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ARCHIVBILD ZUR BEKANNTGABE DES SALAERS 2016 VON CREDIT SUISSE CEO TIDJANE THIAM, AM FREITAG, 24. MAERZ 2017 - Tidjane Thiam, CEO du Credit Suisse Group, parle lors de la douzieme edition du Forum des 100, organise par l'Hebdo ce jeudi 19 mai 2016 sur le site de l'Universite, UNIL, a Lausanne. Comme chaque annee, Le Forum des 100 ouvre le debat sur des questions essentielles a la prosperite et au dynamisme de la Suisse romande avec de prestigieux orateurs. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Konzernchef Tidjane Thiam stand wegen der hohen Boni in starker Kritik. Bild: KEYSTONE

CS-Geschäftsleitung verzichtet nach heftiger Kritik auf einen Teil der Boni

14.04.17, 06:39 14.04.17, 08:12


Der Konzernchef und die Geschäftsleitung der Grossbank Credit Suisse haben freiwillig eine Reduktion ihrer variablen Vergütung vorgeschlagen. Nach heftiger Kritik an der Entlohnung will das Management nun auf 40 Prozent der schon zugeteilten Boni verzichten.

Seit der Veröffentlichung des Vergütungsberichts gab es gemäss einer Medienmitteilung der CS von Donnerstagnacht einen Dialog mit verschiedenen Aktionären, die Vorbehalte bezüglich der zugeteilten variablen Vergütung für die Geschäftsleitung geäussert haben.

Daraufhin beschlossen Konzernchef Tidjane Thiam und die Geschäftsleitung, dem Verwaltungsrat vorzuschlagen, die bereits von dem Aufsichtsgremium zugeteilten Boni um 40 Prozent zu reduzieren. Laut Angaben des Geschäftsberichts bewegt sich dieser Verzicht bei ungefähr 20 Millionen Franken.

Darüber hinaus beschloss der Verwaltungsrat am Donnerstag in einer Sitzung, seine eigene Vergütung auf dem Niveau von 2015 und 2016 zu belassen und laut dem Communiqué auf die vorgesehene Erhöhung für 2017 zu verzichten. Für die Generalversammlung vom 28. April war ein entsprechender Tagesordnungspunkt für eine Anhebung vorgesehen gewesen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pistolpete 18.04.2017 01:25
    Highlight Jeder professionell organisierte Sportler vermeidet es, dass unvorteilhaft erscheinende Bilder es erst gar nicht in die Medien schaffen. Welch Unterschied zur CS: ob Präsident oder CEO, jede noch so schlechte Aufnahme, jede noch so dümmliche und arrogante Aussage findet sich am nächsten Tag in der Zeitung, weil diese Kaste niemand mehr kontrolliert. Daher kommt die Selbstbedienungsmentalität.
    1 0 Melden
  • mogad 16.04.2017 12:16
    Highlight Herr Rohner darf doch nicht weniger verdienen, als die Hollywoodstars denen er an den VIP Partys am Zürich Filmfestival die Hand schüttelt!!!!
    0 0 Melden
  • mogad 16.04.2017 12:05
    Highlight Die werden sich diese 40% Bonusverzicht auf andern Wegen holen, vorbei an der öffentlichen Wahrnehmung! Es geht doch darum, dass die Aktionäre doch noch alles absegnen können, ohne ihr Gesicht zu verlieren.
    1 0 Melden
  • CASSIO 14.04.2017 12:38
    Highlight die bonuskultur bei der cs ist der schwäche des vr zu verdanken. klare ziele gehören kommuniziert und gesetzt und der gv zur abstimmung vorgelegt. so weiss jeder aktionär, worauf er dich einlässt. und um den boniexzessen endgültig einen strich durch die rechnung zu machen, braucht's eine änderung bei den pk's. ich weiss noch nicht genau, wie dies umgesetzt werden könnte, aber die arbeitnehmer müssen mehr druck mit ihren pk-vermögen ausüben können. die pk-verwalter haben eine zu grosse macht, verfilzung dürfte an der tagesordnung sein. system gehört geändert.
    12 0 Melden
  • N. Y. P. D. 14.04.2017 11:19
    Highlight Darüber hinaus beschloss der Verwaltungsrat am Donnerstag in einer Sitzung, seine eigene Vergütung auf dem Niveau von 2015 und 2016 zu belassen.

    Chapeaux, meine Herren ! Das finde ich ethisch auf einem Level, der seinesgleichen sucht. Ihr seid Leuchttürme der Bescheidenheit in diesen schwierigen Zeiten. Ihr wollt die Vergütung bei 52'000'000.- einfrieren. Für wie lange ? 1 Jahr ? Hammer, Leute, echt der Hammer !
    40 1 Melden
    • pamayer 14.04.2017 13:38
      Highlight Ich schlage den VR der CS für den Nobelpreis vor, in der Kategorie Ethik und Nachhaltigkeit.
      14 0 Melden
  • Thom Mulder 14.04.2017 11:18
    Highlight Einfach unglaublich. Da macht man Verluste, lässt die Kunden bluten indem man auf das bei der CS deponierte Geld so gut wie keine Zinsen auszahlt bzw. dafür noch kassiert, aber sich selber belohnt man mit Millionen.

    Manager rechtfertigen ihre hohen Löhne ja immer mit dem Risiko das sie tragen müssen. Also wenn man Verluste einfährt und trotzdem Millionen verdient - was ist das für ein Ridiko? Keines. Deshalb sind hohe Léhne schon von vornherein unverdient.

    Sowieso gibt es niemanden auf der Welt dessen Arbeit mehr Wert hat als 500'000 im Jahr. Manager schon grad gar nicht.
    40 1 Melden
  • Schnuderbueb 14.04.2017 10:59
    Highlight So lange die CS und UBS mit der tatkräftigen Unterstützung der vom Volch gewählten rechtsbürgerlichen Vasallen in Bern rechnen darf, wird sich in dieser Branche nicht ändern.
    27 4 Melden
  • Skip Bo 14.04.2017 10:20
    Highlight Richtiger Entscheid, aber auf falscher Ausgangslage. Eine aufgezwungener Einsicht ist nicht ehrlich.
    Niemand ist so gut, dass er ein Millionengehalt verdient hat. Ich kenne viele Leute, welche ihre Arbeit tadellos erledigen ohne vorgängig ihre Leistung von überhöhten Zahlungen abhängig zu machen.
    41 0 Melden
  • DocM 14.04.2017 10:18
    Highlight Somit gibt es noch immer 60 Mio. Boni an Ausschüttungen für ein unterirdisches Resultat. Hätte ein CS Mitarbeiter eine solche Leistung erbracht, wäre er als "Underperformer" entlassen worden.
    51 1 Melden
  • Corahund 14.04.2017 10:13
    Highlight Diese Manager Typen werden sicher einen Weg finden,
    den sogenannten Verzicht wieder auf andere Art wettzumachen.
    42 1 Melden
  • Zeit_Genosse 14.04.2017 09:48
    Highlight Das zeigt die Überheblichkeit noch deutlicher. Erst auf Druck von aussen ist die "Freiwilligkeit" entstanden. Diese abgehobenen und entrückten Menschen in den Banken werden den Niedergang der grossen Banksysteme beschleunigen. Sie werden noch sehr viele Arbeitnehmende feuern, bevor sie selbst gehen müssen. Dafür wird ihnen dann noch Geld nachgeworfen.
    42 0 Melden
  • Doeme 14.04.2017 09:08
    Highlight Endlich fruchtet die Minder-Iniative!
    4 24 Melden
    • Barracuda 14.04.2017 12:04
      Highlight Ui, da haben aber viele die Ironie nicht verstanden :)
      11 1 Melden
  • Arutha 14.04.2017 08:58
    Highlight Sehr freiwilliger Verzicht. Nach Gesprächen mit Aktionären, die Kritik geäussert haben. Ergo nachdem die Eigentümer reklamiert haben. Und das werden nicht die Aktionäre Freddi Hinz und Max Muster gewesen sein.
    25 0 Melden
  • Der Rückbauer 14.04.2017 08:47
    Highlight Das ist einmal ein höchst bescheidener Anfang, der offenbar nur auf Druck der angelnden Sachsen zustande gekommen ist (welche nur kleine Anteile am AK halten). Die grossen Aktionäre (ca. 35%), die Männer mit den langen Gewändern in der Wüste, welche Frauen steinigen lassen und ihnen das Autolenken verbieten, wurden durch den VR und die GL mit den Coco-Loco-Bonds gekauft. Die Verzinsung beträgt übrigens ca. 10%, das bei Null-Zinsen für die kleinen Leute, und bei Minus-Zinsen für die PK, an welchen wir alle beteiligt sind. Was ist ein Banküberfall gegen die Gründung einer Bank?
    25 1 Melden
  • Typu 14.04.2017 08:33
    Highlight Sauerei, dass sie überhaupt auf diese boni und gehälter gekommen sind. Das in einer zeit wo abgebaut wird, diverse langjährige mitarbeiter den job verlieren (so wie ich, danke CS) und verluste eingefahren werden.
    33 1 Melden
  • Sharkdiver 14.04.2017 07:46
    Highlight Also bekommt Thiam noch 8.4 Millionen? Der arme
    26 0 Melden
    • Thom Mulder 14.04.2017 11:20
      Highlight Niemand auf der Welt ist das wert. Ein Verzicht ist das schon gar nicht, es sind immer noch 8.4 Millionen zuviel.
      18 0 Melden
  • N. Y. P. D. 14.04.2017 07:10
    Highlight Tidjane Thiam,
    mit diesem freiwilligen Verzicht verstärkt sich meine Abscheu nur noch mehr.
    Wären Sie im tiefsten Innern von Ihrer Vergütung überzeugt gewesen, hätten Sie sie durch alle Böden verteidigt.
    125 8 Melden
    • Firefly 14.04.2017 07:44
      Highlight Nein, dann wären sie Weltfremd gewesen, einene Realitäsverlust haben sie so oder so.
      13 1 Melden
    • Hoppla! 14.04.2017 08:13
      Highlight Man kann es auch nie recht machen...

      Hätten die Führer im Ostblock gleich argumentiert, man hätte statt einer friedlichen Revolution ein Blutbad gehabt. Das nennt man dann der Realität ins Auge sehen und Kompromisse eingehen.
      0 16 Melden
    • FrancoL 14.04.2017 10:05
      Highlight Es sind eben Spielernaturen. Deren Boni nicht mehr als gelenkte Glückstreffer.
      10 2 Melden
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