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ARCHIV -- EISHOCKEY MEISTERSCHAFTSBETRIEB UNTERBROCHEN --- Berns Berns Alain Berger kommt aufs Eis, im ersten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Donnerstag, 11. April 2019, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Es war einmal … Playoff-Hockey mit rund 16'000 Fans in Bern. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Keine Hockeyfirma trifft das Coronavirus so hart wie den T-Rex der Branche

Hätte der SC Bern die Playoffs erreicht, wäre alles noch viel schlimmer. Ein Playoff-Final hätte die Berner mehr als zwei Millionen Franken gekostet und ihnen erstmals in diesem Jahrhundert rote Zahlen beschert.



Verrückt, aber wahr: Die Schmach der verpassten Playoffs kann den SC Bern vor grossem finanziellem Schaden bewahren. Würde der SCB nämlich ohne Zuschauer bis in den Final kommen, dann wäre es ein finanzielles Desaster. Dieser Fall hätte ja eintreffen können. Immerhin haben die Berner 2016 den Titel vom achten Platz aus geholt.

Sportlich ruhmreich in den finanziellen Ruin? Wie geht das? Der SCB hat ein klug gestaffeltes Prämiensystem, das sich über die Jahre vorzüglich bewährt hat. Die Spieler bekommen keine Prämien für das Erreichen der Playoffs. Aber schöne Prämien für jedes Heimspiel ab dem Halbfinal. Eine Meisterprämie gibt es hingegen nicht. Manager Marc Lüthi sagt: «Bei einem Final ohne Zuschauer würden wir zweieinhalb Millionen Franken verlieren.»

Zurück auf Start

Der SCB ginge zwar nicht Konkurs. Aber es wäre das erste Mal in diesem Jahrhundert, dass das Unternehmen rote Zahlen schreiben müsste und Marc Lüthi sagt: «Wir wären von allen finanziellen Mitteln entblösst.» Der SCB wäre ungefähr wieder dort angelangt, wo er nach Unterzeichnung des rettenden Nachlassvertrages am 1. Jul 1999 schon einmal war: auf dem wirtschaftlichen Nullpunkt.

Nun halten sich die Verluste aus dem Spielbetrieb nach dem Verpassen der Playoffs mit den drei Heimspielen in der Platzierungsrunde im sechsstelligen Rahmen. Ohne Playoffs gibt es für die Spieler keine Prämien und durch den Wegfall der Zuschauereinnahmen wird sowieso eine einmalige Entschädigung in der Höhe von 200'000 Franken aus einer entsprechenden Versicherung fällig. Für ein einigermassen versöhnliches Ende der Saison muss der SCB allerdings noch die Playouts vermeiden.

Sonderfall in der Hockeylandschaft

Der SCB ist das extremste Beispiel, welche Folgen Eishockey ohne Zuschauer haben kann. Weil die grösste Arena Europas im Schuss gehalten werden muss, mit jedem Spiel hohe Kosten anfallen und praktisch keine Einnahmen erzielt werden können. Einnahmen gehen verloren, die bei den höchsten Zuschauerzahlen ausserhalb der NHL (diese Saison im Schnitt 15'588 pro Partie) fast doppelt so hoch sind wie bei allen anderen Klubs.

Aus dem TV-Geschäft kassiert jeder Klub der National League pro Saison 1,655 Millionen Franken. In der Swiss League gibt es für jeden immerhin noch 230'000 Franken. Bei der Güterabwägung ob die Meisterschaft ohne Zuschauer zu Ende gespielt werden soll oder nicht, spielen diese TV-Einnahmen eine wichtige Rolle. Auf wie viel TV-Geld die Klubs verzichten müssten, wenn die Meisterschaft jetzt abgebrochen würde, wäre eine Frage von Verhandlungen mit dem Rechte-Inhaber UPC. So oder so verliert der SCB durch den Wegfall der Zuschauer von allen Klubs am meisten Geld.

SC Bern Spieler und HC Fribourg Gotteron Spieler kaempfen um den Puck, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den HC Fribourg Gotteron, in der Postfinance Arena in Bern. Die fuer Freitag und Samstag angesetzten Spiele in der Eishockey National League finden wegen der Ausbreitung des Coronavirus vor leeren Zuschauerrängen statt. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Der Blick von der verwaisten Stehrampe bei einem Geisterspiel in Bern. Bild: KEYSTONE

Aber der SCB ist auch in einer anderen Beziehung ein Sonderfall. Wenn das Veranstaltungsverbot nicht bald gelockert wird, verlieren die Berner ausserhalb des Eishockey-Geschäftes eine Million Franken. Unabhängig davon, ob die Meisterschaft fortgesetzt wird oder nicht. Der SCB ist nämlich Generalmieter der grössten Arena Europas und erzielt beträchtliche Einnahmen aus anderer Nutzung der vielen Räumlichkeiten. Beispielsweise durch Vermietung für Banketts, Sitzungen, Ausstellungen und Geschäftsanlässe. Lüthi sagt, diese Reservationen würden mehr und mehr storniert und bald werde der Einnahmeausfall eine Million erreichen.

Die Angst vor dem Einschlag eines Meteoriten

Der SCB erzielt heute gut die Hälfte des Konzernumsatzes von insgesamt etwas mehr als 55 Millionen Franken praktisch unabhängig vom sportlichen Erfolg durch die Vermietung der vielen Räume im riesigen Hockey-Tempel und durch Gastronomie ausserhalb des Stadions in mehr als einem Dutzend Restaurants im Grossraum Bern. Marc Lüthi, beim SCB Manager, Verwaltungsrat und Mitbesitzer, ist auch so etwas wie ein «Rudi Bindella des Eishockeys».

Was lernen wir daraus? Die schiere Grösse ist das wirtschaftliche Erfolgsgeheimnis des 55-Millionen-Hockeykonzerns SCB und Lüthis unfassbar langer Amtszeit (22 Jahre). Die schiere Grösse war auch das Erfolgsgeheimnis der unfassbar langen Herrschaftszeit der Saurier (170 Millionen Jahre). Aber dann schlug ein Meteorit ein und beendete das Zeitalter der Saurier. Nur die kleinen, flinken Säuger überlebten.

Der SCB ist der Saurier – einige sagen: der T-Rex – unseres Hockeys. Und Marc Lüthi sagt mit Sinn für boulevardeske Vergleiche: «Aber wir tun alles, um nicht das Schicksal der Saurier zu erleiden …»

Bild

Das neue Logo des SCB – mit T-Rex statt Bär. bild: keystone/watson

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39
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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Monty Burns 11.03.2020 19:46
    Highlight Highlight Ich glaube Herr Zaugg hat jeglichen Sinn für Realität verloren. Anders kann ich mir die Betitelung SCB als T-Rex nicht erklären. Der SCB ist diese Saison höchstens Swiss-League tauglich. Mich nervt die ewige Hochloberei ala "Das Bayern München des Eishockeys" von Zaugg über den SCB. Das hat mit neutralem Journalismus nichts mehr zu tun. Wann merken dass die Damen und Herren in der Redaktion endlich???
    • Antiklaus 12.03.2020 10:29
      Highlight Highlight Der T Rex wird so oder so in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die diversen Beizen laufen nicht mehr und die Gewinne werden einbrechen. Aber der SCB hat ja keine Sponsoren?
  • feuseltier 11.03.2020 17:38
    Highlight Highlight Demfall Word sie auch bei uns abgebrochen. ..
    Benutzer Bild
  • släppschött 11.03.2020 17:29
    Highlight Highlight Nachdem ich den Artikel gelesen habe sind mir zuviele wenn und aber enthalten als, dass der Titel als Fakt hingenommen werden könnte.
    Nach dem verpassen der Playoffs hat der SCB wohl kaum das grösse Defizit aller Klubs...
  • jeffo56 11.03.2020 14:22
    Highlight Highlight Klaus Zaugg der T-Rex – aller Chronisten zensurOff
  • marak 11.03.2020 11:04
    Highlight Highlight Ich meins echt nicht bös. Aber ich muss ein wenig schmunzeln, wenn der Sauriervergelich vom Saurier selber kommt. So lange ist ML schon dabei.

    Nuckelten wir noch vor kurzem an der Corona Bierflasche ist diese via Virus zum Säugetier mutiert, welches sich an mehr oder weniger prallen Busen der Hockeyklubs gütlich tut und deren Geldmittel schwinden lässt ...
    • Lumina 11.03.2020 13:42
      Highlight Highlight Blödsinn ich trinke Corona weiterhin und zwar grad EXTRA - (Corona Extra halt 😅 ) es kann und darf nicht seine, dass eine Marke, welche weitaus feineres Bier produziert, als all die Pluderpfützen, die uns hier in sämtlichen Stadien gerreicht werden, wegen eines abgewandelten Grippevirus und der damit medial aufgebarschten Panikmache, derart Schaden nimmt - also sollten es ALLE Biertrinker meiner Wenigkeit gleichtun.

      PS: Als Hersteller von Corona Extra, würde ich mir rechtliche Schritte gegen die Heinis überlegen, die das Virus Corona genannt haben - schliesslich ist der Markenname geschützt.
    • Blizzard_Sloth 11.03.2020 16:24
      Highlight Highlight Corona-Viren wurden bereits in den 60ern entdeckt, das ist also keine neue Namensgebung. Auch wenn das Bier noch älter ist, Corona bedeutet nunmal einfach nur "Krone".

      Aber nun ernsthaft, ich mag die hiesigen Stadionbiere meistens ja auch nicht besonders, aber Corona als das bessere Bier zu bezeichnen finde ich gewagt..
    • marak 12.03.2020 11:38
      Highlight Highlight @Blizaard_Sloth
      Ich glaube aber nicht, dass wir die Bierdiskussion an der Hockey WM führen können ... Sieht schlecht aus.
  • yoshi 11.03.2020 10:47
    Highlight Highlight Was man nicht vergessen darf. Wenn keine Zuschauer zu einem Spiel kommen, werden die Ausgaben pro spiel sozusagen auf 0 gesetzt. Keine Sicherheit, keine Verkaufsstände nichts. Wie ein amateur hockeyspiel, die können auch mit wenig geld grün bleiben. Die einzige zusätzliche Ausgabe, die Bern hätte, wäre die Prämie bei gewonnenen Heimspielen. Und die sind, denke ich, nicht so hoch das sie Bern in den Ruin treiben würden, wenn man bedenkt, dass sie 200k von der versicherung bekommen.
    • mukeleven 11.03.2020 11:36
      Highlight Highlight mit diesen einmalig ausbezahlten 200kg von der versicherung machst du keine grossen sprünge, mein lieber...
      damit kannst du bei einem spiel schadensbegrenzung betreiben, das wars dann aber auch schon.
      die fixkosten sind auch bei geisterspielen hoch.
    • Sapperlot! 11.03.2020 11:38
      Highlight Highlight Stimmt so nicht ganz. Stadionmiete kostet nicht weniger... und ob die Sponsoren nicht was zurück haben wollen (weil keine Zuschauer ihre Werbung sehen) weiss man ja auch noch nicht. Auch wenn Kosten ausbleiben sind es vielmehr die fehlenden Einnahmen die schmerzen, das wird bei vielen Clubs tiefe Löcher in die Taschen bohren.
  • TEE-Zug 11.03.2020 10:26
    Highlight Highlight @Tikkanen: Ligazwerge? Du meinst die mit der ROTEN Zipfelmütze, oder? Aha, alles klar. Wäre echt schade wenn die Playoffs nicht stattfinden würden, aber wenn es denn sein müsste... Aber auf den "grossen" (Gröööl) CB in den Kehrausmätchli möchte ich auf keinen Fall verzichten.
    Bern am grünen Tisch gerettet? Bitte nicht schon wieder ein solches Szenario.
    • hockeyaner 11.03.2020 10:59
      Highlight Highlight Schon nur das Leute wie du deswegen im Strahl 🤮ist das ganze wert!🤗
    • TEE-Zug 11.03.2020 12:23
      Highlight Highlight @hockeyaner: jööö, so süss. Jetzt hast du es mir aber gegeben. Und übrigens: ich ko... nicht, ich amüsiere mich, köstlich sogar!
    • Coolcat 11.03.2020 13:46
      Highlight Highlight Schön,dass Du Dich ab sowas amüsieren kannst.
      Einfache Gemüter sind mit wenig zufrieden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ehringer 11.03.2020 10:12
    Highlight Highlight Und der EHC Biel verkündet gestern grossspurig, alle Spieler würden auf ihre Play-Off Prämien verzichten. Ha, das ich nicht lache! Das haben die SCB-Spieler schon vor fast zwei Wochen bei einem Teamevent in Lausanne beschlossen.
    • Dynamischer-Muzzi 11.03.2020 10:42
      Highlight Highlight Nur das die SCB Spieler keine Playoffs spielen werden, DASS ist der grosse Unterschied dabei. Und ausserdem: Zitat KZ: "Die Spieler bekommen keine Prämien für das Erreichen der Playoffs. Aber schöne Prämien für jedes Heimspiel ab dem Halbfinal."

      Und bitte nenne un sdoch die Quelle Deiner Aussage bezüglich des Beschlusses der SCb Spieler bei dem von Dir erwähnten Team-Event. Hauptsache man schreibt was gegen die von fast allen Hockeyfans gutgeheissene Aktion der Bieler Spieler und dem Staff.

      Item, Playouts.
    • NathanBiel 11.03.2020 10:53
      Highlight Highlight Ja weil sie die Playoff gar nicht erreicht haben 😂
    • Max Dick 11.03.2020 11:42
      Highlight Highlight Muzzi: sorry, aber das tut echt weh...
    Weitere Antworten anzeigen
  • W.G. 11.03.2020 09:48
    Highlight Highlight Es kann ja nicht sein, dass ein Meister viel Geld verlieren würde und dass es besser ist, die Playoffs zu verpassen...

    ...Deshalb kann es am Freitag nur eine Entscheidung geben. Alles beenden. Fertig. Feierabend. Analaog Deutschland und Oesterreich.

    Lieber ein Ende mit Schrecken, als...
    • maylander 11.03.2020 10:12
      Highlight Highlight Ein guter Teil davon ist nur Gejammer.
      Je nach Verein werden nicht viel Tickets verkauft da schon sehr gut mit Saisonkarten ausgelastet. Sponsoren bezahlen je nachdem auch eine Meisterprämie.
      Von Hockeyspielern und Klubs erwarte ich eigentlich, dass sie ihren Job auch unter erschwerten Bedingungen nachgehen.
      In den tieferen Ligen und bei den Junioren wird fast immer ohne oder nur mit sehr wenig Zuschauer gespielt.
    • Willy Tanner 11.03.2020 10:21
      Highlight Highlight Hockey ist Hockey, ob mit oder ohne Fans absolut nebensächlich! Lasset die Spiele endlich beginnen!!
    • W.G. 11.03.2020 12:54
      Highlight Highlight maylander/Willy Tanner:
      Hat einer von euch beiden mal in seinem Leben Eishockey gespielt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hayek1902 11.03.2020 09:33
    Highlight Highlight Diesen Gedanken hatte ich gestern Abend tatsächlich auch: Der SCB kann sich glücklich schätzen, Spieler mit so viel Betriebswirtschaftlichem Sachverstand angestellt zu haben, die schon Ende 2019 begriffen haben, was das Corona Virus für den Sport bedeutet und dementsprechend Vorkehrungen getroffen haben um den Verlust zu minimieren.
    • maylander 11.03.2020 10:07
      Highlight Highlight Allen voran Andrew MacDonald. Wie es für einen Top 50 Spieler und Leitwolf gehört ist er bereits abgereist um das Budget zu schonen.
  • Tikkanen 11.03.2020 09:29
    Highlight Highlight ...lol, demnach hat AC's Untauglichkeit den SCB quasi vor grossem Ungemach gerettet. Das ganze Playoff wird angesichts der kaum zu erwartenden Lockerung der Bundesauflagen einäwäg zur Farce. Auch MySports wird mit den von ihnen durchgezwängten Zuschauerlosen Playoffs nicht glücklich werden, ohne Stimmung in der Hütte macht auch das TV-Erlebnis definitiv keinen Spass mehr. Jänu, üsereim hat sein TV Abo bereits gekündigt, Playoffs ohne SCB sind sinnlos, die bedeutungslosen Kehraus Mätschli des SCB vs. die Ligazwerge werden einseitig und langweilig zu Gunsten des SCB verlaufen.

    Item, Hopp SCB!
    • Einer Wie Alle 11.03.2020 09:45
      Highlight Highlight Bis sich die Hockeymaschine in den Playouts wiederfinden. :-)
    • Dynamischer-Muzzi 11.03.2020 09:54
      Highlight Highlight Es ist eigentlich zu wünschen, dass die Spieler des SCB genauso überheblich in die Platzierungsrunde gehen, dann kann man sich schon jetzt auf einen Playout-Final gegen ein bis in die Zehenspitzen motiviertes Rappi freuen. Als Sahnehäupchen wäre dann natürlich die Ligaquali der Punkt auf dem i dieser "geilen SCB Saison" :-)

      Mögen die Hockeygötter dem Rest der Liga gut gesinnt sein und den ach so grossen SCB in den Playout-Final führen, während die 8 Teams über dem Strich den Meister unter sich ausspielen.
      Tikkiboy, Dir würde das Fondue im Halse stecken bleiben :-)
    • Nummelin 11.03.2020 09:59
      Highlight Highlight Was soll man dazu sagen? Die Teams werden nur spielen, weil sie dann weniger Geld verlieren. Eigentlich müsste man wie DE oder AT die Saison beerdigen. Ohne Fans zu spielen macht sowas von keinen Sinn. Dann gibt es zudem noch mannigfaltige Situationen welche nicht eingeplant werden können (Abriegelung ganzer Kantone, Infizierte Spieler/Staff, Reisebeschränkungen...). Und es würde mich nicht verwundern, wenn es plötzlich Teams gibt, welche sich mit einem 0:4 aus der Serie verabschieden würden. Lieber keinen Erfolg als Millionen Verluste schreiben und die Zukunft des Vereins gefährden.
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Eismeister Zaugg

Fussball und Hockey nur noch mit Saisonabos und Sitzplätzen?

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