Wölfe reissen im vergangenen Jahr in Graubünden 217 Nutztiere
Im vergangenen Jahr haben Wölfe im Kanton Graubünden 217 Nutztiere getötet, 32 wurden verletzt. Das geht aus dem Quartalsbericht Grossraubtiere des Bündner Amtes für Jagd und Fischerei hervor.
Bei den getöteten und verletzten Nutztieren handelte es sich fast ausschliesslich um Schafe. Per Ende 2025 sind zwölf Wolfsrudel im Kanton Graubünden bestätigt. Ein weiteres, das Calanda2-Rudel, lebt grenzüberschreitend auch im Kanton St. Gallen.
Zeitweise streiften zwei Bären durch den Kanton. Bestätigte Nachweise ergaben sich in den Gemeindegebieten von Zernez, S-chanf und Zuoz. Gemäss früheren Berichten stammen die Bären aus der Population im italienischen Trentino.
Bei den Luchsen schätzt das Amt für Jagd und Fischerei einen Bestand von 17 selbständigen Tieren auf dem Kantonsgebiet. In Disentis/Mustér tappte ausserdem ein Goldschakal in eine Fotofalle. In Scuol und Valsot wurden dem Amt vier nicht überprüfbare Sichtungen eines Goldschakals gemeldet. (sda)
