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Eishockey NL: SCB erzwingt Spiel 7 gegen Zug – Lausanne schlägt HCD klar

Tristan Scherwey (SCB), links, jubelt nach seinem Tor zum 2-0 mit Ramon Untersander (SCB), rechts, im sechsten Eishockey Playoff Viertelfinal Spiel der National League zwischen SC Bern, SCB, und EV Zu ...
Auch wegen seines Tors wurde Tristan Scherwey zum besten Berner des Spiels ausgezeichnet.Bild: keystone

Der SCB schlägt Zug und zieht in Viertelfinalserie gleich – auch Lausanne erzwingt Spiel 7

Eishockeyfans kommen in den Genuss von zwei weiteren Entscheidungsspielen. Nach Lugano gegen Fribourg erzwingen auch der SCB und Lausanne in ihren Viertelfinalserien ein 7. Spiel.
27.03.2024, 22:41
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Bern – Zug 3:0

Im Playoff-Viertelfinal zwischen dem SC Bern und dem EV Zug kommt es am Ostersamstag in Zug zum Showdown. Die Berner erzwingen mit einem hochverdienten 3:0-Heimsieg ein siebtes und entscheidendes Spiel. Der SCB verdiente sich den erneuten Ausgleich in der Serie mit einer wiederum starken Reaktion vor Heimpublikum. Zwei Tage nach dem 2:6 in Zug fanden die Berner zu jenem Spiel zurück, das sie weiter von der erstmaligen Halbfinalqualifikation seit dem letzten Meistertitel im Jahr 2019 träumen lässt.

Die Gastgeber rollten von Beginn an wie eine Lawine über den Gegner, mussten sich die Tore trotz klarem Chancenplus gegen einen stark aufspielenden Leonardo Genoni im Zuger Tor allerdings hart erarbeiten. Das 1:0 durch Colton Sceviour stand sinnbildlich dafür. Der Kanadier erlöste den Berner Anhang 30 Sekunden vor dem Ende des Startdrittels ein erstes Mal, indem er den Puck nach einem Pfostenschuss von Dominik Kahun im zweiten Anlauf ins Tor stocherte.

Das 2:0 durch Energiebündel Tristan Scherwey (43.) zu Beginn des Schlussdrittels fiel per Ablenker im Powerplay und nach einem Schuss von Patrick Nemeth. Das 3:0 zwei Minuten vor Schluss erzielte Joona Luoto ins verlassene Zuger Gehäuse.

Im Berner Tor setzte SCB-Trainer Jussi Tapola im Spiel der letzten Chance wieder auf Philip Wüthrich, nachdem er das Berner Eigengewächs im Match zuvor trotz tadelloser Leistung und nach zwei unhaltbaren Gegentoren durch den Schweden Adam Reideborn ersetzt hatte. Im Startdrittel kaum geprüft (14:4 Schüsse für Bern), brauchte es Wüthrich am Mittwoch vor allem nach einem kurzen Zuger Aufbäumen im Mitteldrittel. Mit starken Paraden gegen Dario Allenspach (25.) und den allein heranstürmenden Topskorer Lino Martschini (32.) hielt er aber das 1:0 und letztlich auch den Berner Sieg und seinen ersten Playoff-Shutout fest.

Weil am Karfreitag nicht gespielt wird, erhalten die beiden Teams erstmals in diesen Playoffs zwei Tage Pause, ehe es am Ostersamstag in Zug heisst: Siegen oder fliegen.

Bern - Zug 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)
16145 Zuschauer. SR Lemelin (USA)/Piechaczek (GER), Altmann/Bürgy.
Tore: 20. (19:31) Sceviour (Kahun, Bader) 1:0. 43. Scherwey (Nemeth, Lehmann/Powerplaytor) 2:0. 58. Luoto (Untersander) 3:0 (ins leere Tor).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 2mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Bader; Martschini.
Bern: Wüthrich; Untersander, Nemeth; Loeffel, Kindschi; Pokka, Honka; Kreis; Lehmann, Baumgartner, Scherwey; Kahun, Sceviour, Bader; Moser, Vermin, Luoto; Sablatnig, Kummer, Ritzmann; Schild.
Zug: Genoni; Bengtsson, Geisser; Hansson, Stadler; Schlumpf, Gross; Leon Muggli; Simion, Michaelis, Herzog; Martschini, Kovar, Wingerli; Sheen, Senteler, Biasca; Allenspach, Leuenberger, Suri; Derungs.
Bemerkungen: Bern ohne Meile (verletzt), Knight und Reideborn (beide überzählige Ausländer), Zug ohne Hofmann, O'Neill, Riva (alle verletzt) und Eder (überzähliger Ausländer). Zug von 57:30 bis 57:54 ohne Torhüter.

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  • Torhüter
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Aktuelle
Note

  • 7

    Ein Führungsspieler, der eine Partie entscheiden kann und sein Team auf und neben dem Eis besser macht.

  • 6-7

    Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.

  • 5-6

    Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.

  • 4-5

    Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.

  • 3-4

    Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.

  • Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.

5,2

09.22

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09.23

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01.24

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