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NL: Torhüterbehinderung bei Davos gegen Zug sorgt für Diskusssionen

Davyd Barandun (HCD), 7-2 Torschuettze Filip Zadina, und Rasmus Asplund, von links, jubeln im dritten Eishockey Playoff Viertelfinalspiel im Eishockey Spiel der National League zwischen dem HC Davos ( ...
Davos nahm Zug im dritten Playoff-Spiel nach Strich und Faden auseinander.Bild: keystone

Schon wieder herrscht beim Thema Goaliebehinderung Uneinigkeit

25.03.2026, 10:2425.03.2026, 10:28

Der HC Davos gewinnt im Playoff-Viertelfinal gegen den EV Zug auch das dritte Spiel der Serie. Nach zwei knappen Erfolgen liessen die Bündner am Dienstag nichts anbrennen und siegten klar und deutlich 7:3. Für die meisten Diskussionen sorgte aber nicht das deutliche Resultat, sondern mal wieder das Thema Torhüterbehinderung.

Als die Davoser im zweiten Drittel bereits komfortabel mit 5:1 führten, erzielte Elia Riva sechseinhalb Minuten vor der Pause den zweiten Zuger Treffer. Damit war aber insbesondere HCD-Goalie Sandro Aeschlimann nicht einverstanden. Als der Schlussmann den Puck parieren wollte, fuhr ihm Sven Senteler direkt in die Fanghand. Dadurch griff der 31-Jährige daneben. Sofort reklamierte der Torhüter der Bündner bei den Schiedsrichtern und Trainer Josh Holden entschied sich, eine Coach's Challenge zu nehmen.

Sven Senteler fährt in die Fanghand von Sandro Aeschlimann.
Sven Senteler fährt in die Fanghand von Sandro Aeschlimann.Bild: Mysports
Weil der Kontakt nicht im Torhüterraum stattfand, zählte der Treffer.
Weil der Kontakt nicht im Torhüterraum stattfand, zählte der Treffer.Bild: Mysports

Während sich die Unparteiischen die Szene mehrere Minuten lang anschauten, wurde auch bei «MySports» darüber diskutiert. Für den Experten und ehemaligen Schiedsrichter Nadir Mandioni war es verständlich, dass die Davoser das Tor überprüfen liesssen. «Hier kann man wirklich auf Torhüterbehinderung entscheiden, weil Sandro Aeschlimann die Fanghand draussen hatte», erklärte Mandioni.

Die Schiedsrichter waren aber anderer Meinung und entschieden sich, den Treffer zu geben. Die Begründung war, dass die Berührung ausserhalb des Torhüterraums stattfand. Für Mandioni war es schlussendlich ein «50:50-Entscheid». Darum war es für den 51-Jährigen verständlich, dass der ursprüngliche Entscheid nicht gekippt wurde, da es nicht ein definitiver Fehlentscheid war. Überhaupt nicht einverstanden damit war natürlich Aeschlimann selbst, welcher sich direkt wieder bei den Schiedsrichtern beschwerte.

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Bereits im ersten Spiel der Serie sorgte eine mögliche Torhüterbehinderung für Diskussionen. Die Zuger entschieden sich damals aber dazu, keine Coach's Challenge zu nehmen. Anders als Biel-Trainer Christian Dubé in den Play-Ins gegen Bern. Auch bei diesem Fall war es ein enger Entscheid und weil sich die Schiedsrichter damals entschieden, dass der Treffer zählt, konnten die Berner kurz darauf im Powerplay spielen und einen weiteren Treffer erzielen. Dieser war dann mitentscheidend für das Weiterkommen der Berner.

Auch der HCD musste danach in Unterzahl agieren und die Innerschweizer hatten die grosse Chance, in Überzahl auf 3:5 zu verkürzen. Doch Zug spielte ein katastrophales Powerplay und kassierte einen Shorthander, welcher die Partie endgültig entschied. Am Donnerstag hat Qualisieger Davos die Chance, die Halbfinalqualifikation perfekt zu machen. (riz)

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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maylander
25.03.2026 11:08registriert September 2018
Wenn sich nicht mal die Schiedsrichterexperten einig sind wird es schwierig. So wird die Regelauslegung zur Lotterie.

Josh Holden hat es trotzdem richtig gemacht. Mit der Challenge hat er auf Sandro Aeschlimann vertraut und ihn so gestärkt.
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