Schweiz
Zürich

Corona-Leugner wollen ins Unispital Zürich eindringen

Aussenansicht des Universitaetsspitals Zuerich, aufgenommen am Montag, 19. September 2011. Ein Anaesthesiepfleger des Universitaetsspitals Zuerich ist vor ein paar Tagen verhaftet worden. Ihm wird vor ...
Corona-Skeptiker wollen dem Unispital Zürich einen Besuch abstatten. Bild: KEYSTONE

Corona-Leugner wollen ins Unispital Zürich eindringen – noch keine Konfrontation

13.12.2020, 16:4013.12.2020, 16:56

Corona-Leugner haben angekündigt, am Sonntagnachmittag in die Notfallstation des Universitätsspitals Zürich (USZ) einzudringen. Man wolle auf der Station nachschauen, wie viele Personen dort tatsächlich liegen, schreiben sie in einem Gruppenchat im Messengerdienst Telegram. Einer der Initianten hat zudem ein Video mit dem Aufruf gepostet. Darüber hat Medinside zuerst berichtet.

In der Telegram-Gruppe wird auch auf einen in der heutigen Ausgabe der «NZZ am Sonntag» erschienen Artikel verwiesen. Dort warnten unter anderem auch USZ-Chefärzte vor einer Überforderung der Spitäler. In der Sonntagszeitung forderte das Unispital darum einen Lockdown.

Auf Nachfrage sagte ein Sprecher des USZ zum Branchen-Onlineportal, man habe vom Aufruf Kenntnis. «Wir nehmen das Ernst.» Der Sicherheitsdienst sei dort vor Ort, wo die Gruppe anscheinend eindringen wolle.

Um 16.30 Uhr sagte der Sprecher zu watson, dass es bislang nicht zu einer Konfrontation mit Corona-Skeptikern gekommen sei. Die Situation sei ruhig. Man habe die Sicherheitsmassnahmen aber verstärkt.

(amü)

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115 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Andy86
13.12.2020 17:07registriert September 2020
Zum glück hat die aktion nicht stattgefunden.
Das ganze zu leugnen ist eine sache, aber in spitäler eindringen - wahrscheinlich ohne maske und das personal durch die unordnung am arbeiten hindern, sollte wirklich niemals passieren!
Erinnert mich irgendwie an angry-white-men in den USA, welche auch frei von jeglicher intelligenz agieren☹️
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Stygimoloch
13.12.2020 17:07registriert November 2020
Wenn sie den Betrieb nicht stören würden und dabei nicht noch gegen diverse Anstands- und Hygieneregeln verstiessen, könnte man das beinahe "begrüssen" (Sarkasmus). Immerhin besteht die Chance, dass der eine oder andere Corona-"Skeptiker" (Euphemismus) sieht, was es wirklich heisst, erkrankt zu sein.
Aber eigentlich kann man über solche Typen nur den Kopf schütteln...
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Walter Sahli
13.12.2020 19:46registriert März 2014
Bitte die Arbeitsadressen dieser "Kontrolleure" veröffentlichen, damit wir denen morgen an ihrem Arbeitsplatz auch ein bisschen über die Schulter gucken können. Nicht, dass wir denen nicht vertrauen würden, aber man wird ja wohl noch fragen dürfen, was die eigentlich so den lieben, langen Tag tun. Und ausserdem ist es ja auch schön, wenn einem ständig 10-20 Leute beim Arbeiten zuschauen und kluge Fragen stellen, nicht wahr?
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