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Das neue Video-Judge-System der National League.

So sieht die Benutzeroberfläche des neuen Videobeweis-Systems aus. Bild: sihf

10 wichtige Änderungen, die du vor dem Hockey-Saisonstart kennen musst

Am Freitagabend beginnt die Schweizer Eishockeysaison mit dem Start von National League und Swiss League offiziell. Dabei ist nicht nur bei den Teams, sondern auch bei der Liga einiges neu. Wir verschaffen dir den Überblick.



Neues Videobeweis-System

In der neuen Saison kommt ein neues Videobeweis-System zum Einsatz, das den Schiedsrichtern das Überprüfen von strittigen Szenen einfacher machen soll.

Die Schiedsrichter haben künftig parallel acht verschiedene Kameraeinstellungen auf ihrem Bildschirm zur Auswahl und können die Szenen selber anwählen. Den Bildschirm können sie mit einem simplen Bedienungsgerät selbst steuern. Die kleinen Tablets der letzten Saison sind also Geschichte.

MySports testet das neue Videobeweis-System.

Zudem gibt es neu eine Kamera, die ständig die offizielle Matchuhr abfilmt. Diese Einstellung kann man dann über die anderen Bilder legen, um genau zu bestimmen, wann ein Puck die Linie überquert hat. Das neue Schweizer System wird in Finnland bereits erfolgreich verwendet. Sollten die neuen Installationen einmal komplett versagen, stünde auch noch das alte System als Backup zur Verfügung.

Übertorkameras in der National League

Eigentlich wäre es erst ab der Saison 2020/21 Pflicht, dass alle National-League-Stadien mit Übertorkameras ausgestattet werden. Nun haben aber alle Klubs die nötigen Massnahmen getroffen, um dieses neue Hilfsmittel bereits in der am Freitag startenden Spielzeit zur Verfügung zu haben.

National-League-Direktor Denis Vaucher bittet allerdings noch um etwas Nachsichtigkeit. Es könne sein, dass es während den ersten Spielen noch zu leichten Kinderkrankheiten mit den Übertorkameras kommen könnte. Neben den neuen Übertorkameras wurden auch die Kameras hinter dem Kasten mit besseren Modellen aufgerüstet.

Neue Regel bei Schlittschuhtoren

Bezüglich Schlittschuhtore kehrt die Liga wieder zurück zur Regel, wie sie in der Saison 2017/18 bestand hatte. Künftig ist wieder nur noch eine klare Kickbewegung ausreichend, um ein Schlittschuhtor nicht zu geben. Letztes Jahr reichte bereits ein absichtliches Ablenken des Pucks mit dem Fuss.

Der Grundsatz für die Schiedsrichter ist folgender: Wenn für die Ablenkung des Pucks eine zusätzliche Energie aufgewendet wird, ist es ein illegales Tor. Natürliche Drehungen des Schlittschuhs sind erlaubt.

Neue Regel im Erklärvideo: Tor mit dem Schlittschuh

Video: SIHF

Videobeweis bei Handpass und hohem Stock

Jedes Tor, dem ein vermuteter Handpass oder ein hoher Stock vorausging, dürfen die Schiedsrichter auf dem Videobeweis-System noch einmal anschauen. Lag vor dem Treffer tatsächlich ein hoher Stock oder ein Handpass vor, zählt er nicht.

Allerdings gibt es auch hier Einschränkungen: Hat die verteidigende Mannschaft zwischen dem hohen Stock/Handpass und dem Tor die Scheibe unter Kontrolle gebracht, oder hat der Puck zwischenzeitlich die Zone verlassen, zählt der Treffer.

Neue Regel im Erklärvideo: Handpass/Hoher Stock

Video: SIHF

Coach's Challenge auch bei Goalie-Behinderung möglich

Neu können Trainer auch bei einer vermuteten Torhüter-Behinderung eine Coach's Challenge nehmen. Allerdings nur, sofern das Timeout noch nicht genutzt wurde. Liegt das Team mit der Challenge richtig, behält es das Timeout beziehungsweise das Recht auf eine weitere Challenge. Liegt es falsch, geht beides verloren.

abspielen

In der NHL gab es sie schon: die Coach's Challenge bei Goaliebehinderung. Video: YouTube/SPORTSNET

Strafe nach falscher Offside-Challenge

Wie bislang dürfen Trainer auch weiterhin prüfen, ob einem Gegentor ein Offside vorausging. Kommen die Linienrichter nach der Videokonsultation aber zum Schluss, dass kein Offside vorlag, gibt es für die Mannschaft eine 2-Minuten-Strafe wegen Spielverzögerung. Pro Spiel können mehrere Offside-Challenges verlangt werden. Das Recht darauf bleibt auch bestehen, wenn das Team mit der Challenge falsch lag.

Strafen nach Bullys

Neu dürfen in der National League und der Swiss League auch in den letzten zwei Minuten eines Spiels und in der Verlängerung Strafen gegen Regelverstösse beim Bully ausgesprochen werden.

Video: undefined/sihf.ch

Video-Konsultation bei Penaltys

Neu dürfen Schiedsrichter auch bei Penalty-Entscheidungen das Video konsultieren.

Stöcke auf dem Eis

Es ist den Spielern erlaubt, verlorene Stöcke auf dem Eis zu bewegen, solange das Spielgeschehen nicht gestört wird. Wird das Spielgeschehen oder ein Spieler hingegen dadurch behindert, kann es eine Strafe zur Folge haben.

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Ligaqualifikation zwischen Swiss und Mysports League

Ab der neuen Saison umfasst die Swiss League dank dem Aufstieg von Sierre erstmals zwölf Mannschaften. Somit wird im kommenden Frühling auch erstmals eine Ligaqualifikation zwischen Swiss League und MySports League gespielt. Vorher gibt es in der Swiss League eine Platzierungsrunde mit dem gleichen Modus wie in der National League. Nach Abschluss dieser Ranking Round bestreitet der Zwölftplatzierte die Ligaqualifikation gegen den Sieger oder den zweiten Finalisten des Playoff-Finals der MySports League (sofern sich diese für den Aufstieg bewerben und alle Kriterien dafür erfüllen).

Sierre's captain defender Kyllian Guyenet lifts the winner's trophy of the MySports League Swiss Championship between his teammates after Sierre's victory over Valais Chablais, in the five leg of the playoffs Final game of MySports League Swiss Championship between HC Sierre and HC Valais Chablais, at the ice stadium De Graben, in Sierre, Switzerland, Saturday, March 30, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

HC Sierre, Aufsteiger in die Swiss League. Bild: KEYSTONE

(abu)

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