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«Früher war sie Sklavin, jetzt ist sie eine untergebene Frau.» Buser erklärt, weshalb seine Partnerin auf dem Boden sitzen muss.
«Früher war sie Sklavin, jetzt ist sie eine untergebene Frau.» Buser erklärt, weshalb seine Partnerin auf dem Boden sitzen muss.Bild: srf

Ombudsmann rüffelt SRF für Beitrag über umstrittenen Davos-Sponsor

28.01.2020, 18:00

Die SRG-Ombudsstelle hat Beanstandungen zum Porträt von Peter Buser in der Sendung «Sportpanorama» vom letzten Dezember teilweise unterstützt. Moderator Jann Billeter hätte sich deutlicher von den Aussagen des porträtierten neuen Sponsors des HC Davos distanzieren sollen, stellte Ombudsmann Roger Blum fest.

Peter Buser habe im ausgestrahlten Beitrag mit seinen Aussagen und seinem Verhalten die Grundsätze der Menschenwürde, des Diskriminierungsverbots und der Gleichberechtigung missachtet. «Dass das Fernsehen dies öffentlich gemacht hat, ist richtig, ja verdienstvoll», schreibt Blum.

Die Distanzierung innerhalb des Beitrages und durch den Moderator sei aber doch «eher schwach und halbherzig» gewesen. Die Redaktion habe in der Tendenz richtig gehandelt, aber zu wenig konsequent. «Sie hat sich zu wenig scharf distanziert», schlussfolgerte Blum.

Beim Ombudsmann waren nach dem Beitrag («Das ist der neue Stadion-Sponsor des HC Davos») vier Beanstandungen eingegangen, die sich zum Teil gegen die Ausstrahlung des Beitrags richteten, zum Teil gegen die fehlende Einordnung der Aussagen von Peter Buser, der sich im Beitrag sexistisch und rassistisch äusserte. (ram/sda)

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25 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Sinthobob
28.01.2020 18:39registriert August 2016
Was für Konsequenzen haben eigentlich Beanstandungen oder ("Rüffel") vom Ombudsmann?
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Linus Luchs
28.01.2020 21:03registriert Juli 2014
Und was tut der HC Davos? Distanziert er sich von diesem Widerling? Oder lässt er sich von einem notorischen Rassisten und Sexisten kaufen? Das würde mich mehr interessieren als die Beurteilung von Jann Billeter.
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Madison Pierce
28.01.2020 19:24registriert September 2015
Normalerweise bin ich mit dem Ombudsmann einverstanden, hier aber nicht.

In einem Interview geht es darum, dem Zuschauer eine Person näher zu bringen. Man stellt Fragen und zeigt die Antworten. Durch Nachfragen bei umstrittenen Aussagen bringt man das Gegenüber vielleicht dazu, sich selbst zu widersprechen. ("Sie sind Nazi, aber Ihre Mutter ist Jüdin. Haben Sie dabei keinen inneren Konflikt?") Der Leser bildet sich dann seine Meinung zur interviewten Person.

Es geht auf keinen Fall darum, dass der Journalist seine Meinung verbreitet. Dafür gibt es den Kommentar.
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