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National League

Playoffs

Davos – Biel 2:5 (0:1,1:3,1:1)

Platzierungsrunde

SCL Tigers – Kloten 4:3 (2:2,1:0,1:1)

Ambri – Lausanne 6:3 (3:2,1:0,2:1)

Die Bieler um Goalie Jonas Hiller bejubeln den Sieg beim sechsten Playoff-Viertelfinalspiel der National League  zwischen dem HC Davos und EHC Biel, am Donnerstag, 22. Maerz 2018, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Biel jubelt über die Halbfinal-Qualifikation, für Davos ist die Saison zu Ende. Bild: KEYSTONE

Biel erstmals seit 28 Jahren im Playoff-Halbfinal: «Können zufrieden und stolz sein»

Der EHC Biel steht zum ersten Mal seit 1990 in den Playoff-Halbfinals der National League. Die Seeländer gewinnen das sechste Viertelfinalspiel auswärts gegen Davos 5:2 und entscheiden damit die Serie mit 4:2 Siegen für sich.



Playoffs

» Hier gibt' den Liveticker zum Nachlesen.

Davos – Biel 2:5; Serie: 2:4

Mit einer souveränen und abgeklärten Leistung qualifizierte sich der EHC Biel als letztes Team für die Playoff-Halbfinals. In Davos gewannen die Seeländer das Spiel 6 mit 5:2. Nächster Gegner ist der HC Lugano.

Die Halbfinal-Duelle:

Bild

Ab dem nächsten Dienstag geht es los. bild: mysports

Die Entscheidung vor enttäuschenden 4500 Fans in Davos fiel bereits im Mitteldrittel. Nachdem die Bündner zum 1:1 ausgeglichen hatten, nahm ihnen Toni Rajala mit dem 2:1 nur 140 Sekunden später gleich wieder den Wind aus den Segeln (25.). Mauro Dufner und Robbie Earl mit seinem zweiten Treffer erhöhten in den fünf Minuten vor der zweiten Pause auf 4:1.

Geschafft! So freut sich Törmänen über den Sieg. video: twitter

Zwar verkürzte Samuel Walser mit einem haltbaren Tor nach gut fünf Minuten im Schlussdrittel nochmals auf 2:4, richtig nahe kamen die Davoser dem Ausgleich aber nicht mehr. Während der Rekordmeister mit einer – selbst für seine Verhältnisse – äusserst jungen Mannschaft erstmals seit 2014 die Halbfinals verpasste, schaffte es Biel zum ersten Mal seit dem Wiederaufstieg und zum erst zweiten Mal (nach 1990) überhaupt in die Runde der letzten vier. Dort geniessen die Seeländer nach dem starken 3. Platz in der Qualifikation auch gegen Lugano Heimrecht.

Die Stimmen:

Mathieu Tschantré (Biel):

«Wir können zufrieden und stolz sein, aber am Dienstag geht es schon wieder weiter. Deshalb dürfen wir uns heute auch nicht gehen lassen. Wir schauen jetzt vorwärts auf Lugano, alles andere wäre falsch. Wir wollen bereit sein.»

Philipp Wetzel (Biel):

«Ich bin glücklich, aber müde. Wir werden uns jetzt sammeln und uns neue Ziele stecken. Wir freuen uns schon, aber wir wissen auch, dass es noch nicht fertig ist. Wenn wir jetzt das Gefühl haben, wir müssen nichts mehr tun, kommt es nicht gut raus. Vielleicht werden wir im Bus noch etwas euphorischer.»

Arno del Curto (Davos):

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«Schnell abschalten kann ich nicht.» Video: YouTube/MySports

Marc Wieser (Davos):

«Wir haben alles probiert. Der frühe Gegentreffer heute war mental schwierig für unser junges Team. Am Schluss haben wir uns nochmals aufgerafft, aber der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Hiller hat eine unglaubliche Serie gespielt, Biel ist verdient weitergekommen. Für uns ist es eine enttäuschende Saison.»

quelle: srf

Samuel Walser (Davos):

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«Biel war oft cleverer.» Video: YouTube/MySports

Der Bieler Sieg war verdient und irgendwie logisch. Es kontrollierte die Partie mit Ausnahme der kurzen Phase nach dem 1:1 fast nach Belieben und liess einem fehlerhaften Davos keinen Raum zur Entfaltung. HCD-Coach Arno Del Curto hatte noch einmal umgestellt und die Thurgau-Leihgabe Jaedon Descheneau anstelle von Broc Little nominiert. Zudem kehrte Dino Wieser nach auskurierter Fussverletzung ins Team zurück.

Zusammenfassung:

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Die Highlights der Partie. Video: YouTube/MySports

Es waren aber die Bieler, die vom ersten Puckeinwurf an die Pace bestimmten. Sie liessen sich nicht auf ein wildes Hin und Her ein, sondern agierten äusserst diszipliniert. Das Team von Trainer Antti Törmänen kassierte nur zwei kleine Strafen und geriet in der Rückwärtsbewegung nie in Unterzahl oder Zeitnot.

Offensiv löste Robbie Earl seine Ladehemmung und traf erstmals nach zehn erfolglosen Spielen wieder – und dies gleich doppelt.

Die enttaeuschten Davoser Samuel Walser und Claude-Curdin Paschoud, von links, beim sechsten Playoff-Viertelfinalspiel der National League  zwischen dem HC Davos und EHC Biel, am Donnerstag, 22. Maerz 2018, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Enttäuschtes Davos nach dem Viertelfinal-Aus. Bild: KEYSTONE

Telegramm:

Davos - Biel 2:5 (0:1, 1:3, 1:1)
4512 Zuschauer. - SR Stricker/Urban, Obwegeser/Kovacs.
Tore: 12. Earl (Fuchs, Fey) 0:1. 23. Dino Wieser (Weder, Paschoud) 1:1. 25. Rajala (Fey, Wetzel) 1:2. 36. Dufner (Tschantré, Earl) 1:3. 39. Earl (Fuchs) 1:4. 45. Walser (Rödin) 2:4. 59. Fuchs (Diem, Jecker/Ausschluss Corvi) 2:5.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Nygren; Rajala.
Davos: Senn; Nygren, Barandun; Du Bois, Paschoud; Heldner, Jung; Buchli; Rödin, Corvi, Descheneau; Marc Wieser, Walser, Kousal; Simion, Egli, Dino Wieser; Aeschlimann, Weder, Portmann; Eggenberger.
Biel: Hiller; Jecker, Forster; Kreis, Fey; Lofquist, Steiner; Dufner; Pouliot, Pouliot, Pedretti; Tschantré, Fuchs, Earl; Neuenschwander, Diem, Fabian Lüthi; Schmutz, Sutter, Wetzel; Joggi.
Bemerkungen: Davos ohne Little (überzähliger Ausländer), Ambühl, Kessler, Lindgren und Schneeberger (alle verletzt), Biel ohne Maurer (gesperrt) und Micflikier (überzähliger Ausländer). Timeout Biel (46.).

Platzierungsrunde

Ambri kehrt zum Siegen zurück

Ambri-Piotta ist in der Abstiegsrunde der National League nach drei Niederlagen zum Siegen zurückgekehrt. Die Tessiner bezwangen Lausanne in der zweitletzten Partie vor dem Playout gegen Kloten 6:3. Die Klotener dagegen verloren in Langnau gegen die SCL Tigers 3:4.

Ambri legte die Basis vor nur noch 1500 Zuschauern zum Sieg bereits zu Beginn des Spiels, nach sieben Minuten führten die Leventiner nach Treffern von Matt D'Agostini (Shorthander), Cory Emmerton (Powerplay) und Elias Bianchi 3:1. D'Agostini, der sich in bester Spiellaune zeigte, erzielte später noch einen zweiten Treffer.

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Die Highlights der Partie zwischen Ambri und Lausanne. Video: YouTube/MySports

Ambri scheint für das Playout gegen Kloten bereit zu sein. Ob das auch für die Zürcher Unterländer gilt, kann zumindest nach der Partie in Langnau nicht gesagt werden. Trainer Kevin Schläpfer schonte seine besten Kräfte und gab stattdessen den drei NL-Debütanten Julian Mettler (17), Frantisek Rehak (18) und Anthony Staiger (24) eine Chance.

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Die Highlights der Partie zwischen Langnau und Kloten. Video: YouTube/MySports

Apropos Debüt in der höchsten Schweizer Liga: Bei Langnau, das sich den 9. Schlussrang in der Liga sicherte, stand der erst 17-jährige Akira Schmid im Tor. Der Nachwuchs-Internationale gilt als grösstes Emmentaler Torhüter-Talent seit Martin Gerber. Das wegweisende Tor der Langnauer zum 3:2 (29.) schoss Federico Lardi mit einem Shorthander. Der Verteidiger hatte letztmals in der vorletzten Saison (2015/2016) einen Treffer erzielt.

Telegramme:

SCL Tigers - Kloten 4:3 (2:2, 1:0, 1:1)
5203 Zuschauer. - SR Potocan/Prugger, Abegglen/Küng.
Tore: 4. Leone (Bieber) 0:1. 7. Elo (Gagnon, Dostoinow) 1:1. 12. Kuonen (Peter) 2:1. 19. Spiller (Egli) 2:2. 29. Lardi (Ausschluss Andersons!) 3:2. 46. Pascal Berger (Dostoinow, Elo/Ausschluss Lemm) 4:2. 54. Egli 4:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 2mal 2 Minuten gegen Kloten

Ambri-Piotta - Lausanne 6:3 (3:2, 1:0, 2:1)
1500 Zuschauer (Saison-Minusrekord). - SR Eichmann/Hebeisen, Bürgi/Castelli.
Tore: 4. D'Agostini (Emmerton/Ausschluss Collenberg!) 1:0. 6. (5:05) Miéville (Zangger/Ausschlüsse Collenberg; Pesonen) 1:1. 6. (5:32) Emmerton (Plastino, D'Agostini/Ausschluss Pesonen) 2:1. 8. Bianchi (Goi) 3:1. 16. Pesonen (Vermin) 3:2. 21. (20:54) D'Agostini (Zwerger) 4:2. 46. Gobbi (Froidevaux) 4:3. 51. Lhotak (Berthon, Zwerger/Ausschluss Frick) 5:3. 59. Mazzolini (Ngoy) 6:3.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 plus 10 Minuten (Ryser) gegen Lausanne. (pre/sda)

Tabelle:

Bild

bild: screenshot srf

Alle NLA-Absteiger seit Einführung der Zwölfer-Liga

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