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Nico Hischier
Foto: David Chan, Halifax Mooseheads

Nico Hischier könnte trotzdem der erste Schweizer Nummer-1-Draft werden. bild: david chan

«Nur» die Nummer 2 – Hischier muss in den Draft-Rankings Patrick den Vortritt lassen

Die Scouts von NHL Central Scouting haben Nico Hischier im Draft-Ranking auf die zweite Position gesetzt – hinter Nolan Patrick. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Der Walliser könnte dennoch der erste Schweizer Nummer-1-Draft werden.



Nico Hischier ist nicht die erste Wahl der NHL-Scouts für den Draft vom kommenden Sommer. Im letzten Ranking von NHL Central Scouting, dem offiziellen Scouting-Büro der NHL, wird der Walliser auf dem zweiten Rang geführt – hinter Nolan Patrick, der schon seit Beginn der Saison als Nummer 1 gehandelt wird.

Die Top-Prospects von NHL Central Scouting der letzten zehn Jahre

Das muss allerdings nicht heissen, dass Hischier nicht doch an erster Stelle gezogen wird. In den vergangenen zehn Jahren wurde im Draft dreimal nicht der Top-Prospect an erster Stelle ausgewählt. Dann war es aber stets die Nummer 2 des Rankings, die stattdessen gewählt wurde. Dazu kommt noch der Spezialfall des letzten Jahres, als die beiden besten Draft-Prospects ausserhalb Nordamerikas spielten (Auston Matthews bei den ZSC Lions und Patrik Laine bei Tappara Tampere) und deshalb auf der Liste der europäischen Spieler geführt wurden.

Was Hischier zugute kommen könnte, ist die Verletzungsanfälligkeit Patricks. Der Center der Brandon Wheat Kings verpasste einen grossen Teil der Regular Season verletzungsbedingt. Er absolvierte nur 33 Spiele (20 Tore und 26 Assists). In den Playoffs fiel er erneut wegen einer Verletzung aus, worauf seine Mannschaft gegen die Medicine Hat Tigers sang- und klanglos in der 1. Runde ausschied.

Das geht natürlich gar nicht!

Die Schweizer beim NHL-Draft 2017

Neben Nico Hischier kommen sechs weitere Schweizer Nachwuchsspieler für den kommenden NHL-Draft in Frage. Hischier und Verteidiger Tobias Geisser (EV Zug) werden ziemlich sicher gedraftet. Center Sven Leuenberger (EV Zug) und Verteidiger Simon Le Coultre (Moncton Wildcats, QMJHL) haben ebenfalls grosse Chancen. Für Roger Karrer und Raphael Prassl (beide ZSC Lions) und Torhüter Matteo Ritz (Lausanne HC) wird es vermutlich nicht reichen.

Die besten Chancen, tatsächlich an erster Stelle gezogen zu werden, hätte Hischier, wenn der Nummer-1-Pick einem höher klassierten Team zufallen würde. Zu diesen Teams gehören beispielsweise New Jersey, Buffalo, Detroit oder Dallas. Die schlechtesten Teams der NHL (Colorado, Vancouver, Arizona oder auch Las Vegas) werden es nicht riskieren Patrick zu übergehen. Das würde sie bei schlechten Leistungen in den folgenden Saisons extrem angreifbar machen.

Switzerland forward Nico Hischier (18) celebrates with teammates at the bench after scoring against the United States during the third period of a quarterfinal hockey game at the world junior championship in Toronto, Monday, Jan. 2, 2017. (Frank Gunn/The Canadian Press via AP)

Hischier wird auch an der U18-WM auflaufen. Bild: AP/The Canadian Press

Hischier hat an der U18-WM (13.-23. April in der Slovakei) und vielleicht auch an der A-WM in Köln und Paris nochmals die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Die Chancen Nolan Patrick noch zu überholen sind allerdings gering – aber auch als Nummer 2 wäre das Wunderkind der höchste Schweizer Draft-Pick, den es je gegeben hat. (abu)

Die Nummer-1-Picks im NHL-Draft seit 2000

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der müde Joe 12.04.2017 12:37
    Highlight Highlight Ich denke das "Rennen" wird Nolan Patrick machen. Grösse, Postur und Statistik sprechen für Patrick. Ausserdem kann Patrick als Center und Flügel eingesetzt werden. Aber wichtiger ist für Hischier, dass er von einem Team gezogen wird, das ihm Zeit für seine Entwicklung gibt.
  • Rock'n'Rohrbi 12.04.2017 11:57
    Highlight Highlight Ob als Nr. 1 oder 2 ist nicht so wichtig ...ich hoffe einfach, dass er nicht in die Wüste zu Las Vegas geschickt wird! Nicht gerade ein gutes Pflaster für einen Jüngling. Motortown wäre cool, aber auch Vancouver. Drücke dir die Daumen Nico.
    • DINIMAMIISCHNDUDE 12.04.2017 12:50
      Highlight Highlight Wieso wäre Las Vegas nicht gut? In den Voraussagen zum Las Vegas draft sah es so aus, als ob sie keine guten Stürmer abbekommen würden. So könnte Nico gleich eine Leaderrolle übernehmen. Er muss es dann halt einfach packen. Also ich denke Detroit ist ein bisschen ein Dead-End. Vancouver ist auch nicht gerade prickelnd
    • Rock'n'Rohrbi 12.04.2017 15:16
      Highlight Highlight Habe ich ja geschrieben, weshalb es in einer gambler city für einen Jungspund nicht ideal wäre... die Hockeyschule Canucks ist hervorragend und was meinst du mit dead-end Detroit? Dort werden junge Spieler gut geführt, siehe Larkin und der Hunger mit neuen Talenten ist gross in motortown. Nur der überhebliche Herr Brunner hat das nicht eingesehn und einen Vertrag ausgeschlagen.
    • släppschött 12.04.2017 18:04
      Highlight Highlight Ich denke auch Detroit wäre gut. Die konnten den Abang von “Magic Man“ noch nicht kompensieren.
  • Max Müsterlein 12.04.2017 11:34
    Highlight Highlight Hoffentlich hat er noch eine Berufslehre gemacht, falls es mit der Nummer 1 nicht klappen sollte.
  • Steven86 12.04.2017 11:33
    Highlight Highlight Ist doch egal ob jetzt 1er oder 2er Draft, was zählt ist das er in die NHL kommt und sich durchsetzt.

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