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Eishockey-WM: Kanada schlägt Schweden, Deutschland unterliegt Finnland

epa12960665 Canada's Robert Thomas (R) celebrates the 5-3 goal during the 2026 IIHF Men's Ice Hockey World Championship preliminary round group B game between Canada and Sweden, in Fribourg, ...
Kanada landet gegen Schweden nicht auf dem Hosenboden.Bild: keystone

Kanada schlägt Schweden in Auftaktspektakel – Finnland zeigt Deutschland die Limiten auf

Zum Auftakt der Eishockey-WM gibt es zwei Favoritensiege. In Freiburg gewinnt Kanada das Topspiel gegen Schweden 5:3, in Zürich Finnland gegen Deutschland 3:1.
15.05.2026, 18:4816.05.2026, 07:57

Gruppe A

USA – Schweiz 1:3

Finnland – Deutschland 3:1

In Zürich, wo er 2008 mit den ZSC Lions Schweizer Meister war, verlor Harold Kreis als Cheftrainer Deutschlands 1:3 gegen Finnland. Den Siegtreffer zum 2:0 erzielte Servettes Jesse Puljujärvi.

Deutschlands Limiten wurden ziemlich gnadenlos aufgezeigt. Zwar spielte die DEB-Auswahl taktisch clever und hielt das Spiel gegen die Finnen so lange relativ eng. In der Offensive war das fehlende Talent spürbar. Die Deutschen schafften es zu wenig, aus dem offensiven Scheibenbesitz auch gefährliche Chancen zu kreieren.

Gruppe B

Kanada – Schweden 5:3

Die Stars aus Kanada und Schweden, zwei der Favoriten auf den WM-Titel, zelebrierten in Freiburg ein wahres Hockeyfest. Defensiv stimmte die Zuordnung noch überhaupt nicht, so dass die Offensivkünstler so richtig brillieren konnten. In einem Spiel fielen gleich viele Tore wie an gleicher Stätte in drei Playoff-Finalspielen zwischen Fribourg und Davos.

Es waren nicht die kanadischen Superstars Macklin Celebrini oder Sidney Crosby, die brillierten, sondern die jungen Spieler aus der dritten und vierten Linie. Auffallend: Der erst 19-jährige Celebrini ist anstelle des doppelt so alten und als «Captain Canada» bekannten Crosby Captain.

Die beiden Teams zeigten drei komplett unterschiedliche Drittel. Im ersten war Kanada überlegen und ging 2:0 in Führung, im zweiten glich Schweden völlig verdient zum 3:3 aus, im dritten dominierte dann wieder der Rekordweltmeister.

Tschechien – Dänemark 4:1

Auch Tschechien kam dank «Schweizer» Power zu einem standesgemässen 4:1-Sieg gegen Dänemark. Die beiden Zuger Dominik Kubalik und Daniel Vozenilek sorgten für eine schnelle 2:0-Führung. (abu/sda)

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