Sport
Eishockey

Die SCL Tigers im freien Fall – Biel hätte im Playout-Final derzeit Heimreicht

Abstiegsplayoffs, 5. Runde
Ambri – Biel 2:3 (0:2,0:0,2:1)
SCL Tigers – Lausanne 1:3 (1:1,0:0,0:2)
Die Bieler dürfen gegen Ambri jubeln.
Die Bieler dürfen gegen Ambri jubeln.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die SCL Tigers im freien Fall – Biel hätte im Playout-Final derzeit Heimreicht

Eine Runde vor Schluss der Abstiegsrunde in der NLA hat Biel die SCL Tigers überholt. Biel setzte sich in Ambri-Piotta mit 3:2 durch. Langnau verlor gegen Lausanne mit 1:3.
15.03.2016, 22:1615.03.2016, 23:13

– Biel gab den letzten Tabellenplatz erstmals seit dem 3. Januar wieder an Langnau ab. So richtig wichtig wird's aber erst jetzt: Am Donnerstag spielen Biel und die SCL Tigers in der Direktbegegnung um den Heimvorteil im Abstiegs-Playoff, das am Samstag beginnt. Langnau muss auswärts in der regulären Spielzeit gewinnen, um die Playoff-Serie gegen den Abstieg doch noch im eigenen Stadion beginnen zu können.

– Der Trainerwechsel von Benoit Laporte zu Scott Beattie bewirkte bei den SCL Tigers noch nicht viel. Gegen Lausanne, das auf Stamm-Goalie Cristobal Huet verzichtete, resultierte die siebente Niederlage aus den letzten acht Spielen. Scott Beattie setzte im Tor wieder auf Aufstiegs-Goalie Damiano Ciaccio, der zuletzt deutlich weniger spielte als Ivars Punnenovs. Ausserdem vereinte Beattie die beiden torgefährlichen Kanadier Kevin Clark und Chris DiDomenico in einer Angriffslinie. Dieses Duo glich zwar für die Emmentaler nach 14 Minuten zum 1:1 aus, vermochte daneben aber keine weiteren Glanzlichter zu setzen. Langnau dominierte nach Torschüssen (38:21), scheiterte aber immer wieder an Lausannes Goalie Pascal Caminada. Thomas Déruns entschied die Partie für Lausanne mit zwei Toren vom 1:1 zum 3:1 in den letzten 136 Sekunden.

Auch unter Neo-Coach Scott Beattie kommen die Tiger nicht vom Verlieren weg.
Auch unter Neo-Coach Scott Beattie kommen die Tiger nicht vom Verlieren weg.
Bild: KEYSTONE

– Biel siegte in Ambri mit 3:2, wobei Robbie Earl nach 54 Minuten das Siegtor gelang, 54 Sekunden nachdem Jason Fuchs für die Leventiner nach einem 0:2-Rückstand ausgeglichen hatte. Das vorerst letzte Heimspiel von Inti Pestoni mit seinem Stammklub endete so mit einer Niederlage. Pestoni, der nächste Saison für die ZSC Lions stürmt, durfte beim letzten Heimauftritt in der Valascia noch das «C» des Captains auf der Brust tragen. (sda)

Die Telegramme

SCL Tigers - Lausanne 1:3 (1:1, 0:0, 0:2) 5173 Zuschauer (Saisonminusrekord). – SR Massy/Prugger, Fluri/Küng.
Tore: 9. Walsky (Louis Leblanc) 0:1. 14. Kevin Clark (DiDomenico) 1:1. 58. Déruns (Sven Ryser, Froidevaux) 1:2. 60. (59:49) Déruns (Walsky) 1:3 (ins leere Tor). – Strafen: je 3mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Froidevaux.
SCL Tigers: Ciaccio; Ronchetti, Koistinen; Kim Lindemann, Hecquefeuille; Zryd, Adrian Gerber; Weisskopf, Currit; Kevin Clark, DiDomenico, Nüssli; Claudio Moggi, Albrecht, Tobias Bucher; Lukas Haas, Schirjajew, Sven Lindemann; Wyss, Nils Berger, Tom Gerber.
Lausanne: Caminada; Nodari, Jannik Fischer; Rytz, Genazzi; Dario Trutmann, Leeger; Borlat, Marti; Louhivaara, Hytönen, Kneubühler; Sven Ryser, Froidevaux, Déruns; Louis Leblanc, Walsky, Simon Fischer; Roberts, Paul Savary, Lardi.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Deny Bärtschi, Gossweiler, Anton Gustafsson, Sandro Moggi, Jordy Murray, Stettler und Wilson, Lausanne ohne Benjamin Antonietti, Florian Conz, Gobbi, Herren, Pesonen (alle verletzt), Danielsson, Miéville und Stalder (alle krank).

Ambri-Piotta - Biel 2:3 (0:2, 0:0, 2:1) 4637 Zuschauer. – SR Mandioni/Wiegand, Borga/Kaderli.
Tore: 7. Moss (Dufner) 0:1. 20. (19:23) Daniel Steiner (Fabian Lüthi, Wellinger) 0:2. 51. Lauper (Fuchs, Giroux) 1:2. 54. (53:20) Fuchs (Pinana, Giroux) 2:2. 55. (54:14) Earl (Herburger) 2:3. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Biel. – PostFinance-Topskorer: Pestoni; Gaetan Haas.
Ambri-Piotta: Tim Wolf; Birbaum, Nordlund; Trunz, Sidler; Fora, Zgraggen; Pinana; Pestoni, Fuchs, Monnet; Poudrier, Hall, Giroux; Lhotak, Bastl, Stucki; Grassi, Oliver Kamber, Elias Bianchi; Lauper.
Biel: Rytz; Fröhlicher, Jelovac; Dufner, Nicholas Steiner; Jecker, Wellinger; Dave Sutter, Huguenin; Herburger, Earl, Julian Schmutz; Moss, Macenauer, Fabian Lüthi; Daniel Steiner, Dünner, Rossi; Dostoinow, Gaetan Haas, Joggi.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Flückiger (verletzt), Emmerton und Mäenpää (beide überzählige Ausländer), Biel ohne Ehrensperger, Fey, Olausson, Spylo, Wetzel (alle verletzt), Tschantré (krank) und Maurer (gesperrt). – Timeout Ambri-Piotta (45.). (sda)

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

Wenn die NLA-Hockeyspieler Autos wären

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
England unterliegt Weltmeister Spanien trotz starker Leistung 2:3
England kassiert in der Nations League gegen den Weltmeister Spanien eine unglückliche 2:3-Niederlage. Nach einem verschossenen Penalty von Harry Kane schaffen die Gäste die Wende zum Sieg.
In der 54. Minute besass Harry Kane die grosse Chance auf das 3:1 der Engländer. Der Goalgetter von Bayern München konnte nach einem Foul von Rodri an Jude Bellingham vom Penaltypunkt antreten. Unmittelbar vor der Schussabgabe rutschte sein Standbein weg, und der Ball flog an die Latte.
Zur Story