Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
82 Summits Mönchschjoch

Die Sicht aus der Mönchsjochhütte. bild: facebook/82summits

Alpinist Ueli Steck im Wetterpech: «Die Besteigung der Jungfrau ist vorerst nicht möglich» 

Ueli Steck und Michael Wohlleben wollen in 80 Tagen sämtliche 82 Viertausender der Alpen besteigen. Das schlechte Wetter im Berner Oberland macht den beiden Alpinisten im Moment aber einen Strich durch die Rechnung.



Den Piz Bernina im Engadin und Schreckhorn, Lauteraarhorn plus Mönch im Berner Oberland. Ueli Steck und Michael Wohlleben haben die ersten vier Gipfel ihres «82 Summits»-Projekts geschafft. Noch bleiben für die restlichen 78 Viertausender der Alpen rund 70 Tage. Allerdings ist das Wetter aktuell instabil. Warten ist angesagt.

Die beiden Bergsteiger haben ihr Lager in der Mönchsjochhütte (3650 Meter über Meer) aufgeschlagen, der höchsten bewarteten Hütte auf Schweizer Boden. Der gestrige Versuch, die Jungfrau zu besteigen, scheiterte hundert Meter vor dem Gipfel. Wegen starken Nebels war die Sicht so schlecht, dass Steck und Wohlleben vorzeitig in die Hütte zurückkehren mussten.

Watson erreicht Ueli Steck, als er sich für besseren Handyempfang auf dem Jungfraujoch aufhält.

Ueli Steck mit Michael Wohlleben

Ueli Steck (l.) mit Michael Wohlleben. bild: facebook/82summits

Alles zu «82 Summits»

In der Facebook-Gruppe «82summits», via Twitter (@82summits) und auf www.82summits.com wird laufend über die Tour informiert. watson berichtet in unregelmässigen Abständen über das Projekt von Ueli Steck und Michael Wohlleben.

Herr Steck, ist das Besteigen der Jungfrau in diesen Tagen realistisch?
Ueli Steck:
 Heute Freitag sicher nicht, heute können wir die Jungfrau vergessen. Selbst wenn es etwas aufreissen würde, das Wetter ist insgesamt zu instabil. Auch für die nächsten Tage sieht es nicht so gut aus.

Was macht Ihnen am meisten zu schaffen?
Sicherlich die Sicht, die momentan nicht gut ist. Dazu hat es viel geschneit, die Lawinengefahr ist gross, gepaart mit dem vielen Nebel ist eine Besteigung der Jungfrau vorerst nicht möglich. Dazu windet es auf dem Gipfel phasenweise mit 50 bis 60 km/h, was uns die ganze Sache auch nicht einfacher macht.

Bild

So sieht das Wetter bei der Mönchsjochhütte im Moment aus. bild: facebook/82summits

Bis jetzt haben sie drei der neun Viertausender in den Berner Alpen bestiegen, wie fahren Sie weiter?
Wir haben keine fixe Reihenfolge. Es ist aber so, dass das Schreckhorn und das Lauteraarhorn die anspruchsvollsten Berge sind. Die restlichen Gipfel, die nun auf uns warten, sind viel einfacher. Wir fahren nach der Jungfrau wohl mit dem Fiescherhorn weiter. Dort läuft man über einen Grat und es besteht keine Gefahr, ein Schneebrett zu berühren.

Wie viele Tage haben Sie für die restlichen Gipfel im Berner Oberland budgetiert?
Nun, das sind noch sechs Gipfel und diese sind je nach Wetterlage in 20 bis 24 Stunden zu besteigen.

Wird Ihnen und Michael Wohlleben in der freien Zeit nicht langweilig?
Wir haben ja gestern 4400 Höhenmeter gemacht, da schadet ein Tag Pause nichts. Ansonsten checken wir regelmässig das Wetter, spannen aus und trinken Tee (lacht).

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

0
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

10
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

8
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

72
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

67
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

104
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

72
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

0
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

10
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

8
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

72
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

67
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

104
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

72
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Australien erfüllt die Pflicht gegen Uruguay, England schlägt Argentinien souverän

In einer überzeugenden Vorstellung hat Australien Uruguay besiegt. Die Wallabies erzielten sieben Tries, für je zwei davon waren der spätere «Man of the Match» Tevita Kuridrani und Dane Haylett-Petty verantwortlich.

Auch die Engländer erfüllten die Pflicht gegen einen Underdog. Eine beruhigende 15:3-Führung liess dann auch keine Zweifel offen, in welche Richtung sich dieses Spiel entwicklen würde. Die Tries gelangen Jonny May, Elliot Daly und Ben Youngs.

Für Aufsehen auf argentinischer Seite …

Artikel lesen
Link zum Artikel