Schweiz
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Peter Buser – der frivole alte Mann, der dem HC Davos viel Geld gibt

Peter Buser, 82, spendet Millionen für wohltätige Zwecke. Ob der HC Davos oder das Basler Historische Museum: Das Geld des Exzentrikers wird gerne genommen. Sogar wenn die Institutionen dafür seinem unhaltbaren Frauenbild eine Plattform geben müssen. Ein Porträt.

Lucien Fluri / ch media



Mit seinem Vermögen kann er sich fast alles kaufen. Auch die öffentliche Aufmerksamkeit. Peter Buser mag junge, leicht bekleidete Frauen, protzt schon mal mit seinem Geld und gibt gerade Millionen aus, um seinen Namen und seine Stiftung bekannt zu machen.

Von Grenchen über Basel bis nach Davos unterstützt er Kultur und Sport. Hier finanziert er mit einigen hunderttausend Franken ein Turnerstadion, dort eine Nietzsche-Ausstellung, und bald soll auch das Eishockeystadion des HC Davos den Namen seiner Stiftung tragen. «Ich will nicht nur im Aston Martin rumfahren, sondern auch etwas bewirken», sagt der 82-Jährige. «Viel Zeit bleibt mir nicht mehr.»

«Ich liebe es, das Alphatier zu sein»: Peter Buser mit Begleiterinnen am Wiener Opernball.

«Ich liebe es, das Alphatier zu sein»: Peter Buser mit Begleiterinnen am Wiener Opernball. Bild: zvg

Es ist das wohltätige Engagement eines Mannes, der zuvor nur in der Boulevardpresse mit exzentrischen Auftritten bekannt geworden war. Etwa als er am Wiener Opernball mit sechs jungen Frauen aufkreuzte.

Doch wo immer Buser nun auftritt, hilft er nicht nur. Der Mäzen bringt seine Beschenkten auch in die Bredouille. Denn der Junggeselle und Lebemann zelebriert öffentlich ein Frauenbild, das – gelinde gesagt – nicht politisch korrekt ist.

Der HC Davos muss sich seit Tagen rechtfertigen, weil Buser in einem Fernsehbeitrag sagte, Frauen hätten «untertänig» zu sein.

In Basel löste ein Nietzsche-Symposium, das er organisierte, Proteste aus. Für Schlagzeilen sorgte dabei, dass sich das Historische Museum Basel für Busers Zwecke einspannen liess. Mit seiner Spende – es waren 400'000 Franken – konnte der Mäzen, zumindest indirekt, das staatliche Museum zur Propagierung seines teils bizarren Weltbildes einspannen.

Lack- und Lederkorsetts als Zimmerdekoration

Ortstermin in Triesen, Fürstentum Liechtenstein. Hier wohnt Peter Buser seit zwanzig Jahren. Eine Terrassensiedlung am Hang. Der Blick fällt übers Ländle und auf schneebedeckte Berge. Der Hausherr trägt ein schwarzes Hemd mit goldenen Perlen. Der Ausschnitt ist so tief, wie er es selbst beim anderen Geschlecht mag. Bilder von halb nackten Frauen hängen im Vorzimmer.

Buser empfängt in einem Raum, in dem nicht nur ein Flügel vor einer riesigen Spiegelwand steht, sondern auch Dutzende Frauenkleider an Garderobeständern hängen. Jeans, Jupes, rote Lack- und Lederkorsetts.

«Sehen Sie all die Fotos von schönen jungen Frauen, die da hängen? Zu solchen gehe ich zurück, wenn ich nächsten Monat wieder in meine Wahlheimat Paraguay zurückkehre.»

Eine gute Bekannte bringt dem Hausherrn Apfelsaft, für den Gast gibt es nichts. «Ich muss provozieren. Als braver Mann kann ich nichts erreichen», sagt Buser, während sich die Bekannte auf ein Sofa mit Tigerfelldecke setzt und fortan Buser mit einer gewissen Bewunderung zuhört.

Frauen aus dem Auslans «sind schöner»

Hätten das Basler Museum oder der HC Davos Peter Buser gegoogelt, so hätten sie sein Frauenbild in seiner Biografie finden können. Sie hätten dort lesen können, dass er als Lehrer seine Schülerinnen einen Aufsatz schreiben liess: «Ich kritisiere Herrn Buser». Und in den Aufsätzen wäre zu lesen, dass er die Schülerinnen an den Haaren zog. Die Gesponserten hätten ebenso lesen können, dass er nicht nur das Schloss des Pleitiers Rolf Erb kaufen wollte, sondern dass er dort auch eine Frau halb nackt fotografierte.

Ein wenig wirkt die Situation rund um Buser wie aus Dürrenmatts «Besuch der alten Dame» entlehnt: Ein alter Mann bezahlt Geld und stellt andere vor die moralische Frage, ob man es nehmen darf.

Es dauert ob Vaduz nicht lange, bis die Sätze fallen, die dem 82-Jährigen derzeit so viele Schlagzeilen einbringen. «Ich liebe es, das Alphatier zu sein. Deshalb könnte ich keine Schweizerin heiraten.» Buser hat junge Freundinnen aus dem Ausland. «Sie sind schöner», sagt er. Als erfahrener und vermögender Mann helfe er ihnen, die arm, erfahrungslos und ohne Sprachkenntnisse in der Schweiz seien. «Das gibt ein natürliches Gefälle.»

Natürlich dürften Schweizerinnen gleichberechtigt sein. Aber wollen Frauen wirklich Männer, die abwaschen? «Waschlappen» wirft Busers Bekannte auf dem Tigerfellsofa ein. Gelächter. In solchen Momenten kommt Buser als Junggeselle rüber, der sich alles erfüllen konnte und nie Rücksicht nehmen musste auf andere.

Kokettieren mit Geschäften am Rande der Legalität

Buser hat aber noch eine ganz andere Seite. Der Romanist mit Doktortitel schweift im Gespräch immer wieder ab. Dann schaut er nur noch zu seiner Bekannten, doziert über Beethoven, Goethe, Nietzsche; berichtet von einem Roman, den er gerade schreibt. «Wow», sagt die Frau auf dem Sofa. An den Konzerten, die Busers Stiftung organisiert hat, spielten namhafte Musiker.

Vorgezeichnet war es nicht, dass Peter Buser dereinst so vermögend wird. Aufgewachsen als Maurersohn wurde er Lehrer, studierte Romanistik und gelangte als Vermögensverwalter an der Börse zu Geld. In seiner Biografie kokettiert Buser mit Geschäften am Rande der Legalität, beschreibt, wie er auch mal von der Staatsanwaltschaft vorgeladen wurde, in Untersuchungshaft sass, aber nie angeklagt wurde.

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I managed to free myself......

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Warum lassen sich Museen und Vereine auf einen Geldgeber ein, bei dem man nach einigen Klicks abschätzen kann, dass das Sponsoring im schlimmsten Fall dem eigenen Ruf schadet?

«Wir haben nichts mit Peter Buser zu tun, sondern mit einer Stiftung, die er hauptsächlich finanziert», sagt Gaudenz Domenig, Verwaltungsratspräsident des HC Davos. Die Stiftung werde in Davos hochstehende klassische Konzerte organisieren. «Das ist eine gute Sache.»

Und beim Historischen Museum Basel heisst es: «Das Museum ist kein Risiko bezüglich der Ausstellung eingegangen.» Man sei «inhaltlich und gestalterisch völlig unabhängig» gewesen. Man nahm also das Geld des alten Herrn gerne – und drückte beim Rest zwei Augen zu.

«Ich habe Freude an der Provokation»

Man weiss bei Peter Buser nie genau, wie ernst er meint, was er sagt. Buser habe eine diabolische Freude, «die Leute durch unkonventionelles Verhalten und intelligente Provokationen vor den Kopf zu stossen», schreibt der langjährige «Weltwoche»-Redaktor Philipp Gut im Vorwort zu Busers Biografie. Buser sagt: «Ich habe Freude an der Provokation. Ich bin ein Schauspieler.» Ohne bizarre Auftritte keine Aufmerksamkeit. «Das gelingt mir sehr gut.»

Doch derzeit scheint ihm alles etwas aus dem Ruder gelaufen zu sein: Seit im Fernsehen seine Freundin neben ihm niederkniete und er von der Frau in untertäniger Haltung sprach, gehen die Schlagzeilen auch ihm zu weit. Der HC Davos distanzierte sich. Man habe seinen Witz nicht verstanden, sagt Buser. «Es ist so, dass wir, wie andere Liebespaare, gerne Rollenspiele spielen, in denen ich meist der Dominus bin. Wir spielen aber mit Genuss auch das Gegenteil, nämlich mich als hingebungsvollen Sklaven.»

Der SRF-Beitrag. Video: SRF

Am Ende bleibt wieder offen, ob er alles ernst meint, ob er ein Spiel spielt oder ob er versucht, alles als Witz zu deklarieren, um aus der unangenehmen Situation zu kommen.

In Grenchen hofiert, in Davos «liebevoll aufgenommen»

Georg von Schnurbein ist nicht ausserordentlich überrascht, dass auch Mäzene zum Zug kommen, deren Engagement man als zumindest heikel bezeichnen könnte. «Die Suche nach Geld ist schwierig und komplex», sagt der Direktor des Center for Philanthropy Studies an der Universität Basel.

«Gerade bei grösseren Beträgen ist es eine Herausforderung, diese zusammenzubekommen» – auch wenn in der Schweiz «unheimlich viel und grosszügig» Geld geschenkt werde. Oft müssten Museen die Sonderausstellungen ausserhalb des ordentlichen Jahresbudgets organisieren. «Dann ist der ökonomische Druck sehr hoch.»

Herr Buser, haben Sie das Gefühl, von den Leuten, denen Sie Ihr Geld geben, ernst genommen zu werden? «Davos hat mich liebevoll aufgenommen», sagt Buser. «Nach der Konferenz wurde mir ein Ehrenplatz zugewiesen mitsamt Sportexperten, die mir das Spiel Davos gegen die ZSC Lions mit viel Einfühlungsvermögen erklärten.»

Und in Grenchen sei er gar hofiert worden. Für seine 1.5 Millionen Franken wird dort nicht nur ein Turnerstadion saniert. Buser erhält dort eine Strasse, die nach ihm benannt wird. Auch auf Google Street View wird man sie erkennen. «Das hat man mir versprochen.» Peter Buser will, dass sein Name weiterlebt, auch wenn er dereinst verstummt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • ravendark 25.12.2019 08:42
    Highlight Highlight Ich glaub, der hat mit 82 Spass am Leben. Unterstützt Kultur und Sport und mag junge Frauen. Gefällt mir ausgesprochen gut, der Herr.
  • SörgeliVomChristophNörgeli 24.12.2019 20:41
    Highlight Highlight Und er sponsort welchen Verein? Den HCD. Die beiden passen zusammen wie die Faust aufs Auge.
  • Ataraksia Eudaimonia 24.12.2019 14:34
    Highlight Highlight Ich empfinde eher Mitleid für jemanden der in diesem Alter Freude und Erfüllung nicht anderweitig schöpfen kann. Und das ist nur meine Sicht der Dinge. Verstehe aber auch dass man auf viel Geld, vor allem in der Kultur oder Armut, nicht einfach so verzichten will...und kurzfristig Imageschaden in Kauf nimmt um langfristig zufrieden zu sein.
    Tja, dealen ist omnipräsent. Eigentlich viel mehr als wir es wahrnehmen...
  • Saerd neute 24.12.2019 14:26
    Highlight Highlight Wenn Buser kein Geld spenden würde, die Medien würden sich wie Hyänen über ihn hermachen.
    Wo es Geld regnet und zudem dem geliebten Sport zugute kommt werden auch die Medien sehr nett und kulant.
  • Schluch 24.12.2019 14:18
    Highlight Highlight Davos kriegt Kohle, die 'Sklavin' auch, der Typ hat Anfmerksamkei, die Journis haben Arbeit und die Feministen können sich empören. Win, Win, Win...
    Mehr schräge Vögel würden der Welt gut tun.
  • Sam Regarde 24.12.2019 14:13
    Highlight Highlight Vom Aussehen her ein echter Kotzbrocken, aber anscheinend mit innerlichen Werten ausgestattet, verblüfft uns dieser Herr mit seinen ganz persönlichen Wertvorstellungen. Lasst es gut sein, Leute, auf dieser Erde hat es Platz für Alle!
    Und frohe Weihnachten allerseits!
  • Hummingbird 24.12.2019 13:27
    Highlight Highlight Er möchte etwas bewirken... wieso denn nicht für ALLE, also auch für Frauen, im positiven Sinn?! Der Typ strahlt kein gutes Herz oder Karma aus. Das liegt alleine an ihm, das zu ändern, wenn er denn wolle... So bleibt er halt trotz Geld und käuflichen Frauen einsam und ungeliebt, weil sich Liebe nicht kaufen lässt. Tja.
    • ravendark 25.12.2019 08:46
      Highlight Highlight Tja, mit 82 noch so richtig Spass am Leben zu haben und einige eckige Dinge rund zu gestallten ... da kann eben nicht jeder Bünzli mithalten, gell !
    • Hummingbird 25.12.2019 10:01
      Highlight Highlight Seit wann ist ethisch korrekt = bünzli? Für mich als nicht Bünzli-Frau ist dieser Typ einfach nur wiederlich.
    • Deckardcain 25.12.2019 19:45
      Highlight Highlight <<So bleibt er halt trotz Geld und käuflichen Frauen einsam und ungeliebt, weil sich Liebe nicht kaufen lässt. Tja. >> Er scheint mir nicht so einsam zu sein, ausserdem einfach mal zu spekulieren das Ihn niemand Liebt zeigt eher das dass bei Ihnen der Fall ist.
  • Noblesse 24.12.2019 10:50
    Highlight Highlight Geht der "Alte" auf den Knien, steht er vielleicht nicht mehr auf. Daher wohl diese Rollenverteilung?
  • wilhelmsson 24.12.2019 10:25
    Highlight Highlight Die Freiwilligkeit der Frauen ist unklar und eine Annahme von aussen. Buser ist gemäss Bericht kein wiederrechtliches Verhalten vorzuwerfen, was jedoch nicht heissen muss, dass er die Frauen nicht in eine Abhängigkeitsbeziehung führt.

    Von Sklavenposition und ählichem zu Sprechen ist zudem pietätslos. Sowas in der Öffentlichkeit (SRF) von einer dunkelhäutigen Frau zu verlangen ist gerade angesichts des geschichtlichen Hintergrundes nicht einfach als Provokation tolerierbar. Jeder der von einer solchen Person Geld entgegen nimmt akzeptiert das zumindest stillschweigend.
    • Hummingbird 25.12.2019 10:03
      Highlight Highlight Finde ich auch. Ich vermute, dass die Blitze zu Deinem Kommentar ausschliesslich von Männern stammen?
  • Ohniznachtisbett 24.12.2019 10:20
    Highlight Highlight Der Moralapostel ist wohl die schlimmste Gattung Mensch. Ein Vermögender alter Mann darf mit seinem Geld machen was er will. Er darf ein Weltbild haben wie er will und er darf, solange im gesetzlichen Rahmen, Frauen so behandeln und sexuelle und andere Vorlieben haben wie er will. Schön, dass er sein Geld nicht nur verprasst und verhurt, sondern auch noch Sport, Kunst und Kultur fördert.
    • Hummingbird 25.12.2019 10:05
      Highlight Highlight Nein darf er nicht! Also er kann es, muss sich dann aber nicht wundern, wenn er im Herzen einsam ist. Jemand, der predigt, dass Frauen nur glücklich sind wenn sie untertänig und ohne Selbstbestimmung sind, gehört für mich in die Psychopathenschublade im 21. Jh.
  • Glenn Quagmire 24.12.2019 09:59
    Highlight Highlight Nun ja, es hat $ich€r einen Grund, wieso ein Multimillionär solche Frauen um sich scharen kann und ein Fredi Hintz nicht.
  • herrkern (1) 24.12.2019 09:33
    Highlight Highlight Tut niemandem weh, die sind alle erwachsen und geimpft. Buser spielt gekonnt mit dem Tabubruch, lebt seine Vorlieben aus. Lernen wir nicht genau das in den Gender-Workshops? Jeden in seiner Sexualität zu akzeptieren? Ja, dann mal los, akzeptiert den Buser mit seinen Spleens. Er bezahlt ja dafür (ob ihm das jetzt alles gut tut, ist eine andere Frage).
  • regen 24.12.2019 09:19
    Highlight Highlight ja, man kann pbs lebensstil daneben und seine weltanschauung unmoralisch finden, was soll's. sein cv ist aber eindrücklich und spannend. kommt in diesem beitrag leider viel zu wenig zum ausdruck....
  • Zauggovia 24.12.2019 08:51
    Highlight Highlight Ein durchgeknallter, alter Mann, der niemandem schadet. Auch wenn bei seinen Damen der Übergang zu Prostitution wohl fliessend ist, ist das immer noch legal.

    Diese extreme Moralisierung ist nur noch mühsam.
    • Tilia 24.12.2019 11:53
      Highlight Highlight Und auch nicht ungefährlich.....die extreme Moralisierung.
  • Vecchia 24.12.2019 08:49
    Highlight Highlight Das was er zur Show stellt, ist nicht wirklich sympathisch.
    Aber ich staune schon, dass man sich medial über das Frauenbild eines 82-jährigen enerviert, während der 50 Jahre jüngere Bachelor mit den vielen chirurgisch gestalteten Barbiepuppen im TV-Alltag in etwa das gleiche Frauenbild zelebriert.

    • jjjj 24.12.2019 09:15
      Highlight Highlight Bätschi ist halt ironisch und so, weisch... Meta!

      Du hast natürlich recht!
    • eigiman 24.12.2019 09:24
      Highlight Highlight Stimmt nicht, Patric hat die Liebe gesucht. Hä-hä-hä.
    • ravendark 25.12.2019 08:50
      Highlight Highlight Neneee, Patric hat nach einer intelligenten, natürlichen Frau gesucht .... muuuaaahahhhaaaaa ! :-)
      Der Buser hat 100 Mal mehr Stil als der Bätschi.
  • Slupp80 24.12.2019 08:48
    Highlight Highlight Wieso ist es ein Problem? Er hat halt eine andere Auffassung... und Geld. Ich dachte wir haben Meinungsfreiheit ;)
  • Selbst-Verantwortin 24.12.2019 08:45
    Highlight Highlight Genau so wurde in den 60er bei unverheirateten oder gleichgeschlechtlichen Paaren argumentiert.
    🤮
    Liberale Menschen lassen anderen ihre Freiheit statt die Moralkeule zu schwingen.
  • The oder ich 24.12.2019 08:41
    Highlight Highlight Provokation verkauft sich halt immer noch gut, und die Verantwortlichen ziehen sich schnell mal auf die "Geld stinkt nicht"-Argumentation zurück, sei es, dass man sich von einem alten Parvenu-Glüschteli sponsern lässt, oder wie der Weltwoche-Köppel vom pseudokommunistischen Staatskapitalismus Chinas.
  • Selbst-Verantwortin 24.12.2019 08:40
    Highlight Highlight Ach, die politisch korrekten, frigiden Moralapostel.
    Erwachsene sollen freiwillig nicht mehr so leben, wie es ihnen passt? Das ist das Gegenteil von liberal und verbohrt wie in den 60er.
    Egal ob sympathisch oder nicht - es soll jeder/jede die Freiheit haben, zu leben, wie es passt.
  • Dogbone 24.12.2019 08:40
    Highlight Highlight Echt jetzt, watson? Das Thema wurde doch von Adrian Bürgler bereits ganz empört ausgebreitet. Buser macht sich nicht strafbar, auch wenn er an Peinlichkeiten kaum zu überbieten ist, und keine Frau muss sich mit ihm abgeben. Er veranstaltet einfach ein grosses und gut organisiertes Theater und die Presse lässt sich weich wie Butter einspannen. Und so sind schlussendlich alle zufrieden😆
    Schöne Weihnachten euch allen!🎄
  • benn 24.12.2019 08:40
    Highlight Highlight Ein armer alter Mann der für Sex und Liebe bezahlen muss, bemitleidenswert.
  • jjjj 24.12.2019 08:35
    Highlight Highlight Alle eifersüchtig, weil sie genau wissen, dass sie es mit 80+ wohl kaum so krachen lassen können...

    Die Wahrheit tut weh!

    ... der Herr macht übrigens nichts illegales. Ist halt einfach etwas gegen den FLINT / LGBTQ+ Zeitgeist.
    • Gähn on the rocks änd röll 24.12.2019 09:25
      Highlight Highlight dieser output sagt mächtig viel über dich selber aus.
    • jjjj 24.12.2019 10:03
      Highlight Highlight Unser herz/blitz Rate auch... ;-)
    • Gähn on the rocks änd röll 24.12.2019 14:04
      Highlight Highlight ach herrje, jjjj, vertraust du dieser herz/blitz–geschichte wirklich? 😂
  • Gähn on the rocks änd röll 24.12.2019 08:33
    Highlight Highlight Armes Männchen. Hat ausschliesslich Beziehungen, für die er zahlt..
  • Tilia 24.12.2019 08:33
    Highlight Highlight Irgendwie muss ich ab den Typen etwas grinsen. Ich glaube er ist ein ausgekochtes Schlitzohr das der Gesellschaft schonungSlos ihre Doppelmoral vor Augen hält. Ein Schlitzohr das mit einem Augenzwinkern zeigt wie weit man gehen kann und welch Narrenfreiheit ein alter Mann hat der so viel Geld besitzt. Ich denke er ist klug und gebildet und lebt seinen Fetisch dreist ganz öffentlich. Ich denke er bezahlt seine Prostituierten um einiges besser als die andern 80% der jetzt künstlich empörten Männer die sich für 30.- einen blasen lassen.
    • Calvin Whatison 24.12.2019 09:27
      Highlight Highlight Der letzt Satz hat’s in sich.Das verdient ein paar extra Herzchen. ❤️❤️❤️❤️❤️👍🏻
    • wilhelmsson 24.12.2019 10:54
      Highlight Highlight Quellenangabe?
    • Freedom Fighter 24.12.2019 11:26
      Highlight Highlight @Tilia
      Mit Abstand der beste Kommentar, den ich zu diesem Thema gelesen habe. Und nicht nur hier, sondern über sämtliche Medien hinweg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wandervogel 24.12.2019 08:22
    Highlight Highlight Klar ist der Herr an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Klar ist aber auch: Herr Buser hat gegen kein Gesetz verstossen und wird nicht mit Missbrauchsvorwürfen oder ähnlichem konfrontiert. Solange dies nicht der Fall ist und seine Partnerinnen freiwillig dabei mitmachen, ist es einfach nicht korrekt, den HCD aufzufordern, auf das Geld zu verzichten, nur weil der Herr ein anderes Weltbild und andere Neigungen hat. Wo fängt sonst die Grenze an und wo hört sie auf? Darf die Nati die CS als Sponsor haben? Wie ist es mit Ferrari und Shell oder mit Novartis und dem FC Basel?

    • mukeleven 24.12.2019 09:24
      Highlight Highlight gut - win/win. solch bünzlis wie dich will auch der HCD nicht als fan.
    • Galippo 24.12.2019 09:26
      Highlight Highlight Als fan den club nicht mehr unterstützen. Du hasst leider keine Ahnung.
      Als Fan willst du Siege deines Teams sehen, und gehst genau deswegen ins Stadion.
      Als fan ist dir egal woher das Geld kommt, oder wie der Mäzen dahinter lebt.
    • Streuner 24.12.2019 09:27
      Highlight Highlight Extrem viel vernünftige und gute Kommentare gelesen, und dann kommt er....der Moralist. Sofort boykottieren. supi. Übersäuerung pur. Schon mal überlegt wievielen Junioren Spielern, sprich Jugendlichen und Kids der HCD ein "Zuhause" gibt?....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cervelat 24.12.2019 08:18
    Highlight Highlight Herr Boser ist 82jährig und ist von den Medien vor gut 1 Monat „entdeckt“ worden oder warum diese Häufigkeit der Beiträge?!

    - nun ists aber mal gut so...

    Fohe Weihnachten
  • Bau Mol Ain 24.12.2019 08:10
    Highlight Highlight Bis anhin kannte ich dieses Individuum nicht. Ich denke, das wäre durch die nicht stattfindende Berichterstattung durch Watson, auch so geblieben.
    Jänu kenne ich halt nen schrägen mehr.
    • wilhelmsson 24.12.2019 10:53
      Highlight Highlight Ok, ein Artikel von Watson hätte genügt, aber zum Thema gemacht hat ihn das SRF.
  • Else 24.12.2019 07:55
    Highlight Highlight Ich glaube es ist langsam gut, der Grüsel braucht nicht noch mehr Aufmerksamkeit.
  • rundumeli 24.12.2019 07:55
    Highlight Highlight ach, was solls ... solange er gutes tut, darf er ruhig ein bisschen staub aufwirbeln.
  • Billy Meier 24.12.2019 07:47
    Highlight Highlight Mit dem Typen möchte man nicht im Lift stecken bleiben. 🤢

    „Das Geld kommt nicht von ihm, nur von der Stiftung!“ Herrliche Ausrede!

    Dann würden der HC Davos und das Museum auch Geld von einer Kim-Jong-Un-Stiftung oder einer Stiftung des Islamischen Staates nehmen? 🙄
    • Pisti 24.12.2019 08:12
      Highlight Highlight Ziemlich daneben der Vergleich mit dem IS.
    • Holunder 24.12.2019 08:51
      Highlight Highlight Ich mag den Typen auch nicht, aber einen Menschen mit konservativem Weltbild mordenden Terroristen und Diktatoren gleich zu stellen, finde ich doch etwas übertrieben.
      Ihm wird ja kein Verbrechen vorgeworfen...!
    • Zauggovia 24.12.2019 08:59
      Highlight Highlight Ist Kim Jong Un und der IS wirklich der Vergleich, den du in diesem Fall bringen willst?
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Bern verliert und rutscht wieder unter den Strich – Fribourg trotz Sieg noch nicht grün

Zwei Runden vor Abschluss der Qualifikation der Eishockeymeisterschaft rutschte der Schlittschuhclub Bern, der Meister der letzten Saison, wieder unter den Trennstrich. Bern verlor in Davos 2:4.

Der zuletzt wiedererstarkte SC Bern erlitt im Kampf um einen Playoff-Platz einen Rückschlag und verlor beim HC Davos trotz zweimaliger Führung noch deutlich mit 2:3.

Fabrice Herzog in Überzahl sorgte mit dem 3:2 (37.) für die erstmalige Führung und das Siegtor der Bündner. Für den früheren Nationalstürmer war es das vierte Tor aus den letzten drei Spielen. Mattias Tedenby erzielte im Schlussdrittel dann noch das 4:2 (54.), das die Bündner mit der Wut über eine wohl zu Unrecht erhaltene …

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