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Schweiz

Das sind die Steuerfüsse aller 160 Zürcher Gemeinden für 2026

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Nirgends liegt der Steuerfuss im Kanton Zürich tiefer als in Zumikon. Bild: Gemeinde Zumikon

Der Kanton Zürich hat ein neues Steuerparadies – so sieht es in deiner Gemeinde aus

33 Gemeinden im Kanton Zürich senken für 2026 ihren Steuerfuss, 10 hoben ihn an. Erstmals seit 2018 ist nicht mehr Kilchberg das Steuerparadies. Das sind die aktuellen Steuerfüsse aller 160 Zürcher Gemeinden.
15.01.2026, 17:5815.01.2026, 18:47

Der Kanton Zürich senkte den Steuerfuss der Kantonssteuer für 2024 und 2025 von 99 auf 98 Prozent. Im Dezember hat sie nachgelegt und legt ihn für die kommenden beiden Jahre auf 95 Prozent fest. Seit 20 Jahren wurde nicht mehr um so viel reduziert. Einzelpersonen mit einem Durchschnittslohn kommen damit ab 2026 rund 60 Franken billiger davon, Verheiratete rund 105 Franken.

Doch wie sieht es in den 160 Gemeinden des Kantons aus? Nachdem im letzten Jahr 27 Zürcher Gemeinden ihren Steuerfuss gesenkt hatten, sind es auf 2026 hin deren 33. Angehoben wurde der Steuerfuss bei 10 Gemeinden. 2025 war das nur bei deren 12 der Fall.

In der Mehrheit der Fälle geht es dabei nur um einen oder zwei Prozentpunkte. Eigentlich nicht so dramatisch, macht ein Steuerfuss-Prozentpunkt des statistischen Durchschnittsverdieners doch nur rund 343Franken aus. Es gibt aber auch deutlich grössere Veränderungen. Da sprechen wir dann von einer Abnahme von maximal fünf Prozentpunkten oder einer Zunahme von 14 Prozentpunkten.

Steuerfüsse im Aargau und Luzern
Du wohnst im Aargau, Luzern oder Bern? Die Steuerfüsse werden hier in den nächsten Tagen publiziert.

Aber schauen wir uns die Veränderungen der Steuerfüsse im Kanton Zürich etwas genauer an:

Gemeindesteuern ohne Kirchensteuer.

In Ossingen wird der Steuerfuss um 14 Prozentpunkte erhöhte – eine massive Veränderung. Grund dafür sind viele Neuzuzüger in den letzten Jahren, welche dann auch beispielsweise die Schulkosten in die Höhe trieben.

Auch Henggart erhöht mit acht Prozentpunkten ausserordentlich stark. Weil die Reserven fast aufgebraucht sind, war der Schritt notwendig. Hauptprobleme sind die Alterung der Einwohner und die steigenden Gesundheitskosten. Auf der anderen Seite wird wenig gebaut und Firmensteuern sinken.

Ossingen
Ossingen wuchs in den letzten Jahren stark, jetzt muss unter anderem bei der Schule investiert werden.Bild: Shutterstock

Freuen dürfen sich dagegen die Einwohner von Dorf und Oberembrach, wo der Steuerfuss je um fünf Prozentpunkte sinkt – so viel wie sonst nirgends im Kanton.

Vier Prozentpunkte tiefer liegt der Steuerfuss neu in Zumikon. Das war vom Gemeinderat nicht geplant, er schlug deren zwei vor. Die Rechnungsprüfungskommission überzeugte aber die Stimmberechtigten mit dem Argument, dass die Gemeinde zuletzt meist zu tief budgetierte. Seit 2019 wurde der Steuerfuss in Zumikon damit um 14 Prozentpunkte gesenkt.

Gemeindesteuern ohne Kirchensteuer. Teilweise sind die Budgets noch nicht definitiv.

Mit der Reduktion überholt Zumikon gar Kilchberg (bleibt bei 72 Prozent), das zuvor seit 2017 das Zürcher Steuerparadies war. Am steuergünstigsten lebt man im Kanton Zürich also in Zumikon (71 Prozent).

Aus der exklusiven Liste mit Gemeinden mit einem tieferen Steuerfuss als 80 Prozent scheidet in diesem Jahr Stäfa nach drei Jahren wieder aus. Hier gibt es eine Erhöhung von vier Prozentpunkten. Es verbleiben damit 12 Gemeinden unter der 80-Prozent-Grenze.

Am anderen Ende liegt weiterhin Maschwanden (128 Prozent, Bezirk Affoltern) auf dem letzten Rang. Immerhin konnte der Steuerfuss – wie schon im letzten Jahr – um einen Prozentpunkt gesenkt werden. Bachs (Bezirk Dielsdorf) bleibt auf 128 sitzen und damit neu auch auf dem letzten Rang. Am dritthöchsten ist der Steuerfuss übrigens in Winterthur (125 Prozent).

Winterthur lohnt sich abgesehen von den Steuern durchaus:

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