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Vips bei Testfahrten in Abu Dhabi.
Vips bei Testfahrten in Abu Dhabi.Bild: keystone

Rassistische Entgleisung – F1-Team Red Bull suspendiert Testfahrer

Der 21 Jahre alte Jüri Vips hofft auf eine Karriere in der Formel 1. Doch der junge Este hat sich selbst nun den Weg etwas verbaut.
22.06.2022, 08:5322.06.2022, 08:57
Ein Artikel von
t-online

Wegen einer angeblichen rassistischen Entgleisung hat das Formel-1-Team Red Bull seinen Ersatzpiloten Jüri Vips suspendiert. Der Rennstall kündigte am Dienstag an, den Vorfall untersuchen zu wollen. «Als Organisation verurteilen wir Beleidigungen jeglicher Art und haben eine Null-Toleranz-Linie gegenüber rassistischer Sprache und Verhalten», teilte das Team von Weltmeister Max Verstappen mit.

Der Este Vips soll sich in einem Stream auf der Internet-Plattform Twitch das N-Wort verwendet und sich auch homophob geäussert haben. Via Instagram bat er für den Vorfall «uneingeschränkt um Entschuldigung» für die von ihm genutzte Sprache.

Im Mai erstmals in der Formel 1 dabei

«Ich bedauere meine Handlungen sehr, dies ist nicht das Beispiel, das ich abgeben will», schrieb Vips. Er werde die interne Untersuchung in vollem Umfang unterstützen.

Die Formel-1-Zukunft von Jüri Vips ist offen.
Die Formel-1-Zukunft von Jüri Vips ist offen.Bild: imago

Red-Bull-Junior Vips ist Stammfahrer in der Nachwuchsserie Formel 2 und derzeit dort Siebter der Gesamtwertung. Der 21-Jährige kam zudem im ersten Training der Formel 1 beim Grossen Preis von Spanien im Mai im Red Bull zum Einsatz. Die Rennserie verpflichtet die Teams, mindestens zweimal pro Saison einem Nachwuchspiloten in Übungseinheiten eine Chance zu gewähren. (t-online/dpa)

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quelle: keystone / maxim shemetov
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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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bigfr0g
22.06.2022 13:19registriert Juli 2015
Was Personen während einem Ego-Shooter alles rauslassen sollte man nicht immer auf die Goldwaage legen.

Wer natürlich noch dabei streamt und sich nicht im Griff hat ist selber Schuld.
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Eleparoli
22.06.2022 13:30registriert Mai 2022
Das N-Wort sagen und eine Farbe als "schwul" bezeichnen. Das reicht in der heutigen Empörungsgesellschaft um einen talentierten, jungen Mann (darf ich "Mann" überhaupt noch sagen?) seiner gesamten Karriere zu kosten. Schrecklich, was mit dem Herrn in den sozialen Medien gemacht wird.
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