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Ambri trennt sich per sofort von Chris DiDomenico

HC Ambr
Chris DiDomenico wird wohl nicht mehr für Ambri spielen.Bild: keystone

Ambri bestätigt sofortige Trennung von Topskorer Chris DiDomenico

03.03.2026, 16:3803.03.2026, 16:38

Ambri-Piotta löst den bis Ende Saison laufenden Vertrag mit Chris DiDomenico per sofort auf. Der National-League-Klub bestätigt den Bericht von watson-Eismeister Klaus Zaugg.

Die Entscheidung sei Teil des neuen strategischen Wegs des Klubs, dessen Ziel es sei, «eine geschlossene Mannschaft zu festigen undein sportliches System zu strukturieren, das zunehmend effizient ist und aufmittel- bis langfristiges Wachstum ausgerichtet bleibt». In Gesprächen mit dem 37-jährigen Stürmer habe sich «eine unterschiedliche Auffassung hinsichtlich der operativen Prioritäten im kurzfristigen Bereich» gezeigt. Deshalb hätten sich beide Parteien einvernehmlich auf eine Trennung geeinigt.

Noch in den letzten Tagen hatten die Tessiner erfolglos versucht, den 37-jährigen Stürmer zu transferieren. Doch ein Wechsel scheiterte am mangelnden Interesse der Konkurrenz und daran, dass DiDomenico einen Transfer zu Bozen ins Südtirol selbst ablehnte.

Nun hat sich der Verein von seinem Topskorer, der von Trainer Jussi Tapola bereits fürs Spiel am Samstag in Zug nicht mehr fürs Kader nominiert worden war, getrennt. Drei Spiele muss Ambri in der Regular Season noch absolvieren, dann geht es höchstwahrscheinlich in die Playouts gegen Ajoie. Kloten auf Platz 12 ist bereits auf sieben Punkte enteilt und dürfte für Ambri nicht mehr einzuholen sein.

DiDomenico kam im Oktober 2024 per Tausch für Jakob Lilja von Fribourg ins Tessin und erzielte dort in 82 Spielen 21 Tore sowie 60 Assists. Zuvor hatte der Kanadier in der Schweiz auch für Langnau und Bern gespielt. Aufgrund seiner Star-Allüren kam er nicht überall gut an, so sah auch Jussi Tapola keinen Platz für DiDomenico in seinem Team. Für den finnischen Trainer steht das Team über allem. Wo der 37-jährige Stürmer in Zukunft spielt, ist offen.

Head Coach Jussi Tapola (HCAP) motivates his players, during the regular season National League game between HC Ambri Piotta and HC Lugano at the ice stadium Gottardo Arena, Switzerland, January 29, 2 ...
Jussi Tapola sah keinen Platz mehr für Chris DiDomenico.Bild: keystone

Bei Ambri entscheidet offiziell noch Interims-Sportchef Alessandro Benin. Im Hintergrund soll aber bereits der künftige Sportchef Lars Weibel die Fäden ziehen. Noch ist der aber beim Schweizer Eishockeyverband angestellt, weshalb er noch nicht für Ambri arbeiten darf. (kza/nih)

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quelle: keystone / ennio leanza
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