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Formenton und 4 NHL-Spielern droht Gefängnis – das musst du wissen

Carter Hart, Cal Foote, Dillon Dubé, Michael McLeod und Alex Formenton: Die 5 Eishockeyspieler wurden in Kanada wegen sexueller Nötigung angeklagt.
Carter Hart, Cal Foote, Dillon Dubé, Michael McLeod und Alex Formenton: Die fünf Eishockeyspieler wurden in Kanada wegen sexueller Nötigung angeklagt.Bild: imago, shutterstock

Polizei informiert in Missbrauchs-Verfahren gegen Ambri-Formenton – so geht es weiter

Ambris Alex Formenton und vier NHL-Profis sind wegen sexueller Nötigung angeklagt. Gestern hat die kanadische Polizei über den Fall informiert. Das musst du wissen.
06.02.2024, 11:2807.02.2024, 14:56
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Im Missbrauchs-Skandal rund um das kanadische U20-Eishockey-Weltmeisterteam von 2018 rückt die Gerichtsverhandlung näher. Gegen vier NHL-Spieler und Alex Formenton vom National-League-Klub HC Ambri-Piotta wurde offiziell Anklage wegen sexueller Nötigung erhoben. Bis zu einem Urteil könnte es trotzdem noch länger dauern.

Was ist passiert?

Vor knapp zwei Jahren wurde die kanadische Hockeywelt von einem Skandal erschüttert, der über den eigentlichen Missbrauchsfall hinausging.

Eine junge Frau hatte im April 2022 beim Ontario Superior Court Anklage gegen acht Spieler der kanadischen Nachwuchsliga CHL, fünf davon Mitglied des U20-Weltmeisterteams von 2018, erhoben. Die beschuldigten Spieler sollen die junge Frau nach einer Benefiz-Gala des kanadischen Hockeyverbands im Sommer 2018 sexuell missbraucht haben.

Gerichtsdokumente beschreiben, dass die Klägerin an der Benefiz-Gala ein Mitglied des Weltmeisterteams von 2018 kennenlernte. Sie gingen in ein Hotelzimmer und hatten einvernehmlich Sex, doch danach lud der Spieler entgegen dem Willen der Frau sieben weitere Männer auf das Zimmer ein, um weitere sexuelle Handlungen auszuführen. Das mutmassliche Opfer sei daran gehindert worden, das Hotel zu verlassen und sei ausserdem gezwungen worden, vor laufender Kamera auszusagen, dass sie nicht unter Alkoholeinfluss gestanden und alles einvernehmlich passiert sei.

Im Zuge dieser Anklage kamen weitere Fälle sowie Versäumnisse des kanadischen Hockeyverbands ans Licht. So hat Hockey Canada unter anderem Mitgliederbeiträge verwendet, um aussergerichtliche Abfindungen zu bezahlen.

Diese Ereignisse warfen nicht nur in Kanada, sondern auch im Ausland hohe Wellen und beschäftigten im nordamerikanischen Land, wo Eishockey einen hohen Stellenwert hat, auch die Politik. Premierminister Justin Trudeau hielt damals fest: «Es ist aktuell sehr schwierig für Kanadierinnen und Kanadier, Vertrauen in irgendjemanden bei Hockey Canada zu haben.»

Wer wurde angeklagt?

Ambri-Stürmer Alex Formenton, Carter Hart (Goalie, Philadelphia Flyers), Dillon Dubé (Stürmer, Calgary Flames) und Cal Foote (Verteidiger, New Jersey Devils) wurden wegen sexueller Nötigung angeklagt. Michael McLeod (Stürmer, New Jersey Devils) wurde wegen sexueller Nötigung und Anstiftung zur sexuellen Nötigung angeklagt.

Warum ist es erst jetzt zur Anklage gekommen?

Das mutmassliche Opfer – in den Gerichtsdokumenten nur E.M. genannt – hatte sich bereits 2018 am Tag nach dem mutmasslichen Missbrauchsvorfall über ihre Familie und den kanadischen Hockeyverband bei der Polizei von London, Ontario gemeldet. Etwas mehr als ein halbes Jahr später beendete die Polizei ihre Ermittlungen, ohne dass es zu einer Anklage kam.

Erst 2022 nahmen die Behörden die Ermittlungen aufgrund des grossen Drucks der Öffentlichkeit und der kanadischen Politik wieder auf. Ein neues Ermittlerteam fand genügend Beweise, um im Frühling 2023 beim Gerichtshof von Ontario einen Antrag auf ein Gerichtsverfahren wegen sexueller Nötigung einzureichen. Im Rahmen der Pressekonferenz vom späten Montagabend entschuldigte sich Polizeichef Thai Truong, der 2018 noch nicht bei der Polizei von London arbeitete, für die Versäumnisse von damals.

Was sagen die fünf angeklagten Spieler?

Alle fünf angeklagten Spieler verlangten vor etwas mehr als einer Woche von ihren Teams eine Beurlaubung, um sich «um persönliche Dinge zu kümmern». Seither wurden Formenton, Hart, Dubé, McLeod und Foote offiziell angeklagt. Wiederum veröffentlichten alle fünf Spieler über ihre Anwälte ein Statement, in dem sie ihre Unschuld beteuerten und ankündigten, diese energetisch zu verteidigen.

Was sagt die Polizei?

Die Polizei von London, Ontario sagt ehrlicherweise nicht viel Neues – abgesehen von der oben erwähnten Entschuldigung von Polizeichef Truong an die Klägerin. Viele der Fragen der anwesenden Journalisten drehten sich um die Gründe, warum die erste Ermittlung von 2018 keine Resultate erbrachte. Truong und Ermittlerin Katherine Dann gingen darauf nicht ein, weil die Antworten Teil des laufenden Gerichtsverfahrens seien.

Die Pressekonferenz der Londoner Polizei vom Montagabend im Video:

Was sagt Ambri-Piotta?

Der HC Ambri-Piotta kommunizierte am Montagabend, dass Alex Formenton aufgrund der Anklage vorübergehend in Kanada bleibe, «um seine Verteidigung zu organisieren».

Am 14. Dezember 2022 verpflichtete Ambri Alex Formenton, nachdem dieser trotz seiner 18 Tore in der vorherigen NHL-Saison weder bei den Ottawa Senators noch bei den anderen 31 Teams einen Vertrag erhalten hatte. Präsident Filippo Lombardi glaubt allerdings nicht, dass die Leventiner durch die Verpflichtung einen Image-Schaden erlitten haben.

«Wir ersetzen die Justiz nicht und erlauben uns nicht zu sagen, ob ein Mensch schuldig ist oder nicht. Ich glaube nicht, dass wir etwas falsch gemacht haben», erklärte Lombardi dem TV-Sender MySports. Die Verpflichtung sei ein Risiko gewesen, aber ein berechnetes Risiko. «Wir haben gewusst, es gibt eine offene Frage, aber Formenton wurde freigesprochen in einer ersten Untersuchung», sagte der HCAP-Präsident.

Diese Aussage ist allerdings nicht ganz korrekt. Da es in der ersten Untersuchung der Londoner Polizei zu keiner Anklage kam, kam es folglich auch zu keinem Freispruch.

Wie geht es weiter?

In dieser Woche hat das Gerichtsverfahren in diesem Fall mit einer ersten Verhandlung begonnen. Dabei tauchten die angeklagten Spieler nicht auf, deren Anwälte wurden per Videokonferenz zugeschaltet. Die nächste Verhandlung wurde erst auf den 30. April terminiert. Bis dahin haben die Verteidigungsanwälte Zeit, die Beweisdokumente zu analysieren und ihre Strategien festzulegen.

Bis der tatsächliche Prozess beginnt und ein Urteil feststeht, könnte es noch deutlich länger dauern. Die Gerichte in der kanadischen Provinz Ontario kämpfen seit der Covid-Pandemie mit starken Verzögerungen. Experten erwarten ein Urteil frühestens im Jahr 2026.

Welche Strafe droht den Angeklagten?

Im Fall von sexueller Nötigung sind in Kanada – je nach Formulierung der Anklage – Gefängnisstrafen von bis zu zehn Jahren möglich. Ersttäter können allerdings auf eine Milderung und Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren hoffen.

Wie sieht die konkrete Timeline im Fall aus?

  • 5. Januar 2018: Kanada gewinnt den Final der U20-WM in Buffalo gegen Russland mit 3:1 und ist Weltmeister. Alex Formenton und Dillon Dubé erzielen je einen Treffer, Carter Hart steht im Tor. Auch Cal Foote und Michael McLeod stehen im Kader des Teams.
  • 18. Juni 2018: Nach einer vom kanadischen Hockeyverband organisierten Gala kommt es in einem Hotelzimmer zu einem Vorfall des sexuellen Missbrauchs an einer 20-jährigen Frau.
  • 19. Juni 2018: Um vier Uhr morgens entsteht im selben Hotelzimmer eine Videoaufnahme. Die Frau, die später zur Anklägerin wird, sagt darin: «Filmst du? Gut. Es war alles einvernehmlich. Ihr seid so paranoid. Ich habe es genossen, es war gut. Ich bin absolut nüchtern, weshalb es mir schwerfällt, mich nun filmen zu lassen.»
  • 19. Juni 2018: Später am Tag danach schreibt einer der beschuldigten Spieler der Frau: «Bist du zur Polizei gegangen?» Sie antwortet, dass ihre Mutter die Polizei informiert habe, und dass sie einverstanden gewesen sei, mit ihm zu schlafen, aber nicht mit allem, was danach passiert sei. Der Spieler schreibt zurück: «Ich verstehe, dass es dir peinlich ist, aber du musst deine Mutter stoppen. Das ist eine ernsthafte Sache und könnte ernsthafte Folgen haben – auch für dich. Kannst du bitte eine Lösung finden, damit das alles verschwindet, und die Polizei kontaktieren?»
  • 19. Juni 2018: Der kanadische Eishockeyverband (Hockey Canada) erfährt vom Vorfall und beauftragt externe Juristen mit einer Untersuchung. Noch weiss die Öffentlichkeit nichts vom Vorfall. Das Ergebnis der Untersuchung: Guidelines, wie der Alkoholkonsum an ähnlichen Gala-Events künftig besser kontrolliert werden kann.
  • 6. Februar 2019: Die Polizei von London, Ontario beendet ihre Ermittlungen. Es werden keine Anklagen erhoben.
  • September 2020: Hockey Canada beendet die interne Untersuchung.
  • 20. April 2022: Das mutmassliche Opfer reicht beim Ontario Superior Court in London eine Klage gegen die acht Spieler, den kanadischen Eishockeyverband und die CHL ein.
  • 25. Mai 2022: Hockey Canada informiert den kanadischen TV-Sender TSN, dass die Polizei damals über die Vorfälle informiert worden sei und dass der Verband Juristen engagiert habe, um das Geschehene zu untersuchen. Es ist das erste Mal, dass der Vorfall öffentlich wird.
  • 26. Mai 2022: Der kanadische Eishockeyverband, die CHL und die Frau einigen sich aussergerichtlich. Der Verband zahlt eine Abfindung in Millionenhöhe – erste Berichte, wonach die Summe 3,5 Millionen Dollar betragen habe, bleiben unbestätigt.
  • 7. Juni 2022: Die kanadische Regierung kündigt an, dass die Verantwortlichen des Eishockeyverbands für eine Befragung vor den Regierungsvertretern erscheinen müssen.
  • 14. Juni 2022: Hockey Canada sagt aus, dass für die Abfindungszahlung keine Regierungsgelder verwendet wurden. Der Verband sagt, bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu wissen, welche Spieler verdächtigt werden.
  • 20. Juni 2022: In der Befragung von der Regierung kommt heraus, dass die Teilnahme der Spieler an der internen Untersuchung des kanadischen Verbands freiwillig war.
  • 22. Juni 2022: Die kanadische Regierung kündigt an, sämtliche finanzielle Unterstützung für den Eishockeyverband bis auf Weiteres einzustellen. Hockey Canada erhielt von der Regierung rund 7,8 Millionen Dollar jährlich.
  • 26. Mai 2022: Die National Hockey League (NHL) kündigt eine eigene Untersuchung der Vorfälle an. Geleitet wird die Untersuchung von Jared Maples, einem ehemaligen Direktor einer Abteilung der US-Heimatschutzbehörde in New Jersey.
  • 28. Mai 2022: Scotiabank, Canadian Tire, Tim Hortons und andere wichtige Sponsoren kündigen an, ihre Zusammenarbeit mit Hockey Canada vorübergehend auszusetzen und neu zu evaluieren, bis die «strukturellen Probleme im Eishockey» angegangen werden.
  • 30. Juni 2022: Als erster Spieler des Weltmeisterteams von 2018 teilt Victor Mete mit, während der fraglichen Gala nicht vor Ort, sondern im Ausland gewesen zu sein.
  • 14. Juli 2022: Der kanadische Verband kündigt an, die Untersuchung der Vorfälle von 2018 neu zu lancieren. Auch die Klägerin soll Teil dieser Untersuchung sein.
  • 19. Juli 2022: Es wird bekannt, dass der kanadische Eishockeyverband einen Sonderfonds unterhält, der eigens dazu gedacht ist, unversicherte Vorfälle – wie etwa Schmerzensgeldzahlungen nach sexuellem Missbrauch – zu decken. Finanziert wird der Fonds mit Lizenzgebühren von Spielerinnen und Spielern aus dem ganzen Land. Das sei, damit keine Steuer- oder Sponsorengelder für solche Zahlungen verwendet werden. Der Verband teilt einen Tag später mit, dass der Fonds künftig nicht mehr für solche Situationen eingesetzt wird.
  • 19. Juli 2022: Diverse weitere Spieler, die für die Tat in Frage gekommen wären, veröffentlichen Statements, wonach sie nicht beteiligt oder gar nicht vor Ort gewesen seien. Darunter Cale Makar, Jordan Kyrou, Taylor Raddysh, Robert Thomas, Sam Steel, Jake Bean, Kale Clague und Carter Hart.
  • 22. Juli 2022: Die Polizei von London, Ontario teilt mit, dass sie den Fall neu aufrollt und ein zweites Mal untersucht.
  • 14. Dezember 2022: Der HC Ambri-Piotta verpflichtet trotz offener Fragen Stürmer Alex Formenton bis Ende Saison.
  • 19. Dezember 2022: Die Polizei von London, Ontario teilt mit, dass sie Grund zur Annahme habe, dass eine Frau von fünf Spielern der kanadischen Eishockey-Juniorenmannschaft 2018 sexuell missbraucht wurde.
  • 27. März 2023: Hockey Canada teilt mit, dass alle Spieler des U20-Teams von 2018 bis auf Weiteres nicht mehr für internationale Events aufgeboten werden.
  • 16. April 2023: Die kanadische Regierung beginnt nach einem Führungswechsel im Verband wieder mit den Förderzahlungen an Hockey Canada.
  • 4. Juli 2023: Katherine Henderson wird als neue Präsidentin und Geschäftsführerin von Hockey Canada vorgestellt.
  • 17. Juli 2023: Sportartikelhersteller Nike kündet an, die Zusammenarbeit mit Hockey Canada nach 24 Jahren zu beenden.
  • Sommer 2023: Der HC Ambri-Piotta verpflichtet Alex Formenton ein zweites Mal.
  • 21. Januar 2024: Die Calgary Flames teilen mit, dass Stürmer Dillon Dubé bis auf Weiteres eine Beurlaubung erhalte und geben dafür Gründe der mentalen Gesundheit an.
  • 23. Januar 2024: Die Philadelphia Flyers teilen mit, dass Goalie Carter Hart bis auf Weiteres eine Beurlaubung erhalte und geben dafür persönliche Gründe an.
  • 24. Januar 2024: Die kanadische Zeitung «The Globe and Mail» berichtet, dass fünf Mitglieder des Weltmeisterteams von 2018 aufgefordert wurden, sich der Polizei von London, Ontario zu stellen. Auch Ambri-Stürmer Alex Formenton und die Devils-Spieler Michael McLeod und Cal Foote werden beurlaubt.
  • 26. Januar 2024: Carter Hart stellt sich der Polizei.
  • 28. Januar 2024: Alex Formenton und Cal Foote stellen sich der Polizei.
  • 29. Januar 2024: Dillon Dubé stellt sich der Polizei.
  • 30. Januar 2024: Michael McLeod stellt sich der Polizei. Die Anwälte der fünf Spieler veröffentlichen Statements, in denen sie die Unschuld ihrer Klienten beteuern.
  • 31. Januar 2024: Gegen die fünf Spieler wird bei einem Gericht offiziell Anklage erhoben. Die Gerichtsdokumente zeigen, dass Formenton, Hart, Dubé und Foote wegen sexueller Nötigung angeklagt sind. Bei McLeod sind es sexuelle Nötigung und Anstiftung zur sexuellen Nötigung.
  • 5. Februar 2024: Der Fall kommt erstmals vor Gericht. Die nächste Sitzung wird auf Ende April festgelegt.
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23 Kommentare
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Scrat
06.02.2024 17:14registriert Januar 2016
Mehr als fragwürdig ist vor allem die Rolle des Verbandes. Anstatt den Spielern Anstand, Respekt und Verantwortung beizubringen, werden schwarze Kassen eingerichtet, um fehlbare Spieler/Straftäter vor der Gerichtsbarkeit zu schützen. Das muss aufhören - Hockeyspieler (und auch andere Sportler) dürfen keine Immunität vor Straftaten geniessen. Wenn es eine nachweisbare sexuelle Nötigung oder andere Tatbestände gab, dann sollen die Täter die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.
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