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Eishockey NL: Zürcher Klubs lassen Davos und SCRJ keine Chance

EHC Kloten Stuermer Eric Faille (#27) feiert sein Tor zum 1-3 mit Stuermer Steve Kellenberger (#19) und Verteidiger David Reinbacher (#64) waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National Leagu ...
Ein souveräner Sieg für den EHC Kloten – Rapperswil-Jona im eigenen Stadion für einmal chancenlos.Bild: keystone

Erfolge für Zürcher Klubs – Davos gegen ZSC und SCRJ gegen Kloten chancenlos

In den frühen Sonntagsspielen setzten sich die beiden Zürcher Klubs souverän durch. Die ZSC Lions schlugen den HC Davos einmal mehr, während die Klotener sich zum ersten Mal in dieser Saison gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers durchsetzten.
04.12.2022, 22:2604.12.2022, 22:31

Davos – Zürich 1:4

Die ZSC Lions reagieren auf die erste Meisterschaftsniederlage im neuen Heimstadion mit einem 4:1 in Davos. Die Bündner verlieren nach vier Siegen erstmals wieder.

Seit Christian Wohlwend im Frühling 2019 das Traineramt beim HCD übernommen hat, ist die Bilanz der Bündner gegen die Zürcher verheerend. Das 1:4 war die 15. Niederlage im 16. Direktduell unter der Führung von Wohlwend. Zwar gingen die Gastgeber durch den bei den Lions gross gewordenen Raphael Prassl (7.) in Führung, jedoch drehte der ZSC die Partie mit drei Toren bis zur 35. Minute. Das 2:1 (31.) und 3:1 (34.) erzielten Chris Baltisberger mit einem Ablenker respektive Denis Hollenstein nach einer schönen Kombination innerhalb von 175 Sekunden. Für den Schlusspunkt zeichnete 27 Sekunden vor dem Ende Juho Lammikko mit seinem elften Saisontreffer verantwortlich.

Die Highlights des Spiels.Video: Vimeo/Interviews

Während die drittplatzierten Lions, die nach Verlustpunkten gleichauf mit Leader Genève-Servette sind, den sechsten Sieg in den letzten sieben Partien feierten, erlitt das viertklassierte Davos im zwölften Heimspiel der Saison die sechste Niederlage.

Davos - ZSC Lions 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)
6547 Zuschauer. SR Stolc (SVK)/Dipietro, Kehrli/Meusy.
Tore: 7. Prassl (Wieser, Knak) 1:0. 16. Azevedo (Roe, Kukan) 1:1. 31. Chris Baltisberger (Geering, Kukan) 1:2. 34. Hollenstein (Bodenmann, Diem) 1:3. 60. (59:33) Lammikko (Unterzahltor!) 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: je 3-mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Stransky; Wallmark.
Davos: Senn; Dominik Egli, Dahlbeck; Nygren, Paschoud; Fora, Jung; Barandun, Wellinger; Ambühl, Corvi, Nordström; Stransky, Nussbaumer, Rasmussen; Wieser, Prassl, Knak; Schmutz, Chris Egli, Bristedt.
ZSC Lions: Waeber; Weber, Lehtonen; Kukan, Geering; Phil Baltisberger, Marti; Trutmann; Riedi, Wallmark, Texier; Azevedo, Roe, Andrighetto; Bodenmann, Lammikko, Hollenstein; Chris Baltisberger, Sigrist, Diem; Sopa.
Bemerkungen: Davos ohne Frehner (verletzt), ZSC Lions ohne Schäppi (verletzt) und Hrubec (überzähliger Ausländer). Davos von 58:11 bis 59:33 ohne Torhüter.

Der Postfinance Topscorer Davos' Matej Stransky, Mitte, beim Eishockey Spiel der National League zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions, am Sonntag, 4. Dezember 2022, im Eisstadion in Davos. (PostFin ...
Die Davoser um Topskorer Matej Stransky spielten in Spezialtrikots, um auf den Verein «Kinderherzforschung Schweiz» aufmerksam zu machen.Bild: keystone

Rapperswil – Kloten 1:4

Der EHC Kloten schafft im dritten Anlauf in dieser Saison gegen die Rapperswil-Jona Lakers den ersten Sieg. Der Aufsteiger gewinnt auswärts mit 4:1. Kloten reüssierte zum ersten Mal gegen die Lakers seit der im Frühjahr 2018 verlorenen Liga-Qualifikation. Ein Doppelschlag innert 40 Sekunden durch Michael Loosli (8.) und den schwedischen Verteidiger Lucas Ekestahl Jonsson (9.) ebnete den Gästen den Weg zu einem erfolgreichen Sonntagnachmittag am Oberen Zürichsee.

Die Highlights des Spiels.Video: Vimeo/Interviews

Kloten war vor allem im Startdrittel das bessere Team, erspielte sich durch Konter immer wieder ausgezeichnete Chancen, sündigte aber gleich reihenweise im Abschluss. Stellvertretend dafür steht der verschossene Penalty von Arttu Ruotsalainen.

Die mangelnde Chancenauswertung wirkte sich für das Team von Ex-Lakers-Trainer Jeff Tomlinson jedoch nicht negativ aus. Rapperswil-Jona nutzte in der 17. Minute zwar das zweite Überzahlspiel zum Anschlusstor durch Tyler Moy, trotz klarem Chancenplus resultierte danach aber kein weiterer Treffer. Eric Faille 50 Sekunden vor der zweiten Pause und Topskorer Jonathan Ang ins leere Tor machten den Klotener Auswärtssieg perfekt. Juha Metsola im Tor der Gäste parierte 35 Schüsse.

Während sich das neuntplatzierte Kloten dank der drei gewonnenen Punkte etwas Luft im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze verschafft, rutschen die Lakers (6.) nach der vierten Niederlage aus den letzten fünf Partien immer mehr in Richtung der unteren Tabellenhälfte ab.

SC Rapperswil-Jona Lakers Verteidiger David Aebischer (#26) spielt den Puck aus dem Tor heraus nachdem Torhueter Melvin Nyffeler zum dritten Mal bezwungen wurde waehrend dem Eishockey-Meisterschaftssp ...
Goalie Melvin Nyffeler und die restliche Defensive der Rapperswiler erlebten einen enttäuschenden Nachmittag.Bild: keystone

Rapperswil-Jona Lakers - Kloten 1:4 (1:2, 0:1, 0:1)
5948 Zuschauer. SR Kohlmüller (GER)/Vikman (FIN), Fuchs/Urfer.
Tore: 8. (7:43) Loosli (Reinbacher, Kellenberger) 0:1. 9. (8:23) Ekestahl-Jonsson (Schreiber, Aaltonen) 0:2. 17. Moy (Noreau, Schroeder/Powerplaytor) 1:2. 40. (39:10) Faille (Marchon, Reinbacher) 1:3. 60. (59:14) Ang (Faille, Marchon) 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: 4-mal 2 plus 5 Minuten (Baragano) plus Spieldauer (Baragano) gegen Rapperswil-Jona Lakers, 5-mal 2 plus 5 Minuten (Loosli) plus Spieldauer (Loosli) gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Moy; Ang.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Aebischer, Djuse; Noreau, Maier; Vouardoux, Profico; Baragano; Lammer, Albrecht, Eggenberger; Moy, Schroeder, Wetter; Zangger, Rowe, Cajka; Wick, Dünner, Forrer; Brüschweiler.
Kloten: Metsola; Kellenberger, Reinbacher; Peltonen, Ekestahl-Jonsson; Kindschi, Nodari; Randegger; Ruotsalainen, Aaltonen, Schreiber; Marchon, Faille, Ang; Dario Meyer, Lindemann, Simic; Loosli, Ness, Obrist; Spiller.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Cervenka, Elsener, Jensen und Sataric (alle verletzt), Kloten ohne Dostoinov (krank) und Schmaltz (überzähliger Ausländer). Rapperswil-Jona Lakers von 56:08 bis 59:14 ohne Torhüter. (nih/sda)

Ajoie – Genf 1:4

Genève-Servette kehrt nach zwei Niederlagen in die Erfolgsspur zurück. Die Genfer gewinnen beim abgeschlagenen Tabellenletzten Ajoie 4:1 und manifestieren damit ihre Leaderposition.

Die klar favorisierten Servettiens konnten sich lange nicht entscheidend absetzen, ehe Marc-Antoine Pouliot (58.) und Captain Noah Rod (59.) mit ihren Goals ins leere Tor doch noch für klare Verhältnisse sorgten. Pouliot war im Startdrittel bereits für das 1:0 besorgt gewesen.

Bei Ajoie war die Hoffnung nach dem 1:1-Ausgleich durch Bastien Pouilly (27.) kurz zurückgebracht. Das Eigengewächs der Jurassier traf in seinem 64. Spiel in der National League zum ersten Mal. Knapp fünf Minuten später brachte Benjamin Antonietti die Gäste wieder in Führung.

Für Ajoie war es die elfte Niederlage hintereinander. Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison stellte der damalige Aufsteiger mit 19 Pleiten am Stück einen Negativrekord im Schweizer Eishockey auf.

Servettes Linus Omark, links, gegen Ajoies Jordane Hauert, rechts, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Ajoie und dem Geneve-Servette HC in der Raiffeisen Arena in Po ...
Bild: keystone

Ajoie - Genève-Servette 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)
3393 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER)/Mollard, Wolf/Burgy.
Tore: 19. Pouliot (Hartikainen, Omark) 0:1. 27. Pouilly (Kohler) 1:1. 31. Antonietti 1:2. 58. (57:33) Pouliot (Omark, Hartikainen) 1:3 (ins leere Tor). 59. (58:26) Rod 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ajoie, 2mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Devos; Filppula.
Ajoie: Wolf; Pouilly, Brennan; Gauthier-Leduc, Pilet; Fey, Hauert; Rouiller, Thiry; Hazen, Devos, Schmutz; Bakos, Gauthier, Bozon; Huber, Frossard, Vouillamoz; Arnold, Macquat, Kohler.
Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Chanton, Le Coultre; Smons; Miranda, Filppula, Winnik; Praplan, Smirnovs, Rod; Hartikainen, Pouliot, Omark; Antonietti, Jooris, Bertaggia; Keanu Derungs.
Bemerkungen: Ajoie ohne Asselin, Ian Derungs, Garessus, Romanenghi und Sciaroni (alle verletzt), Genève-Servette ohne Richard (krank), Vatanen und Völlmin (beide verletzt). Ajoie von 56:55 bis 57:33 und 58:18 bis 58:26 ohne Torhüter.(abu/sda)

Tabelle

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