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Swiss fans celebrate de victory during the Euro 2020 soccer tournament round of 16 match between France and Switzerland at the National Arena stadium, in Bucharest, Romania, Monday, June 28, 2021. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die Schweizer Fans in Bukarest hatten allen Grund zum Jubeln. Bild: keystone

«Der geilste Sieg aller Zeiten» – das schreiben die Zeitungen nach dem Sieg der Schweiz

Der überraschende Sieg der Schweizer Nati nach dem Penaltyschiessen im EM-Achtelfinal gegen Frankreich sorgte in der Schweiz, aber auch international für ein grosses Medienecho. Eine Presseschau.



«Tages-Anzeiger»

«Was für ein Coup!»

«Sie sind den langen Weg in den Viertelfinal auf ihre eigene Art gegangen, nicht mit destruktivem Fussball, sondern mit einer Idee, die von offensivem Denken geprägt ist. Gut hat das nicht immer ausgesehen, in ihren Spielen hat es immer wieder leistungsmässige Durchhänger gegeben. Aber Vladimir Petkovic ist nie bereit gewesen, von seinem Weg abzurücken. Das hat seine Sturheit nie zugelassen. Er darf einen grossen Anteil an diesem Erfolg für sich verbuchen.»

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«NZZ»

«Sie wirkten ausgesprochen reif, als würfen sie alles in die Waagschale, was sie in den letzten Jahren gelernt hatten, in schönen und schmerzhaften Momenten, in all den Achtelfinals der letzten Endrunden. Sie machten alles richtig, jeder einzelne machte Vieles richtig. Und so bekam vor allem der Coach Petkovic Recht – für sein Vertrauen in Führungsspieler wie Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Haris Seferovic, in dieses Gerüst und diese Hierarchie, in diese offensive Strategie, in diese Mentalität, die oft angezweifelt worden war.»

«Blick»

«Der geilste Sieg aller Zeiten»

Sieg gegen Weltmeister Frankreich nach Penaltyschiessen! Gegen eine Mannschaft, die vier (!) Mal so wertvoll ist! Gegen Mbappé, Pogba, Griezmann und Benzema! Was für eine irre Leistung – adieu les Bleus! Jetzt sind wir eine Grande Nation! (...) Dass man gegen den Weltmeister nicht mal im Ansatz einen Klassenunterschied sah, ist grossartig. Und die Früchte von jahrelanger Arbeit dieser Nati-Generation.

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«Le Temps»

«In 120 Minuten Fussball, plus der gefühlten Ewigkeit des Penaltyschiessens, hat die Schweizer Nati alles zertrümmert. Die Zweifel an ihren jüngsten Leistungen, das Unentschieden gegen Wales, die Niederlage gegen Italien. Das schicksalhafte Ausscheiden im Achtelfinale von grossen Turnieren. Die schlechten Erinnerungen an gescheiterte Elfmeterschiessen gegen die Ukraine 2006 und Polen 2016.»

«L'Équipe»

«Ausradiert».

«Das Spiel war aussergewöhnlich und wird in die Geschichte des Wettbewerbs eingehen. (...) Es war unglaublich, majestätisch, aber auch verzweifelt, und am Ende bleibt den Franzosen und ihren Anhängern nur noch ein weinendes Auge. Frankreich ist der amtierende Weltmeister, es gehörte offensichtlich zu den Favoriten der Veranstaltung, aber es hat am Montag eine verdammte Ohrfeige bekommen.»

Mehr zum Spiel Schweiz gegen Frankreich:

«Le Parisien»

«Frankreich führte mit 3:1, und es waren nur noch 15 Minuten zu spielen, aber es fand die Kraft, sich an einem Abend, an dem alles wieder normal zu werden schien, weiter zum Narren zu machen. (...) Unsere benachbarten Freunde haben ein verrücktes Kunststück vollbracht, ihre Selbstaufopferung und ihre Eroberermentalität könnten sie weit bringen. Aber vor allem werden sie es uns nicht übel nehmen, dass dieses Spiel in erster Linie ein Versagen Frankreichs war.»

Und weiter:

«Das Ende der Geschichte, es war so nicht geplant, nicht hier, nicht gegen die Schweizer, nicht nach einer 3:1-Führung. Nichts lief, wie es laufen sollte, und jetzt ist es vorbei.»

«Le Figaro»

«Es gibt Abende, an die man sich mit Freude oder Traurigkeit erinnert, auch noch ein paar Jahre später. Der 28. Juni 2021 gehört zu dieser Kategorie. Es war ein Abend, der einer ganzen Generation von Spielern für immer in Erinnerung bleiben wird. Mit gesenktem Kopf und Tränen im Gesicht verliessen die Weltmeister die EM und Bukarest. Dies wird als eines der grössten Fiaskos in die Geschichte der französischen Nationalmannschaft eingehen.»

«Le Monde»

«Ja, Mbappés Schuss war zu zentral, zu mittig für die Handschuhe von Yann Sommer, aber der PSG-Stürmer sollte nicht allein für das Ausscheiden verantwortlich gemacht werden. Wir müssen auch die Entscheidungen von Didier Deschamps hinterfragen. Seine 3-4-1-2-Taktik hat seine Spieler desorientiert zurückgelassen. (...) Was die Nati betrifft, so haben sie zu Beginn des Spiels eine Absichtserklärung abgegeben. Sie hatten keine Angst, die Initiative zu ergreifen, auch wenn es gegen die Franzosen, Meister im Bestrafen von Mutigen, etwas gewagt erschien. (...) Nun können die Schweizer vor ihren 700 Fans tanzen. Zum ersten Mal seit 1992 haben sie Frankreich besiegt.»

«Ouest France»

«Les Bleus sind von ihrem Podest gestürzt – in einem Achtelfinale, das in der zweiten Hälfte völlig durchdrehte. Die kleine Schweiz – dynamischer, vereinter, besser organisiert – hat den Weltmeistern eine Lektion in Sachen Demut erteilt. Wir kennen die DNA dieses französischen Teams, den Siegeswillen, die Gruppendynamik, die Stärke, das Scheitern immer zu vermeiden – bis jetzt. Schade.»

«Bild»

«Das Schweizer SOMMERmärchen»

Danke, Frankreich! Danke, Schweiz! Dieses Spiel war FABELHAFT! Und eine RIESIGE Sensation! Die Schweizer hauen Favorit Frankreich in einer grandiosen EM-Partie aus dem Achtelfinale. Die 22'000 Fans in Bukarest erleben eine spektakuläre Achterbahnfahrt, die sie in der Verlängerung sogar mit der La Ola feiern!

«Spiegel»

«Die Schweiz, ein Sommer-Märchen. Yann Sommer ist einer der kleinsten Torhüter des europäischen Fussballs. Dennoch gibt es kaum bessere.»

«Gazzetta dello Sport»

«Ciao Ciao Mbappé. Er verschiesst den letzten Penalty. Die Schweiz schickt Weltmeister Frankreich sensationell nach Hause. [...] Die Dreier-Abwehr von Deschamps war wohl ein Fehler.»

(dfr)

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Die besten Bilder der EM 2020

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