Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Villars-Epeney

Willkommen im einzigen Dorf der Schweiz, das Ende 2018 genau 100 Einwohner zählte: Villars-Epeney bei Yverdon. So oder ähnlich würde wohl auch die 100-Einwohner-Schweiz aussehen. bild: google.maps

Stell dir vor, die Schweiz hätte nur 100 Einwohner – so würde sie aussehen

Wenn die Schweiz ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre: Wie viele davon wären Aargauer und wie viele hätten über zwei Millionen Franken auf der hohen Kante? Eine kleine Zahlenspielerei zum Jahresabschluss.



Neuste Zahlen von zeigen: 8'544'527 Menschen leben in der Schweiz. Doch wer sind diese Menschen? Wo wohnen sie, wie sprechen sie, was glauben sie?

Wir haben die Schweizer Bevölkerung auf ein Dorf mit 100 Menschen runter gerechnet. Das sind seine Einwohner:

Mehr Frauen als Männer

quelle: bundesamt für statistik

Genaugenommen sind die Frauen mit 4'307'406 zu 4'237'121 Männern in der Überzahl. Das macht «nur» 50,4% der Bevölkerung. Um die Mehrheit darzustellen, rundeten wir hier auf 51% Frauen auf.

Fast gleich viel Junge wie Alte

quelle: bundesamt für statistik

Die Jungen und Alten in der Schweiz halten sich praktisch die Waage. Im Vergleich zu 2012 gab es hier kaum eine Veränderung.

Zwei Ausländer mehr

quelle: bundesamt für statistik

In unserem Dorf leben 25 Menschen ohne Schweizer Pass. Das sind zwei mehr als noch 2012.

So könnte man die Menschen auf die Schweiz verteilen:

Italiener und Deutsche liegen vorne

quelle: bundesamt für statistik

Der Mix der Nationalitäten hat sich seit 2012 kaum verändert. Noch immer sind Deutsche und Italiener mit je vier Menschen die häufigsten Ausländergruppen.

Mehr Konfessionslose als Reformierte

Zahlen von 2017. quelle: Bundesamt für Statistik

Auch in unserem Dorf laufen den Landeskirchen die Schäfchen weiterhin davon. Waren es beispielsweise 1970 noch 49 Prozent Evangelisch-Reformierte, sind es jetzt nur noch deren 24. Damit ist die Gruppe der Konfessionslosen gar um einen Einwohner grösser.

Die Englischsprachigen legen zu

Zahlen von 2017. quelle: bundesamt für Statistik

54 Einwohner bezeichnen Deutsch (Hochdeutsch oder Schweizerdeutsch als ihre Muttersprache. 2012 waren dies noch 64. Vor allem Englischsprachige haben in den letzten Jahren sehr zugenommen. War es 2012 noch einer, sind es jetzt deren 4.

Mehr Zürcher als Waadtländer und Aargauer zusammen

quelle: Bundesamt für Statistik

Die Vertreter verschiedener Kantone (gäbe es die bei 100 Einwohnern überhaupt noch?) haben sich gegenüber 2012 kaum verändert. 18 Zürcher würden in unserem Dorf das grösste «Viertel» ausmachen, danach folgen die Berner mit 12. Zusammen mit den Waadtländern, Aargauern und St.Gallern machen sie schon über die Hälfte der Einwohner aus. Einwohner aus den Halbkantonen, aus Glarus und aus Uri mögen es uns verzeihen: Wir haben euch zusammengelegt.

In unserem Dorf leben vor allem Städter und Agglo-rianer

Zahlen von 2017. quelle: EDA

Das klingt jetzt noch paradoxer, als die Kantonsaufteilung: 85 unserer Einwohner sind Städter und Agglobewohner, die anderen leben auf irgendwelchen Weilern rund um unser schönes Dorf.

Die Dorfbewohner leben zur Miete

Andere: Wohnung wird von einem Verwandten oder Arbeitgeber kostenlos zur Verfügung gestellt, Dienstwohnung, Pächter/in. Zahlen von 2017. quelle: bundesamt für statistik

26 Dorfbewohner besitzen ein Häuschen, 12 eine Wohnung. Die Mehrheit wohnt jedoch weiterhin zur Miete in unserem Ort.

Nur zwei sind arbeitslos

quelle: bundesamt für statistik

In unserem Dorf sind nur zwei Personen arbeitslos. Allerdings gilt es hier zu beachten, dass diese Zahl höher ausfällt, wenn man sie wie üblich nur mit der erwerbstätigen Bevölkerung in Beziehung setzt.

Zwei besitzen über zwei Millionen

Zahlen von 2015. quelle: eidgenössische Steuerverwaltung

Millionäre wohnen nicht viele bei uns: Ein Reinvermögen von über zwei Millionen versteuern nur zwei Personen. 37 Personen sind (noch) nicht steuerpflichtig.

Nur einer hat keinen Abschluss (neben den 14, die dafür noch zu jung sind)

Sekundarstufe I umfasst die dreijährige Schulzeit nach der Primarstufe. Sekundarstufe II umfasst das Gymnasium, Fachmittelschulen und die Berufsschule. Tertiärstufe umfasst universitäre Hochschulen, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen, eidgenössische Berufsprüfungen und Abschlüsse höherer Fachschulen. Zahlen von 2017. quelle. bundesamt für statistik

Während 15 Personen nicht oder noch nicht in einer Ausbildung stecken, hat fast ein Drittel eine tertiäre Ausbildung hinter sich.

Wir sind meist ledig

quelle: bundesamt für statistik

Fast die Hälfte unserer Einwohner ist ledig. Nur zwei weniger (42) haben sich in den Hafen der Ehe gewagt.

BONUS: Geburten und Todesfälle

Übrigens: Pro Jahr würde in unserem Dorf ein Kind geboren werden und jemand sterben. Die Einwohnerzahl bliebe also in unserem kleinen Dorf konstant – wenn wir die Zuzüger ausblenden.

Daten und Quellen

Die Daten stammen – wo immer möglich – vom Bundesamt für Statistik per 31. Dezember 2018. Ausnahmen sind entsprechend gekennzeichnet.

Wir rechneten schon vor fünf Jahren die Schweiz auf ein Dorf mit 100 Einwohnern herunter. Die Zahlen damals stammten vom 31. Dezember 2012.

Diese 16 unbekannten Highlights würden wir um unser Dorf herum verstreuen:

Den Limmernsee würden wir dann grad neben unser Dorf verpflanzen:

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

116
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
116Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Herbibi 27.12.2019 21:52
    Highlight Highlight Die Männchen, Frauchen sollten wohl etwas veranschaulichen. Für mich wären Prozentzahlen anschaulicher, und der Artikel wäre verständlich und übersichtlich.
  • Gubbe 26.12.2019 22:30
    Highlight Highlight Ich hätte viel mehr Deutsche erwartet. Wenn ich TV SRF schaue und da jemand interviewt wird, dann ist das zu 90% ein Deutscher. Fast zu jedem schweizerischen Thema, darf ich mir die Weisheiten eines D anhören. Wo sind denn all unsere gescheiten Köpfe geblieben? An deren Ausbildung sollte es nicht fehlen, ist doch das Abitur ein Klacks gegen unser Gymnasium.
    • Las Palmas 26.12.2019 23:29
      Highlight Highlight Bei uns in der Firma auch... Fast das ganze Kader sind deutsche..

      Musste die Erfahrung machen und leider hat sich das eigentlich auch immer bestätigt: Schweizer überlegt zuerst dreimal bevor reden - Deutscher redet einfach mal und ob das überhaupt stimmt oder ein Blödsinn ist... naja - können ja dann die anderen ausbaden..

      Besonders bei Cheffen macht das grossen Eindruck (beso wenn diese vom operativen Geschäft keine Ahnung haben..)
    • Juliet Bravo 27.12.2019 00:06
      Highlight Highlight Mache mal ein Experiment. Mach immer einen Strich, wenn sich ein Deutscher bzw. Schweizer zu etwas in Schweizer Medien äussert, was du grad liest, hörst oder schaust. Du wirst feststellen, dass dir die Deutschen einfach übermässig auffallen und bei WEITEM nicht 90% ausmachen.
    • Thomas Rothen 27.12.2019 08:43
      Highlight Highlight Na, die sind am arbeiten / in der Ausbildung / der Schule... 😜😁
  • Lunaral 26.12.2019 22:09
    Highlight Highlight Hallo watson
    Bei Punkt 11 hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen: in der Grafik erscheinen total nur 80 Einwohner und wenn man auf die Kategorien klickt stimmen die Zahlen nicht mit der Abbildung überein? 🤔
    Sorry, will nicht besserwisserisch erscheinen 😉, aber das Resultat würde mich echt interessieren 🙂
    • sowhat 27.12.2019 07:20
      Highlight Highlight Die Zahlen die aufpoppen stimmen schon. In der Darstellung fehlt nur eine Reihe Menschen
  • Toerpe Zwerg 26.12.2019 21:44
    Highlight Highlight Weil Prozentrechnen abschreckt ...
    • Pafeld 26.12.2019 22:48
      Highlight Highlight Gemäss der Kommentare hier scheint der "Sinn" des Artikels tatsächlich einige zu überfordern.
    • Paul55 27.12.2019 09:53
      Highlight Highlight @Pafeld: Sinn des Artikels ist doch klar den Unsinn von Statistiken aufzuzeigen und das haben glaube ich doch ein paar begriffen und dazu auch "launische" Kommentare abgeliefert! Aber die gefühlten, zu vielen Deutschen... naja das kann ja dann doch sein :-)
    • Pafeld 27.12.2019 22:03
      Highlight Highlight @Paul55
      Wer den Sinn von Statistiken nicht versteht, hat wohl Statistik an sich nicht verstanden.
  • Pafeld 26.12.2019 20:29
    Highlight Highlight Paradox. 85% der Schweizer Bevölkerung leben in oder in unmittelbarer Nähe zu einer Stadt. Aber unser Ständerat sowie die Ständestimmen (sowie der Bundesrat) vertreten überduchschnittlich stark ländliche Positionen.
    • Dan Rifter 26.12.2019 22:17
      Highlight Highlight Skandal, womöglich haben die kleinen Kantone im Ständerat sogar gleich viele Sitze wie die grossen.
    • xHascox 26.12.2019 22:26
      Highlight Highlight Das ist nicht wirklich paradox, das ist halt Nationalrat und Ständerat...
      Natürlich kann man argumentieren, dass der Ständerat scheisse ist...
    • Pafeld 27.12.2019 01:38
      Highlight Highlight @Dan Rifter
      Wenn man berücksichtigt, das beispielsweise die Stadt Basel alleine fast fünf mal so viele Einwohner hat wie der komplette Kanton Uri, aber im Ständerat nur halb so stark vertreten ist, ist das tatsächlich problematisch. Denn es haben eben tatsächlich einige Kantone aufgrund einer heute beknackten historischen Begebenheit weniger Gewicht. Der Ständerat hat die Aufgabe, die Interessen von Regionen zu vertreten. Eine Aufstockung auf 50 Ständeräte sowie eine Neueinteilung (1-3 Ständeräte pro Kanton basierend auf den Ballungszentren) wäre durchaus langsam mal angebracht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Livia Peperoncini 26.12.2019 20:16
    Highlight Highlight Ich wäre schon, wie in Österreich, mit einer Bevökerungs-dichte von 106 Einwohner pro km² zufrieden. Die Schweiz hat 207 Einwohner pro km² und das mit viel kleinerer bewohnbarer Fläche.
    • Juliet Bravo 27.12.2019 00:20
      Highlight Highlight Weil Wien einfach eine grosse Metropole ist in einem recht kleinen Land.
    • DunkelMunkel 27.12.2019 00:29
      Highlight Highlight Ich verstehe Leute nicht, die so tun als hätten sie Platzangst in der Schweiz. Im Ernst, da gibt es 0 Grundlage. Es ist wirklich seltendämlich. Würde jeder Mensch auf der Welt nebeneinanderstehhen, würde das ein bisschen mehr als die Fläche von Los Angeles einnehmen... Nach spätestens 5 Minuten kommt dann in der Regel irgendetwas ausländerfeindliches in solchen Diskussionen.
    • Juliet Bravo 27.12.2019 00:39
      Highlight Highlight ...und es sich so recht ‚leer‘ im Rest des Landes anfühlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arthur Sunil 26.12.2019 19:35
    Highlight Highlight Also, dass nur acht Prozent ein Vermögen von mehr als 50'000 CHF haben aber 38 Prozent Wohneigentümer sind geht meiner Meinung aber eher schlecht auf...
    • Wat Sohn 26.12.2019 20:41
      Highlight Highlight Doch, die Wohneigentümer sind meistens hoch verschuldet. Also netto kein Vermögen.
    • Papedipupi 26.12.2019 20:55
      Highlight Highlight Ich habe keine Ahnung, aber hat man normalerweise Dank Hypothekarzins nicht eher Schulden als Vermögen, wenn man ein Haus besitzt?
    • The Count 26.12.2019 20:56
      Highlight Highlight Nö das passt doch, da ca zwei Drittel aller Dorfbewohner verschuldet ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 26.12.2019 19:29
    Highlight Highlight Nur 100 Einwohner ist gar wenig...

    Aber 1Mio würde durchaus ausreichen. Wie herrlich viel Platz und Ruhe wird dann hätten...
    • Platon 26.12.2019 20:54
      Highlight Highlight @wolge
      Oh Gott bitte nicht, was soll man denn bitte mit nur einer Million Leuten anfangen?! Dann gäbe es ja gar keine "richtigen" Städte mehr, wobei es die in der CH ja ohnehin noch nie gab. Damit wäre ginge wohl auch das ganze Kulturangebot flöten, bis natürlich auf die peinliche Heidifolkolore. Und die Randregionen könnten gleich einpacken. Gruselige Vorstellung...
    • The Count 26.12.2019 20:56
      Highlight Highlight Wir....ohne dich... 😉
    • Hierundjetzt 26.12.2019 21:56
      Highlight Highlight Du meinst ein Land wie es bis in die 1920gern war, als wir das ärmste Land Europas waren und uns Deutschland deswegen Hilfslieferungen in Form von Weizen geschickt hatte?

      Ja damals, diese gute alte Zeit.

      Warum wohl sind wir aktuell das 19 reichste Land (vor Saudi Arabien oder Argentinien) des Planeten und überholen demnächst die Türkei?

      Das sind eben die Schattenseiten unseres Reichtums 😌
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tentin Quarantino 26.12.2019 19:22
    Highlight Highlight Coole Idee, zwei Anmerkungen:

    Pkt. 2: Wäre eine detailliertere Aufteilung sinnvoll, ich glaube nämlich nicht dass es so schön aufgeht (wäre ja zu schön!) 😉

    Pkt. 4: Da fehlen mir nur die Albaner (rund 200‘000 laut Wikipedia)
    • Shabaqa 26.12.2019 21:05
      Highlight Highlight Was steht genau bei Wikipedia? Sprache, Ethnie, Staatsangehörigkeit? "Albaner" können Staatsanghörige von u. a. Albanien, Kosovo, Mazedonien oder Serbien sein. So teilt sich das auf. Wahrscheinlich sind viele Kosovaren statistisch noch Serben, deshalb taucht Serbien in der Liste auf.
  • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 26.12.2019 19:09
    Highlight Highlight 75% Schweizer, nur 15% "andere" Sprachen (ab Portugisisch). Und trotzdem wird dauernd über Schulklassen mit nur 1Schweizer Kind und nur 1, das Deutsch kann gejammert. Irgend etwas stimmt doch hier nicht! Oder ist das ein Mediengehype???
    • Bündn0r 26.12.2019 20:19
      Highlight Highlight Die Ausländer sind nicht gleichmässig auf die Altersstrukur verteilt. Ausländer haben deutlich mehr Kinder. Auch über die Schulhäuser bzw Quartiere sind sie nicht homogen verteilt.
    • RedWing19 26.12.2019 20:47
      Highlight Highlight Je nach Stadt, Agglo, Bezirk, Viertel (oder was auch immer), ist das schon möglich.
    • pamayer 26.12.2019 21:04
      Highlight Highlight Denke, dass nicht überall Klassen mit vorwiegend MigrantInnen sind. Eher in Städten und Agglomerationen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 26.12.2019 18:57
    Highlight Highlight 14

    Übrigens: Pro Jahr würde in unserem Dorf ein Kind geboren werden und jemand sterben. Die Einwohnerzahl bliebe also in unserem kleinen Dorf konstant (Rest des Textes ist verloren gegangen)

    Gefällt mir, diese romantische Vorstellung.

    Sooo schön. Noch ein paar Kühe auf den Weiden. Ein schönes Bauernhaus in der Höhe. Heidi und der Almöhi als Nachbarn. Aussicht auf unsere schönen Alpen..
    • lilie 26.12.2019 19:30
      Highlight Highlight @N.Y.P.: 😅😍🤗

      Ich hab mich über die 18 Städter amüsiert. Ich glaub, die treffe ich jedesmal, wenn ich nach Zürich fahre. 😁😅
    • N. Y. P. 26.12.2019 20:17
      Highlight Highlight Dann kennst du ganz Zürich bald mit Vornamen 🙂
    • The Count 26.12.2019 20:55
      Highlight Highlight Und in ein paar Wochen sind alle verhungert 🤷🏻‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 26.12.2019 18:38
    Highlight Highlight Wer alles ist denn nicht-steuerpflichtig? 🤔

    Klar, Kinder und Jugendliche bis 18, aber es sind ja mehr Nicht-Steuerpflichte als Jugendliche.

    Arbeitslose, Nichterwerbstätige, IV- und andere Rentner, Leute in Aus- und Weiterbildungen etc. sind doch alle steuerpflichtig.

    Weiss jemand, wie das gemeint ist?
    • N. Y. P. 26.12.2019 19:03
      Highlight Highlight Nicht alle bezahlen den Steuerbetrag, den sie eigentlich bezahlen müssten. Die Bürgerlichen können dir bestimmt Auskunft geben, wen sie schonen und schmarotzen lassen.

    • Mügäli 26.12.2019 19:04
      Highlight Highlight @lilie - Niemand, weiss auch nicht was da gemeint ist .. Nach dem Schweizer Steuersystem sind natürliche Personen mit Wohnsitz oder steuerrechtlichem Aufenthalt in der Schweiz unbeschränkt steuerpflichtig - auch Kinder sind steuerpflichtig, nur werden diese Einkommen via Eltern besteuert .. das einzige, was im Leben sicher ist, sind Tod und Steuern :)
    • Hierundjetzt 26.12.2019 19:39
      Highlight Highlight Hausfrauen, Menschen die unter dem Existenzminimum Leben, Sozialhilfebezüger.

      Menschen mit gutem Steuerexperten.

      Oder wahrscheinlicher: dabei ist die direkte Bundessteuer gemeint. Die zahlen nur die reichsten
    Weitere Antworten anzeigen
  • fools garden 26.12.2019 18:32
    Highlight Highlight Dieser Statistik folgend versteh ich aber das stehte Gejammer um die Überalterung und Angst um die AHV eher weniger.
    • _Qwertzuiop_ 26.12.2019 18:45
      Highlight Highlight Momentan: wenig alte, wenig junge, viel zwischen 20-65. Das ist aber eine weite spanne: es gibt mehr, welche auf die 65 zugehen als arbeitstätig werden (Babyboomer werden langsam pensioniert & machen einen grossen Anteil aus wie der Name schon sagt). Daher das Problem. Sieht man am besten, wenn man sich solche Grafiken anschaut:
    • _Qwertzuiop_ 26.12.2019 18:47
      Highlight Highlight Zu früh abgschickt... hier die Grafik:
      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/stand-entwicklung/alter-zivilstand-staatsangehoerigkeit.assetdetail.9326005.html

      In der 2018 Grafik sieht man, dass der Teil, welcher ‘ausgebeult’ ist, die Babyboomer darstellt, danach werden es immer weniger pro alter, je weiter unten (jünger). Sprich: insgesammt mehr Pensionierte pro Arbeitender als momentan.
    • fools garden 26.12.2019 19:21
      Highlight Highlight Zur Zeit, laut obiger Grafik, halten sich Geburten und Tode die Waage. Die nächsten die der Sensemann holt sind auch die Boomer, auf Exit werden künftige Generationen wohl häufiger zurückgreifen, dem Staat gelingt ein Überschuss nach dem Andern. Ich seh da auch Pankmache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Count Suduku 26.12.2019 18:31
    Highlight Highlight „Das macht «nur» 50,4% der Bevölkerung. Um die Mehrheit darzustellen, rundeten wir hier auf 51% Frauen auf.“

    Was? 50,4 auf 51 aufrunden weil aus Gründen...
    • Charlie7 26.12.2019 19:30
      Highlight Highlight Damit man grafisch sieht wer in der Überzahl ist.
      So schwierig zu verstehen?
    • TJ Müller 26.12.2019 20:26
      Highlight Highlight Nein Charlie7, das ist eine feministische Verschwörung!!!11!1!!1!1
    • Wat Sohn 26.12.2019 20:42
      Highlight Highlight Richtig, Charlie. Macht durchaus Sinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illuminati 26.12.2019 18:15
    Highlight Highlight Spannende Grafiken, danke dafür.
    Bei Nr. 11: Haben wirklich nur 6 von 100 Personen mehr als 50'000 auf der hohen Kante oder wie ist dies zu rechnen?
    Das kommt mir schon sehr wenig vor in der Reichen Schweiz aber wahrscheinlich mache ich einen Denkfehler.
    • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 26.12.2019 19:02
      Highlight Highlight Da ist möglicherweise das steuerbare Vermögen gemeint, nach all den möglichen und unmöglichen Abzügen...
    • Tomster 26.12.2019 19:28
      Highlight Highlight Die zweite und dritte Säule ist wahrscheinlich nicht mit einberechnet. Aber ja, in der Schweiz sind nur wenige reich.
    • Aladdin 26.12.2019 19:34
      Highlight Highlight @ Illuminati: Hier geht es um das steuerbare Vermögen, nicht um das wirklich vorhandene. Aufgrund von Abzügen ist das steuerbare Vermögen viel tiefer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bündn0r 26.12.2019 18:14
    Highlight Highlight Nur zwei weniger (42) haben sich in den Hafen der Ehe gewagt.

    Falsch: 56 haben sich in den Hafen der Ehe gewagt. Davon sind jedoch 14 mehr oder weniger freiwillig wieder entkommen.

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Jakob Fischbacher*. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus Syrien …

Artikel lesen
Link zum Artikel