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Sauber driver Adrian Sutil of Germany attends a press conference in Sao Paulo, Brazil, Thursday, Nov. 6, 2014. Sutil will compete Sunday in the Brazilian Formula One Grand Prix at Sao Paulo's Interlagos circuit. (AP Photo/Andre Penner)

Sutil als Sauber-Pilot beim GP von Brasilien 2014.
Bild: Andre Penner/AP/KEYSTONE

Ex-Fahrer Sutil erhält Recht: Formel-1-Team Sauber droht eine Millionenklage

Das Zürcher Obergericht hat die Rechtsöffnung des deutschen Rennfahrers Adrian Sutil für rechtmässig erklärt. Der ehemalige Sauber-Fahrer pocht auf einen Vertrag und verlangt vom Hinwiler Rennstall über 3.5 Millionen Franken.



Dem Schweizer Formel-1-Rennstall Sauber droht eine Millionenklage. Das Zürcher Obergericht hat die Rechtsöffnung des deutschen Rennfahrers Adrian Sutil für rechtmässig erklärt, wie aus einem Urteil vom 5. Januar hervorgeht. Der jetzt bei Williams als Testfahrer engagierte Sutil verlangt von Sauber über 3.5 Millionen Franken.

Sauber hatte die Zahlung abgelehnt und Sutil schlechte Leistungen angelastet. So sei er bei einem Rennen 2014 mit einer Strafe und Rückversetzung belegt worden. Er habe auch durch eine Fehlmanipulation den Motor abgewürgt und weisungswidrig das Fahrzeug verlassen. Ausserdem kritisierte der Rennstall, der Pilot habe mündlich Sponsorengelder für rund 40 Millionen Franken zugesichert, die Zusage aber nicht eingehalten. Zudem habe Sutil den Rennstall an einer Pressekonferenz desavouiert.

Die nächste aussergerichtliche Einigung?

Die Argumente verfingen beim Zürcher Obergericht nicht. Die Richter liessen – im Gegensatz zum Bezirksgericht Hinwil – die Rechtsöffnung zu. Sauber muss Sutil eine Prozessentschädigung von 10'000 Franken bezahlen.

Sutil sass bis Ende der Saison 2014 im Sauber-Cockpit, wurde aber ab der Saison 2015 trotz eines Vertrags nicht mehr weiter beschäftigt. Wie auch Testfahrer Giedo Van der Garde, mit dem sich der Hinwiler Rennstall nach einer Klage in Australien aussergerichtlich geeinigt hat. (ram/sda)

epa04654431 Dutch Formula One driver Giedo Van Der Garde leaves the Melbourne Supreme Court during his case against Sauber MotorSport in Melbourne, Australia, 09 March 2015. Van Der Garde wants Sauber to refrain from any action that would deprive him from driving in the F1 season starting Australian Grand Prix on 15 March 2015. Van der Garde claims to have a valid contract making him one of two Sauber F1 team nominated drivers for this season, whilst financially struggling Sauber wants to use Brazilian Felipe Nasr, backed by a Brazilian bank, and Swedish Marcus Ericsson.  EPA/TRACEY NEARMY AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Giedo Van der Garde ging aus dem Streit mit Sauber als Sieger hervor.
Bild: EPA/AAP

Die Mehrfach-Weltmeister der Formel 1

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