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Berns Vincent Praplan trifft zum, 3:1 Tor im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern am Dienstag, 17. Dezember 2019, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

SCB lässt sich auch von Leader ZSC nicht stoppen +++ Ambri zerlegt Lugano im Derby

Der SC Bern gewann das Duell der Schwergewichte im Schweizer Eishockey beim Leader ZSC Lions dank einem effizienten Auftritt 4:1. Die Krise des Schweizer Meisters ist in weite Ferne gerückt.



ZSC – Bern 1:4

Verkehrte Welt in Zürich: Der eben erst noch kriselnde SC Bern gewann beim Leader ZSC Lions dank drei Skorerpunkten von Inti Pestoni 4:1 - und das trotz 17:33 Schüssen.

Im Duell zweier finnischer Goalies, die erst im Lauf der Saison geholt worden waren, brillierte Berns Tomi Karhunen mit einer bärenstarken Leistung. Zwei Drittel lang trieb er die Lions-Angreifer zur Verzweiflung, während der Schweizer Meister zur Effizienz zurückfand, die einst sein Markenzeichen war.

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Inti Pestoni im Interview. Video: YouTube/MySports

Im ersten Drittel markierte der nach zwei Monaten Pause wegen eines gebrochenen Fusses zurückgekehrte Inti Pestoni mit einem von nur zwei Berner Schüssen aufs Tor die Führung. Und als die Zürcher im mittleren Abschnitt durch Reto Schäppi zum längst fälligen Ausgleich gelangt waren, dämpfte Yanik Burren mit seinem ersten Saisontor (nach magistraler Vorbereitung Pestonis) die Euphorie gleich wieder.

Im Schlussdrittel war dann die Luft bei den Löwen irgendwie draussen. Vincent Praplan, erneut auf Pass von Pestoni, erhöhte früh auf 3:1, und der SCB trat wieder wie ein Schweizer Meister auf. Eben noch tief in der Krise, haben die Berner nun viermal in Folge gewonnen. Ein nicht unwesentlicher Faktor: die Verpflichtung von Goalie Karhunen.

Berns Goalie Tomi Karhunen im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern am Dienstag, 17. Dezember 2019, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

ZSC Lions - Bern 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)
9872 Zuschauer. - SR Salonen/Nikolic, Kovacs/Gnemmi. -
Tore: 5. Pestoni (Ebbett) 0:1. 34. Schäppi (Blindenbacher) 1:1. 35. Burren (Pestoni) 1:2. 43. Praplan (Pestoni) 1:3. 52. Moser (Arcobello) 1:4. -
Strafen: 1mal 2 plus 10 (Chris Baltisberger) Minuten gegen ZSC, 4mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Roe; Arcobello.
ZSC Lions: Ortio; Trutmann, Marti; Sutter, Geering; Blindenbacher, Phil Baltisberger; Suter, Roe, Wick; Bodenmann, Diem, Brüschweiler; Pettersson, Krüger, Prassl; Chris Baltisberger, Schäppi, Pedretti; Sigrist.
Bern: Karhunen; Burren, Untersander; Andersson, Beat Gerber; Blum, Krueger; Colin Gerber; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Praplan, Mursak, Pestoni; Sciaroni, Ebbett, Scherwey; Berger, Heim, Kämpf.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Hollenstein (krank), Noreau (gesperrt), Hinterkircher und Berni (beide U20-Nati), Bern ohne Grassi und Bieber (beide verletzt) und MacDonald (überzähliger Ausländer). Pfostenschüsse: Geering (22.), Chris Baltisberger (34.). (sda)

Lausanne – Zug 0:3

Der EV Zug gewann in Lausanne verdient 3:0 und nähert sich langsam den Spitzenplätzen. Das erste und vorentscheidende Tor erzielte Santeri Alatalo erst zehn Minuten vor Schluss.

Steter Tropfen höhlt den Stein. Fast 50 Minuten lang rannten die Zuger gegen das Tor ihres ehemaligen Teamkollegen Tobias Stephan an, der mittlerweile des Tor de LHC hütet. Es brauchte dann ein energisches Vorpreschen des Verteidigers Santeri Alatalo, der mit einem präzisen Schuss unter die Latte den Bann brach. Nur drei Minuten später doppelte Oscar Lindberg in Überzahl nach. Damit war die Entscheidung gegen ein schwaches Lausanne gefallen.

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Leonardo Genoni im Interview. Video: YouTube/MySports

Die Nationalmannschaftspause hat bei den Waadtländern offensichtlich nichts bewirkt, sie setzten ihren Negativtrend ungebremst fort und mussten vor 7777 masslos enttäuschten Zuschauern die vierte Niederlage in Folge einstecken. Zugs Goalie Leonardo Genoni verbrachte einen ausgesprochen ruhigen Abend. Zu Beginn der Partie dauerte es mehr als sechs Minuten bis zum ersten Torschuss Lausannes, im zweiten Drittel sogar deren zehn. Bis zum Ende musste Genoni nur gerade 19 Paraden für seinen Shutout zeigen.

L'attaquant zougois Sven Leuenberger, centre, et l'attaquant zougois Yannick-Lennart Albrecht, droite,  celebrent le 1 a 0 devant le gardien lausannois Tobias Stephan, gauche, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre Lausanne Hockey Club, LHC, et EV Zug, EVZ, ce mardi 17 decembre 2019  a la patinoire de la Vaudoise Arena a Lausanne.(KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

Lausanne - Zug 0:3 (0:0, 0:0, 0:3)
7777 Zuschauer. - SR Wiegand/Dipietro, Fuchs/Altmann. - Tore: 50. Alatalo 0:1. 54. Lindberg (Alatalo/Ausschluss Bertschy) 0:2. 58. Martschini 0:3 (ins leere Tor). -
Strafen: 2mal 2 plus 10 (Bertschy) Minuten gegen Lausanne, 2mal 2 plus 10 (Lindberg) Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Hofmann.
Lausanne: Stephan; Lindbohm, Frick; Grossmann, Genazzi; Heldner, Junland; Nodari, Oejdemark; Almond, Jooris, Kenins; Bertschy, Jeffrey, Vermin; Moy, Emmerton, Herren; Traber, Froidevaux, Leone.
Zug: Genoni; Thiry, Alatalo; Diaz, Morant; Schlumpf, Geisser; Zryd; Klingberg, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Thorell; Simion, Senteler, Zehnder; Langenegger, Albrecht, Leuenberger.
Bemerkungen: Lausanne ohne Antonietti, Zug ohne Bachofner, Stadler, Schnyder, Zgraggen, Bougro (alle verletzt) und Hollenstein (U20-Nati). Pfostenschuss Schlumpf (17.). Lausanne von 57:42 bis 57:56 ohneTorhüter. (sda)

Langnau – Rapperswil 2:1

Dank zwei frühen Toren gewannen die SCL Tigers auch das dritte Saison-Duell gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Langnau führte nach acht Minuten 2:0 und setzte sich mit 2:1 durch.

Es wäre für die Langnauer schmeichelhaft, von einem Blitzstart oder gar einem Startfurioso zu sprechen. Vielmehr profitierten die Tigers von frühen Fehlern der Rapperswiler. Vor dem ersten Gegentor leistete sich Daniel Vukovic in der eigenen Zone einen Fehlpass, und auch bei Langnaus zweitem Goal präsentierte sich die Abwehr der Lakers nicht sortiert, als Chris DiDomenico nach einem Puckverlust plötzlich solo vor Melvin Nyffeler (17 Paraden) stand.

Diesem frühen Rückstand rannten die Lakers bis zuletzt erfolglos hinterher. Kevin Clark, der einst in Langnau keinen Vertrag mehr erhalten hatte, verkürzte in der 17. Minute mit seinem bereits 15. Saisontor auf 1:2. Bohumil Cervenka besass im zweiten Abschnitt vier Grosschancen für den Ausgleich, scheiterte jedoch stets an Ivar Punnenovs (27 Paraden). Im Schlussabschnitt trafen die Rapperswiler Nico Dünner und Dominik Egli bloss den Pfosten.

Die Rapperswil-Jona Lakers haben gegen Langnau in dieser Saison alle drei Direktduelle verloren und dabei nie mehr als ein Tor erzielt (1:4 und zweimal 1:2). Die SCL Tigers verbleiben dank des erst dritten Erfolges in den letzten acht Runden auf einem Playoff-Platz.

Tigers' Ben Maxwell, links, kaempft um den Puck gegen Rapperswils Topscorer Dominik Egli, Goalie Melvin Nyffeler, Kevin Clark, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem SC Rapperswil - Jona Lakers, am Dienstag, 17. Dezember 2019 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

SCL Tigers - Rapperswil-Jona Lakers 2:1 (2:1, 0:0, 0:0)
5384 Zuschauer. - SR Mollard/Tscherrig, Cattaneo/Wolf. -
Tore: 4. Schmutz (Maxwell) 1:0. 9. DiDomenico (Schilt) 2:0. 17. Clark (Cervenka, Egli/Ausschluss Erni) 2:1. -
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers. - PostFinance-Topskorer: Pesonen; Egli.
SCL Tigers: Punnenovs; Cadonau, Leeger; Schilt, Blaser; Erni, Lardi; Huguenin; Schmutz, Maxwell, Earl; DiDomenico, Berger, Pesonen; Kuonen, Diem, Neukom; Andersons, In-Albon, Sturny.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Egli, Randegger; Vukovic, Schmuckli; Hächler, Maier; Schneeberger, Dufner; Clark, Cervenka, Forrer; Kristo, Rowe, Dünner; Mosimann, Schlagenhauf, Loosli; Hüsler, Ness, Rehak.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Dostoinow, Glauser, Rüegsegger (alle verletzt) und Gagnon (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Wellman (krank), Casutt, Hollenstein, Profico, Schweri, Simek (alle verletzt). - Pfostenschüsse Dünner (46.), Egli (60.). (sda)

Fribourg – Biel 3:2

Fribourg gewinnt dank einem überragenden David Desharnais 3:2 gegen Biel - und damit erstmals in dieser Saison gegen die Seeländer. Fribourg gewinnt dank einem überragenden David Desharnais 3:2 gegen Biel - und damit erstmals in dieser Saison gegen die Seeländer.

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David Desharnais im Interview. Video: YouTube/MySports

Fribourg-Gottéron nützte die Gunst der Stunde vor allem dank dem Kanadier David Desharnais, der schon früh die 2:0-Führung mit hervorragenden Pässe orchestrierte. In der 25. Minute sorgte er mit einem Powerplay-Tor zum 3:1 für die erneute Zweitore-Differenz.

Danach verpassten die Freiburger aber die Siegsicherung - unter anderem in doppelter Überzahl. Ein - wie sein Gegenüber Jonas Hiller - starker Goalie Reto Berra liess jedoch nur noch einen Gegentreffer zu. Diesen erzielte pikanterweise ausgerechnet Anton Gustafsson, der wegen des Verteidigermangels in der Abwehr aushelfen musste und in der 54. Minute sein erstes Saisontor erzielte. Die Wende gelang aber nicht mehr.

Le gardien biennois Jonas Hiller, gauche, lutte pour le puck avec l'attaquant fribourgeois David Desharnais, centre, et l'attaquant biennois Jason Fuchs, droite, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron et le EHC Bienne, ce mardi, 17 decembre 2019, a Fribourg. (KEYSTONE/Adrien Perritaz)

Bild: KEYSTONE

Fribourg-Gottéron - Biel 3:2 (2:1, 1:0, 0:1)
5744 Zuschauer. - SR Müller/Urban (AUT), Schlegel/Steenstra (CAN). -
Tore: 7. Brodin (Desharnais) 1:0. 8. Mottet (Desharnais) 2:0. 17. Ullström (Fuchs, Kreis/Teamstrafe Fribourg) 2:1. 25. Desharnais (Brodin/Teamstrafe Biel) 3:1. 54. Gustafsson (Ullström) 3:2. -
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Fribourg, 7mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Gunderson; Rajala.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Stalder; Kamerzin, Furrer; Abplanalp, Chavaillaz; Gähler, Marti; Brodin, Desharnais, Mottet; Rossi, Walser, Lhotak; Sprunger, Bykow, Stalberg; Vauclair, Marchon, Lauper.
Biel: Hiller; Rathgeb, Forster; Kreis, Gustafsson; Ulmer, Sataric; Fuchs, Pouliot, Rajala; Brunner, Cunti, Künzle; Schneider, Ullström, Neuenschwander; Wüest, Schläpfer, Tschantré.
Bemerkungen: Fribourg ohne Schmid (U20-Nati), Schmutz und Forrer, Biel ohne Fey, Hügli, Lüthi, Riat (alle verletzt), Salmela (krank), Kohler und Moser (U20-Nati). Pfostenschuss Ullström (29.). Timeout Biel (58.), ab 58:24 ohne Torhüter.

Servette – Davos 3:2 n.V.

Das Verfolgerduell zwischen Servette und dem HC Davos endete mit einem 3:2-Erfolg der Genfer nach Verlängerung, obwohl Servette bis 46 Sekunden vor Schluss einem Rückstand hinterher lief.

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Robert Mayer im Interview. Video: YouTube/MySports

Aber am Ende jubelte Servette. Noah Rod glich 46 Sekunden vor Schluss zum 2:2 aus. 79 Sekunden vorher hatten die Genfer Goalie Robert Mayer zu Gunsten eines zusätzlichen Stürmers vom Eis genommen. In der Verlängerung gelang Tommy Wingels nach einem Querpass von Henrik Tömmernes das Siegtor.

Werbung in eigener Sache machten beide Torhüter, die nächste Saison womöglich in Davos Teamkollegen sein werden und sich um die Nummer-1-Position duellieren werden. Joren van Pottelberghe (36 Paraden) sah lange wie der Sieger im Goalie-Duell aus, kassierte aber aus den letzten fünf Schüssen auf sein Tor noch zwei (unhaltbare) Gegentore. Robert Mayer (25 Paraden) hatte bedeutend weniger zu tun als van Pottelberghe.

Dank des Sieges schloss Servette (3.) nach Punkten zu Davos (2.) auf. Beide Teams liegen drei Punkte hinter den ZSC Lions, die weiter zwei Partien mehr als Davos bestritten haben, aber eines weniger als Servette.

Geneve-Servette's forward Noah Rod, 2nd right, celebrates his goal wither teammates forward Tommy Wingels, of USA, left, defender Arnaud Jacquemet, 2nd left, and forward Daniel Winnik, of Canada, right, after scoring the 2:2, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and HC Davos, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, December 17, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Genève-Servette - Davos 3:2 (0:1, 0:0, 2:1, 1:0) n.V.
5815 Zuschauer. - SR Hungerbühler/Stricker, Dreyfus/Progin. - Tore: 3. Ambühl 0:1. 43. Miranda (Winnik) 1:1. 53. Lindgren (Du Bois) 1:2. 60. (59:14) Rod (Richard, Jacquemet) 2:2 (ohne Torhüter). 64. (63:24) Wingels (Tömmernes) 3:2. -
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 4mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Wingels; Lindgren.
Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Völlmin, Maurer; Mercier, Le Coultre; Molinari; Wingels, Richard, Rod; Miranda, Fehr, Winnik; Riat, Smirnovs, Maillard; Tanner, Kast, Douay; Oliveira-Aeby.
Davos: van Pottelberghe; Rantakari, Jung; Du Bois, Barandun; Kienzle, Stoop; Heinen, Frehner; Ambühl, Lindgren, Palushaj; Hischier, Corvi, Tedenby; Herzog, Aeschlimann, Egli; Meyer, Bader, Kessler.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Berthon, Fritsche, Smons, Wick (alle verletzt), Karrer (krank) und Cajka, Davos ohne Nygren (beide überzählige Ausländer), Guerra, Paschoud, Dino Wieser und Marc Wieser (alle verletzt). - Pfostenschuss Le Coultre (39.).

Ambri – Lugano 7:2

Ambri-Piotta realisierte mit einem 7:2 vor eigenem Publikum den höchsten Derby-Sieg seit einem 6:0 in Lugano im Oktober 2008. Der Amerikaner Brian Flynn war Doppeltorschütze. Ambri reihte damit erstmals in der laufenden Saison drei Siege in Folge aneinander und triumphierte in sechs der letzten sieben Derbys. Zudem gewannen die Leventiner fünf ihrer letzten sieben Spiele und verbesserten sich auf Kosten von Lugano auf den 10. Rang.

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Interview mit Lugano-Trainer Kapanen. Video: YouTube/MySports

Ein passives Lugano wurde im Startdrittel von Ambri richtiggehend überfahren. Nach 14:08 Minuten führten die Gastgeber bereits mit 3:0, worauf Luganos Trainer Sami Kapanen ein Timeout nahm. Auf einen Goalie-Wechsel verzichtete Kapanen aber und beliess den früheren Ambri-Keeper Sandro Zurkirchen trotz drei Gegentoren aus 12 Schüssen bis Spielende zwischen den Pfosten.

Für Ambri war es die erste 3:0-Führung nach dem Startdrittel in der laufenden Saison. Bereits nach 38 Sekunden schlug Flynn mit einem Nachschuss erstmals zu. In der 6. Minute doppelte Elia Mazzolini mit seinem zweiten Saisontor zum 2:0 nach, ehe Tobias Fohrler mit einem Ablenker im Powerplay gar auf 3:0 erhöhte.

Für Fohrler war es ebenso das erste Tor in der laufenden Meisterschaft wie für dessen Team- und Verteidiger-Kollege Jannik Fischer, der im Mitteldrittel das 4:1 für die Tessiner erzielte. Flynn sorgte dann mit einem Treffer in doppelter Überzahl für das 5:1. Als Zugabe folgten noch Shorthander von Marco Müller (ins leere Tor) sowie von D'Agostini.

Ambri's player Elia Mazzolini celebrates the 2-0 goal, BACK, fight for the puck with Patrick Incir, front, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2019/20 between HC Ambri Piotta and HC Lugano at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Tuesday, December, 17, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Bild: KEYSTONE

Ambri-Piotta -Lugano 7:2 (3:0, 1:1, 3:1)
6038 Zuschauer. - SR Lemelin/Vikman, Obwegeser/Ambrosetti. -
Tore: 1. (0:38) Flynn (D'Agostini, Fora) 1:0. 7. Mazzolini (Goi) 2:0. 15. Fohrler (Zwerger, Fora/Ausschluss Jecker) 3:0. 29. Fazzini 3:1. 32. Fischer (D'Agostini) 4:1. 46. Flynn (Zwerger/Ausschluss Walker, Chorney) 5:1. 50. (49:14) Müller (Ausschluss Zwerger!) 6:1 (ins leere Tor). 50. (49:45) D'Agostini (Trisconi/Ausschluss Zwerger!) 7:1. 55. Riva (Suri, Lajunen) 7:2. -
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Fazzini.
Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Pinana; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Neuenschwander, Müller, Zwerger; Incir, Dal Pian, Mazzolini.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Chiesa, Riva; Loeffel, Jecker; Ronchetti; Bürgler, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Bertaggia; Lammer, McIntyre, Zangger; Walker, Romanenghi, Jörg.
Bemerkungen: Ambri ohne Rohrbach, Conz, Novotny, Kneubühler, Kostner, Upshall und Hofer (alle verletzt), Payr (Rückreise U20-B-WM mit Österreich), Lugano ohne Vauclair, Morini und Wellinger (alle verletzt) sowie Klasen (überzähliger Ausländer). - 15. Timeout Lugano. - Pfosten: 43. Loeffel, 59. Walker. - Lugano von 49:04 bis 49:14 ohne Torhüter. - 50. Müller verschiesst Penalty.

Die Tabelle

(zap/sda)

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Emmet Brown
17.12.2019 22:30registriert August 2019
Grande Ambri.
War richtig geil anzusehen, wie Ambri die Krähen aus LugaNO zerlegte. Bravo !!
Forza Ambri !
7413
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egemek
17.12.2019 23:24registriert May 2016
Wäre überrascht wenn Kapanen diese Klatsche übersteht. 🤔
361
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bullygoal45
18.12.2019 00:37registriert November 2016
Pestoni und Praplan heute ohne weiteres die beste Flügelzange auf schweizer Eis! 🔥🔥🔥
3713
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