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Eishockey NL: Ambri siegt im Derby gegen Lugano – Fribourg schlägt Ajoie

Ambri's player Andre Heim celebrates the 3-1 goal, during the match of National League Swiss Championship 2022/23 between HC Lugano and HC Ambri Piotta at the ice stadium Corner Arena, Switzerlan ...
Wurde als bester Spieler seines Teams ausgezeichnet: Ambris André Heim.Bild: keystone

Ambri schlägt Lugano und holt ersten Derbysieg der Saison – Fribourg deklassiert Ajoie

10.01.2023, 22:1710.01.2023, 22:27
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Lugano – Ambri

Ambri-Piotta gewinnt nach fünf Niederlagen gegen Lugano endlich wieder ein Tessiner Derby. Dank einer Wende im Mitteldrittel siegen die Biancoblu 4:1.

Ambri-Piotta kann also doch noch gegen den ungeliebten Kantonsrivalen gewinnen. Seit Oktober vor einem Jahr hatten die Leventiner gegen Lugano keinen Punkt mehr gewonnen, der letzte Auswärtssieg datierte sogar vom Februar vor fast drei Jahren. Nun drehten sie dank Toren von Alex Formenton und Dominic Zwerger im Mitteldrittel die Partie nach einem 0:1-Rückstand. André Heim sorgte sechs Minuten vor Schluss mit dem 3:1 im Powerplay für die Vorentscheidung.

Ambri fand nach dem emotionalen Sieg am Spengler Cup schnell wieder ins Alltagsgeschäft zurück. Waren sie nach dem ersten Auftritt am Traditionsturnier in der Altjahreswoche vor vier Jahren noch mit vier Pleiten in die Fortsetzung der Meisterschaft gestartet, stoppten sie diesmal den Spengler-Cup-Blues schon nach zwei Niederlagen. Lugano hingegen fällt nach der Niederlage – mit allerdings zwei Spielen weniger – hinter den Kantonsrivalen auf den drittletzten Platz zurück.

Lugano fans' coreography, during the match of National League Swiss Championship 2022/23 between HC Lugano and HC Ambri Piotta at the ice stadium Corner Arena, Switzerland, Tuesday, January 10, 2 ...
Die Choreo der Lugano-Fans blieb ohne Wirkung.Bild: keystone

Lugano - Ambri-Piotta 1:4 (1:0, 0:2, 0:2)
6451 Zuschauer. SR Stricker/Hürlimann, Altmann/Burgy.
Tore: 11. Carr (Fazzini, Connolly/Powerplaytor) 1:0. 23. Formenton (Heim, Virtanen) 1:1. 34. Zwerger (Bürgler, Heed) 1:2. 55. Heim (Zwerger, Bürgler/Powerplaytor) 1:3. 59. Isacco Dotti (Grassi) 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Lugano, 3-mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Connolly; Spacek.
Lugano: Koskinen; Alatalo, Mirco Müller; Andersson, Guerra; Wolf, Riva; Ugazzi; Bennett, Arcobello, Marco Müller; Connolly, Morini, Carr; Fazzini, Thürkauf, Josephs; Zanetti, Herburger, Gerber; Bedolla.
Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Isacco Dotti; Virtanen, Fischer; Fohrler, Zaccheo Dotti; Zündel; Pestoni, Spacek, Chlapik; Bürgler, Heim, Formenton; Trisconi, Grassi, Zwerger; Hofer, Kneubuehler, Eggenberger; Marchand.
Bemerkungen: Lugano ohne Granlund und Walker (beide verletzt), Ambri-Piotta ohne Kostner, Stefan Müller (beide verletzt) und McMillan (überzähliger Ausländer). Lugano von 56:43 bis 58:38 ohne Torhüter.

Fribourg – Ajoie

Fribourg-Gottéron feiert gegen Schlusslicht Ajoie einen souveränen 7:2-Sieg und gewinnt somit zum sechsten Mal in den letzten sieben Partien. Die Freiburger konnten sich nach zwischenzeitlichem Rückstand auf ihre Ausländer verlassen. Ryan Gunderson, David Desharnais und Marcus Sörensen sorgten bis in die 29. Minute für eine 3:1-Führung, weitere drei Treffer bis zur zweiten Pause nahmen der Partie in der ausverkauften Eishalle noch vor dem letzten Spielabschnitt jegliche Spannung.

Gotterons Spieler feiern neben Ajoies Torhueter Tim Wolf den Treffer zum 7-2 im Eishockey Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Fribourg Gotteron und dem HC Ajoie, am Dienstag, 10. J ...
Fribourg-Gottéron liess Ajoie keine Chance.Bild: keystone

In dieser Saison hatten die Ausländer der Freiburger nicht immer restlos überzeugt. Gegen die überforderten Jurassier, die nach zwei Siegen wieder einmal eine Niederlage verkraften müssen und in der höchsten Liga noch nie dreimal hintereinander gewonnen haben, trugen sich aber sämtliche sechs eingesetzten Importspieler in die Skorerliste ein. Gunderson und Desharnais glänzten mit je drei Punkten.

Fribourg-Gottéron - Ajoie 7:2 (0:1, 6:1, 1:0)
9009 Zuschauer. SR Stolc (SVK)/Tscherrig, Cattaneo/Duc.
Tore: 12. Pouilly (Gauthier, Asselin) 0:1. 21. (20:22) Gunderson (Mottet, Desharnais) 1:1. 26. Desharnais (Kuokkanen, Gunderson/Powerplaytor) 2:1. 29. Sörensen (Bertschy/Powerplaytor) 3:1. 31. Mottet (Rask) 4:1. 34. Asselin (Devos, Fey) 4:2. 36. (35:08) Bertschy (Rask, Jecker) 5:2. 36. (35:58) De la Rose 6:2 (Penalty). 49. Desharnais (Mottet, Gunderson/Powerplaytor) 7:2.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 4-mal 2 Minuten gegen Ajoie.
PostFinance-Topskorer: Bertschy; Devos.
Fribourg-Gottéron: Hughes; Gunderson, Jecker; Diaz, Seiler; Sutter, Dufner; Chavaillaz; Bertschy, Rask, Mottet; Bykov, Walser, Jörg; Schmid, Desharnais, Kuokkanen; Marchon, De la Rose, Sörensen; Rossi.
Ajoie: Ciaccio; Pouilly, Brennan; Birbaum, Pilet; Hauert, Fey; Thiry; Hazen, Gauthier, Bozon; Asselin, Devos, Schmutz; Huber, Frossard, Kohler; Sciaroni, Macquat, Vouillamoz; Arnold.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Berra, Sprunger (beide verletzt) und Vainio (überzähliger Ausländer), Ajoie ohne Bakos, Derungs, Garessus, Gauthier-Leduc, Romanenghi und Rouiller (alle verletzt).

Die Tabelle

(nih/sda)

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