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NL-Playoffs: Fribourgs Bertschy schlägt hier SCRJ-Goalie ins Gesicht

Eine Massenschlaegerei am Ende des Spiels nach dem fuenften Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem HC Fribourg Gotteron und SC Rapperswil-Jona Lakers, am Samstag, 28. Maerz 2026 in ...
Zwischen Fribourg und Rapperswil-Jona geht es hart zu und her.Bild: keystone

Hier schlägt Fribourgs Bertschy SCRJ-Goalie Nyffeler die Faust ins Gesicht

Die Rapperswil-Jona Lakers gehen in der Viertelfinalserie gegen den Qualifikationszweiten Fribourg-Gottéron wieder in Führung. Sie gewinnen auswärts 2:1 und führen nun mit 3:2 Siegen. Nach dem Spiel wurde es einmal mehr hitzig.
29.03.2026, 13:3929.03.2026, 13:39

Im ersten Spiel der Viertelfinalserie sorgten Fribourg-Gottéron und Rapperswil-Jona mit insgesamt 218 Strafminuten für einen neuen Playoff-Rekord. Daran kamen die beiden Teams seither nicht heran – gehässig ging es teilweise trotzdem zu und her. Immer wieder gerieten die Fribourger und die Lakers aneinander, so auch in Spiel 5, das der SCRJ knapp 2:1 gewann, womit er in der Serie wieder in Führung liegt.

Dieses Mal gab es während der Partie weniger Scharmützel, am Ende kam es dann doch wieder zu einer grösseren Auseinandersetzung. Die Gäste verhinderten den späten Ausgleich mit aller Macht und vor allem dank Goalie Melvin Nyffeler. Nach der Schlusssirene liess sich Fribourgs Christoph Bertschy zu einer unschönen Aktion hinreissen: Er schlug Nyffeler die Faust ins Gesicht. Der Goalie hatte ihn zuvor weggeschubst.

Bertschy schlägt Nyffeler die Faust ins Gesicht.
Bertschy schlägt Nyffeler die Faust ins Gesicht.bild: screenshot srf

Nyffeler ging zu Boden und blieb länger liegen. Der 31-Jährige musste behandelt werden. Die Schiedsrichter machten erst Jacob De La Rose als Übeltäter aus und wollten eine Fünfminutenstrafe aussprechen, nach Ansicht der Videobilder erkannten sie aber ihren Irrtum und belegten Christoph Bertschy mit einer Zweiminutenstrafe.

Einen Spielausschluss kassierte hingegen Rapperswil-Jonas Jacob Larsson rund zehn Minuten vor Schluss. Der schwedische Verteidiger hatte einen Linesman weggeschubst, während dieser ihn vom Gegner abschirmte. Larsson erhielt eine 2+20-Minuten-Strafe. My-Sports-Experte Sven Helfenstein echauffierte sich über dieses Vorgehen: «Der Schiedsrichter muss da weg. Er steht zehn Zentimeter vor ihm. Die Emotionen sind hoch, es geht um viel, da fehlt mir das Fingerspitzengefühl.»

Ein Nachspiel hat dies für Larsson nicht. Der 28-Jährige erhält wohl keine Sperre und darf am Montag in Spiel 6 im Rapperswiler Lido wieder auf dem Eis stehen. Dann könnte der SCRJ den ersten Halbfinal-Einzug seit der Saison 2020/21 und den erst dritten in der Vereinsgeschichte klarmachen. Für den Qualifikationszweiten Fribourg geht es hingegen ums Playoff-Überleben. (nih)

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quelle: keystone / jean-christophe bott
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