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National League: Erste Siege für Davos und Bern, Biel bleibt Leader

Berns Simon Moser, Mitte, jubelt nach seinem Tor zum 2-2 mit Berns Colin Gerber, rechts, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den den SC Rapperswil-Jona Lake ...
Der SC Bern feiert gegen Rapperswil den ersten Sieg der Saison.Bild: keystone

Bern und Davos siegen erstmals – Zug schlägt Fribourg – Biel und Ambri ungeschlagen

Leader Biel und Ambri-Piotta sind in der National League auch nach vier Partien ungeschlagen. Davos und Bern feiern derweil ihre ersten Siege der Saison.
23.09.2022, 22:4424.09.2022, 00:40
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Fribourg – Zug 2:5

Ganze vier Heimniederlagen kassierte Fribourg-Gottéron in der letzten Qualifikation. Für Zug ist Freiburg allerdings ein gutes Pflaster. Die Zentralschweizer siegten dort mit 5:2 zum vierten Mal in den letzten fünf Partien.

Das sagt Lino Martschini zu seinen Toren.Video: YouTube/MySports

Lino Martschini erzielte im Mitteldrittel innert 4:11 Minuten die Tore zum 2:1 (22.) und 3:1 (26.). Danach liess der Titelverteidiger nichts mehr anbrennen.

Fribourg-Gottéron - Zug 2:5 (1:1, 0:2, 1:2)
9009 Zuschauer. - SR Stricker/Kohlmüller (GER), Fuchs/Urfer.
Tore: 7. Simion (Kovar) 0:1. 13. Mottet (Desharnais) 1:1. 22. Martschini (O'Neill, Cehlarik) 1:2. 26. Martschini (Djoos, O'Neill) 1:3. 45. (44:25) Kovar (Klingberg, Geisser) 1:4. 46. (45:41) Gunderson (Desharnais) 2:4. 59. O'Neill 2:5 (ins leere Tor). - Strafen: je 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Gunderson; Cehlarik.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Jecker; Sutter, Dufner; Diaz, Vainio; Chavaillaz, Scheidegger; Marchon, Desharnais, Mottet; Bertschy, De la Rose, Bykow; Sprunger, Schmid, Kuokkanen; Rossi, Walser, Jörg.
Zug: Genoni; Geisser, Djoos; Hansson, Stadler; Schlumpf, Kreis; Gross; Klingberg, Kovar, Simion; Zehnder, Senteler, Herzog; Martschini, O'Neill, Cehlarik; Allenspach, Leuenberger, De Nisco; Neumann.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Jobin und Sörensen (beide verletzt), Zug ohne Suri (verletzt). Fribourg-Gottéron von 57:14 bis 58:19 ohne Torhüter.

Bern – Rapperswil 3:2

Der Rapperswiler Goalie Robin Meyer feierte sein Debüt für die Lakers, und zwar ein sehr kurioses. Der 22-Jährige ersetzte in Bern in der 38. Minute während 19 Sekunden Melvin Nyffeler. Trainer Stefan Hedlund, der bereits zuvor sein Timeout gebraucht hatte, verschaffte sich so einen zusätzliche Pause, um auf seine Mannschaft einzureden.

Lagen die Gäste zu diesem Zeitpunkt noch 2:1 vorne, verloren sie am Ende 2:3. Den entscheidenden Treffer zum ersten Berner Sieg in der laufenden Meisterschaft erzielte Chris DiDomenico in der 57. Minute.

Bern - Rapperswil-Jona Lakers 3:2 (1:2, 0:0, 2:0)
13'885 Zuschauer. - SR Lemelin (CAN)/Dipietro, Obwegeser/Duc.
Tore: 8. Moy (Cervenka) 0:1. 14. (13:52) DiDomenico (Sceviour) 1:1. 15. (14:01) Wick (Albrecht) 1:2. 44. Moser (Sceviour) 2:2. 57. DiDomenico 3:2.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Loeffel; Cervenka.
Bern: Wüthrich; Untersander, Zgraggen; Loeffel, Gelinas; Goloubef, Colin Gerber; Beat Gerber; Vermin, Lindberg, Bärtschi; DiDomenico, Sceviour, Moser; Bader, Baumgartner, Scherwey; Näf, Fahrni, Ritzmann; Fuss.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler (38.-38. Meyer); Aebischer, Djuse; Baragano, Profico; Sataric, Maier; Bircher; Moy, Cervenka, Wetter; Zangger, Schroeder, Jensen; Cajka, Rowe, Eggenberger; Wick, Albrecht, Dünner.
Bemerkungen: Bern ohne Henauer, Kahun und Lehmann (alle verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Brüschweiler, Elsener, Forrer, Lammer, Noreau und Vouardoux (alle verletzt). Rapperswil-Jona Lakers ab 58:10 ohne Torhüter.

Davos – Kloten 7:0

Davos war schon gegen Lausanne im ersten Heimspiel der Saison in der ersten Minute in Front gegangen, dennoch setzte es wie in den beiden anderen Partien eine Niederlage im Penaltyschiessen ab.

Das sagt Andres Ambühl zum Kantersieg.Video: YouTube/MySports

Diesmal nutzten die Davoser den frühen Vorteil zum ersten Sieg in dieser Spielzeit (7:0). Nach etwas mehr als 16 Minuten und Powerplay-Toren von Dennis Rasmussen (7.) sowie Martin Stransky stand es 3:0 für die Gastgeber. Kloten erlitt im dritten Meisterschaftsspiel nach dem Aufstieg die dritte Niederlage.

Davos - Kloten 7:0 (3:0, 1:0, 3:0)
3775 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Urban (AUT), Cattaneo/Gnemmi.
Tore: 1. (0:44) Ambühl (Nordström) 1:0. 7. Rasmussen (Wieser/Powerplaytor) 2:0. 17. Stransky (Dominik Egli/Powerplaytor) 3:0. 32. Ambühl (Corvi) 4:0. 43. Rasmussen (Stransky) 5:0. 51. Fora (Dahlbäck, Schmutz/Powerplaytor) 6:0. 53. Bristedt (Stransky/Powerplaytor) 7:0.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 9mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Bristedt; Ang.
Davos: Aeschlimann; Nygren, Jung; Fora, Dahlbäck; Dominik Egli, Paschoud; Wellinger; Ambühl, Corvi, Nordström; Stransky, Rasmussen, Bristedt; Wieser, Prassl, Nussbaumer; Schmutz, Chris Egli, Knak.
Kloten: Zurkirchen; Kellenberger, Ekestahl-Jonsson; Steiner, Capaul; Kindschi, Peltonen; Reinbacher, Randegger; Ruotsalainen, Aaltonen, Ang; Dostoinov, Faille, Obrist; Marchon, Bougro, Simic; Loosli, Ness, Altorfer.
Bemerkungen: Davos ohne Barandun, Frehner und Senn (alle verletzt), Kloten ohne Meyer (verletzt).

Genf – Lugano 3:1

Lugano eliminierte Genève-Servette im Frühjahr im Playoff-Achtelfinal mit 2:0 Siegen. Das erste Saisonduell entschieden nun die Genfer trotz eines 0:1-Rückstandes mit 5:2 zu ihren Gunsten. Nach 44 Minuten hatte es noch 1:1 gestanden. Linus Omark und Vincent Praplan trafen für das Heimteam doppelt.

Vincent Praplan spricht nach dem Spiel.Video: YouTube/MySports

Genève-Servette - Lugano 5:2 (1:1, 0:0, 4:1)
5076 Zuschauer. - SR Tscherrig/Hungerbühler, Stalder/Huguet.
Tore: 14. Granlund (Marco Müller) 0:1. 20. (19:36) Omark (Richard) 1:1. 45. Praplan (Filppula) 2:1. 53. Filppula 3:1. 58. Omark 4:1. 60. (59:30) Bennett (Fazzini) 4:2. 60. (59:47) Praplan (Karrer) 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 2mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Tömmernes; Andersson.
Genève-Servette: Mayer; Karrer, Tömmernes; Vatanen, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Chanton; Berthon; Praplan, Filppula, Rod; Miranda, Pouliot, Bertaggia; Hartikainen, Richard, Omark; Antonietti, Jooris, Smirnovs.
Lugano: Schlegel; Alatalo, Riva; Andersson, Guerra; Kaski, Mirco Müller; Wolf; Marco Müller, Granlund, Morini; Fazzini, Arcobello, Bennett; Connolly, Thürkauf, Josephs; Vedova, Herburger, Patry; Gerber.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Cavalleri, Descloux und Winnik (alle verletzt), Lugano ohne Carr, Walker (beide verletzt) und Koskinen (überzähliger Ausländer). Lugano von 59:44 bis 59:47 ohne Torhüter.

Langnau – Biel 1:6

In der vergangenen Saison startete Biel mit acht Erfolgen. Nach dem 6:1 gegen die SCL Tigers sind die Seeländer bereits wieder bei vier Siegen angelangt. Nach dem 1:1 nach 20 Minuten zogen die Bieler im Mitteldrittel auf 5:1 davon.

Das 4:1 und 5:1 erzielten Guillaume Maillard und Doppel-Torschütze Jere Sallinen in der 19. Minute innerhalb von acht Sekunden. Es war für Biel der fünfte Auswärtserfolg in Serie gegen die Emmentaler und der höchste überhaupt seit Einführung der Statistik in der Saison 1985/86. Zuvor hatte Biel mit maximal drei Toren Differenz in Langnau gewonnen.

SCL Tigers - Biel 1:6 (1:1, 0:4, 0:1)
4613 Zuschauer. - SR Borga/Hürlimann, Wolf/Kehrli.
Tore: 1. (0:34) Sallinen (Lööv, Rathgeb) 0:1. 2. (1:54) Grenier (Diem) 1:1. 23. Hofer (Olofsson, Cunti) 1:2. 26. Rajala (Sallinen, Rathgeb) 1:3. 39. (38:03) Maillard (Schneeberger, Forster) 1:4. 39. (38:11) Sallinen (Kessler) 1:5. 45. Hofer (Haas) 1:6.
Strafen: keine.
PostFinance-Topskorer: Michaelis; Hofer.
SCL Tigers: Boltshauser; Lepistö, Zryd; Saarijärvi, Schilt; Cadonau, Erni; Grossniklaus; Weibel, Michaelis, Pesonen; Rohrbach, Schmutz, Saarela; Grenier, Diem, Sturny; Berger, Neuenschwander, Aeschlimann.
Biel: Rytz; Rathgeb, Lööv; Jakowenko, Grossmann; Schneeberger, Forster; Delémont; Kessler, Sallinen, Rajala; Hofer, Haas, Olofsson; Brunner, Cunti, Künzle; Schläpfer, Maillard, Tanner; Bärtschi.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Guggenheim, Huguenin, Lapinskis, Salzgeber (alle verletzt) und Petrini (krank), Biel ohne Hischier (verletzt).

Ajoie – Ambri 4:5nV

Ambri-Piotta feierte mit dem 5:4 nach Verlängerung bei Ajoie den saisonübergreifend zehnten Sieg in Folge in der Qualifikation. Vier Siege zum Saisonstart waren den Leventinern letztmals 1998 gelungen, damals gewannen sie gar fünfmal hintereinander.

Ajoie-Trainer Pesan gibt sich kritisch.Video: YouTube/MySports

Den entscheidenden Treffer erzielte der neue finnische Verteidiger Jesse Virtanen in der 62. Minute, nachdem die Gäste zuvor ein 3:0 (15.) aus der Hand gegeben hatten.

Ajoie - Ambri-Piotta 4:5 (1:3, 2:1, 1:0, 0:1) n.V.
4386 Zuschauer. - SR Wiegand/Ströbel, Steenstra (CAN)/Burgy.
Tore: 1. (0:44) Kneubuehler (Bürgler, Burren) 0:1. 5. Heim (Bürgler, Kneubuehler) 0:2. 15. Heed (Isacco Dotti, Heim) 0:3. 18. Bakos (Asselin/Powerplaytor) 1:3. 24. Birbaum (Brennan, Devos) 2:3. 29. Spacek (McMillan, Isacco Dotti) 2:4. 36. Asselin (Gauthier, Devos/Powerplaytor) 3:4. 42. Schmutz (Fey, Devos) 4:4. 62. Virtanen (Spacek) 4:5.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Asselin; Zwerger.
Ajoie: Ciaccio; Gauthier-Leduc, Pilet; Brennan, Fey; Birbaum, Hauert; Kohler, Thiry; Bakos, Devos, Schmutz; Asselin, Gauthier, Bozon; Sciaroni, Frossard, Romanenghi; Arnold, Macquat, Vouillamoz.
Ambri-Piotta: Conz; Heed, Isacco Dotti; Virtanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Zündel, Fischer; Hofer, Spacek, Chlapik; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Shore, Zwerger; Grassi, Kostner, McMillan.
Bemerkungen: Ajoie ohne Derungs, Garessus, Hazen und Huber (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Juvonen (überzähliger Ausländer). (abu/sda)

Tabelle

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5 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Hans_Olo
24.09.2022 11:37registriert Dezember 2016
Was für grottenschlechte, minimalistische Zusammenfassungen. So könnt ihr es auch sein lassen.
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Zum Kommentar
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egemek
24.09.2022 14:13registriert Mai 2016
Ich fand früher den Backcheck bei MySports immer toll, da auch viele interessante Diskussionen und auch taktische Elemente vorkamen. Aber die "Zusammenfassung" von Fribourg-Zug gestern war ja gar nichts. Ein kurzes Interview und ein einziges Tor wurde gezeigt. Also mindestens alle Tore darf man schon zeigen, so viele sind das ja auch nicht...
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