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ARCHIV - ZUM CLUBWECHSEL VON DENIS HOLLENSTEIN VOM HC GENEVE-SERVETTE ZU DEN KLOTEN FLYERS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Geneve-Servette's Denis Hollenstein controls the puck, during the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and Rapperswil-Jona Lakers, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Monday, December 23, 2013. Denis Hollenstein kehrt auf die nächste Saison hin zu den Kloten Flyers zurück. Nach einem Jahr beim HC Genève-Servette hat sich der Stürmer entschieden, seine Karriere dort fortzusetzen, wo sie begonnen hat - bei den Kloten Flyers. Hollenstein wird einen Vertrag bis und mit Saison 2016/2017 unterschreiben.(KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Denis Hollenstein: Im letzten Moment noch in die NHL? Bild: KEYSTONE

Klotens Planspiele

Ist Denis Hollenstein der Ersatz für den vierten Ausländer? Oder gar bald in der NHL?

Das Management der Kloten Flyers erwägt wieder einmal, nur mit drei Ausländern zu spielen. Aber was ist, wenn Denis Hollenstein eine NHL-Offerte bekommt?



Der Mittwoch war für Klotens Bürogeneräle einer der dramatischsten, wenn nicht der dramatischste Tag dieser Saison. Zuerst die Freude über die Heimkehr des verlorenen Sohnes Denis Hollenstein (24) nach einem Welschlandjahr bei Servette. Der WM-Silberheld hat in der abgelaufenen Saison in Genf die offfensive Wirkung eines Ausländers erzielt (53 Spiele/41 Punkte). Der Bub von Trainer Felix Hollenstein kann zusammen mit Peter Guggisberg (kommt von Davos) künftig die beste Flügelzange der Liga bilden.  

Aber kaum hatte Sportchef André Rötheli am Mittwoch Hollensteins Rückkehr der Hockeywelt verkündet, bekam er eine Absage: Nationalverteidiger Eric Blum (27) liess die Klotener in einem letzten Gespräch wissen, dass weitere Diskussionen keinen Sinn mehr machen. Er werde nicht bleiben und wechsle zum Klub mit den vielen Zuschauern in Bern

Switzerland's Eric Blum controls the puck, during the IIHF Ice Hockey World Championships preliminary round match Switzerland vs Canada at the Globe Arena in Stockholm, Sweden, on Sunday, 5 May 2013. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Eric Blum verlässt Kloten. Bild: KEYSTONE

Eine gute WM und dann ab in die NHL?

Die Klotener gehen zudem davon aus, dass sie neben Eric Blum auch Topskorer Peter Mueller (59 Spiele/49 Punkte) nicht halten können. Der 26-jährige Amerikaner hat Sportchef André Rötheli wissen lassen, dass er eine Rückkehr in die NHL anstrebt. Und noch ist nicht in Stein gemeisselt, dass Denis Hollenstein nächste Saison auch tatsächlich für Kloten stürmt. 

Sollte er ein Angebot aus der NHL erhalten – und das ist im Falle einer bäumigen WM nicht auszuschliessen – würde er einen Versuch wagen. Zwischen 2007 und 2009 hat er sich ja bereits zwei Saisons in Guelph auf höchster kanadischer Juniorenstufe bewährt. Und seine Interessen vertritt nach wie vor Roly Thompson, einer der erfahrensten und einflussreichsten NHL-Agenten. 

Latvia's goaltender Edgars Masalskis, right, fights for the puck against Switzerland's forward Denis Hollenstein, left, during the men's preliminary Group C game between Switzerland and Latvia at the XXII Winter Olympics 2014 Sochi in Sochi, Russia, on Wednesday, February 12, 2014. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Eine gute WM und dann könnte sich für Hollenstein die Türe in die NHL öffnen. Bild: KEYSTONE

Drei, vier oder doch schon bald acht Ausländerlizenzen gelöst?

Was nun? Zurück zur Bescheidenheit? Gewährsleute melden, dass in Kloten, wie schon nach dem Schuldensommer von 2012, Planspiele für eine Saison mit lediglich drei Ausländern gemacht werden (Tommi Santala, Micki Dupont, Jim Vandermeer). 

Als Regel gilt indes: Wer im Frühjahr davon spricht, die neue Saison nur mit drei statt vier Ausländern zu bestreiten, hat spätestens im nächsten Februar alle acht Ausländerlizenzen eingelöst. Das war auch bei Kloten in der Saison 2012/13 der Fall (Dupont, Santala, Fretter, Laich, Giroux, Kreps, Lundberg, Willsie). 

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