DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nico Hischier will die Schweizer zu einer weiteren WM-Medaille führen.
Nico Hischier will die Schweizer zu einer weiteren WM-Medaille führen.Bild: keystone
Analyse

Die Nati als Mitfavorit – so stark sind die Kader in der Schweizer Gruppe

Morgen beginnt die Eishockey-WM in Finnland. Wir zeigen dir, wie stark die teilnehmenden Teams sind. Heute die Gruppe A mit der Schweizer Nati.
12.05.2022, 14:0113.05.2022, 08:24

Oft kommt es vor, dass ein Kader zu Beginn einer Eishockey-WM nicht gleich aussieht, wie dies am Ende des Turniers der Fall ist. Denn manchmal stossen im Verlauf der Zeit weitere Verstärkungen aus der NHL von ausgeschiedenen Playoff-Teams dazu. Das Gerüst der Mannschaften steht aber bereits. So gut sind die Teams dieses Jahr.

Gruppe A:

Bild: screenshot iihf

Kanada

Tor: Chis Driedger (Seattle Kraken), Logan Thompson (Vegas Golden Knights), Matt Tomkins (Frölunda).

Verteidigung:
Thomas Chabot (Ottawa Senators), Ryan Graves (New Jersey Devils), Nick Holden (Ottawa Senators), Dysin Mayo (Arizona Coyotes), Travis Sanheim (Philadelphia Flyers), Damon Severson (New Jersey Devils), Zach Whitecloud (Vegas Golden Knights).

Sturm: Josh Anderson (Montreal Canadiens), Mathew Barzal (New York Islanders), Drake Batherson (Ottawa Senators), Maxime Comtois (Anaheim Ducks), Dylan Cozens (Buffalo Sabres), Pierre-Luc Dubois (Winnipeg Jets), Morgan Geekie (Seattle Kraken, Noah Gregor (San Jose Sharks), Kent Johnson (Columbus Blue Jackets), Adam Lowry (Winnipeg Jets), Dawson Mercer (New Jersey Devils), Eric O'Dell (Dynamo Moskau), Nicolas Roy (Vegas Golden Knights), Cole Sillinger (Columbus Blue Jackets).

Tor:

Kanada schickt relativ wenig NHL-Erfahrung, aber eben doch NHL-Talent ins Tor. Chris Driedger (27) hat bei den Seattle Kraken eine schwierige Saison hinter sich, zuvor aber bei den Florida Panthers seine NHL-Tauglichkeit bewiesen. Die Nummer-1-Rolle dürfte trotzdem an Logan Thompson (25) gehen, der bei den Vegas Golden Knights einen guten Start in seine NHL-Karriere gezeigt hat.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐

Verteidigung:

Die kanadische Hintermannschaft bringt eine gute Mischung aus eher defensiv orientierten Verteidigern (Ryan Graves, Travis Sanheim, Zach Whitecloud) und offensiven Verteidigern (Thomas Chabot, Damon Severson) mit. Der ganz grosse Star fehlt in der Hintermannschaft zwar, doch sie ist auf gutem NHL-Niveau.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐

Sturm:

Die grösste Gefahr im kanadischen Sturm geht von Pierre-Luc Dubois und Matt Barzal aus. Dubois hat sich in Winnipeg endlich eingelebt und beinahe 30 Tore geschossen. Barzal hat bei den Islanders eine für seine Verhältnisse schwache Saison eingezogen, doch mit seinem Speed ist er auf dem etwas grösseren finnischen Eis brandgefährlich. Um die beiden hat General Manager Shane Doan einen Sturm mit jungen, vielleicht noch nicht so bekannten, aber nicht minder interessanten Spielern wie Dawson Mercer (20), Cole Sillinger (18) oder Dylan Cozens (21) aufgebaut.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐

Matthew Barzal bezwingt Joren van Pottelberghe.
Matthew Barzal bezwingt Joren van Pottelberghe.Bild: AP/The Canadian Press

Gesamtbewertung: 12/15 ⭐

Deutschland

Tor: Philipp Grubauer (Seattle Kraken), Andreas Jenike (Iserlohn), Dustin Strahlmeier (Wolfsburg).

Verteidigung: Dominik Bittner (Wolfsburg), Korbinian Holzer (Mannheim), Jonas Müller (Berlin), Moritz Müller (Köln), Moritz Seider (Detroit Red Wings), Fabio Wagner (Ingolstadt), Kai Wissmann (Berlin), Mario Zimmermann (Straubing).

Sturm: Alexander Ehl (Düsseldorf), Yasin Ehliz (München), Daniel Fischbuch (Düsseldorf), Mirko Höfflin (Ingolstadt), Taro Jentzsch (Iserlohn), Alexander Karachun (Schwenning), Maximilian Kastner (München), Stefan Loibl (Skelleftea), Marc Michaelis (Toronto Marlies/AHL), Matthias Plachta (Mannheim), Marcel Noebels (München), Leo Pföderl (Berlin), Daniel Schmölz (Nürnberg), Samuel Soramies (Ingolstadt), Tim Stützle (Ottawa Senators).

Tor:

Was für ein Absturz hat Philipp Grubauer hinter sich! Von einem der besten NHL-Torhüter bei Colorado in der Saison 2020/21 zu einer der grössten Schiessbuden in dieser Saison bei Seattle. Die schlechten Resultate der neuen NHL-Franchise haben zu einem guten Teil auch mit Grubauers Leistungen zu tun. Jetzt ist die Frage: Nimmt der 30-Jährige die schlechte Form auch nach Finnland mit oder holt er an der WM neuen Schwung?

Bewertung: ⭐⭐⭐

Verteidigung:

Moritz Seider ist mit 21 Jahren bereits einer der besten Verteidiger in der NHL. Der Erstrundenpick der Detroit Red Wings bringt defensive Stabilität, offensives Gespür und körperliche Gardemasse (193cm/89kg) mit. Neben ihm gibt es in der deutschen Verteidigung wenig Spektakel, aber solides Verteidigungswerk. Moritz Müller und Korbinian Holzer werden ihre ganze Erfahrung einbringen und WM-Neulinge wie Kai Wissmann und Mario Zimmermann anführen.

Bewertung: ⭐⭐⭐

Moritz Seider im Zweikampf mit Fabrice Herzog.
Moritz Seider im Zweikampf mit Fabrice Herzog.Bild: keystone

Sturm:

Weil Leon Draisaitl noch in den Playoffs engagiert ist, ruhen die deutschen Hoffnungen im Sturm auf Tim Stützle. Der Youngster hat bei Ottawa eine gute Saison gezeigt, in 79 Spielen hat er 22 Tore geschossen und 36 Assists gegeben. Unterstützt wird Stützle von einem Teil der Meistermannschaft der Eisbären Berlin und Playoff-Finalist München. Gestandene DEL-Stürmer wie Yasin Ehliz, Stefan Loibl, Leo Pföderl und Matthias Plachta werden auch dieses Jahr wieder dabei sein.

Bewertung: ⭐⭐⭐

Gesamtbewertung: 9/15 ⭐

Schweiz

Tor: Sandro Aeschlimann (Davos), Reto Berra (Fribourg), Leonardo Genoni (EV Zug).

Verteidigung: Dominik Egli (Davos), Michael Fora (Ambri), Andrea Glauser (Lausanne), Tobias Geisser (Hershey Bears/AHL), Dean Kukan (Columbus Blue Jackets), Christian Marti (Zürich), Janis Moser (Arizona Coyotes), Jonas Siegenthaler (New Jersey Devils).

Sturm: Andres Ambühl (Davos), Christoph Bertschy (Lausanne), Enzo Corvi (Davos), Nando Eggenberger (Rapperswil), Denis Malgin (Zürich), Fabrice Herzog (Zug), Nico Hischier (New Jersey Devils), Philipp Kurashev (Chicago Blackhawks), Timo Meier (San Jose Sharks), Marco Miranda (Genf), Damien Riat (Lausanne), Tristan Scherwey (Bern), Dario Simion (Zug), Pius Suter (Detroit), Calvin Thürkauf (Lugano).

Tor:

Bevor jetzt jemand losschreit, dass wir Genoni, Berra und Aeschlimann mit den drei Sternen nicht gerecht werden: Vier Sterne und mehr gibt es nur für Teams, die einen etablierten NHL-Goalie vorweisen können. Genoni könnte diese Kategorie vielleicht auch erfüllen, aber er hat es nie in Nordamerika versucht.

Bewertung: ⭐⭐⭐

Verteidigung:

Roman Josi kommt nicht an die WM. Mit dem Nashville-Captain wäre die Schweizer Verteidigung natürlich noch einmal massiv aufgewertet worden. Aber auch sonst muss sie sich nicht verstecken. Jonas Siegenthaler hat sich dieses Jahr als einer der besten Defensivverteidiger der NHL entwickelt. Janis Moser hat sich in der besten Liga der Welt auch schon durchgesetzt. Dean Kukan ist hierzulande vermutlich immer noch unterschätzt. Dominik Egli wurde von schwedischen Klubs umworben. Und auch Tobias Geisser oder Michael Fora haben sich auf WM-Niveau schon bewiesen.

Bewertung: ⭐⭐⭐

Sturm:

Fast noch etwas besser ist der Sturm. Timo Meier hat sich diese Saison als NHL-Starstürmer etabliert. Nico Hischier hat das beste Jahr bei den Devils hinter sich. Auch Pius Suter und Philipp Kurashev haben sich etabliert. Und vielleicht kommt ja auch noch Kevin Fiala.

Timo Meier hat mit der Nati 2018 schon an WM-Gold geschnuppert.
Timo Meier hat mit der Nati 2018 schon an WM-Gold geschnuppert.Bild: keystone

Bei den National-League-Spielern schmerzen natürlich die Absenzen von Sven Andrighetto und Grégroy Hofmann, aber Denis Malgin und Dario Simion haben starke Playoffs hinter sich. Und in den hinteren Linien sorgen Christoph Bertschy, Tristan Scherwey, Andres Ambühl oder Calvin Thürkauf für viel Energie.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐

Gesamtbewertung: 10/15 ⭐

Slowakei

Tor: Adam Huska (Hartford/AHL), Patrik Rybar (Minsk), Matej Tomek (Brünn).

Verteidigung: Martin Bucko (Budejovice), Peter Ceresnak (Pilsen), Daniel Gachulinec (Bratislava), Martin Gernat (Lausanne), Mario Grman (Hämeenlinna), Michal Ivan (Liberec), Simon Nemec (Nitra), Mislav Rosandic (Liberec).

Sturm: Andrej Kollar (Brünn), Michal Kristof (Brünn), Robert Lantosi (Linköping), Adam Liska (Cherepovets), Mario Lunter (Mlada Boleslav), Jakub Minarik (Trencin/SVK), Kristian Pospisil (Davos), Pavol Regenda (Mlada Boleslav), Milos Roman (Trinec), Juraj Slafkovsky (Turku), Adam Sykora (Nitra), Samuel Takac (Bratislava), Alex Tamasi (Bystrica), Tomas Tatar (New Jersey Devils).

Tor:

Wenn stellen die Slowaken ins Tor? Da wäre einerseits Adam Huska, der diese Saison ein eher unterdurchschnittlicher AHL-Goalie war. Oder Patrik Rybar, der bei Dinamo Minsk in der KHL nur bedingt überzeugen konnte. Die dritte Variante wäre Matej Tomek, der in der tschechischen Liga mässige Leistungen zeigte. Wenn die Slowaken ein Problem haben, dann wohl zwischen den Pfosten.

Bewertung: ⭐⭐

Verteidigung:

Die slowakische Hintermannschaft ist nicht zu unterschätzen. Da ist etwa Peter Ceresnak, der einer der besten Offensivverteidiger in der tschechischen Liga war. Oder Martin Gernat, der bei Lausanne überzeugte. Ergänzt werden sie von interessanten jungen Spielern wie Martin Bucko, Michal Ivan oder Simon Nemec, einem Top-Prospect für den diesjährigen Draft.

Bewertung: ⭐⭐⭐

Martin Gernat konnte bei Lausanne überzeugen.
Martin Gernat konnte bei Lausanne überzeugen.Bild: keystone

Sturm:

Der grösste Name im slowakischen Sturm ist Tomas Tatar. Der NHL-Stürmer war dieses Jahr in New Jersey Teamkollege und manchmal auch Sturmpartner von Nico Hischier. Doch der interessantere Name in der Mannschaft lautet Juraj Slafkovsky. Der 18-jährige Stürmer vom finnischen Klub TPS Turku hat sein Land mit sieben Toren in sieben Spielen im Februar zu Olympia-Bronze geschossen. Er wird in diesem Sommer mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Top-3-Draftpick werden – und auch die WM aufmischen.

Bewertung: ⭐⭐⭐

Gesamtbewertung: 8/15 ⭐

Dänemark

Tor: Sebastian Dahm (Klagenfurt), Frederik Dichow (Kristianstads/SWE2), Mathias Seldrup (Frederikshavn/DEN).

Verteidigung: Morten Jensen (Rungsted/DEN), Jesper Jensen Aabo (Klagenfurt), Emil Kristensen (Pustertal), Oliver Joakim Larsen (Jukurit), Matias Lassen (Malmö), Markus Lauridsen (Malmö), Oliver Lauridsen (Malmö), Nicolai Weichel (Odense/DEN).

Sturm: Mikkel Aagard (MoDo/SWE2), Matthias Asperup (Herlev/NOR), Mathias Bau Hansen (Herning/DEN), Oliver Björkstrand (Columbus Blue Jackets), Joakim Blichfeld (San Jose Barracuda/AHL), Nikolaj Ehlers (Winnipeg Jets), Mathias From (Västeras/SWE2), Julian Jakobsen (Aalborg/DEN), Morten Madsen (Timra), Felix Maegaard Scheel (Esbjerg/DEN), Nicolai Meyer (Wien), Frans Nielsen (Berlin), Nick Olesen (Brynäs), Morten Poulsen (Herning/DEN), Peter Regin (Ambri), Frederik Storm (Ingolstadt), Christian Wejse (Fischtown).

Tor:

Die besten Zeiten von Sebastian Dahm sind eine Weile her. Dennoch dürfte er Frederik Dichow, der in Schwedens zweiter Liga spielt, und Mathias Seldrup, der in der heimischen Liga engagiert ist, vorgezogen werden.

Bewertung:

Verteidigung:

In der Verteidigung werden die Malmö-Connection um Oliver Lauridsen, Markus Lauridsen und Matias Lassen sowie DEL-Verteidiger Jesper Jensen Aabo viel Verantwortung übernehmen müssen. Sonst ist bei den Dänen nicht sehr viel Qualität vorhanden, aber Trainer Heinz Ehlers wird eine Möglichkeit finden, um den Beton anzumischen.

Bewertung: ⭐⭐

Sturm:

Der Sturm der Dänen ist in diesem Jahr besser besetzt als auch schon. Mit Oliver Bjorkstrand und Nikolaj Ehlers sind zwei gestandene NHL-Stürmer mit dabei, die jederzeit für ein Tor gut sind. Joachim Blichfeld hat diese Saison in der AHL gut gespielt, überdies kann Dänemark auf Frans Nielsen, der Erfahrung aus über 900 NHL-Spielen mitbringt, zählen.

Bewertung: ⭐⭐⭐

Bringt Tempo und Torgefahr: Nikolaj Ehlers.
Bringt Tempo und Torgefahr: Nikolaj Ehlers.Bild: EPA/EPA

Gesamtbewertung: 6/15 ⭐

Der Rest

Mit dem Ausschluss von Russland ist Frankreich neu in diese Gruppe gerückt. Die Équipe Tricolore will den überraschenden Abstieg von 2019 vergessen machen. Angeführt wird die Mannschaft von NHL-Stürmer Alexandre Texier.

Im Kampf gegen den Abstieg duellieren sich die Franzosen gegen Italien und Kasachstan. Die Kasachen treten wie immer mit einer Mischung aus Kasachen und eingebürgerten Nordamerikanern an. Für die Italiener um Ambris Diego Kostner wird es schwierig werden, sich in der Topgruppe zu halten.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So haben Schweizer Hockey-Stars früher ausgesehen

1 / 36
So haben Schweizer Hockey-Stars früher ausgesehen
quelle: hc davos / str
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Du bist ein echter Eishockey-Fan? So kriegst du das Stadion-Feeling zuhause hin.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

27 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Donny Drumpf
12.05.2022 14:22registriert November 2019
Einfach nicht gegen Deutschland verlieren, das wär so meine Wunschvorstellung für die WM.
913
Melden
Zum Kommentar
avatar
DINIMAMIISCHNDUDE
12.05.2022 14:45registriert März 2015
Das unsere jetztige Verteidigung (ohne Josi) gleich bewertet wird wie die von Kanada kann ich nicht verstehen. Kanadas-Verteidigung ist um einiges besser besetzt. Dafür denke ich, dass man Genoni und co. ohne Probleme 4* geben kann, auch ohne NHL-Erfahrung. Ich meine Genoni/Berra haben mehr als genügend WMs vorzuweisen mit mega guten Werten.
435
Melden
Zum Kommentar
avatar
Glacemeister
12.05.2022 15:39registriert Mai 2022
Mag unsere Nachbarn ja eingentlich nicht so.. Aber dieser Seider... Junge Junge Junge was für ein Töff!
280
Melden
Zum Kommentar
27
«Du hattest 90 Minuten Zeit» – Kroos bricht TV-Interview wegen «Scheiss-Fragen» ab
Real Madrid gewinnt die Champions League und direkt nach der Partie interviewte das ZDF den deutschen Real-Mittelfeldspieler Toni Kroos, der das Gespräch allerdings vorzeitig abbrach.

Real Madrid hat es mal wieder geschafft und den Final der Königsklasse gegen den FC Liverpool knapp mit 1:0 gewonnen. Direkt nach der Partie stand Reals Toni Kroos ZDF-Reporter Nils Kaben in einem Interview Red und Antwort, doch der einstige deutsche Nationalspieler war mit den gestellten Fragen offensichtlich nicht zufrieden und lief schliesslich wütend davon.

Zur Story