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Eishockey-WM: Die Schweiz trifft nach dem Schweden-Debakel auf die Slowakei

Patrick Fischer, 2nd left, head coach of Switzerland national ice hockey team, right, and Marco Bayer, left, assistant coach of Switzerland national ice hockey team, leave the Olympic Sports Center on ...
Patrick Fischer mit Assistent Marco Bayer (links) im Bus unterwegs zum Training in Riga.Bild: keystone

«Ein heisses Spiel» – nach dem Schweden-Debakel ist für die Nati Wiedergutmachung angesagt

Zwei Tage nach der 0:7-Pleite gegen Schweden steht die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft an der WM wieder im Einsatz. Sie trifft heute Nachmittag (15.15 Uhr) auf die Slowakei.
27.05.2021, 12:0927.05.2021, 13:37

«Es war ein mühsamer Abend», blickt Nationaltrainer Patrick Fischer im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zurück. «Wir gaben mit leichtsinnigen Scheibenverlusten das Momentum ab und machten es den Schweden einfach. Wir schafften es nie, das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Klar sind wir nicht glücklich, aber so etwas passiert. Es war ja nicht so, dass wir spielerisch völlig unter die Räder gekommen sind. Vielmehr schossen sie die Tore und wir nicht.»

Schon gegen die Dänen (1:0) waren die Schweizer zu wenig kaltblütig gewesen. Was die Effizienz betrifft, müssen sie sich steigern, wollen sie wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren.

Es gibt schönere Videos im Internet.Video: YouTube/IIHF Worlds 2021

Fischer hält den Ball flach

Mit der Punkteausbeute dagegen ist Fischer durchaus zufrieden. Wenn ihnen vor dem Turnier sechs Punkte aus den ersten drei Partien angeboten worden wären, «hätten wir sie wahrscheinlich genommen», so Fischer. Er liess sich auch nicht davon blenden, dass sie in den Medien nach den starken ersten beiden Auftritten schon zu den Favoriten gezählt wurden, auch weil viele der Topnationen strauchelten, Vielmehr hält er den Ball flach. «Wir müssen einfach unseren Job machen, das taten wir gegen Schweden nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten.»

Heute bietet sich den Schweizern gegen die Slowakei die Chance, es besser zu machen. Da wird sich der Charakter der Mannschaft zeigen. Diesbezüglich macht sich Fischer keine Sorgen. «Die Slowaken spielen ähnlich wie wir, mit einer hohen Intensität und versuchen, mit schnellem Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Die Slowaken sind immer eine Knacknuss für uns und für alle anderen Teams.»

Müller fraglich, Siegenthaler wohl fit

Jedenfalls sind die Osteuropäer mit drei Siegen aus ebenso vielen Partien überzeugend ins Turnier gestartet. Sie sind das einzige noch verlustpunktlose Team an dieser WM, zuletzt bezwangen sie Russland 3:1. «Sie haben Vertrauen, wir aber auch. Es wird ein heisses Spiel, in dem Details entscheiden. Sehr wichtig werden die Special Teams sein», sagte Fischer.

Fraglich ist der Einsatz von Verteidiger Mirco Müller, der sich gegen Schweden einen Schnitt im Ellbogen zugezogen hat. Dafür dürfte Jonas Siegenthaler wieder einsatzfähig sein. Dem NHL-Verteidiger ging es am Dienstag nach einem Check im Spiel gegen Dänemark nicht gut. Die letzten sechs Duelle gegen die Slowaken gewannen die Schweizer allesamt, das letzte Aufeinandertreffen an einer WM 2018 entschieden sie 2:0 zu ihren Gunsten. Diese Serie gilt es fortzusetzen. (ram/sda)

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