2. Dominik Paris (ITA) +0,65
3. Ryan Cochran-Siegle (USA) +0,70
…
4. Marco Odermatt (SUI) +0,79
6. Lars Rösti (SUI) +0,90
8. Alessio Miggiano (SUI) +0,93
10. Alexis Monney (SUI) +1,06
13. Livio Hiltbrand (SUI) +1,44
16. Niels Hintermann (SUI) +1,54
16. Justin Murisier (SUI) +1,54
22. Giovanni Franzoni (ITA) +1,74
24. Stefan Rogentin (SUI) +1,90
36. Gael Zulauf (SUI) +2,51
Out: Nils Alphand (FRA)
Von Allmen siegt in Crans-Montana überlegen – starkes Schweizer Team-Ergebnis
Von Allmen distanzierte Paris nach einer risikoreichen Fahrt um 65, den US-Amerikaner Cochran-Siegle um 70 Hundertstel. Er feierte damit seinen zweiten Abfahrtssieg der Saison, nachdem er im Dezember in Gröden triumphiert hatte.
Erinnerungen an 2025
Dass ihm die Abfahrt in Crans-Montana liegt, hat der Berner in der Vergangenheit bereits gezeigt. Vor einem Jahr hatte von Allmen im Wallis schon einmal gewonnen, damals setzte er sich beim Schweizer Dreifachsieg gegen Marco Odermatt und Alexis Monney durch.
«Diese Erinnerungen sind sicher mitgefahren», erzählt von Allmen gegenüber SRF. «Es war ein grosses Flashback am Start. Ich habe gesehen, wie Alexis mit Bestzeit ins Ziel kam, Marco ist zwischen uns gestartet. Von dem her dachte ich ‹ja, das könnte gut kommen›.»
Und das ist es auch. Nur sechs Tage vor der olympischen Abfahrt in Bormio konnte von Allmen dank seines überlegenen Sieges ordentlich Selbstvertrauen tanken. «Ich reise natürlich mit guten Gefühlen an. Bormio ist aber eine komplett andere Strecke, ein anderes Gelände. Es beginnt wieder bei Null.»
Odermatt gibt sich positiv
Für einmal neben dem Podest landete hingegen Marco Odermatt als Vierter. Damit verpasste er die Top-3 in einer Weltcup-Abfahrt erstmals nach acht Rennen. Die Serie startete im vergangenen Jahr, ebenfalls bei der Abfahrt in Crans-Montana. Auf das Podest fehlten Odermatt neun Hundertstel.
Dennoch zeigte sich der Nidwaldner zufrieden. «Es war ein brutaler Januar für mich», so Odermatt. Sechs Rennen bestritt er im ersten Monat des neuen Jahres, dreimal gewann er, einmal wurde er Zweiter und dreimal Vierter.
«Ich bin vielleicht nicht mit 100-Prozent gefahren», so Odermatt. Aber das habe er gewollt. «Ich bin sehr zufrieden.» Nun gehe er nach Hause und erhole sich noch zwei Tage. «Wenn man an Olympischen Spielen um Medaillen kämpfen kann, hat man immer Energie.»
Schweizer mit starkem Team-Resultat
Alexis Monney, der vor einem Jahr den dritten Rang in Crans-Montana belegt hatte, verpasste einen Podestplatz deutlich. Er beendete das Rennen als Zehnter. Vor ihm klassierten sich mit Lars Rösti (6.) und Alessio Miggiano (8.) zwei weitere Schweizer in den Top-10.
Ohnehin wusste das Swiss-Ski-Team zu überzeugen. Fünf Schweizer fuhren unter die besten Zehn, mit Livio Hiltbrand auf dem 13. und Niels Hintermann und Justin Murisier auf dem geteilten 16. Platz sind es gar Acht unter den Top-16.
Nicht an seine guten Resultate der vergangenen Rennen anknüpfen konnte der Italiener Giovanni Franzoni. Der Sieger der Abfahrt von Kitzbühel musste sich mit 1.74 Sekunden mit dem 23. Platz zufrieden geben. Die weiteren Italiener überzeugten dafür, insgesamt vier Athleten fuhren in die Top-10. (abu/sda)
