sozialleistungsbezügern gerne tut.
    • HansDampf_CH 02.08.2019 09:40
      Highlight Highlight Schweiz 2019...
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.08.2019 11:00
      Highlight Highlight Was verstehen sie unter "auf kosten anderer zu leben"?
      Die CH tut gut daran für Firmen und Arbeitskräfte attraktiv zu sein. Dazu bedarf es eines liberalen Arbeitsmarktes, Rechtsstaatlichkeit und eine funktionierende Justiz, wenige Regulierungen und eine effizienten Bürokratie plus gut ausgebildete Arbeitnehmer.
      Auf der Arbeitnehmerseite braucht es eine hohe Lebensqualität, ein gesellschaftlich liberales Klima, gute Schulen und Universität, Kinderbetreuung.
      Und für beide ist es auch attraktiv, wenn sie relativ wenig Steuern zahlen müssen, für das, was sie bekommen.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 02.08.2019 11:05
      Highlight Highlight Im weltweiten Konkurrenzkampf um Talente und Investitionen sind tiefe Steuern einer (!) von vielen Faktoren, die es attraktiv zu gestalten gilt.
      Wenn Gewinne nicht mehr am Hauptsitz, sondern primär im Absatzmarkt besteuert werden, können wir uns unsere gesamte Exportindustrie ans Bein schmieren, weil wir ein viel zu kleiner Markt sind und alles im Ausland verkauft wird, spricht auch dort die Gewinne anfallen werden....
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