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Das Foul von Morant an Arcobello. bild: srf

Eismeister Zaugg

Johann Morant, der Fluch des bösen Rufes und der Freispruch

War das ein Geschrei, als Zugs Johann Morant am Samstag SCB-Topskorer Mark Arcobello in die Bande rumpelte. Aber aus den angekündigten Spielsperren wird nichts – der Zuger «Bösewicht» ist nämlich fast unschuldig.



Wer einen schlechten Ruf hat, muss sich nicht mehr um Polemik bemühen. Zugs Verteidiger Johann Morant (33) checkt in der 34. Minute Berns Topskorer Mark Arcobello (31) in die Bande. Die Schiedsrichter schicken ihn für den Rest der Partie in die Kabine.

Physiotherapeut Dominique Nyffenegger kuemmert sich nach einem Check um Berns Topscorer Mark Arcobello, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Samstag, 2. November 2019 in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Arcobello muss sich nach dem Foul behandeln lassen. Bild: KEYSTONE

Die mediale Verurteilung folgt auf dem Fuss und nicht zu knapp. Sie orientiert sich am «Volkszorn» im Berner Hockey-Tempel.

Von einem «primitiven Foul» ist die Rede, von Post, die der Zuger Haudegen von den Hockeyrichtern bekommen werde. Die Frage ist gar nicht ob, sondern nur für wie viele Spiele er gesperrt werden wird.

Morant wird seinen Ruf nicht mehr los

Inzwischen steht fest: Gegen Johann Morant gibt es nicht einmal ein Verfahren. Er wird nicht für ein einziges Spiel gesperrt. Freispruch von der Hockey-Justiz auf der ganzen Linie.

Das Zuger Raubein ist ein Opfer seines bösen Rufes geworden. Immerhin ist er schon einmal für 14 Partien gesperrt worden. Weil er – noch beim SCB tätig – während des Playoff-Finals 2012 im Rahmen eines Faustkampfes ausgerastet war und ZSC-Stürmer Cyrill Bühler vermöbelt hatte. Seit dieser «ruchlosen» Tat wird er den bösen Ruf nicht mehr los.

Der Berner Johann Morant, rechts, wird nach einer Schlaegerei vom Eis geschickt, im dritten Playoff Finalspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions, am Samstag, 7. April 2012, in Bern. Der Einzelrichter der Disziplinarkomission Reto Steinmann sperrt SCB-Verteidiger Johann Morant fuer zwei Spiele. Grund dafuer ist seine Attacke gegen Cyrill Buehler im gestrigen Spiel. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Die Szene, die ihn berühmt machte: Morant nach der Schlägerei mit ZSC-Bühler. Bild: KEYSTONE

War nun sein Foul am letzten Samstag in Bern «primitiv»? Müsste er für ein paar Spiele gesperrt werden? Nein.

Die TV-Bilder zeigen, dass es keinen Kontakt mit der Schulter, dem Ellenbogen oder dem Stock gegen den Kopf von Arcobello gibt. Wäre das der Fall, dann müsste Morant zwingend für mehrere Partien aus dem Verkehr gezogen werden. Checks gegen den Kopf gehören im Eishockey zu den «Todsünden».

Es war also «nur» ein Bandencheck, der auch mit 2 plus 10 Minuten geahndet werden kann. Stark vereinfacht gesagt: Bandencheck bedeutet, dass ein Spieler bei einem an und für sich korrekten Check gegen die Bande geworfen wird.

Die Zusammenfassung des Spiels, Morants Foul ab 3:10 Min. Video: SRF

Arcobello muss mit dem Check rechnen

Dieser Zwischenfall ist ein Beispiel für eine ganz besondere Problematik: Das Verhalten der Spieler bei einem Check.

Die TV-Bilder zeigen uns, dass Mark Arcobello im Besitz der Scheibe ist. Er darf also gecheckt werden und muss mit einem Check rechnen.

Nun gibt es eine «rote Linie»: Der puckführende Spieler darf nicht von hinten gecheckt werden. Ein Angreifer muss innehalten, wenn ihm der Gegenspieler den Rücken zudreht.

Auf den TV-Bildern ist zu sehen, dass sich Arcobello in einer Drehbewegung befindet und dann getroffen wird. Der Tatbestand «Check von hinten» ist nicht gegeben.

Arcobello hatte Morant wohl nicht auf der Rechnung

Andererseits ist es eigentlich ein «unnötiger Check». Oder anders gesagt: Morant hätte diesen Check vermeiden können. Wenn er auch vor dem Gesetz der Hockeyrichter über die ausgesprochene Strafe hinaus unschuldig ist (keine Spielsperre) – für den Zwischenfall trägt er Verantwortung. Er ist also fast unschuldig.

Das Problem: Puckbesitz ist so wichtig, dass sich Spieler manchmal zu stark auf den Puck konzentrieren und dabei die Gefahr eines Checks ausblenden. Und umgekehrt wird alles darangesetzt, durch einen Check in Puckbesitz zu kommen. So wie in diesem Fall. Zugs Sportchef Reto Kläy hat einmal gesagt, wenn Morant auf dem Eis stehe, dann sei jeder Gegenspieler gewarnt und passe auf. Arcobello hatte offenbar die Präsenz des Zuger Abräumers nicht auf der Rechnung.

Der Zuercher Roman Wick, links,  gegen den Zuger Johann Morant, rechts, beim Eishockeyspiel der National League ZSC Lions gegen den EV Zug im Hallenstadion in Zuerich am Dienstag, 19. Dezember  2017. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Nächste Saison Teamkollegen: Morant (rechts) wechselt zu den ZSC Lions und Roman Wick. Bild: KEYSTONE

Zum grossen Glück ist dieser Zusammenstoss glimpflich abgelaufen. Mark Arcobello blieb unversehrt und konnte sofort weiterspielen.

Der «Fall Morant vs. Arcobello» steht für eine ungelöste Problematik im Hockey: Das Verhalten der Spieler bei Checks. Es ist ein Bereich, in dem noch viel Ausbildung notwendig ist. Die Fragestellung: Wie muss ich mich verhalten, um einen Check «auszuhalten?»

Der Entscheid der sehr guten Schiedsrichter war in diesem Fall richtig. Rein regeltechnisch hätten sie auch auf 2 plus 10 Minuten für Bandencheck entscheiden können. Aber die härtere Variante (Restausschluss) war die bessere Lösung – auch um die Situation zu beruhigen. In Echtzeit sah der Zwischenfall noch schlimmer aus, als er tatsächlich war.

Ob es zu keiner, einer oder mehreren Spielsperren kommt, entscheiden die Hockey-Richter. Es gibt also nach einem ersten Restausschluss nicht mehr – wie früher – eine automatische Spielsperre.

Die Hockey-Untersuchungsrichter nehmen jeden Bandencheck auf den TV-Bildern noch einmal unter die Lupe. Das war auch beim Fall «Morant vs. Arcobello» so. Sie haben den Hockeyrichtern nach eingehender Prüfung richtigerweise keinen Strafantrag gestellt. Mit dem Restausschluss ist das Vergehen Morants genügend bestraft. Weitere Sanktionen sind nicht angebracht.

Was ist die Lehre aus dieser Geschichte? Wenn Johann Morant auf dem Eis zu Gange ist, sollte jeder Gegenspieler den Kopf heben wie ein Hund im Roggenfeld und doppelt und dreifach aufmerksam sein. ZSC-Sportchef Sven Leuenberger weiss schon, warum er den Verteidiger für nächste Saison verpflichtet hat.

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SörgeliVomChristophNörgeli 07.11.2019 00:23
    Highlight Highlight Ich bin dafür, den Amok-Kessler vom Blick für 20 Berichte aus dem Verkehr zu ziehen. Ist ja unsäglich, diese Hetzjagd gegen Morant. Gegen Kessler sollte man mal juristisch vorgehen.
  • Gender Bender 06.11.2019 16:23
    Highlight Highlight Wir wollen doch international bestehen. Dann sollen die "Fans" nicht bei jedem Gugus die Nerven verlieren. ist zum Fremdschämen diese Polemik. Das sind höchstens 2Minuten.
  • Heini Hemmi 06.11.2019 13:17
    Highlight Highlight Chloisu zeigt wieder mal, dass er - jenseits jeglicher Polemik- eben doch ein ausgewiesener Experte ist!
  • goldmandli 06.11.2019 13:08
    Highlight Highlight Sehe ich wie Zaugg. 5+20 und gut ist. Wer wieder mit Wörtern wie Amok um sich schmeisst, übertreibt meiner Meinung nach oder arbeitet beim Blick.
  • Penny@BBT 06.11.2019 12:50
    Highlight Highlight Der Check war sicher unnötig und der Ellbogen zu weit oben. Zudem springt er leicht ab. Eine 5 Minutenstrafe finde ich daher vertretbar. Es war aber weder ein Horrorfaul noch war es nichts wie Zaugg schreibt. Er wurde mit der 5 Minuten richtig bestraft und gut ist.
    Und nur weil ein Spieler mit einem Check rechnen muss heisst es noch lange nicht das er auch einen unfairen Check erwarten muss..
  • LordVenedig 06.11.2019 11:53
    Highlight Highlight Guter beitrag... da scheint jemand das reglement gelesen zu haben.
  • Micha Moser 06.11.2019 11:36
    Highlight Highlight Warum spekulieren, warten wir doch einfach die Entscheidung ab.
  • Ove8 06.11.2019 11:17
    Highlight Highlight Ich bin weder SCB noch Zug Anhänger. Ich weis auch das sich sehr viele EVZ Anhänger hier "umtreiben".
    Aber mann sollte schon neutral sein.
    Der Elbogen (Unterarm) hat nun mal im Eishockey nichts beim Nacken zu suchen, was hier 100% der Fall ist.
    Morant sucht nur der Kopf, hebt sogar der Arm an damit er ihn erwischt.
    • Faceoff 06.11.2019 11:24
      Highlight Highlight Darum hat er ja auch eine Strafe erhalten. Das war richtig. Ebenso richtig ist, dass das auch reicht.
    • Ove8 06.11.2019 15:29
      Highlight Highlight Als mehrfacher Wiederholungstäter ist es eben nicht ok. In der NHL bekam letztes Jahr Wilson 7 Spielsperren. Das vergehen wahr nicht schlimm aber die Liga sperrte ihn da er Wiederholungstäter war.
      Aber mir egal, irgendeinmal wird sich einfach einer schwer verletzten wegen diesem Mann.
    • egemek 06.11.2019 15:57
      Highlight Highlight Viel eher wird sich Arcobello schwer verletzen, weil er sich immer 1 Meter vor der Bande abdreht, statt zumindest die fairen Checks wie ein Mann zu fressen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr no 06.11.2019 10:25
    Highlight Highlight Sehr gut analysiert ! für einmal sachlich, dafür ist der entsprechende Blickartikel bloss billigste Polemik.
  • desmond_der_mondbaer 06.11.2019 10:23
    Highlight Highlight Morant wird definitiv niemand vermissen, sollte er mal aufhören zu spielen.
    • Bravo 06.11.2019 14:39
      Highlight Highlight Zug wird ihn vermissen. Seine Härte benötigen die nämlich dringend und heute schon.
    • goldmandli 06.11.2019 16:23
      Highlight Highlight @Bravo, so wie er momentan spielt, nützt er uns mehr, wenn er beim Gegner spielt. Kein Scheiss, keine Polemik. Statistisch unser schlechtester Verteidiger bisher.
  • g3ronimo 06.11.2019 10:22
    Highlight Highlight was ich sehe: ein Check (von hinten) der alles andere als lehrbuchmässig ist. Der Ellenbogen ist definitiv auf Genickhöhe. Ob er ihn nun trifft oder nicht sollte keine Rolle spielen.
  • Tikkanen 06.11.2019 10:17
    Highlight Highlight ...ja, geradezu lächerlich, wie Chappä Dino auf dem Morant rumhackt. Es zeigt aber auch, dass unser Hockey nah dis nah zum Kuschelzoo wird. Für jeden kleinen Rempler droht heute eine Sperre, jegliche Härte wird so dem Spiel entzogen. Neulich habe ich wieder mal ein Spiel der 97er PO Serie, Rangers vs. Flyers angeschaut. Das waren geile Zeiten, damals wurde noch anständiges Hockey gespielt. Oder mit Genuss erinnere ich mich an einen Spengler Cup Einsatz vom Sarault im 2003. Sarault spickte damals den hüftsteifen Gianola gleich zweimal über die Bande, Freude herrschte.

    Item, Schweizermeister
    • LebeauFortier 06.11.2019 14:13
      Highlight Highlight Aber wenn die armen Berner bei jeder Berührung keine Luft mehr kriegen, muss man die Täter doch bestrafen, nicht?
      Benutzer Bild
  • Darkside 06.11.2019 10:11
    Highlight Highlight Und Blick-Kessler forderte ernsthaft 20 Spielsperren...
    • Ig nid är 06.11.2019 14:28
      Highlight Highlight Naja dessen Beiträge haben halt auch nur Stammtsichniveau. Das Format fände ich gut, aber 1. Interessiere ich mich nit für sein Leben (Argument gegen Zeitumstellung: er ist nicht fähig eine digitale Uhr einzustellen?!?) 2. Das Nievau ist allgemein einfach lächerlich 😂
  • MyPersonalSenf 06.11.2019 10:02
    Highlight Highlight Was lernen wir aus der Geschichte? Dass wenn es um Zug uns Bern gehr, dann wird genau hingeschaut.. wenn aber ein Serge Aubin die Karriere eines Westrums zu nichte macht.. oder ein Mike Künzle vor zwei wochen einem Sabolic das knie zertrümmert es keine Sau interessiert denn.. na ja... ist ja nicht eine "unserer" Mannschaften hier
    • Dynamischer-Muzzi 06.11.2019 13:19
      Highlight Highlight Lesen bildet. Künzle wurde bestraft und es wurde genau hingeschaut. Ausserdem wurde das Thema und auch die Entscheidung ausgiebig in mehreren Onlinemedien diskutiert.
  • Bravo 06.11.2019 09:59
    Highlight Highlight Danke für diesen Beitrag! Ich sehe das auch so. Die Hetzjagd im Blick ist peinlich (oder besser: bedenklich) und zeigt auf, wie dieses Medium funktioniert.
    • Marc83 06.11.2019 22:16
      Highlight Highlight Nicht der blick per se. Aber wenn ich dino kessler darüber philosophieren höre das er min. 20 spielsperren bekommen soll dann frage ich mich schon wie dieser herr die regeln beherrscht. Und das als ex profi...
  • Sapperlot! 06.11.2019 09:39
    Highlight Highlight Echt jetzt?? Der Ellenbogen ist draussen auf Genick höhe und Arcobello sieht ihn nicht kommen weil er von hinten heranfährt. Eigentlich das Paradebeispiels einer 5-Minuten Strafe.
    • DonPablo 06.11.2019 10:27
      Highlight Highlight Ganz klar Arco’s Schuld! Wenn der sehr intelligente Morant auf dem Eis ist, muss man damit rechnen und auch mal einen eingesprungenen Ellenbogen-Check mit den Nacken abfedern können;-)
    • failmau5 06.11.2019 10:51
      Highlight Highlight Also bitte, oberer Rücken at best.
      Arcobello sieht ihn auch sehr wohl kommen (kurzer Blick nach hinten vor dem Check) und holt mit seinem Verhalten erfolgreich eine Strafe raus.
      Er stand ja dann beim nächsten Bully bereits wieder auf dem Eis.
    • insert_brain_here 06.11.2019 11:02
      Highlight Highlight Morant kann weder was dafür, dass sich Arcobello im letzten Moment von ihm wegdreht noch dass sich dieser als Stürmer im gegnerischen Drittel nicht umsieht und den heranpreschenden Verteidiger wahrnimmt bevor er den Puck annimmt. Morant kann sich weder in Luft auflösen noch seine 100kg innerhalb von einem Meter zum stehen bringen, stattdessen geht er fair auf die Schulter des Gegners.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 06.11.2019 09:38
    Highlight Highlight Und im Blick fordern sie die öffentliche Hinrichtung. Danke an Klaus Zaugg für diesen guten Artikel.

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