Sport
Formel 1

Lewis Hamilton gewinnt in Silverstone vor Teamkollege Rosberg – Sauber ohne Punkte

Formel 1, GP von Grossbritannien
1. Lewis Hamilton, Mercedes
2. Nico Rosberg, Mercedes
3. Sebastian Vettel, Ferrari
4. Felipe Massa, Williams-Mercedes
5. Valtteri Bottas, Williams-Mercedes
11. Marcus Ericsson, Sauber-Ferrari
Nicht am Start: Felipe Nasr, Sauber-Ferrari (Getriebeprobleme)
Bild
Bild: Frank Augstein/AP/KEYSTONE

Lewis Hamilton gewinnt in Silverstone vor Teamkollege Rosberg – Sauber ohne Punkte

Lewis Hamilton gewann sein Heimrennen in Silverstone und stoppte damit die Aufholjagd von Teamkollege Nico Rosberg, der Zweiter wurde. Sauber verpasste beim Grand Prix von Grossbritannien die Punkteränge.
05.07.2015, 15:3305.07.2015, 16:11

Das Podest

Weder der Doppelsieg von Mercedes noch der Heimtriumph von Hamilton kamen nach dem Qualifying vom Samstag überraschend. Die Art und Weise, wie der 30-jährige Engländer zu seinem 38. Grand-Prix-Sieg kam, erstaunte jedoch. Nach einem Festtag und dem sechsten Doppelsieg in diesem Jahr sah es für Mercedes zwischenzeitlich nämlich keineswegs aus. Beim Start geriet Hamilton sofort ins Hintertreffen und tauchte nach wenigen Sekunden völlig überraschend hinter den beiden Fahrern von Williams lediglich an dritter Position auf.

Animiertes GIFGIF abspielen
gif: srf

Nach einem taktisch geschickten Boxenstopp fuhr der WM-Leader aber bereits vor Rennhälfte seinem dritten Sieg in Silverstone nach 2008 und 2014 entgegen und liess sich auch durch den aufkommenden Regen in der Schlussphase nicht nervös machen.

Sauber

Die Hinwiler erlebten einen Tag zum Vergessen. Die erste Hiobsbotschaft hatte sie bereits vor Rennbeginn ereilt, als Felipe Nasr auf dem Weg zur Startaufstellung mit stehen blieb und aufgrund eines Getriebeproblems nicht am GP teilnehmen konnte. Der Schwede Marcus Ericsson war drauf und dran, dank Platz 10 einen WM-Punkt zu gewinnen. Aufgrund von falschen Entscheidungen des Teams bei der Reifenwahl bei einsetzendem Regen musste der Schwede allerdings noch Fernando Alonso (McLaren) vorbeiziehen lassen.

Der WM-Stand

Sieger Hamilton vermochte seine Führung vor Heimpublikum um sieben auf 17 Punkte auszubauen. 

Der Hingucker

Massa und Rosberg in der Boxengasse Rad an Rad …

Animiertes GIFGIF abspielen
gif: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Vreni Schneider steht noch nicht für Kafi am Pistenrand, sondern für Tempo im Stangenwald
23. Januar 1994: Zmittag vor dem Fernseher, Daumendrücken für «Gold-Vreni». Im Slalom von Maribor führt der Weg zum Sieg nur über Vreni Schneider. Die Glarnerin ist einmal mehr und für den Rest der Saison nicht zu schlagen.
In den 80er- und 90er-Jahren sind Schweizer Erfolge im Skiweltcup an der Tagesordnung. Eine Technikerin aus Elm reiht alleine Sieg an Sieg. Der 23. Januar 1994 ist so ein Tag, an dem Vreni Schneider wieder einmal nicht zu schlagen ist.
Zur Story