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Schweizer im Ausland. Eine malerische Pracht.
Schweizer im Ausland. Eine malerische Pracht.
Bild. watson / shutterstock

5 Dinge, die uns Schweizern die Ferien direkt versauen

Ferien wollen wohlverdient sein und genossen werden. Letzteres ist allerdings nicht möglich, wenn folgende Dinge eintreten. Zumindest bei uns Schweizern.
31.07.2019, 06:0701.08.2019, 07:32

Die Anreise

Die Anreise an sich birgt schon genug Versauungs-Potential mit sich: der Flug ĂŒberfĂŒllt, die Sitze zu eng, das QĂŒollfrisch an Bord ausgegangen, der Ankunftsflughafen schlecht klimatisiert und Ü-BER-HAUPT nicht effizient organisiert oder Angestellte, die «nur» ihre Landessprache sprechen.

Gipfel der Anreiserage ist dann nur noch die Car-Fahrt (natĂŒrlich nur fĂŒr all jene, die nicht cool genug sind, um auf eigene Faust das AuthentizitĂ€tsabenteuer zu unternehmen) vom Flughafen zu den verschiedenen Hotels (wobei deines natĂŒrlich wieder mal die letzte Destination darstellt).

Klicke aufs Bild, um zu sehen, wer in den jeweiligen Hotels aussteigt

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Bild: watson / shutterstock
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bild: watson / shutterstock
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bild: watson / shutterstock

Der Urlaub ist nun bereits im Eimer. Denn wie soll man selbst die Sonne und den Strand geniessen, im Wissen darum, dass in derselben Region schlechtere Menschen in besseren Hotels untergebracht sind??!!

Hier ein Schweizer in voller Rage gegenĂŒber anderen Schweizern im Reise-Car:

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gif: imgur / watson

Die Preise

Hochpreisinsel Schweiz! Wir kennen es und sind in unserem Groll darĂŒber ja auch ein bisschen stolz drauf. Darum ist der grösste Erholungseffekt fĂŒr uns Schweizer nicht die Sonne oder die Erholung, sondern das wohlige Erstaunen darĂŒber, wie «spottbillig» Dinge ausserhalb der Eidgenossenschaft vertrieben werden.

Das daraus resultierende Ferien-Bullshit-Bingo fĂŒr Schweizer, basierend auf den am hĂ€ufigsten geĂ€usserten SĂ€tzen ausserhalb der Landesgrenzen:

Bild: watson / pixabay

Problematisch wird es fĂŒr Herr und Frau Schweizerin aber, wenn diese preisliche Diskrepanz nicht erwartungsgemĂ€ss erfĂŒllt wird.

Das Schweizer Kostenproblem als animierte Grafik:

Animiertes GIFGIF abspielen
gif: watson / pixabay

Wenn Dinge im Ausland plötzlich doch tatsĂ€chlich etwas kosten und dann dazu auch noch etwas mehr als ein FĂŒnftel des Schweizer Preises, dann ist der Auslandsaufenthalt schnell einmal versaut.

Folgende Aussagen nach der RĂŒckkehr in die helvetische Konföderation sind die klassischen Symptome der Schweizer Preis-Desillusionsdepression:

1

Und, isch schön gsi?
Momoll, eich mega. Aber halt scho nöd ganz so gĂŒnstig ...

2

Guets WĂ€tter gha?
Jap. Es Wunder hĂ€t das nöd auno extra koschted 😝

3

HĂ€nder guet g'Ă€sse?
Ohja! Aber d'Priise fasch scho uf Schwiiz-Niveau 😬

4

WIE WAGEDS DIE MÄNSCHE IM USLAND EIFACH GÄLD FÜR IHRI GÜETER Z'VERLANGE?! CHAMMER DA NÜMME EIFACH ID FERIE ZUM GO SPARE? ISCH DAS ÖPE SCHO Z'VILL VERLANGT??!! ZAHLE IDE SCHWIIZ SCHO GNUEG!!
Sorry, verwÀchsled. Het eich an Tschad sölle, nöd in Chat.

Die Gewohnheiten

Wenn der Löwe der König der Tiere ist, ist der Schweizer der König der Gewohnheitstiere.

Ein Löwe in freier Wildbahn:

Eine seltene Aufnahme eines Schweizers in freier Wildbahn:

Bild: watson / shutterstock

Insbesondere schlÀgt sich dies im Ausland nieder, wo es bestenfalls «fascht wie bi eus» ist. Der Abgleich mit der Heimat ist allgegenwÀrtig, Abweichendes wird dabei oftmals kritisch beÀugt. Nicht per se schlecht, der Schweizer ist ja selbsternannt weltoffen!

Doch in einigen, spezifischen Punkten ist es dann auch mal genug mit der Begeisterung oder Akzeptanz des Unbekannten.

Erwartete KaffeequalitÀt vs. erhaltene KaffeequalitÀt

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Bild: via pinterest / watson

Und wir Schweizer so ...

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Bild: watson / shutterstock

Erwartete LeitungswasserqualitÀt vs. erhaltene LeitungswasserqualitÀt

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Bild: watson / shutterstock

Und wir Schweizer so ...

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bild: watson / shutterstock

Erwartete Geschmackswelt vs. erhaltene Geschmackswelt

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Bild: watson / wikipedia

Und wir Schweizer so ...

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bild: watson / shutterstock

Die Deutschen Menschen, die Pool- oder Strandliegen reservieren

Der Gang an den Pool/Strand und dann das:

Bild: watson / shutterstock

Besetzte Liegen an sich versauen die Ferien ja nicht, so viel ist klar. Wesentlich schlimmer ist, welche Symbolik diese TĂŒcher, um 7:30 Uhr morgens (spĂ€testens) sorgsam am Pool platziert, auf sich tragen.

Was Schweizer dabei sehen:

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bild: watson / shutterstock

Liebe WĂ€chter des Nordens nördliche Nachbarn, wir mögen euch ja. Prinzipiell. ABER: Die Anwesenheit von Deutschen fĂŒgt dem Aufenthalt im «exotischen» Ausland eine beklemmend vertraute Note bei. Da die Wesensart unserer Nachbarn zudem als eher penetrant einzustufen ist (natĂŒrlich nur gemĂ€ss Klischee), ...

...

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Beispiel eines Colin-Uwes, wenn es am Buffet kein «Strakkhiatella-Eis» mehr gibt, das er sich zu seiner «Pizza Martscherita», seinen Pommes «Rotweiss» und dem Burger auf den Teller klatschen kann, den er mit einem Spezi runterspĂŒlen wird.
gif: Giphy

... ist dieser erholungsschmÀlernde Faktor schwer bis unmöglich zu ignorieren.

Die Steigerungsform der Deutschen

bild: watson / shutterstock
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bild: watson / shutterstock
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