Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07898487 Bayern's Thomas Mueller (L) and Bayern's Joshua Kimmich (R) react after losing the German Bundesliga soccer match between FC Bayern Munich and TSG 1899 Hoffenheim in Munich, Germany, 05 October 2019.  EPA/RONALD WITTEK CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Thomas Müller hat es derzeit nicht einfach beim FC Bayern. Bild: EPA

Analyse

Kovac erniedrigt Müller und degradiert Martinez – warum das für Bayern gefährlich ist



Nach «Oans, zwoa, g'suffa» war den Profis des FC Bayern am Sonntag auf dem Oktoberfest nicht zumute – Katerstimmung gab es trotzdem. Nach dem fulminanten 7:2-Sieg gegen Tottenham in der Champions League, gab es eine bittere 1:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim. Einen Tag danach lächelten die Bayern-Stars zwar brav mit Mass in Lederhose, Trachtenhemd und Janker vor dem legendären Käferzelt auf der Wiesn. Doch hinter der idyllischen Fassade bröckelt es.

epa07900758 Bayern Munich's Thomas Mueller arrives at the Oktoberfest beer festival in Munich, Germany, 06 October 2019.  EPA/MICHAELA REHLE

Ein gut gelaunter Thomas Müller am Oktoberfest. Bild: EPA

Besonders zwei Spieler sind derzeit richtig gefrustet: Die ehemaligen Stammkräfte Thomas Müller und Javi Martinez sitzen derzeit nur auf der Bank.

Thomas Müller nur noch Notlösung

Publikumsliebling Müller sass gegen Hoffenheim zum fünften Mal in Folge nur auf der Bank. Erst in der 60. Spielminute bei 0:1-Rückstand schickte Bayern-Trainer Niko Kovac den Offensivspieler auf den Platz. Zwar bereitete Müller den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer durch Robert Lewandowski vor, doch trotzdem verschwand der 30-Jährige keine 20 Minuten nach Abpfiff aus dem Stadion und teilte der wartenden Presse nur mit: «Nothing to say, wie die Engländer sagen.»

Vor dem Spiel hatte Niko Kovac mit einem Nebensatz indirekt verraten, in welcher Rolle er den ehemaligen Heilsbringer Müller sieht: «Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen», sagte der Bayern-Trainer zu Sky. Heisst: An Gnabry, Coutinho, Coman und natürlich Goalgetter Lewandowski gibt es für Notlösung Mülller kein Vorbeikommen. Für den Weltmeister und Bayern-Helden nicht weniger als eine Erniedrigung.

epa07901203 Bayern Munich's Kingsley Coman (L) and his wife Sephora pose as they attend the Oktoberfest beer festival in Munich, Germany, 06 October 2019.  EPA/STEFAN MATZKE / POOL

Bei Kingsley Coman läuft es nach Mass. Bild: EPA

Müller lebte schon immer davon, dass ein Trainer auf ihn und seine ganz speziellen Fähigkeiten stehen muss: Er ist nicht schneller, nicht athletischer und auch nicht dribbelstärker, als andere Spieler auf seiner Position, sondern besticht vor allem durch seine Fähigkeiten richtig zu stehen und Räume für seine Mitspieler aufzureissen. Die Flügelspieler Gnabry und Coman sind flotter auf den Aussen als Müller, der vor allem für seine Raumdeuter-Fähigkeiten von ehemaligen Bayern-Trainern geschätzt wurde. Bei Königstransfer Coutinho in der Mitte verspricht sich Kovac wohl mehr Zauber-Momente, die den Unterschied ausmachen können, als beim Ur-Bayer. Ein Spiel mit beiden Stars in der offensiven Mitte auf der Acht und der Zehn hatte Kovac schon als zu risikoreich beschrieben.

Javi Martinez spielt keine Rolle mehr

Ein anderer Spieler, der in die gleiche Kategorie fällt, ist Javi Martinez. Der Spanier, der seit 2012 für den FC Bayern spielt und auf der unantastbaren Sechs mit Bastian Schweinsteiger den Champions-League-Titel 2013 erringen konnte, stand in keinem Bundesliga-Spiel in der Startelf und kam auf lediglich drei Einwechslungen. Gegen Hoffenheim sass er 90 Minuten auf der Bank und es machten Fotos die Runde, auf denen er vor dem Spiel gegen die TSG niedergeschlagen und verzweifelt aussah.

Zwar widersprach Co-Trainer Hansi Flick der These, dass der Spanier geweint haben soll, doch natürlich sei der 31-Jährige nicht glücklich mit seiner Situation: «Dass ein Spieler nicht zufrieden sein kann, wenn er nicht spielt, ist klar. Jeder Profi hat den Anspruch zu spielen», so Flick gegenüber «Spox». Und dieser Anspruch ist das Problem.

Ob Tränen oder nicht: Die Unzufriedenheit von Martinez und Müller könnte für Niko Kovac und den FC Bayern schnell zum Problem werden – wenn sie es nicht schon ist.

Kovac setzt nicht mehr auf Rotation

Klar ist: Kovac ist für die Unzufriedenheit der Spieler mitverantwortlich. Der Bayern-Coach hatte vergangene Hinrunde noch viel rotieren lassen, legte sich in dieser Spielzeit jedoch schon ziemlich früh auf seine erste Elf fest und lässt fast immer die gleichen Spieler von Anfang an ran.

Thomas Müller kommt derzeit nicht an Neuzugang Coutinho sowie an den Flügelspielern Coman und Gnabry vorbei, Martinez konnte sich noch nicht als Alternative für Tolisso oder Thiago im defensiven Mittelfeld anbieten.

epa07900874 Bayern Munich's Philippe Coutinho attends the Oktoberfest beer festival in Munich, Germany, 06 October 2019.  EPA/MICHAELA REHLE

Coutinho auch auf der «Wiesn» ganz cool. Bild: EPA

Die Linie von Kovac war vor nicht allzu langer Zeit eine andere. Vor fast genau einem Jahr, die Bayern befanden sich in einer kleinen Krise, verteidigte er seine ständige Rotation vehement. «Schauen Sie sich doch mal die anderen Mannschaften an, die international spielen – alle rotieren. Es geht einfach nicht, jeden dritten Tag drei, vier, fünf, sechs Wochen hintereinander zu spielen. Das geht nicht!», sagte Kovac und fügte den vielsagenden Satz hinzu: «Und wenn mir da jemand was anderes erzählen will, dann versteht er den Job des Fussballers nicht.»

Zwar liess Kovac im Laufe der vergangenen Saison dann irgendwann weniger rotieren und die Ergebnisse wurden besser, doch seine Worte wirken ein Jahr später wie eine Warnung an ihn selbst. Denn: Schon wieder legt er sich auf eine Linie fest – und diese Marschroute von Kovac ist gefährlich.

Müller und Martinez zunehmend frustriert

Die Saison in drei verschiedenen Wettbewerben ist lang und jeder Spieler wird gebraucht. Die Aufgabe eines Trainer ist es, die Spieler so einzusetzen, dass immer die bestmögliche Elf auf dem Platz steht. Dafür muss er die ehrgeizigen Profis bei Laune halten und sie mit Einsätzen belohnen. Kovac riskiert jedoch schon zu Anfang der Saison miese Stimmung in der Mannschaft. Statt hungriger Ersatzspieler, die sich für die Startelf anbieten wollen, entwickeln sich seine Bankdrücker immer mehr zu schlecht gelaunten Miesepetern. Das drückt auch die Stimmung im ganzen Team.

Dass die verwöhnten Bayern-Fans nun auch noch nach Niederlagen nach ihren Publikumslieblingen Martinez und Müller rufen, sorgt für noch mehr Unruhe und könnte für den nicht unumstrittenen Kovac noch nach hinten losgehen.

epa07900761 Bayern Munich's coach Nico Kovac (L) and sport director Hasan Salihamidzic arrive at the Oktoberfest beer festival in Munich, Germany, 06 October 2019.  EPA/MICHAELA REHLE

Niko Kovac mit Sportchef Hasan Salihamidzic. Bild: EPA

Doch nicht nur die Fans, sondern auch einige Experten schlagen Alarm. Reinhold Beckmann sagte im «Sport 1»-Doppelpass über Thomas Müller: «Er ist keiner, der meckert und er hat eine grosse Solidarität gegenüber den Bayern. Aber man muss aufpassen, solche Spieler nicht zu verlieren. Das scheint die grösste Aufgabe von Kovac zu sein, nämlich alle abzuholen.»

Gegen Hoffenheim wirkten die noch gegen Tottenham so gross aufspielenden Stammspieler müde, die ausgeruhten Ersatzspieler durften sich jedoch nicht wirklich beweisen. Die Aussagen von Kovac im Fall Müller taten ihr übriges. Damit die Mass Bier am Ende der Saison besser als auf dem Oktoberfest schmeckt, sollte Kovac seinen Umgang mit den Edelreservisten überdenken.

(bn/watson.de)

Die Bundesliga im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1991 verändert hat

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Play Icon

Der Fussball schreibt oft die schönsten Geschichten

«Oh Zinédine, pas ça!» Zidanes Kopfstoss im WM-Final gegen Materazzi erschüttert die Welt

Link zum Artikel

Marco van Basten schiesst den «ewigen Zweiten» mit seinem Traumtor zum EM-Titel

Link zum Artikel

Das schlimmste Foul im Schweizer Fussball: Gabet Chapuisat zertrümmert Lucien Favres Knie

Link zum Artikel

Andrés Escobar wird nach einem Eigentor an der WM mit 12 Schüssen hingerichtet

Link zum Artikel

Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

Link zum Artikel

Ailton wettert: «For mi das nicht Profi-Mannschaft, das nicht Profi-Fussball. Unglaublig»

Link zum Artikel

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

Link zum Artikel

Jay-Jay Okocha demütigt Oliver Kahn und drei Verteidiger mit einem Wahnsinnstanz

Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

Link zum Artikel

«Decken, decken, nicht Tischdecken» – als man(n) im TV noch über Frauenfussball lästerte

Link zum Artikel

Nati-Goalie Zuberbühler schiebt die Schuld für ein Riesen-Ei dem «Blick» zu

Link zum Artikel

Der Goalie mit Pudelmütze sorgt für eine der grössten Sensationen der Fussball-Geschichte

Link zum Artikel

«Hoch werd mas nimma gwinnen» – der legendäre Ösi-Galgenhumor beim 0:9 gegen Spanien

Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn lässt ganz Italien weinen

Link zum Artikel

Ronaldo kämpft vor dem WM-Final mit dem Tod – warum er trotzdem spielt, bleibt ein Rätsel

Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

Mit dem letzten Spiel im Hardturm gehen 78 Jahre Schweizer Fussball-Geschichte zu Ende

Link zum Artikel

Martin Palermo schafft's ins Guinness-Buch – weil er 3 Penaltys in einem Spiel verschiesst

Link zum Artikel

Die Schweizerin Nicole Petignat pfeift als erste Frau ein Europacup-Spiel der Männer

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Der Fussball schreibt oft die schönsten Geschichten

«Oh Zinédine, pas ça!» Zidanes Kopfstoss im WM-Final gegen Materazzi erschüttert die Welt

16
Link zum Artikel

Marco van Basten schiesst den «ewigen Zweiten» mit seinem Traumtor zum EM-Titel

0
Link zum Artikel

Das schlimmste Foul im Schweizer Fussball: Gabet Chapuisat zertrümmert Lucien Favres Knie

1
Link zum Artikel

Andrés Escobar wird nach einem Eigentor an der WM mit 12 Schüssen hingerichtet

0
Link zum Artikel

Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

7
Link zum Artikel

Ailton wettert: «For mi das nicht Profi-Mannschaft, das nicht Profi-Fussball. Unglaublig»

0
Link zum Artikel

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

5
Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

12
Link zum Artikel

Jay-Jay Okocha demütigt Oliver Kahn und drei Verteidiger mit einem Wahnsinnstanz

1
Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

1
Link zum Artikel

«Decken, decken, nicht Tischdecken» – als man(n) im TV noch über Frauenfussball lästerte

16
Link zum Artikel

Nati-Goalie Zuberbühler schiebt die Schuld für ein Riesen-Ei dem «Blick» zu

7
Link zum Artikel

Der Goalie mit Pudelmütze sorgt für eine der grössten Sensationen der Fussball-Geschichte

0
Link zum Artikel

«Hoch werd mas nimma gwinnen» – der legendäre Ösi-Galgenhumor beim 0:9 gegen Spanien

0
Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

10
Link zum Artikel

Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn lässt ganz Italien weinen

7
Link zum Artikel

Ronaldo kämpft vor dem WM-Final mit dem Tod – warum er trotzdem spielt, bleibt ein Rätsel

3
Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

6
Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

1
Link zum Artikel

Mit dem letzten Spiel im Hardturm gehen 78 Jahre Schweizer Fussball-Geschichte zu Ende

0
Link zum Artikel

Martin Palermo schafft's ins Guinness-Buch – weil er 3 Penaltys in einem Spiel verschiesst

0
Link zum Artikel

Die Schweizerin Nicole Petignat pfeift als erste Frau ein Europacup-Spiel der Männer

0
Link zum Artikel

Der Fussball schreibt oft die schönsten Geschichten

«Oh Zinédine, pas ça!» Zidanes Kopfstoss im WM-Final gegen Materazzi erschüttert die Welt

16
Link zum Artikel

Marco van Basten schiesst den «ewigen Zweiten» mit seinem Traumtor zum EM-Titel

0
Link zum Artikel

Das schlimmste Foul im Schweizer Fussball: Gabet Chapuisat zertrümmert Lucien Favres Knie

1
Link zum Artikel

Andrés Escobar wird nach einem Eigentor an der WM mit 12 Schüssen hingerichtet

0
Link zum Artikel

Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

7
Link zum Artikel

Ailton wettert: «For mi das nicht Profi-Mannschaft, das nicht Profi-Fussball. Unglaublig»

0
Link zum Artikel

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

5
Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

12
Link zum Artikel

Jay-Jay Okocha demütigt Oliver Kahn und drei Verteidiger mit einem Wahnsinnstanz

1
Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

1
Link zum Artikel

«Decken, decken, nicht Tischdecken» – als man(n) im TV noch über Frauenfussball lästerte

16
Link zum Artikel

Nati-Goalie Zuberbühler schiebt die Schuld für ein Riesen-Ei dem «Blick» zu

7
Link zum Artikel

Der Goalie mit Pudelmütze sorgt für eine der grössten Sensationen der Fussball-Geschichte

0
Link zum Artikel

«Hoch werd mas nimma gwinnen» – der legendäre Ösi-Galgenhumor beim 0:9 gegen Spanien

0
Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

10
Link zum Artikel

Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn lässt ganz Italien weinen

7
Link zum Artikel

Ronaldo kämpft vor dem WM-Final mit dem Tod – warum er trotzdem spielt, bleibt ein Rätsel

3
Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

6
Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

1
Link zum Artikel

Mit dem letzten Spiel im Hardturm gehen 78 Jahre Schweizer Fussball-Geschichte zu Ende

0
Link zum Artikel

Martin Palermo schafft's ins Guinness-Buch – weil er 3 Penaltys in einem Spiel verschiesst

0
Link zum Artikel

Die Schweizerin Nicole Petignat pfeift als erste Frau ein Europacup-Spiel der Männer

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

28
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MoreBanana 09.10.2019 10:25
    Highlight Highlight Ich verstehe es nicht... als Kovac letztes Jahr zuviel rotierte kam ein riesen Aufstand von den Medien.
    Ein Jahr später rotiert Kovac praktisch nicht mehr und schon wieder schreiben die Medien wie verrückt darüber.

    Das macht irgendwie keinen Sinn.
  • My Senf 08.10.2019 19:08
    Highlight Highlight Kovac kann es egal sein

    Er hat in seinem ersten Jahr das Double geholt. Pep hat auch nicht mehr erreicht, also was soll’s?

    Und „Experten“ wie Beckmann (wo war der schon wieder mal Trainer? ah nirgends, ok) können viel über ihre Interview-Kollegen erzählen. Am Ende liegt die Wahrheit auf dem Platz und da ist Müller nun mal seit 3 Jahren Mitläufer und Javi der Karten König weil er keinem mehr nachkommt.
  • neutrino 08.10.2019 18:58
    Highlight Highlight Die ganze Analyse ist meines Erachtens übertrieben. Wer die letzten Bayern-Spiele gesehen hat, konnte relativ einfach feststellen, dass Müller weniger stark war als seine Konkurrenten. Meines Erachtens ist das der ganz einfache Grund.
  • Tooto 08.10.2019 11:40
    Highlight Highlight Schon schwierig wenn man solche Ansprüche hat.

    Saison 18/19 viel Rotation - Was erlaubst du dir eigentlich? Noch nie was von Stabilität gehört?

    Saison 19/20 Wenig Rotation - Was erlaubst du dir eigentlich? Noch nicht gecheckt dass du die Stars bei Laune halten musst?
    • Hayek1902 08.10.2019 12:51
      Highlight Highlight Man kann auch ein gesundes mittelmass finden: stammelf gegen den top gegner, gegen den schwächeren dann die müden beine etwas entlasten. Senkt auch das verletzungsrisiko.
    • Tooto 08.10.2019 14:56
      Highlight Highlight Stimmt schon.

      Vielleicht hat Kovac für diese Saison auch zu fest bei Klopp abgeschaut :D
    • SteveLaCroix 08.10.2019 17:38
      Highlight Highlight @Hayek1902 das Problem ist einfach, dass es kaum noch wirklich schwächere Gegner gibt, bzw. diese taktisch so weit sind, auch Bayern vor grössere Probleme zu stellen. D.h. wenn es dann nicht aufgeht war es eben Kovac's Arroganz, die Topspieler zu schonen, welche zu Punktverlusten geführt hätte... Ansonsten bin ich voll bei dir, die Idee wäre gut, aber eben, auch diese birgt ihre Risiken...
  • mrgoku 08.10.2019 10:30
    Highlight Highlight Alles hat ein Ende nur die Wurst hat Zwei.
  • Geff Joldblum 08.10.2019 10:00
    Highlight Highlight Dass Müller momentan nicht spielt ist seiner andauernden Krise geschuldet, sportlich gesehen absolut verständlich. Trotzdem ist der Satz mit "Not am Mann" natürlich Demotivation pur. Es hätte niemanden weh getan, wenn er gegen Hoffenheim von Anfang gespielt hätte.
    Martinez ist hingegen ein anderer Fall. Die Fähigkeiten von Javi in der Defensive, egal ob als IV oder 6er, hätten sie in dieser Saison schon öfters gebraucht. Teilweise absolut unverständlich, wieso er, insbesondere als Abräumer im Mittelfeld, nicht spielen durfte. Da zweifle ich dann wirklich am Fussballfachwissen des Hr. Kovac.
    • xlt 08.10.2019 11:01
      Highlight Highlight Zumal weder Tiago, noch Tolisso und erst recht nicht Goretzka wirkliche 6er sind. Martinez war 2013 unglaublich wertvoll, und er wäre es auch Heute noch. Gerade in der Defensive sehen die Bayern regelmässig schlecht aus, da wäre einer wie Martinez schon nicht fehl am Platz. Kovac will wohl lieber einfach ein Tor mehr erzielen als das gegnerische Team. Geht nur nicht immer auf im Moment.
    • My Senf 08.10.2019 19:03
      Highlight Highlight Moment mal. 2013? Also vor 6 Jahren? Ui ja wenn er vor 6 Jahren gut war dann muss er au jetzt unbedingt spielen! Absolut.
  • Der_Infant 08.10.2019 09:53
    Highlight Highlight Müller wird Einsatzminuten bekommen, da auch Coman und Gnabry öfters verletzt sind und die auch mit ihrem Spiel nicht immer 90 Minuten durchhalten. Da auch Arp verletzt ist und noch jung, wird Müller auch mal für Lewandowski eingewechselt. Hie und da auch wieder von Beginn weg.

    Leider aber verstehe ich das mit Martinez gar nicht. Solch ein starker sowie polyvalenter Spieler sollte Kovac nicht vergraulen. Das Martinez so traurig war, hat auch damit zu tun, dass er seine gesamte nähere Familie ins Stadion eingeladen hat und dann sehen sie ihn nicht spielen.
    • SteveLaCroix 08.10.2019 17:36
      Highlight Highlight Dass Müller für Coman und/oder Gnabry Einsätze erhalten soll beängstigt mich eher, als dass es mich freuen könnte. Müller ist KEIN Aussenspieler, seine Position ist hinter Lewa. Genau dort würde ich ihn an Kovac's Stelle das eine oder andere Mal einsetzen, bloss um ihn bei Laune zu halten und um Coutinho Pausen zu geben.
      Javi nicht spielen zu lassen verstehe ich nicht, der gehört bei der Doppel-6 mit Kimmich, Tolisso oder Thiago unbedingt aufs Feld! Keiner ist defensiv so stark dort wie Martinez, alle anderen denken fast nur offensiv!
  • Heini Hemmi 08.10.2019 09:47
    Highlight Highlight Da kann man ja froh sein, dass es nur hinter der Fassade bröckelt und dieselbige es nicht selber tut. Aber vielleicht beginnt sie ja irgendwann zu brodeln, die Fassade.
  • make_love_not_war 08.10.2019 09:42
    Highlight Highlight am besten hat es campino ausgedrückt...
  • make_love_not_war 08.10.2019 09:40
    Highlight Highlight der fcz hätte auf eben diesen beiden positionen handlungsbedarf..
    😉🙈
    • Switch_on 08.10.2019 10:47
      Highlight Highlight Hat der FCZ momentan nicht auf allen Positionen Handlungsbedarf?😉
    • LeserNrX 08.10.2019 11:29
      Highlight Highlight Aber der FCZ hat Müller ja schon mal abgelehnt, wieso sollte er ihn also jetzt, wo er schon älter ist, holen. (;
    • make_love_not_war 08.10.2019 13:11
      Highlight Highlight @switch
      jaa voooll :-)
      @lesernrx
      weil sie so gute erfahrungen mit transfers älterer spieler haben.. siehe popowitz;-)
  • Neruda 08.10.2019 09:35
    Highlight Highlight Müller war in letzter Zeit so dermassen schlecht, dass seine Aufstellung gegenüber seinen Konkurrenten nicht erklärbar wäre. Fussball ist nun mal ein Leistungssport und wegen den guten alten Zeiten Spieler spielen lassen, führt längerfristig zu schlechten Resultaten.
  • Ehrenmann 08.10.2019 09:28
    Highlight Highlight Ich fand Müller aber als Einwechselspieler viel besser als Stammkraft. Er hatte fast in jedem spiel bis jetzt den Kopf von Lewa gefunden und gute chancen kreeirt. Das war als er in der Stammelf war nicht so im griff. Also da tauchte er eher ab... finde die aktuelle Jokerrolle steht ihm sehr gut..
  • Clife 08.10.2019 09:27
    Highlight Highlight Wenn ich die beiden wäre würde ich da schnellstmöglichst verschwinden. Ich glaube bei Dortmund gäbe es noch gut Platz für Müller und Martinez wäre auch sonst überall gerne gesehen. Bayern ist und bleibt nunmal eine Mannschaft, die man nicht gern haben kann 😂
    • RedWing19 08.10.2019 15:52
      Highlight Highlight „Bayern ist und bleibt nunmal eine Mannschaft, die man nicht gern haben kann“

      Geht mir mit Dortmund ähnlich.
    • The Emperor 08.10.2019 23:12
      Highlight Highlight Müller in Dortmund? Der würde unter Favre noch viel weniger spielen. Passt so was von gar nicht zu dessen Spielidee.
  • Pana 08.10.2019 09:04
    Highlight Highlight «Nothing to say, wie die Engländer sagen.»

    Weltklasse :D
    • Mia_san_mia 08.10.2019 09:15
      Highlight Highlight Müller halt 😉
    • the Wanderer 08.10.2019 10:06
      Highlight Highlight Müller hatte anscheinend den selben Englischlehrer wie "unser" Ueli "kä Luscht" Maurer...😀😀
  • Amboss 08.10.2019 08:53
    Highlight Highlight Hurra, was ganz neues: Ein Artikel darüber, was Kovac angeblich falsch macht. Das gab es ja wirklich noch nie!

«Zuerst sind Frauen dran» – Gegen einen Köbi-Kuhn-Platz regt sich Widerstand

Seit ziemlich genau vierzehn Jahren gibt es an der Döltschihalde in Zürich-Wiedikon einen Platz, der nach Köbi Kuhn benannt ist. Fussballfans und Anwohner hatten nach der dramatischen Qualifikation für die WM 2006 ein entsprechendes Schild angebracht.

Offiziell war die Bezeichnung nie – aber sie könnte es werden. Nach Kuhns Tod Ende November wurde bereits ein politischer Vorstoss eingereicht, mit dem sich die Stadt Zürich nun befasst.

«Stadtpräsidentin Corine Mauch hat sich öffentlich bereits …

Artikel lesen
Link zum Artikel