Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Trainer Walter Zenga zeigt an: «Es war meine Schuld.» Bild: Rai

0:4 gegen Vojvodina Novi Sad: Mamma mia, Sampdoria!

Italienischer Meister, mehrfacher Cupsieger, Gewinner des Cupsieger-Cups: Als wir Buben waren, gehörte Sampdoria Genua zu den besten Klubs der Welt. Nun ging «La Samp» im eigenen Stadion gegen Vojvodina Novi Sad mit 0:4 unter.



0:4 gegen Vojvodina Novi Sad – was für eine Schmach für einen grossen Klub aus der Serie A. Der erst 1946 gegründete Cup der Cupsieger aus dem Jahr 1990 stieg zwar 2011 aus der Serie A ab, ein Jahr später aber gleich wieder auf und spielte eine überraschend starke Saison. Und nun das! «Diese Niederlage tut uns gut», sagt Trainer Walter Zenga nach dem Spiel überraschend. «Sie zwingt uns, genau hinzuschauen und die richtigen Lehren daraus zu ziehen.»

abspielen

Aus Sicht von Novi Sad Highlights, aus Samp-Sicht absolute Lowlights: Die vier Tore der Partie. YouTube/Alexis Footballer

«Der Trainer muss sich immer vor die Spieler stellen»

Der langjährige Nati-Goalie nahm die Schuld für die heftige Pleite gegen den letztjährigen Vierten der serbischen Super Liga auf sich. Zenga ging nach dem Schlusspfiff zu den Fans in der Kurve und entschuldigte sich für die Leistung seiner Mannschaft. «Wenn du gewinnst, dann feierst du mit den Fans. Und wenn du verlierst, musst du dich bei ihnen entschuldigen», stellte die Inter-Legende klar. «Der Trainer muss sich immer vor die Spieler stellen. Hätten wir hingegen gewonnen, dann hätte ich das Feiern ihnen überlassen.» Auch Klubpräsident Massimo Ferrero verliess seine Loge, um sich vor den Anhängern in der Kurve zu entschuldigen.

abspielen

Trainer Zenga übernimmt vor den stinkhässigen Tifosi die Schuld für die Niederlage. YouTube/Samp Zone

Zenga übernahm Sampdoria erst auf die neue Saison hin. Er suche nicht nach Ausreden, sagte er nach der Klatsche, «denn es gibt keine Ausreden dafür. Wir haben elf Spieler auf dem Feld und sieben auf der Bank gehabt.» Nicht im Aufgebot stand der langjährige Super-League-Spieler Djamel Mesbah. Seine Mannschaft müsse nicht viel analysieren, wusste Coach Zenga, aber ganz besonders einen Fakt: «Wir haben drei Tore in den ersten zehn Minuten jeder Halbzeit kassiert.» (ram)

Carpi FC, der Neuling in der Serie A

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Interview

Ex-Profi Frontino nach Rücktritt mit 29: «Der Lohn ist Horror, es ist lächerlich»

Den ganz grossen Sprung hat er nie geschafft: Gianluca Frontino, einst als Riesentalent gehandelt, verbrachte den Grossteil seiner Karriere in der Challenge League. Ein Gespräch über die Schönheit des Spiels, hinterhältige Manager und Horror-Löhne in der Challenge League.

Schaffhausen. Hier ist Gianluca Frontino zur Welt gekommen, hier hatte er beim FC Schaffhausen seine beste Zeit. Hier erzählt mir Frontino von seiner Karriere. Von einer paradoxen Welt in der Challenge League, wo man fussballerisch ein Niemand ist und dennoch von Fremden als «Hurensohn» bezeichnet wird. Eine Liga, in welcher die Vereine verlangen, sich als Musterprofi zu verhalten, und dennoch Löhne an der Grenze zum Existenzminimum bezahlen.

Im März hast du in einem Interview nach deinem …

Artikel lesen
Link zum Artikel