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Jetzt ist es fix: Für Ambri ist die Saison nach der Regular Season vorbei.
Jetzt ist es fix: Für Ambri ist die Saison nach der Regular Season vorbei.Bild: keystone

ZSC wirft Ambri endgültig aus dem Playoff-Rennen – Luganos Siegesserie gerissen

Drei Runden vor Schluss stehen bereits alle zehn Playoff-Teilnehmer fest. Ambri-Piotta hätte die letzten Spiele alle gewinnen müssen, um die Rapperswil-Jona Lakers noch überholen zu können. Doch die Tessiner verloren gegen die ZSC Lions mit 2:4.
30.03.2021, 23:07

ZSC Lions – Ambri 4:2

Die ZSC Lions spielten sich mit einem 4:2-Erfolg über Ambri-Piotta aus der Heim-Krise. Die Zürcher dominierten die Partie, mussten aber wegen zweier Gegentreffer innerhalb von 112 Sekunden bis zuletzt um den Sieg bangen.

Das Tor des Abends gelang in der 36. Minute Roman Wick. Der einstige Goalgetter erzielte erst am viertletzten Spieltag (oder in seinem 44. Saisonspiel) sein erstes Saisontor. So lange musste Wick noch nie auf einen Torerfolg plangen. Den bisherigen persönlichen Minusrekord stellte er vor 17 Jahren auf, als er erst im 18. Spiel erstmals traf.

Raphael Prassl stellte mit einem Powerplay-Tor in der 41. Minute den 4:2-Sieg sicher. Ambri, das hätte gewinnen müssen, schaffte den Umschwung nicht mehr.

Die ZSC Lions hoffen, mit dem ersten Saisonsieg über Ambri aus der Krise gefunden zu haben. Aus den letzten elf Partien hatten die Zürcher bloss noch sieben Punkte geholt. Und aus den letzten neun Heimspielen resultierte nur ein Sieg – gegen die SCL Tigers (5:2).

Roman Wick: «Ich war mir eigentlich sicher, dass es kein Tor ist.»Video: YouTube/MySports
Luca Cereda: «Die Leidenschaft der Jungs war da.»Video: YouTube/MySports

ZSC Lions - Ambri-Piotta 4:2 (2:2, 1:0, 1:0)
1 Zuschauer. - SR Lemelin/Piechaczek, Kehrli/Burgy.
Tore: 1. (0:54) Krüger (Hollenstein, Marti) 1:0. 8. Bodenmann (Krüger, Lasch) 2:0. 15. Perlini (Fora/Powerplaytor) 2:1. 17. Fora (Perlini/Powerplaytor) 2:2. 36. Wick 3:2. 41. (40:54) Prassl (Andrighetto, Rautiainen/Powerplaytor) 4:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Andrighetto; Zwerger.
ZSC Lions: Waeber; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Capaul, Noah Meier; Prassl, Roe, Andrighetto; Bodenmann, Krüger, Hollenstein; Lasch, Sigrist, Rautiainen; Riedi, Diem, Wick.
Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Hächler, Fischer; Ngoy, Zaccheo Dotti; Pezzullo; Nättinen, Flynn, Perlini; Zwerger, Kostner, Müller; Grassi, Novotny, Mazzolini; Trisconi, Dal Pian, Kneubuehler; Cajka.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Blindenbacher, Flüeler, Morant, Pedretti, Pettersson (alle verletzt) und Schäppi (krank). Ambri-Piotta ab 58:37 ohne Torhüter.

Roman Wick erzielt gegen Ambri sein erstes Saisontor.
Roman Wick erzielt gegen Ambri sein erstes Saisontor.Bild: keystone

Zug – Davos 4:2

Der EV Zug näherte sich weiter dem ewigen Punkterekord in der National League an. Die Zuger gewannen das Heimspiel gegen Davos nach einem 1:2-Rückstand bis in die 50. Minute mit 4:2. Carl Klingberg erzielte die Goals zum 2:2 und 4:2.

Damit egalisierten die Zuger die Bestmarke des HC Davos aus der Saison 2011 (113 Punkte aus 50 Spielen) schon nach 49 Partien. Um keine Diskussionen über die Bestmarke aufkommen zu lassen, benötigen die Zuger über Ostern noch vier oder sieben Punkte - je nachdem, ob die Partie am Ostermontag daheim gegen Biel zum Abschluss der Qualifikation noch stattfinden kann.

Für die Davoser, die noch gegen die ZSC Lions (h) und Ambri-Piotta (a) antreten, wird es nach dieser Niederlage extrem schwierig, die Viertelfinals noch vorzeitig zu erreichen.

Fabrice Herzog: «Wir schauen erst in die Pre-Playoffs.»Video: YouTube/MySports

Zug - Davos 4:2 (0:0, 1:1, 3:1)
0 Zuschauer. - SR Urban/Kristijan Nikolic, Schlegel/Wolf.
Tore: 23. Abdelkader (Martschini) 1:0. 30. Herzog 1:1. 48. Marc Wieser (Ambühl, Corvi) 1:2. 50. Klingberg (Zehnder, Kovar) 2:2. 57. Senteler (Stadler, Abdelkader) 3:2. 59. Klingberg 4:2.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Kovar; Corvi.
Zug: Genoni; Schlumpf, Geisser; Diaz, Stadler; Cadonau, Gross; Zgraggen; Simion, Kovar, Thorell; Klingberg, Albrecht, Zehnder; Martschini, Senteler, Abdelkader; Leuenberger, Bachofner; Langenegger.
Davos: Mayer; Nygren, Jung; Heinen, Guerra; Stoop, Barandun; Ritzmann, Hänggi; Frehner, Egli, Herzog; Palushaj, Ullström, Turunen; Ambühl, Corvi, Marc Wieser; Marc Aeschlimann, Baumgartner, Canova.
Bemerkungen: Zug ohne Hofmann, Thürkauf, Wüthrich (alle verletzt), Alatalo (krank) und Shore (überzähliger Ausländer), Davos ohne Du Bois, Kienzle, Valentin Nussbaumer, Paschoud, Rubanik, Dino Wieser (alle verletzt) und Sund (überzähliger Ausländer). Davos von 57:58 bis 58:46 ohne Torhüter.

Der EVZ hat den HCD nicht ausgetanzt, aber am Ende trotzdem gewonnen.
Der EVZ hat den HCD nicht ausgetanzt, aber am Ende trotzdem gewonnen.Bild: keystone

Lugano – Lausanne 1:3

Der HC Lugano verliert 1:3 gegen Lausanne und muss den Waadtländern wieder den 2. Platz überlassen. Es ist Luganos erste Niederlage nach zuletzt acht Siegen in Folge.

Die Bianconeri hatten am zweitletzten Märztag weder die Durchschlagskraft noch die Kaltblütigkeit und schon gar nicht das Glück, das sie zur erfolgreichsten Mannschaft des Monats gemacht hatte. Geradezu symbolisch das vorentscheidende 1:3 in der zweitletzten Minute des Mitteldrittels: Verteidiger Alessandro Chiesa brach als hinterstem Spieler der Stock, Christoph Bertschy liess sich nicht zweimal bitten und erzielte eiskalt sein 21. Saisontor.

Die Lausanner verdienten sich das Glück allerdings mit einem deutlich engagierteren Auftritt als die matten Tessiner. Die 1:0-Führung durch Raphael Herburger war glücklich gewesen, doch wirklich auf Abwege brachten sich die Südtessiner durch Strafen im Mitteldrittel. Zwar blieb Lausanne im Powerplay ohne Erfolg, doch Tim Bozon (27.) und Cody Almond (34.) trafen jeweils kurz nach Ablauf von Strafen vom 0:1 zum 2:1.

Im Schlussdrittel kam Lugano der Wende nicht mehr nahe. Im äusserst engen Rennen um den Ehrenplatz hinter Qualifikationssieger Zug tauschten Lausanne (neu 2.) und Lugano (4.) die Plätze.

Luca Boltshauser: «Manchmal hat man solche Glücksmomente.»Video: YouTube/MySports

Lugano - Lausanne 1:3 (1:0, 0:3, 0:0)
0 Zuschauer. - SR Salonen/Nikolic, Obwegeser/Progin.
Tore: 13. Herburger (Wolf, Lammer) 1:0. 27. Bozon (Almond, Frick) 1:1. 34. Almond (Bozon, Krakauskas) 1:2. 39. Bertschy 1:3.
Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Boedker) gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Arcobello; Malgin.
Lugano: Schlegel; Heed, Wellinger; Loeffel, Chiesa; Nodari, Wolf; Walker, Antonietti; Bürgler, Arcobello, Bödker; Fazzini, Morini, Suri; Lammer, Herburger, Josephs; Zangger, Sannitz, Haussener.
Lausanne: Boltshauser; Grossmann, Barberio; Heldner, Frick; Krueger, Genazzi; Schneeberger, Krakauskas; Jooris, Malgin, Almond; Bozon, Gibbons, Hudon; Bertschy, Emmerton, Kenins; Jäger, Froidevaux, Douay.
Bemerkungen: Lugano ohne Bertaggia, Lajunen, Riva, Traber und Zurkirchen (alle verletzt). Lugano von 56:58 bis 58:40 und ab 59:22 ohne Torhüter.

Bild: keystone

Fribourg – Langnau 6:2

Der HC Fribourg-Gottéron wahrte sich mit einem diskussionslosen 6:2-Erfolg über die SCL Tigers die Chance auf Platz 2 in der Qualifikation. Geprägt und entschieden wurde die Partie von Freiburgs Captain Julien Sprunger. Der 35-Jährige erzielte in den ersten 23 Minuten die ersten drei Tore für Freiburg.

Für Sprunger war es bereits der neunte Hattrick in der National League. Ein viertes Goal – so wie vor acht Jahren beim 7:3-Erfolg über Ambri-Piotta – gelang Sprunger nicht mehr.

Bei den SCL Tigers herrschte Kehraus-Stimmung. Die Gegenwehr stellten die Emmentaler früh ein; ausserdem begünstigten sie mit vielen Strafen im zweiten Abschnitt den Freiburger Sturmlauf. Chris DiDomenico, vor einem Jahr noch Kultstürmer in Langnau, erzielte das 4:0. Gottéron gewann diese Saison sämtliche vier Partien gegen Langnau.

Julien Sprunger: «Jetzt sind wir in den Top 6, unser Ziel ist erreicht.»Video: YouTube/MySports

Fribourg-Gottéron - SCL Tigers 6:2 (2:0, 4:1, 0:1)
1 Zuschauer. - SR Hebeisen/Fluri, Gnemmi/Steenstra.
Tore: 11. Sprunger (Bykow, Walser) 1:0. 17. Sprunger (Walser) 2:0. 23. Sprunger (Gunderson, Mottet/Powerplaytor) 3:0. 33. DiDomenico (Gunderson, Desharnais/Powerplaytor) 4:0. 37. Dostoinov (Erni) 4:1. 39. (38:51) Marchon (Herren, DiDomenico) 5:1. 40. (39:36) Bykow (Walser, Abplanalp) 6:1. 59. Erni (Huguenin) 6:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 6mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Mottet; Maxwell.Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Sutter, Furrer; Kamerzin, Jecker; Abplanalp; Herren, Schmid, DiDomenico; Sprunger, Walser, Bykow; Bougro, Marchon, Jobin; Jörg, Desharnais, Mottet.
SCL Tigers: Punnenovs (41. Zaetta); Glauser, Leeger; Erni, Huguenin; Lardi, Grossniklaus; Blaser, Bircher; Berger, Maxwell, Neukom; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Sturny; Andersons, Weibel, Dostoinov; Petrini, In-Albon, Wenger.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Brodin, Rossi und Stalberg (alle verletzt), SCL Tigers ohne Diem, Earl, Kuonen, Nilsson, Rüegsegger, Salzgeber, Schilt (alle verletzt) und Melnalksnis (krank). (pre/sda)

Julien Sprunger erzielt gegen die Tigers seinen 9. Profi-Hattrick.
Julien Sprunger erzielt gegen die Tigers seinen 9. Profi-Hattrick.Bild: keystone

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quelle: keystone / ennio leanza
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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Chalbsbratwurst
31.03.2021 08:11registriert Juli 2020
Das freut den Rappi-Fan :-)
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mille_plateaux
30.03.2021 23:31registriert Juni 2017
Wick besuchte 2000 - damals das grosse Nachwuchstalent bei Kloten - meine Primarschule und signierte meinen Felix Hollenstein-Schal aus '95. Er ist gut gealtert und hat viel Reife gewonnen, die turbulenten, teils polemischen Jahre souverän überwunden. Das spitzbübische Grinsen hat er behalten. Gratulation zum Tor! Schön, wie er noch immer Freude am Sport versprühr. Ich mag's ihm von Herzen gönnen. Auch wenn ich den Dress noch immer nicht ausstehen kann. ;)
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