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08.12.2015; Skelleftea; Eishockey Champions League - Skelleftea AIK  - HC Davos;
Dick Axelsson (Davos) gegen Erik Forssell (Skelleftea)
(Olga Westerberg/Bildbyran/freshfocus)

Im Viertelfinale haben die Bündner Skelleftea hinter sich gelassen. Nun wollen sie in der Champions Hockey League nach den Sternen greifen.
Bild: Olga Westerberg/Bildbyran/

Nach dem Halbfinal-Einzug: 5 Gründe, warum der HCD die Champions Hockey League gewinnt

Mit dem Davoser Sieg gegen Skelleftea wächst die Hoffnung, dass sieben Jahre nach den ZSC Lions ein zweiter Schweizer Vertreter die Champions Hockey League gewinnen könnte. Folgende Gründe sprechen dafür.

Oliver Linow
Oliver Linow



Ein Torgarant

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Die Top-Torschützen der Halbfinalisten.

Andres Ambühl ist in der Champions Hockey League ein eiskalter Skorer. Auch gestern war der Davoser zur Stelle als er gebraucht wurde. Beim Stand von 2:1 erobert er sich nach einem Patzer des Gegners den Puck, läuft solo auf Torhüter Markus Svensson zu und bezwingt diesen eiskalt zum 3:1. Es ist bereits der sechste Treffer des Stürmers in der Champions Hockey League. Somit ist er zusammen mit Spencer Abbott von Frolunda Göteborg der treffsicherste Spieler aller vier Halbfinalisten.

Die Effizienz

Obwohl Skelleftea im Rückspiel deutlich häufiger auf das Davoser Tor schoss, als umgekehrt, gewannen die Bündner am Ende ziemlich klar. Dies verdeutlicht einmal mehr, wie effizient der Dritte der NLA auf der europäischen Bühne auftritt. Starke 11,85 Prozent der Davoser Schüsse finden den Weg ins gegnerische Tor. Dies ist der Spitzenwert aller Halbfinalisten und fast ein Prozent mehr als beim Halbfinal-Gegner Frolunda Göteborg.

Die Anzahl parierter Schüsse in Prozent

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Die Fangquoten der vier Halbfinal-Torhüter. 

Gegen Skelleftea erwies sich Leonardo Genoni erneut als sicherer Rückhalt. Die zweitbeste Offensive der schwedischen Liga konnte den Schweizer Nationaltorhüter in beiden Spielen nur gerade zweimal bezwingen. Mit einer Fangquote von 95,13 Prozent ist er der zweitbeste Goalie in den Halbfinals. Einzig Sami Aittokallio von Karpat Oulu musste noch seltener hinter sich greifen.

Die Anzahl Shorthander

Als Andres Ambühl im Rückspiel am Dienstag entwischte und locker zum 3:1 einschob, war dies bereits der vierte Davoser Shorthander in der diesjährigen Champions Hockey League. Kein anderes Team spielt in Unterzahl erfolgreicher als die Bündner. Dies ist umso wichtiger, weil der Schweizer Meister bisher häufiger in Unterzahl spielen musste, als alle anderen Konkurrenten (44 Minuten länger als Halbfinalist Lukko Rauma mit den zweitmeisten Strafen). Ebenfalls bemerkenswert: In Überzahl haben die Davoser bisher keinen Treffer zugelassen.

Der Zuschauerschnitt bei Heimspielen

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Zuschauerschnitt der vier Halbfinalisten.

In knappen Spielen kann das Publikum der entscheidende Faktor sein. Nur Karpat Oulu hat bei Heimspielen im Schnitt mehr Zuschauer als die Davoser. Besonders entscheidend könnte dieser Faktor im Halbfinal werden, wenn die Bündner gegen Frolunda Göteborg antreten. Die Schweden begrüssen pro Spiel durchschnittlich gut 2000 Zuschauer weniger als die Bündner.

Arno del Curto, wie er leibt und lebt

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