DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Denis Hollenstein: Im letzten Moment noch in die NHL?
Denis Hollenstein: Im letzten Moment noch in die NHL?Bild: KEYSTONE
Klotens Planspiele

Ist Denis Hollenstein der Ersatz für den vierten Ausländer? Oder gar bald in der NHL?

Das Management der Kloten Flyers erwägt wieder einmal, nur mit drei Ausländern zu spielen. Aber was ist, wenn Denis Hollenstein eine NHL-Offerte bekommt?
24.04.2014, 07:4324.04.2014, 10:55

Der Mittwoch war für Klotens Bürogeneräle einer der dramatischsten, wenn nicht der dramatischste Tag dieser Saison. Zuerst die Freude über die Heimkehr des verlorenen Sohnes Denis Hollenstein (24) nach einem Welschlandjahr bei Servette. Der WM-Silberheld hat in der abgelaufenen Saison in Genf die offfensive Wirkung eines Ausländers erzielt (53 Spiele/41 Punkte). Der Bub von Trainer Felix Hollenstein kann zusammen mit Peter Guggisberg (kommt von Davos) künftig die beste Flügelzange der Liga bilden.  

Aber kaum hatte Sportchef André Rötheli am Mittwoch Hollensteins Rückkehr der Hockeywelt verkündet, bekam er eine Absage: Nationalverteidiger Eric Blum (27) liess die Klotener in einem letzten Gespräch wissen, dass weitere Diskussionen keinen Sinn mehr machen. Er werde nicht bleiben und wechsle zum Klub mit den vielen Zuschauern in Bern

Eric Blum verlässt Kloten.
Eric Blum verlässt Kloten.Bild: KEYSTONE

Eine gute WM und dann ab in die NHL?

Die Klotener gehen zudem davon aus, dass sie neben Eric Blum auch Topskorer Peter Mueller (59 Spiele/49 Punkte) nicht halten können. Der 26-jährige Amerikaner hat Sportchef André Rötheli wissen lassen, dass er eine Rückkehr in die NHL anstrebt. Und noch ist nicht in Stein gemeisselt, dass Denis Hollenstein nächste Saison auch tatsächlich für Kloten stürmt. 

Sollte er ein Angebot aus der NHL erhalten – und das ist im Falle einer bäumigen WM nicht auszuschliessen – würde er einen Versuch wagen. Zwischen 2007 und 2009 hat er sich ja bereits zwei Saisons in Guelph auf höchster kanadischer Juniorenstufe bewährt. Und seine Interessen vertritt nach wie vor Roly Thompson, einer der erfahrensten und einflussreichsten NHL-Agenten. 

Eine gute WM und dann könnte sich für Hollenstein die Türe in die NHL öffnen.
Eine gute WM und dann könnte sich für Hollenstein die Türe in die NHL öffnen.Bild: KEYSTONE

Drei, vier oder doch schon bald acht Ausländerlizenzen gelöst?

Was nun? Zurück zur Bescheidenheit? Gewährsleute melden, dass in Kloten, wie schon nach dem Schuldensommer von 2012, Planspiele für eine Saison mit lediglich drei Ausländern gemacht werden (Tommi Santala, Micki Dupont, Jim Vandermeer). 

Als Regel gilt indes: Wer im Frühjahr davon spricht, die neue Saison nur mit drei statt vier Ausländern zu bestreiten, hat spätestens im nächsten Februar alle acht Ausländerlizenzen eingelöst. Das war auch bei Kloten in der Saison 2012/13 der Fall (Dupont, Santala, Fretter, Laich, Giroux, Kreps, Lundberg, Willsie). 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Cristiano Ronaldo passt nicht mehr zu ManUnited – nur will ihn sonst niemand
Beim 0:4 in Brentford wurde wieder einmal deutlich: Cristiano Ronaldo und Manchester United, das passt nicht mehr so richtig. Der Portugiese erfüllt nicht, was Trainer Erik ten Hag von ihm erwartet. Nur gestaltet sich die Suche nach einem neuen Klub weiterhin schwierig.

Die Stimmung war schlecht, als die Manchester-United-Profis am Sonntag zum Straftraining antraben mussten. Natürlich, hatten sie doch am Vortag 0:4 in Brentford verloren. Eine Blamage für den einstigen englischen Vorzeigeklub. Aber eigentlich auch nur eine weitere Episode in der Geschichte seines Niedergangs. Am Samstag gab die Leistung seiner Mannschaft Erik ten Hag Anlass zu einer Wutrede: «Ich hätte am liebsten alle ausgewechselt.»

Zur Story