ZSC lässt Lugano keine Chance und erspielt sich Matchpucks +++ Lausanne holt Break in Genf
ZSC Lions – Lugano 4:0
Serie 3:0
Die ZSC Lions sind in den Playoffs weiter nicht zu stoppen: Der Titelverteidiger feiert gegen Lugano einen ungefährdeten 4:0-Heimsieg und führt in der Best-of-7-Viertelfinalserie mit 3:0.
Waren die ersten beiden Siege der Lions in der Serie gegen Lugano noch hart umkämpft, hatten sie in der dritten Partie alles im Griff. Dem 1:0 (16.) ging ein Pass vom Feinsten von Denis Malgin auf Rudolfs Balcers voraus, der quer auf Torschütze Sven Andrighetto legte. 142 Sekunden später, nach einer guten Chance der Luganesi, gelang Dario Trutmann nach einem Konter das 2:0. Der Verteidiger erzielte zuletzt am 22. Februar 2025, also noch in der letzten Saison, einen Treffer. Nach 52 Sekunden im Mitteldrittel erhöhte der kurz zuvor von der Strafbank gekommene Juho Lammikko auf Pass von Andrighetto auf 3:0.
In der Folge kontrollierten die Lions die Partie ohne grössere Probleme und taten nicht mehr, als nötig war. Dennoch schoss Justin Sigrist noch das 4:0 (51.), während Simon Hrubec wie schon im ersten Heimspiel in diesem Viertelfinal (3:0) einen Shutout feierte. Es war für die Zürcher der siebente Heimsieg in Serie gegen die Bianconeri, und dies mit einem Torverhältnis von 31:8.
Dennoch war es nicht der perfekte Abend für das Heimteam, prallte doch Andrighetto in der 38. Minute unglücklich mit seinem Teamkollegen Balcers zusammen und kehrte danach nicht mehr aufs Eis zurück. Würde er länger ausfallen, wäre das ein herber Dämpfer für den ZSC.
Die beiden Teams spielen zum achten Mal in den Playoffs gegeneinander. Einen Sweep gab es bisher noch nie. Damit sich das nicht ändert, ist Lugano am Freitag zum Siegen verdammt.
ZSC Lions - Lugano 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)
12'000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Tscherrig/Ruprecht, Altmann/Duc.
Tore: 16. Andrighetto (Balcers, Malgin) 1:0. 18. Trutmann (Riedi) 2:0. 21. (20:52) Lammikko (Andrighetto) 3:0. 51. Sigrist (Malgin) 4:0.
Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Rohrer) plus Spieldauer (Rohrer) gegen ZSC Lions, 3mal 2 plus 5 Minuten (Carrick) plus Spieldauer (Carrick) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Andrighetto; Fazzini.
ZSC Lions: Hrubec; Kukan, Lehtonen; Weber, Marti; Trutmann, Geering; Schwendeler; Andrighetto, Malgin, Balcers; Frödén, Lammikko, Hollenstein; Rohrer, Grant, Riedi; Baltisberger, Sigrist, Baechler; Schreiber.
Lugano: Schlegel; Alatalo, Müller; Aebischer, Dahlström; Carrick, Jesper Peltonen; Brian Zanetti; Simion, Thürkauf, Sekac; Fazzini, Sanford, Canonica; Aleksi Peltonen, Kupari, Emanuelsson; Marco Zanetti, Morini, Bertaggia; Tanner.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Bader (verletzt) und Sundström (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Perlini und Valk (beide überzählige Ausländer). 38. Andrithetto verletzt ausgeschieden.
Servette – Lausanne 2:5
Serie 1:2
Im Léman-Derby zwischen Genève-Servette und Lausanne gibt es das erste Break. Die Waadtländer gewinnen in Genf 5:2 und führen nun in der Viertelfinalserie mit 2:1. Zuvor hatte Servette den LHC viermal in Serie vor heimischem Publikum bezwungen.
Lausannes 3:1 durch Austin Czarnik (38.) war eine Augenweide: Der Amerikaner beförderte den Puck aus der Luft ins Tor. Im letzten Drittel waren die Genfer zu keiner Reaktion mehr fähig. Im Gegenteil: In der 55. Minute erhöhte Verteidiger Inaki Baragano mit seinem dritten Saisontreffer auf 4:1. Darauf fand Servette mit dem 2:4 durch Vili Saarijärvi zwar noch eine Antwort, doch nur 72 Sekunden später stellte Drake Caggiula in Überzahl den 5:2-Endstand her.
Im ersten Abschnitt lautete das Schussverhältnis 14:9 für Servette, dennoch führten die Gäste mit 2:1. Ken Jäger erzielte in der 5. Minute nach nur neun Sekunden im ersten Powerplay der Partie die Führung für Lausanne. Der Schweizer Olympia-Teilnehmer reagierte nach einem Abpraller blitzschnell. Es war bereits der vierte Überzahltreffer von Lausanne in dieser Serie. In der 10. Minute nutzte auch Servette sein erstes Powerplay und glich durch Vincent Praplan zum 1:1 aus. Für das 2:1 zeichnete in der 18. Minute Erik Brännström verantwortlich, wobei der Genfer Goalie Stéphane Charlin nicht die beste Figur machte.
Damit liegt der Heimvorteil nun auf Seiten von Lausanne. Vom Qualifikationsdritten Servette ist am Freitag auswärts eine Reaktion gefordert.
Genève-Servette - Lausanne 2:5 (1:2, 0:1, 1:2)
7135 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stolc (SVK)/Dipietro, Stalder/Francey.
Tore: 5. Jäger (Riat/Powerplaytor) 0:1. 10. Praplan (Powerplaytor) 1:1. 18. Brännström 1:2. 38. Czarnik (Suomela, Kahun) 1:3. 55. Baragano (Brännström) 1:4. 57. (56:02) Saarijärvi (Powerplaytor) 2:4. 58. (57:14) Caggiula (Rochette, Riat/Powerplaytor) 2:5.
Strafen: 8mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Rod, Sutter) plus Spieldauer (Rutta) gegen Genève-Servette, 9mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Granlund; Czarnik.
Genève-Servette: Charlin; Rutta, Berni; Saarijärvi, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Bozon, Jooris, Vesey; Praplan, Pouliot, Hischier; Miranda, Verboon, Rod; Ignatavicius.
Lausanne: Pasche; Baragano, Brännström; Niku, Marti; Heldner, Sansonnens; Nathan Vouardoux, Fiedler; Riat, Rochette, Caggiula; Czarnik, Suomela, Kahun; Fuchs, Jäger, Zehnder; Prassl, Bougro, Douay.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Richard (verletzt) und Brassard (überzähliger Ausländer), Lausanne ohne Oksanen (verletzt). Genève-Servette von 56:22 bis 56:35 und 58:15 bis 60:00 ohne Torhüter. (abu/sda)
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