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Berns Scherwey nagelt Rappis Sataric an die Bande.
Berns Scherwey nagelt Rappis Sataric an die Bande.Bild: keystone

Davos vor dem Spengler Cup im Tief – Fribourg und Rappi siegen weiter

Der National-League-Spitzenreiter Fribourg-Gottéron feierte den sechsten Sieg in Folge. Mit den Rapperswil-Jona Lakers und dem EV Zug gewannen auch die ersten Verfolger.
22.12.2021, 22:1823.12.2021, 11:16

Rapperswil-Jona Lakers – Bern 2:1 n.P.

Die Rapperswil-Jona Lakers bleiben dank eines 2:1-Siegs nach Penaltyschiessen gegen den SC Bern erster Verfolger von Leader Fribourg. Am Ende einer ausgeglichenen Partie wurden – zurecht – die beiden Goalies als beste Spieler ausgezeichnet.

Erst der zwölfte Penalty brachte die Entscheidung: Melvin Nyffeler hielt ihn gegen Dominik Kahun. Rapperswil-Jonas Roman Cervenka entschied das Duell der beiden Topskorer für sich, denn er hatte nicht nur den elften, sondern zuvor schon den ersten Penalty verwertet.

Thierry Bader hat den besten Sitzplatz im Stadion.
Thierry Bader hat den besten Sitzplatz im Stadion.Bild: keystone

Der Sieg des positiven Überraschungsteams der Saison war durchaus verdient. Die Lakers hatten im dritten Drittel und in der Verlängerung den Sieg mehr gesucht, Goalie Philip Wüthrich war den Bernern aber mit 33 Paraden wie so oft ein sicherer Rückhalt. So blieb es aus dem Spiel heraus bei den beiden Treffern durch Philip Varone für den SCB in der 15. Minute und dem Ausgleich durch Jeremy Wick kurz nach Spielhälfte.

Melvin Nyffeler: «In Rappi ist immer das Team der Held.»Video: YouTube/MySports

Langsam scheinen auch die Fans in Rapperswil die starken Leistungen ihres Teams zu honorieren. Mit 5175 pilgerten die zweitmeisten Zuschauer in dieser Saison ins Stadion am Lido. Sie bereuten es nicht.

Rapperswil-Jona Lakers - Bern 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0) n.P.
5175 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Hungerbühler, Cattaneo/Obwegeser.
Tore: 15. Varone 0:1 (Penalty). 32. Wick (Forrer) 1:1.
Penaltyschiessen: Cervenka 1:0, Varone -; Mitchell -, Thomas 1:1; Rowe 2:1, Kahun 2:2; Wick -, Praplan -; Profico -, Untersander -; Cervenka 3:2, Kahun -.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Cervenka; Kahun.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Vouardoux, Djuse; Jelovac, Profico; Aebischer, Maier; Bircher, Sataric; Lammer, Albrecht, Cervenka; Mitchell, Rowe, Brüschweiler; Wick, Dünner, Forrer; Capaul, Wetter, Neukom.
Bern: Wüthrich; Untersander, Henauer; Andersson, Beat Gerber; Thiry, Colin Gerber; Hänggi; Thomas, Kahun, Scherwey; Conacher, Varone, Moser; Kast, Praplan, Thierry Bader; Jeremi Gerber, Neuenschwander, Berger.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Baragano, Eggenberger, Lehmann, Moses und Zangger (alle verletzt), Bern ohne Jeffrey, Pinana (beide verletzt) und Daugavins (überzähliger Ausländer).

Davos – Zug 1:2

Der HC Davos gerät just auf den Spengler Cup hin in eine kleine Krise. Die Bündner verloren gegen den Meister Zug 1:2 und blieben damit auch im dritten Spiel seit der Nationalmannschaftspause ohne Punkt.

Der Davoser Rasmussen hebt ab.
Der Davoser Rasmussen hebt ab.Bild: keystone

Die verdiente Wende gelang Zug im Mitteldrittel. Verteidiger Dominik Schlumpf mit einem Handgelenkschuss und Sven Senteler machten aus einem 0:1 ein 2:1. Dazwischen waren Fabrice Herzog an der Latte und Lino Martschini am starken HCD-Goalie Sandro Aeschlimann gescheitert.

Auch wenn der Davoser Coach Christian Wohlwend in der Schlussphase seine stärksten Kräfte forcierte, gelang der Ausgleich nicht mehr. Zug hatte im ersten Spiel seit elf Tagen den längeren Schnauf.

Lino Martschini: «Hinten waren wir solid, vorne kam etwas zu wenig.»Video: YouTube/MySports

Die Formkurve des HCD zeigt also vor dem prestigeträchtigen Showturnier in die falsche Richtung. Immerhin winkt Davos am Donnerstag beim seit zehn Spielen sieglosen Schlusslicht Ajoie die Chance auf ein Erfolgserlebnis.

Davos - Zug 1:2 (1:0, 0:2, 0:0)
4400 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER)/Urban (AUT), Schlegel/Kehrli.
Tore: 12. Dominik Egli (Chris Egli, Schmutz) 1:0. 26. Schlumpf 1:1. 36. Senteler (Zehnder) 1:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Stransky; Kovar.
Davos: Aeschlimann; Nygren, Jung; Dominik Egli, Wellinger; Stoop, Zgraggen; Barandun; Stransky, Rasmussen, Pospisil; Wieser, Corvi, Ambühl; Schmutz, Chris Egli, Canova; Hammerer, Prassl, Russo.
Zug: Genoni; Schlumpf, Djoos; Wüthrich, Gross; Cadonau, Kreis; Klingberg, Lander, Bachofner; Zehnder, Senteler, Herzog; Martschini, Kovar, Müller; Suri, Leuenberger, De Nisco.
Bemerkungen: Davos ohne Bromé, Frehner, Nussbaumer (alle verletzt), Heinen und Simic (beide krank), Zug ohne Hansson, Hollenstein, Simion und Stadler (alle verletzt). Davos ab 58:52 ohne Torhüter.

Fribourg-Gottéron – Lugano 3:2 n.V.

Im Duell der beiden aktuell formstärksten Teams konnte nur eine Serie halten. Leader Fribourg-Gottéron gewann dank eines 3:2 nach Verlängerung zum sechsten Mal in Folge, Lugano verlor erstmals nach zuletzt fünf Siegen.

Schlegel ist geschlagen – Marchon (rechts) bringt Fribourg in Front.
Schlegel ist geschlagen – Marchon (rechts) bringt Fribourg in Front.Bild: keystone

Die Partie war so umkämpft, wie dies erwartet werden konnte. Die Tessiner führten bis achteinhalb Minuten vor Schluss durchaus verdient 2:1, ehe Nathan Marchon mit seinem zweiten Treffer des Abends ausglich. Am Ende waren es Strafen, die Lugano auch noch den zweiten Punkt kosteten. Santeri Alatalo wanderte nach 2:44 Minuten der Verlängerung in die Kühlbox, nur 34 Sekunden später markierte Killian Mottet den dritten Overtime-Treffer seiner Karriere.

Vor einmal mehr über 8800 Zuschauern kam Gottéron damit im dritten Spiel zum dritten Sieg gegen Lugano – und zum elften in den letzten zwölf Spielen.

Fribourg-Gottéron - Lugano 3:2 (1:1, 0:1, 1:0, 1:0) n.V.
8873 Zuschauer. - SR Lemelin (CAN)/Kaukokari (FIN), Wolf/Progin.
Tore: 7. (6:02) Marchon (Mottet, Desharnais) 1:0. 7. (6:28) Arcobello (Carr, Josephs) 1:1. 22. Bertaggia 1:2. 52. Marchon (Sprunger, Desharnais) 2:2. 64. Mottet (Gunderson/Powerplaytor) 3:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 7mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Fazzini.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Jecker; Kamerzin, Chavaillaz; Sutter, Furrer; Marchon, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Rossi, Haussener, Bykov; Bougro, Jobin.
Lugano: Schlegel; Loeffel, Müller; Alatalo, Riva; Chiesa, Guerra; Traber, Wolf; Josephs, Arcobello, Carr; Fazzini, Thürkauf, Bertaggia; Morini, Herburger, Boedker; Vedova, Walker, Stoffel.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Diaz, Dufner, Jörg, Walser (alle verletzt) und Brodin (krank), Lugano ohne Herren (verletzt) und Irving (überzähliger Ausländer). Fribourg-Gottéron von 62:40 bis 62:44 ohne Torhüter.

Lausanne – Biel 1:2

Das bisher weitgehend enttäuschende Lausanne steigerte sich zwar im Vergleich zur 0:7-Klatsche am Montag in Rapperswil, verlor aber mit 1:2 gegen Biel auch das zweite Spiel nach der Nationalmannschafts-Pause.

Bozon feiert seinen Treffer.
Bozon feiert seinen Treffer.Bild: keystone

Dabei hatte alles gut angefangen für das drittschlechteste Heimteam der Liga. Ronalds Kenins markierte bereits in der 8. Minute die Lausanner Führung. Danach steigerten sich aber die Bieler merklich. Daniel Carbis, Leihgabe von La Chaux-de-Fonds, glich postwendend aus und nach 54 Sekunden des Schlussdrittels schoss Captain Gaëtan Haas den Siegtreffer.

Einen wesentlichen Beitrag zum knappen Sieg leistete auch Biels Coach Antti Törmänen. Der vermeintliche Ausgleich von Kenins vier Minuten vor Schluss wurde nach einer Coaches Challenge wegen Goaliebehinderung nicht anerkannt.

Lausanne-Trainer John Fust: «Ich bin mit den Schiedsrichtern nicht gleicher Meinung.»Video: YouTube/MySports

Lausanne - Biel 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)
5640 Zuschauer. - SR Tscherrig/Dipietro, Stalder/Huguet.
Tore: 8. Kenins (Frick) 1:0. 11. Carbis (Froidevaux) 1:1. 41. (40:54) Haas (Cunti/Powerplaytor) 1:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 5mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Bertschy; Rajala.
Lausanne: Boltshauser; Heldner, Frick; Marti, Gernat; Glauser, Genazzi; Krueger, Holdener; Paré, Fuchs, Sekac; Bertschy, Emmerton, Riat; Bozon, Baumgartner, Kenins; Almond, Jäger, Douay.
Biel: van Pottelberghe; Rathgeb, Lööv; Jakowenko, Grossmann; Schneeberger, Forster; Stampfli; Hischier, Haas, Rajala; Hügli, Cunti, Kessler; Korpikoski, Sallinen, Hofer; Carbis, Froidevaux, Schläpfer.Bemerkungen: Lausanne ohne Stephan (verletzt) und Frolik (überzähliger Ausländer), Biel ohne Brunner, Fey, Tanner (alle verletzt), Karaffa und Künzle (beide krank). Lausanne ab 58:51 ohne Torhüter.

Die Tabelle

(ram/sda)

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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sansibar
22.12.2021 22:36registriert März 2014
In 2 Wochen hören wir dann das Gejammer der Davoser wegen „Überbelastung“… 🥴
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Zum Kommentar
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Pitlane
22.12.2021 23:44registriert Februar 2014
Bei aller gerechtfertigter Kritik auch einmal ein Kompliment an Christian Dubé als Coach. Als Ausnahme in der Schweiz spielt er in de Verlängerung 4:3 ohne Goalie und wird mit einem Powerplay und daraus resultierenden Siegtreffer belohnt.

4:3 ohne Goalie wird damit eine mögliche zusätzliche Taktik in der Verlängerung.
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Nicht Sadio Mané oder Karim Benzema, sondern der Brasilianer Vinicius Junior entschied die Partie im Stade de France im Norden von Paris. Der 21-Jährige verwertete in der 59. Minute den Querpass von Federico Valverde und sorgte damit für die Entscheidung in einer intensiven und phasenweise spektakulären Partie.

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