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Fribourgs Spieler jubeln mit ihren Fans nach dem Sieg im dritten Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen dem HC Fribourg-Gotteron und dem HC Ambri-Piotta am Samstag, 15. Maerz 2014, in der BCF-Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Wollen wieder jubeln: Fribourgs Fans und Spieler. Bild: KEYSTONE

Wer übernimmt Gottéron?

Zenhäusern, eine Legende und der «Koffer-Mann» – einer dieses Trios wird neuer Fribourg-Trainer

Das Warten auf den Nachfolger von Hans Kossmann bei Fribourg-Gottéron dauert an. Neben Topkandidat Gerd Zenhäusern sind noch zwei Mann im Rennen: Gil Montandon (49) und Benoit Laporte (54).



Alle drei kamen zu einer Sitzung mit Präsident Charles Phillot und Direktor Raphael Berger nach Fribourg: Zenhäusern, Montandon, Laporte.

Gerd Zenhäusern (42) war bereits zum zweiten Mal da. Er ist fachlich von den drei die Nummer 1. Nebst guter Kenntnisse der Kultur Gottérons (er war hier Spieler) ist der aktuelle Assistent von Kevin Schläpfer (in Biel) als Nothelfer nach der Entlassung von John van Boxmeer mit Lausanne in die NLA aufgestiegen (2013). Er ist sofort verfügbar und würde in Biel durch Dino Stecher ersetzt.

Biels Assistenzcoach Gerd Zenhaeusern und Head Coach Kevin Schlaepfer, hinten von links, sowie die Spieler Steve Kellenberger und Eric Beaudoin vorne von links, schauen zu, im Eishockey NLA Meisterschaftsspiel zwischen dem EHC Biel und dem Lausanne HC, am Dienstag, 29. Oktober 2013, in der Eishalle in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Zenhäusern ist (noch) Assistenztrainer in Biel. Bild: KEYSTONE

Gil Montandon (49) ist die Legende. Er hat von 1984 bis 1989 und von 2000 bis 2009 für Gottéron gespielt, dazwischen war er beim SC Bern. Zurzeit trainiert er den Erstligisten Neuenburg. Seit seinem Rückritt ist er immer, wenn bei Fribourg ein Trainer gesucht wird, ein Kandidat. Denn mit über 1'000 Spielen in der NLA ist er eine Legende. Mit seinem grossen Namen ist der politisch Kandidat Nummer 1. Die Frage ist, ob der kluge Gentleman für den Job nicht zu kultiviert ist.

Die Fribourger Gil Montandon wird vor seinem 1'000. NLA Spiel geehrt, vor dem Eishockeyspiel der National League A zwischen dem HC Fribourg Gotteron und den Kloten Flyers, am Freitag, 15. Februar 2008, in der Patinoire St. Leonhard in Fribourg. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Montandon ist in Fribourg legendär – hier wird er 2008 für sein 1'000. NLA-Spiel geehrt. Bild: KEYSTONE

Der «Koffer-Mann»

Der französisch-kanadische Doppelbürger  Benoit Laporte (54) hat am meisten Erfahrung als Trainer. Er ist seit 1996 im Trainergeschäft, mehrheitlich in Frankreich und Deutschland. In der Schweiz war er drei Jahre als Trainer in Lausanne (1997 bis 2000), weniger als einen Monat in Basel (1998) und etwas mehr als ein Jahr in Ambri (2009 bis 2010).

Die Referenzen der beiden letzten Abenteuer sind nicht gut. In Basel war er im Frühjahr 2008 für die Playouts gegen Biel als Nothelfer geholt worden. Er verlor gleich viermal hintereinander gegen Biel und Basel stieg ab.

HAMBURG, GERMANY - APRIL 02:  Benoit Laporte, head coach of Hamburg ponders during the DEL semi final playoff game between Hamburg Freezers and ERC Ingolstadt at O2 World on April 2, 2014 in Hamburg, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Laporte als Hamburg-Trainer. Bild: Bongarts

Im Herbst 2009 übernahm Laporte Ambri als Trainer und Sportchef. Nach einem letzten Platz kam es in der zweiten Saison bald zum Eklat. Am 18. Oktober 2010 wurde er gefeuert und durch Kevin Constantine ersetzt. Ein erboster Zuschauer hatte in Ambri während eines Spiels einen Koffer aufs Eis geworfen und so gezeigt, dass es Zeit sei, den Trainer zu feuern. Daher die Bezeichnung «der Koffer-Mann». Anschliessend arbeitete Laporte mit recht gutem Erfolg in Hamburg in der DEL, wo er kürzlich entlassen worden ist.

Laporte Koffer Teleclub

Das Gepäckstück, das aus Laporte den «Koffer-Mann» machte. Bild: Teleclub

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