Sport
Eishockey

Patrick Fischer flog bei einer Razzia in Graubünden auf

KARLSTAD, SWEDEN 20240210 Schweiz head coach Patrick Fischer during Saturday s Ice hockey, Eishockey match in the Beijer Hockey Games Euro Hockey Tour between Sweden and Switzerland in Löfbergs Arena. ...
Patrick Fischer wurde vor drei Jahren verurteilt.Bild: IMAGO/TT

Neue Infos zum Fall-Fischer: Darum flog der ehemalige Nati-Trainer auf

Vor über drei Wochen wurde bekannt, dass Patrick Fischer wegen Urkundenfälschung verurteilt worden ist. Aufgedeckt wurde dies in Graubünden.
08.05.2026, 08:1108.05.2026, 13:19

Vor drei Jahren wurde Patrick Fischer von der Staatsanwaltschaft in Luzern wegen Urkundenfälschung verurteilt. Der langjährige Trainer der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft fälschte für die Olympischen Spiele 2022 ein Impfzertifikat, damit er nach China reisen konnte. Zwei Tage nachdem dies die Öffentlichkeit erfuhr, wurde der 50-Jährige kurz vor der Weltmeisterschaft im eigenen Land entlassen.

Wie der Klein Report nun herausgefunden hat, ist auch bekannt, wie die Justiz damals von der Fälschung erfuhr. Im Jahr 2023 kam es in Graubünden bei einer kriminellen Gruppierung zu einer Razzia. Diese Gruppe hatte während der Corona-Zeit Impfungen organisiert, aber auch Zertifikate gefälscht.

Patrick Fischer, center, head coach of Switzerland national ice hockey team, talks to his player forward Enzo Corvi, left, past Christian Wohlwend, right, assistant coach, during a training of the Swi ...
Fischer reiste 2022 mit einem gefälschten Impfzertifikat an die Olympischen Spiele.Bild: keystone

Bei der genannten Razzia war auch der Name von Patrick Fischer zu sehen. Da Fischer im Kanton Luzern wohnt, wurde dieser Fall an die zuständige Staatsanwaltschaft in der Innerschweiz weitergegeben. Daraufhin wurde Fischer wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe von 39'000 Franken verurteilt.

An die Öffentlichkeit kam dieser Fall erst, weil sich Fischer bei einem Mittagessen mit SRF-Reporter Pascal Schmitz verplapperte. Schmitz recherchierte danach und wollte den Fall publik machen. Der Eishockeyverband und Fischer kamen ihm aber zuvor und veröffentlichten ein Statement, in dem sich Fischer erklärte.

Ersetzt wurde Fischer, der nach der WM ohnehin zurückgetreten wäre, von seinem renommierten Nachfolger Jan Cadieux. Die Eishockey-Nati bestreitet in einer Woche das erste WM-Spiel. Dann treffen die Schweizer in Zürich auf Titelverteidiger USA. (riz)

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126 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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DarcyTucker
08.05.2026 10:30registriert März 2022
Ahhh...wir kommen den Schuldigen immer näher....
-SRF
-SIHF
-Schmitz
-IIHF
-Swiss Olympic
-IOC
-Staatsanwaltschaft Luzern
-China
-meine Mutter
-eure Mütter
-alte weisse Männer
-Trump
-Papst
-Graubünden
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mMn
08.05.2026 10:22registriert September 2020
Gut zu sehen, dass die Justiz da mal korrekt funktioniert hatte.

...Darf man auch mal sagen, wenn man sonst immer kritisieren muss, wenn sie einem Vergewaltiger wieder mal lächerliche zwei Jahre bedingt oder so gibt...
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Digichr
08.05.2026 10:27registriert Februar 2014
Niedlich wie die Impfgegner (Die Elite der Gesellschaft) plötzlich einen neuen Helden haben.
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