Sport
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epa07772065 (CORRECTION) â?? This is to amend image epa07772055 and epa07772056 issued on 13 August 2019, correcting ID of player to Omar Alderete (not: Kemal Ademi). The revised caption reads: ....Basel's head coach Marcel Koller (L) and Basel's Omar Alderete (R) react after the UEFA Champions League third qualifying round, second leg soccer match between LASK and FC Basel, in Linz, Austria, 13 August 2019.  EPA/ANDREAS SCHAAD (CORRECTION)

Aus der Traum von der Champions League: Basel blieb an LASK hängen. Bild: EPA

Analyse

Warum die Schweiz trotz dem FCB-Fiasko gegen den LASK noch besser als Österreich ist

Das Ausscheiden des FC Basel gegen LASK in der Champions-League-Qualifikation ist ein besonders bitteres Scheitern. Denn es erfolgte gegen den Nachbarn, den wir fussballerisch stets etwas belächeln.



Als die Schweiz 2008 gemeinsam mit Österreich die EM austrug, schienen die Rollen klar verteilt zu sein. Da das aufstrebende Fussballland Schweiz, dort die ehemalige Grösse Österreich, bloss noch ein Schatten früherer Tage.

Doch ein Jahrzehnt später scheint der Wind gedreht zu haben. Jüngstes Beispiel: Der Linzer ASK hat den FC Basel in der Qualifikation für die Champions League rausgeworfen. Droht der Schweiz nun auf Rasen das, was nach der Ära Pirmin Zurbriggen auf der Skipiste stattfand? Dass sie von Österreich abgehängt wird? Nein. Auch wenn es eine Tendenz gibt, die aus Schweizer Sicht alles andere als erfreulich ist.

5-Jahres-Wertung

Dieses UEFA-Ranking berücksichtigt die Resultate aller Klubs einer Nation in den vergangenen fünf Europacup-Saisons. Es ist massgebend bei der Verteilung der Startplätze für künftige Saisons. Die Schweiz hat massiv an Terrain eingebüsst. Sie war am Ende der vergangenen Saison auf Rang 17 abgerutscht, während Österreich den 12. Platz belegte. In den vergangenen drei Saisons schnitten unsere Nachbarn europäisch jedes Jahr deutlich besser ab.

Die 5-Jahres-Wertung 2018/19:

Bild

tabelle: uefa

Weil in dieser Saison die Europacup-Resultate bislang so dürftig sind, taucht die Schweiz aktuell sogar erst auf Rang 21 auf. Zwar wird sie sich mutmasslich wieder verbessern, wenn YB (Champions oder Europa League), Basel und Lugano (Europa League) den einen oder anderen Punkt holen. Doch die Lücke zu Österreich werden die Vertreter der Super League kaum in absehbarer Zeit schliessen können. Schliesslich fliegt als nächste die Saison 2015/16 aus der Wertung, in welcher die Schweiz besser war als Österreich.

Blickt man auf die UEFA-Klubrangliste, dann ist schnell klar, weshalb Österreich europäisch neuerdings besser da steht als die Schweiz. Der Grund heisst Red Bull Salzburg. Es ist die Nummer 28 Europas und hat in den vergangenen beiden Saisons mehr Ranking-Punkte gesammelt als beispielsweise Dortmund, Napoli, Benfica oder Ajax.

Die Schweiz ist gewissermassen ein Opfer des eigenen Erfolgs. Denn für die 5-Jahres-Wertung zählt ein Sieg in der Champions League gleich viel wie einer in der Europa League. Österreichs Serienmeister Salzburg verpasste die Champions League Jahr für Jahr, bis es in dieser Saison endlich als Fixstarter erstmals dabei ist. Währenddessen sammelten die «Bullen» fleissig Punkte in der Europa League, stiessen 2018 bis in die Halbfinals vor und zwei Mal immerhin in die Achtelfinals.

Salzburg's Amadou Haidara, second left, celebrates with his teammates after scoring his side's opening goal during the Europa League second leg semifinal soccer match between Salzburg and Marseille, in Salzburg, Austria, Thursday, May 3, 2018. (AP Photo/Kerstin Joensson)

Salzburg begeisterte 2017/18 in der Europa League. Bild: AP

Letzte Saison hatte es YB bei seiner Premiere in der Champions League schwieriger als Salzburg in der Europa League. Während die Berner ausschieden, kamen die Österreicher in die Achtelfinals des kleineren Wettbewerbs. Aufgefangen wird dies ein wenig damit, dass es für das Erreichen der Champions League Bonuspunkte gibt.

Die Schweiz zählte in der Vergangenheit in erster Linie auf den FC Basel, wenn es darum ging, im 5-Jahres-Ranking gut da zu stehen. Doch seit der einstige Serienmeister hustet, krankt die gesamte Super League. Die Klubrangliste ist bestimmt nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber dass sowohl Basel (32) hinter Salzburg (28) liegt wie auch YB (63) hinter Rapid Wien (55), ist eben doch ein Zeichen dafür, in welche Richtung der Wind weht.

Legionäre

Es ist ein Qualitätsmerkmal für eine kleinere Liga, wenn sie Spieler ausbildet, die in eine grössere wechseln. Das trifft für beide Länder (die Schweiz hat 8,5 Mio. Einwohner, Österreich 8,8 Mio.) gleichermassen zu.

Was sind wir doch stolz darauf, dass gefühlt fast in jedem Bundesliga-Klub ein Schweizer spielt! In dieser Saison sind es insgesamt 17. Achtung, festhalten: Österreich hat 32 Bundesliga-Spieler – beinahe doppelt so viele!

epa07581281 Bayern's David Alaba (L) celebrates after scoring the 2-1 lead during the German Bundesliga soccer match between FC Bayern Munich and Eintracht Frankfurt in Munich, Germany, 18 May 2019.  EPA/PHILIPP GUELLAND CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Bayern-Star Alaba, sechsfacher Fussballer des Jahres in Österreich. Bild: EPa

Herausragend ist David Alaba, der bei Bayern München seit Jahren Stammspieler in einem der besten Teams der Welt ist. Auffallend: Mit Marcel Sabitzer, Konrad Laimer, Stefan Ilsanker und Hannes Wolf sind vier Österreicher bei RB Leipzig, die zuvor bei der Red-Bull-Filiale in Salzburg spielten. Das Konstrukt mag viele Fans hässig machen, doch der Plan des Energydrink-Herstellers geht auf.

Anders sieht es in der Premier League aus: Die Schweiz stellt mit Granit Xhaka den Captain des Spitzenteams Arsenal, sie hat Xherdan Shaqiri beim Champions-League-Sieger Liverpool und im Sommer wechselten mit Josip Drmic und Albian Ajeti gleich zwei Nationalstürmer nach England. Derweil ist Leicesters Meisterheld Christian Fuchs ebenso nur dritte Wahl wie Sebastian Prödl bei Watford. Aushängeschild in der Premier League ist deshalb Kevin Danso, den Augsburg an Southampton auslieh. Skandalnudel Marko Arnautovic verliess West Ham kürzlich in Richtung China.

In der Serie A hat die Schweiz – Remo Freuler bei Atalanta, Ricardo Rodriguez bei Milan und Blerim Dzemaili bei Bologna – ebenfalls die Nase vorn. Der einzige Österreicher in Italiens Top-Liga ist Mittelfeldspieler Valentino Lazaro, der auf diese Saison hin von Hertha BSC zu Inter Mailand wechselte.

In der Primera Division hat es weder Schweizer noch Österreicher. In der Ligue 1 ist das «4:0» der Schweiz nur teilweise durch die geographische Nähe erklärbar, Diego Benaglio (Monaco) und Loris Benito (Bordeaux) sind schliesslich keine Romands. Und nicht zu vergessen: Mit Haris Seferovic stellt die Schweiz den Torschützenkönig der portugiesischen Liga, der beim Traditionsklub Benfica spielt.

Nationalteam

Wer nach dem Studium der Legionärsliste eins und eins zusammenzählt, der stellt fest: Die Schweiz hat wohl unter dem Strich doch die besseren Fussballer – und sie hat zweifelsfrei das in den letzten zwanzig Jahren erfolgreichere Nationalteam.

Die Schweiz war in diesem Jahrtausend an vier von fünf Weltmeisterschaften dabei, verpasste nur jene 2002 in Japan und Südkorea. Die Österreicher konnten sich nie qualifizieren.

Austria's Anton Polster jubilates for tje goal hi scored against Cameroon  during  the Cameroon v Austria, Group B, World Cup 98, soccer match at Stadium Municipal of Toulouse, on Thursday June 11, 1998. The other teams in Group B are Italy and Chile. The game end 1-1. (KEYSTONE/AP Photo/Ricardo Mazalan)

Bei Österreichs letzter WM-Teilnahme 1998 spielten noch Toni Polster (Bild), Andi Herzog und Ivica Vastic. Bild: AP

Etwas weniger deutlich ist die Bilanz bei EM-Teilnahmen. Österreich bringt es seit dem Jahr 2000 auf zwei, die Schweiz auf drei. Sie kämpfte dafür in diesem Sommer zusätzlich am Final-Four-Turnier um den Sieg der erstmals ausgetragenen Nations League.

Bei den Nachwuchs-Nationalteams – ein Indikator für die Zukunft – war Österreich zuletzt ein wenig erfolgreicher. Die U21- und die U17-Auswahl des Nachbarlands nahmen in diesem Jahr an der EM teil, Schweizer Teams nicht. Die letzte Turnierteilnahme der U21-Nati, dem Flaggschiff der Junioren-Arbeit, liegt bereits acht Jahre zurück (EM 2011). Ein Jahr später folgte dank jenem EM-Silber die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London.

Fazit

Noch hat Österreich der Schweiz nicht den Rang abgelaufen. Hinter Aushängeschild Red Bull Salzburg kommt wenig, Exploits wie nun vom LASK oder in anderen Jahren von Rapid Wien können genauso vorkommen wie solche vom FC Zürich, von Lugano oder Sion. Auf der zweiten Ebene sind die Klubs in beiden Ländern ähnlich gut (oder gleich schlecht, je nachdem wie man das sehen will).

Allerdings müssen die Spitzenteams YB und Basel alles daran setzen, in der Champions League zu spielen. Denn nur so bleiben sie für Spieler attraktiv, für die der Sprung aus der Heimat direkt in eine Topliga zu gross ist. Wenn die Schweiz sich weiterhin als Bindeglied zwischen diesen Ligen versteht, dann sind regelmässige Auftritte in der Königsklasse Pflicht. Sonst zieht Salzburg, das zudem eine herausragende Akademie besitzt, solche Talente an und der Schweiz davon. Ein Paradebeispiel ist Mohamed Salah, der, wäre er in diesem Sommer von Ägypten zu seinem ersten Klub in Europa gewechselt, wohl eher zu Red Bull gegangen wäre als nach Basel. Das gleiche träfe auf Mohamed Elyounoussi zu, der einst aus Norwegen zum FCB stiess.

epa07764931 Mohamed Salah of Liverpool FC reacts during the English Premier League soccer match between Liverpool FC and Norwich City at Anfield, Liverpool, Britain, 09 August 2019.  EPA/PETER POWELL EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications

Einst in Basel, heute ein Weltstar: Mo Salah. Bild: EPA

Die Tendenz geht, auch wegen der Rückschritte in der 5-Jahres-Wertung, dahin, dass es für Schweizer Klubs immer schwieriger wird, sich für die Champions League zu qualifizieren. Wie so oft ist es aber schwierig bis unmöglich festzustellen, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf das Nationalteam haben wird.

Zwingend schlecht muss die Entwicklung nicht sein. Es kann auch gut sein, dass junge Schweizer vermehrt und früher zu Stammspielern in der Super League werden, sollte das Liga-Niveau generell etwas sinken. Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka, Philippe Senderos oder Tranquillo Barnetta profilierten sich zunächst in der Heimat, ehe sie ins Ausland wechselten.

Zuletzt ein Blick auf die FIFA-Weltrangliste. Von vielen als Unfug betrachtet, bildet sie in der langjährigen Übersicht ab, wie es um eine Nation steht. Die Schweiz war 2006 die Nummer 17 der Welt, seither hat sie sich zwischen den Rängen 8 und 12 eingependelt. Aktuell ist die Schweiz 11. der Weltrangliste und damit 16 Plätze vor Österreich. Der Co-Gastgeber war vor der Euro 08 nur die Nummer 94 der Welt und hat sich seither kontinuierlich nach oben gearbeitet. Ob dies so weitergeht?

Die grössten Schweizer Europacup-Erfolge

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans der Dampfer 15.08.2019 10:46
    Highlight Highlight RB hat sich im Sport ein Riesenimperium aufgebaut wo sie überall mitmischen das irgendwie Attraktivität und Aufmerksamkeit verspricht. In der Formel 1 sind sie nun auch wieder 2 Kraft. Die dunklen Wolken die von den Trendsportarten wie Biken, BMX, & Co kamen wo junge Leute gestorben sind weil sie für einen RB Deal zu grosse Risiken eingegangen sind, prallte an RB ab. Mittlerweile kann RB extrem viel Geld in die Spieler stecken. Bildet selber aus, leiht sie nach Leipzig aus und verkauft dann gewinnbringend. In diesen Dimensionen hatte es Basel nie.
  • Clank 14.08.2019 19:27
    Highlight Highlight Arsenal ist leider genau seit Xhaka dort spielt kein Spitzenteam mehr. Noch nie Champions League gespielt und auch kein Titel gewonnen. In der Liga reicht es nur noch für die Plätze 5 und 6 und auch in der EL klappt es nie.
    Die Schweiz hat leider kein Stammspieler in einem Topclub mit einer vergleichbarer Rolle wie Alaba.
    • Jamaisgamay 14.08.2019 19:34
      Highlight Highlight Rakitic
    • Manuel Schild 15.08.2019 13:37
      Highlight Highlight Lol Arsenal ist ein Top5 Verein in der besten Liga der Welt, letztes Jahr im EL-Final und trotzdem kein Top Club. Xhaka ist übrigens Captain, Alaba ist häufig verletzt und hat nicht ansatzweise die Rolle von Xhaka.
  • Defi 14.08.2019 18:49
    Highlight Highlight Ewige Länderspielstatistik: ca. 25:12 für Österreich.. ;) da gibt es noch viel aufzuholen.
  • PostFinance-Arena 14.08.2019 18:01
    Highlight Highlight Wieso wollen immer alle, dass Schweizer Teams in der CL sind? Macht nur die eigene Liga einseitig...
    • ChillDaHood 15.08.2019 08:41
      Highlight Highlight Weil eben die Talente wie Salah und alles was da im Fahrwasser von ihm spielt sonst die SChweiz aussen vor lassen...
  • Glenn Quagmire 14.08.2019 17:20
    Highlight Highlight Ralph: wie ist dein Urteil betreffend Natinachwuchs? Nebst den bescheidenen Resultaten auf U-Ebene scheinen auch nicht gerade neue Granits, Schärs oder Shaqiris bei den Clubs nachzurücken. Das Gros vom aktuellem Stamm hat max noch 2 WMs vor sich und braucht langsam aber sicher Backup aus der Jugend.
    • Ragy B. Rector 14.08.2019 19:22
      Highlight Highlight kommt ja, Okafor, Ajeti, Cömert, Rűegg, Vargas etc. Denke mir, diensind weder besser noch schlechter als die jetztige Generation (relativ zum Alter betrachtet).
      Das Problem ist, dass wir uns nicht weiter entwickeln,wir stagnieren beim Niveau; das passabel ist.
    • maxi 14.08.2019 19:39
      Highlight Highlight wäre es schlimm die nati regelmässig nicht an turnieren zu sehen? ich denke nicht.
    • Ralf Meile 14.08.2019 19:54
      Highlight Highlight Ich kann die aktuelle Situation zu wenig beurteilen. Aber gerade im Nachwuchs darf man nie vergessen, dass die Schweiz aus einem kleineren Talentepool schöpfen kann als bevölkerungsreichere Länder. Da ist es normal, dass es Schwankungen gibt, weil nicht jeder Jahrgang gleich viele Topspieler hervorbringt. Grundsätzlich finde ich es auch gut, wenn Spieler in die A-Nati geholt werden, wenn sie dazu fähig sind. Denn die A-Nati ist unter dem Strich diejenige, die zählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaep 14.08.2019 17:17
    Highlight Highlight Seit wann gibt es denn diese 5 Jahreswertung? Irgendwie muss sich die Schweiz doch auch dort hochgearbeitet haben. Warum sollte das also nicht auch in Zukunft wieder möglich sein? Bedenklich finde ich jedoch die Junioren. Dachte immer die Schweiz sei so gut in der Nachwuchsausbildung? Oder werden die einfach immer zu früh in die A-Nati berufen?
    • Nelson Muntz 14.08.2019 18:11
      Highlight Highlight Embolo, Akanji und Sow hätten wohl bis ldieses Jahr U21 spielen können, aber sonst ist nicht viel Talent vorhanden.
  • Willehalm 14.08.2019 16:46
    Highlight Highlight Bei aller Analyse bleibt aber, dass die Super League noch schlechter geworden ist. Schon letztes Jahr sind einige CH Clubs an vermeintlich kleinere Gegner gescheitert.
    Ich schaue schon lange keine CH Liga mehr und bevorzuge Premier League oder BuLi.
    • Gooner1886 14.08.2019 17:51
      Highlight Highlight Amen! Selbst in der Sky Bet Championship / 2. BuLi hast du ein besseres Niveau.
  • Tenno 14.08.2019 16:44
    Highlight Highlight Die Schweiz hat einen der schlechtesten TV-Verträge von Europa ein Abstieg bzgl. Niveau liegt deshalb auf der Hand.
  • Therealmonti 14.08.2019 15:59
    Highlight Highlight Meile belächelt fussballerisch die Österreicher. Na ja. Bei den Schweizer Clubs gibt es nämlich gar nichts zu lachen.
  • fools garden 14.08.2019 15:54
    Highlight Highlight ...und Grund zum Belächeln seh ich schon gar Keinen. Schüsse die gerne nach hinten los gehn.
  • NocheineMeinung 14.08.2019 15:30
    Highlight Highlight Tiel: Die Schweiz besser als Österreich

    Im Fussballerischen vielleicht, sicher nicht im Skifahren. Ich finde diesen Vergleich ziemlich chauvinistisch und kleinlich.

    Ach du arme Seele, haben wir keine anderen Probleme?
  • Switch_on 14.08.2019 15:10
    Highlight Highlight Ich finde das Wort "Fiasko" im Titel etwas übertrieben.
    Ja, der FCB ist trotz Favoritenrolle gescheitert. Aber darf schon auch erwähnen, dass LASK gegen den FCB clever gespielt hat und kämpferisch eine starke Leistung geboten hat.

    Grundsätzlich denke ich drei Mannschaften in der EL wären für die CH besser. Da ich denke, dass YB das Potential hätte je nach Auslosung und den Viertelfinal einzuziehen. Und ich denke auch der FCB kann die Gruppe überstehen.

    Rein finanziell wäre die CL natürlich viel attraktiver, selbst wenn YB alles verliert.
  • Bud Spencer 14.08.2019 14:57
    Highlight Highlight Interessanterweise ist es allerdings einfacher geworden, sich für die CL zu qualifizieren, da durch die vier Fixstarter der Topligen die ganz grossen Brocken aus dem Weg gehen. Schwieriger wirds eigentlich nur weils Schweizer Klubs die Punktesammlung regelmässig verkacken und nun niemand das "Husten" des FCB auffangen kann. Daher wäre es eigentlich gut, wenn YB an Belgrad scheitert und in der EL à la Salzburg abräumt.
    • Entenmann 14.08.2019 15:18
      Highlight Highlight Das würde ich so nicht unterschreiben. Zwar fehlen in der Quali die Teams der Topnationen, es werden aber insgesamt nur noch sechs Plätze über die Qualifikation vergeben. Basel hätte als Nichtmeister drei durchaus ernstzunehmende Gegner schlagen müssen und auch YB ist gegen Roter Stern nicht unbedingt Favorit, insbesondere weil man zuerst zuhause spielen muss.
      Vor der Revision war zumindest der "Meisterweg" einfacher, wobei Basel halt ein paar Mal sogar direkt qualifiziert war.
    • Amboss 14.08.2019 15:25
      Highlight Highlight Das sehe ich nicht so. Es ist schwieriger geworden, ganz einfach darum, weil man jedes Jahr in die Quali muss. Und die möglichen Gegner in den Playoffs sind wohl nicht schwächer als zB der BL-Vierte

      Zumindest mitschuldig daran, dass die CH-Clubs das Punktesammeln verkacken ist aber schon, dass bei uns eine CL-Teilnahme quasi als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Und man die EL eher belächelt.
      Dabei ist doch die EL der Ort, wo die CH-Vereine hingehören, die CL ist zu stark geworden.

      Wenn sich die CH-Clubs für die EL begeistern können, dort Gas geben und Punkte sammeln, dann kommt es gut
    • dave1771 14.08.2019 16:21
      Highlight Highlight @Amboss Aber solange Vereine wie FCZ, FCSG, FCL oder GC so misserabel arbeiten wird sich keiner dieser für die EL Qualifizieren, geschweige den Punkte holen. Ein Witz für unsere Liga, sass sich Lugano qualifiziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Birdie 14.08.2019 14:49
    Highlight Highlight Österreich hat den langfristigen Vorteil der RB Akademie, die mittlerweile zu den Besten Europas gehört. Diese zieht Talente an, bildet aber auch Einheimische aus. Spieler wie Schlager oder Wolf haben die Klasse sich international durchzusetzen und mit Leipzig hat Salzburg das perfekte Sprungbrett für die Talente. Die in der Akademie Ausgebildeten die es nicht schaffen kommen dann auch eventuell dem Rest der Liga zugute. Alles in allem ist es zu früh um zu beurteilen ob Salzburg das Gleichgewicht auf die andere Seite kippen wird (sowohl im Clubfussball wie auch der Nati), aber möglich ist es.
    • ChillDaHood 15.08.2019 08:40
      Highlight Highlight Momentan sieht es danach aus. Die Vorteile der Schweiz sind aus der "Vor-RB-Ära". Wo sind denn die Shaqiris, Xhakas etc. von heute? Auch bei den Legionären läuft uns Austria den Rang ab. Plus, das Niveau der Super League ist mittlerweile bedenklich...
  • Elpampa 14.08.2019 14:40
    Highlight Highlight Im Nachhinein könnte sich das Aus von Basel gegen den LASK noch als "Glücksmoment" für den Schweizer Fussball erweisen...
    • Canuck79 14.08.2019 18:08
      Highlight Highlight Könnte man denken. Aber Basel hat halt wirklich keine „speziellen“ Spieler mehr, welche auch mal Spiele entscheiden können. Für das braucht es Geld und eine hervorragende Junioren-Ausbildung. Beides hat stark gelitten in den letzten 5 Jahren.

      Auch ein überstehen in der EL würde ich schon als sehr grossen Erfolg sehen.

Wo du in dieser Saison Champions League sehen kannst

Champions League jeden Abend auf SRF – das ist Geschichte. Neu hält der Bezahlsender Teleclub die Rechte an der Königsklasse. Der Quali-Auftakt des FC Basel bei PAOK Saloniki heute Abend wird nicht im Free-TV übertragen, aber die Schweizer Fussball-Fans müssen nicht schwarz sehen. An ihren TV-Gewohnheiten müssen sie vorerst nur wenig ändern.

Heute beginnt aus Schweizer Sicht die neue Champions-League-Saison. Der FC Basel muss im Hinspiel der 2. Qualifikations-Runde beim griechischen Vizemeister PAOK Saloniki ran. Wer am Abend aber SRF einschaltet, kriegt trotzdem kein Fussball zu sehen. Weil die Rechte für Champions und Europa League neu beim Bezahlsender Teleclub liegen, gibt's den FCB-Auftritt in Griechenland (19.30 Uhr, Teleclub) nur im Pay-TV zu sehen.

Überhaupt müssen sich die Europacup-Fans in dieser Saison …

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