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Bern's Ramon Untersander, Mark Arcobello, Simon Moser and Andrew Ebbett, from left, celebrate during a Champions Hockey League round of 16 match between Switzerland's SC Bern and Finland's JYP Jyvaeskylae, at the Postfinance Arena in Bern, Switzerland, Tuesday, November 1, 2016. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Rang-Gewinn durch Niederlagen? Das gilt für die Schweiz in der Champions Hockey League aktuell. Bild: KEYSTONE

Kurios! Für fünf Schweizer CHL-Plätze 2017 müssten Fribourg und Bern ausscheiden

Das Schweizer Eishockey verzückt Europa. Unsere Liga ist dank drei Viertelfinalisten auf bestem Weg, in dieser Saison die stärkste zu werden. Trotzdem gibt es in der neuen Saison wohl nur 4 statt 5 Startplätze. Ausser Fribourg und Bern wagen ein unrühmliches Experiment.



Sechs Teams durfte die Schweiz in diesem Jahre in der Champions Hockey League stellen. In der neuen Saison werden die Kontingente allgemein kleiner. Weil die National League A im CHL-Ranking der Ligen aktuell auf Rang 3 liegt, wären dies vier Startplätze. Überholen wir die momentan zweitplatzierten Finnen noch, gäbe es gar deren fünf.

Da Finnland kein Team mehr im Wettbewerb hat, können die Nordländer auch keine Punkte mehr fürs Ranking sammeln. Damit scheint der Weg für die Schweiz frei. 

Leider ist dies nicht der Fall. Sie müssen im Gegenteil auf die beiden tschechischen Vertreter von Sparta Prag und Vitkovice hoffen.

Fribourg's Yannick Rathgeb, celebrats his winning goal during the ice hockey Champions League match 1/8 Final between HC Fribourg-Gotteron and KalPa Kuopio of Finland, in Fribourg, Switzerland, Tuesday, November 8, 2016. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

Leider helfen eigene Siege für einen weiteren CHL-Startplatz 2017/18 nicht. Bild: KEYSTONE

Die Schweiz kann dieses eigentlich Jahr nur noch verlieren

Und jetzt kommt die Krux: Will die Schweiz weiterhin eine Chance auf fünf Startplätze für die Saison 2017/18, müssten Fribourg (gegen Vitkovice) und Bern (gegen Sparta) ihre beiden Viertelfinal-Partien gegen die Tschechen verlieren.

Denn die Schweiz kann Finnland nicht mehr aus eigener Kraft überholen. Grund dafür ist die Punkteverteilung in der Champions Hockey League:

Soweit, so klar. Jetzt werden die gesamten Punkte pro Spiel für die entsprechende Liga ausgerechnet. Zu kompliziert? Hier die aktuelle Darstellung für die Schweiz:

Bild

Die Schweiz erreicht in dieser Saison einen Punkteschnitt von 2,43 (Stand nach den Achtelfinals). championshockeyleague.com

Die bisher klar beste Liga der Saison

In dieser Statistik liegt die Schweiz aktuell klar vorne, ist also bisher die beste Liga der Saison:

Bild

Die Punkte-Pro-Spiel-Schnitts der Top-4-Ligen (Stand nach den Achtelfinals). bild: infogram

Für das CHL-Ranking zählen aber nicht diese Zahlen, stattdessen werden den besten Ligen fixe Punkte zugerechnet:

Die Schweiz streicht mit diesem Umlageschlüssel also bereits jetzt das Maximum an Punkten für die laufende Saison ein (100) und kann sich nicht mehr verbessern (aber noch verschlechtern). Finnland, das drei Zähler vor uns liegt, kann somit aus eigener Kraft nicht mehr überholt werden:

Bild

Die Schweiz steht schon beim Maximum und kann total höchstens auf 182 Zählern bleiben. Finnland fällt nur auf 180, wenn es im Jahresranking von Tschechien noch überholt wird.

So kann Tschechien Finnland noch überholen

Es bleibt nur ein Weg, welcher der Schweiz die Türe zu Rang 2 öffnet: Tschechien muss Finnland im Jahresranking überholen, damit wir an Finnland im für die Startplätze relevanten Dreijahresranking vorbeiziehen können. Gleichzeitig muss die Schweiz ihre Spitzenposition gegen die Schweden verteidigen. Möglich ist dies nur mit dieser Variante:

Stehen beide tschechischen Vertreter im Endspiel, kommen sie auf einen Jahrespunkteschnitt von 1,77, fliegt einer im Halbfinal raus, muss der andere die Champions League gewinnen, um Finnland mit 1,75 Punkten zu überholen. Damit die Schweiz gleichzeitig vor Schweden bleibt, ist es wichtig, dass die ZSC Lions im Viertelfinal zweimal gewinnen, im Halbfinal aber (gegen Sparta) ausscheiden.

Mit anderen Worten: Die Chancen, dass die Schweiz 2017/18 mit fünf Teams in die Champions Hockey League startet, sind verschwindend klein. Aber andererseits: Setzen sich Fribourg und Bern in den Viertelfinals durch und die Schweiz bleibt in dieser Saison der beste Landesverband des Wettbewerbs, dann stehen die Chancen auf Rang 2 und fünf Startplätzen bei ähnlichen Leistungen ab 2018/19 gut.

Schweizer Trikots in der Champions Hockey League

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joram Nathanael Pollak 11.11.2016 11:17
    Highlight Highlight […] Weiteres Szenario:
    -Ein tschechisches Team holt im Viertelfinal einen Sieg und scheidet trotzdem aus (3 Punkte, 2 Spiele), das andere Team gewinnt beide Viertelfinalspiele und ein Halbfinalspiel und scheidet trotzdem aus (10 Punkte, 4 Spiele) —> Punkteschnitt 1.77 —> somit wäre sogar noch ein Schweizer Final ZSC-HCFG möglich (mag ich als SCB-Fan auch nicht so)
    Die Möglichkeiten sind also noch gross für die NLA. Klar ist aber auch dass der HCFG ODER (nicht und) der SCB ausscheiden muss, um die Möglichkeiten zu erhalten.
  • Joram Nathanael Pollak 11.11.2016 11:16
    Highlight Highlight […] Das umgekehrte Szenario (Sparta marschiert in den Final durch und der HCFG hat freie Hand) würde übrigens zur genau gleichen Punktesituation führen. Dieses Szenario mag ich aber nicht, da Fribourg aus historischen Gründen den Titel dann trotzdem nicht in die Schweiz holt. ;) […]
  • Joram Nathanael Pollak 11.11.2016 11:16
    Highlight Highlight Sehr schlecht recherchiert!
    Stand Heute: 65 Punkte für die Tschechen bei 38 Spielen.
    Szenario: Vitkovice gewinnt alle Spiele, ausser das Finale, also erhalten sie weitere 14 Punkte und spielen weitere 5 Spiele. Sparta scheidet mit zwei Niederlagen oder einem Sieg und einer Niederlage gegen den SCB aus (0 bis 3 Punkte, 2 Spiele)
    Das ergibt dann zwischen 79 und 82 Punkte bei 45 Spielen, also einen Punkteschnitt von über 1.75 und das reicht locker, um Finnland zu überholen.
    Der SCB und der ZSC können also noch beide die CHL gewinnen und die Schweiz trotzdem noch 5 Startplätze erhalten. […]
  • Tom Garret 11.11.2016 00:29
    Highlight Highlight Phu das hat jetzt etwas gedauert bis ich das verstanden habe. Aber in anbetracht das die Chancen selbst bei Ausscheiden von Feibourg und Bern sehr klein sind und ich generell gerne die Schweizer als Sieger sehe sind es nächstes Jahr halt vier. Dann müssen die vier es halt richten und schauen das wir auch nächstes Jahr erfolgreich sind.
    Da es das erste mal ist wo man sich nicht einkaufen kann, wie werden die vier Plätze verteilt? Liga oder Playoffs? Oder Kombination?
  • TheMan 10.11.2016 18:12
    Highlight Highlight Warum Bern und Fribourg und nicht Z Fribour? Ist da Jemand Z Fan?
    • PTL 10.11.2016 18:41
      Highlight Highlight Weil Bern gegen die Tschechen spielt und nicht Zürich...
    • HabbyHab 10.11.2016 18:43
      Highlight Highlight Zürich spielt erst gegen einen schwedischen Vertreter und es geht darum, das die Tschechen gewinnen. Fribourg und Bern spielen gegen tschechische Teams. Bitte Artikel lesen ;)

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